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MeteoSwiss-App Version 2.0 (lanciert November 2016)

Das ist leider nicht die Karibik. Schön aussehen tun die tiefen Temperaturen aber alleweil. Bild: watson

Das ist die populärste Wetter-App der Schweiz – und die beste?

Die MeteoSwiss-App ist in einer neuen Version verfügbar. Wir sagen, was das Update bringt und suchen die neue Nummer 1 unter den Wetter-Apps.



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Das Wetter lässt sich nicht ändern, aber ein bisschen schöner daherkommen kann es schon: zumindest in der Wetter-App.

Jede Smartphone-Nutzerin und jeder -Nutzer schwört auf eine Lieblings-Wetter-App. Und dies «aus Gründen».

Seit Montag ist die MeteoSwiss-App in der neuen Version 2.0 verfügbar. Und zwar in den App-Stores von Apple, Google und Microsoft, also für iOS (iPhone), Android und Windows.

Die wichtigsten Neuerungen:

Hinter der App stecken die Wetterfrösche des Bundes, oder genauer: das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie, kurz «MeteoSchweiz».

Für die Programmierung und das App-Design zeichnet die Zürcher Entwicklerfirma Ubique verantwortlich, die auch die neue SBB-App mit Touch-Fahrplan entwickelt hat.

Nicht zu übersehen ist, dass man nun auch bei der MeteoSwiss-App auf das Kachel-Baukasten-Prinzip setzt. Die Elemente der Startseite lassen sich nach eigenem Gusto anpassen.

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gif: meteoschweiz

Herzstück der App sind weiterhin die Ortsprognosen, die den meistgenutzten Service der Applikation bilden. Am zweithäufigsten werden die Niederschlags- und Windanimationen verwendet. Diese werden erstmals nicht mehr in Zehn-Minuten-Schritten, sondern ab sofort in einem fliessenden Ablauf dargestellt. Zusätzlich wurden der Rück- und Ausblick der Animationen zeitlich ausgebaut.

quelle: medienmitteilung meteoschweiz

Meine ersten Eindrücke und praktischen Erfahrungen mit der neuen MeteoSwiss-App sind sehr positiv. Ich habe meine Schweizer Lieblings-Orte als Kacheln (mit aktuellen Wetter-Informationen) auf dem Start-Screen im Blick. Durch einfaches Antippen gelange ich zur Detailprognose und der Karte. Tipp: Da lohnt es sich, in die Karte hinein zu zoomen. So sieht man etwa die Regenwolken 😱 flüssig animiert vorbeiziehen.

Nicht ganz schlüssig gelöst erscheint mir das Suchen Finden von neuen «Favoriten». Wenn man den Namen einer grösseren Stadt ins Suchfeld eingibt, erscheint eine wenig verständliche Auswahl und mir ist nicht sofort klar, was ich auswählen soll.

Bis ich begreife, dass es um die offiziellen Warnungen geht, die der nationale Wetterdienst per Push-Nachrichten verschickt. Dafür ist das Land in diverse Warnregionen eingeteilt.

Bild

screenshot: watson

Man sollte also die Postleitzahl kennen, um den richtigen Ort festzulegen. Als ich die PLZ meines Arbeitsortes eingebe, gilt es, zwischen «Zurich», «Zurigo» und «Zürich» zu wählen. Kein Weltuntergang, aber auch nicht wirklich verständlich.

Bild

screenshot: watson

Die beste Wetter-App?

Das Wetter ist, wie es ist. Bleibt die Frage, welche Wetter-App die Informationen am besten aufs Smartphone bringt – und vielleicht auch noch den einen oder anderen praktischen Zusatz-Service bietet? In einem früheren Beitrag hat sich der watson-Redaktor begeistert gezeigt von der Wetter-Alarm-App. Dessen Herausgeberin ist die Gebäudeversicherung Bern.

Aufgrund von Nutzerzahlen und User-Kommentaren soll aber MeteoSwiss die Nummer 1 sein. Seit der Lancierung im Februar 2013 hat sie sich laut Mitteilung des Bundes zur meistgenutzten kostenlosen Wetter-App der Schweiz entwickelt.

Für Android-User

Welche Wetter-App für Android-Handys ist die beste?

Für iPhone-User

Welche Wetter-App fürs iPhone ist die beste?

Gut zu wissen!

Du kannst mit deinem Smartphone etwas fürs Land tun

Der Bund hofft in der Hagelforschung auf die Unterstützung der Smartphone-Nutzerinnen und -Nutzer. Über die MeteoSwiss-App soll man lokale Hagel-Gewitter melden (> «Animationen» > «Hagel melden»). Je mehr Beobachtungen eingehen, desto besser können die Wissenschaftler untersuchen, wie die Radarbilder von Gewitterwolken mit dem Hagelschlag am Boden zusammenhängen. Ziel ist es, die Hagelwarnungen weiter zu verbessern. Die kleinen Eiskörner verursachen Jahr für Jahr Millionenschäden. 

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