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Tschüss, WhatsApp! Bundesangestellte chatten neu mit Threema

Die Bundesverwaltung – eine der grössten Arbeitgeberinnen des Landes – setzt voll auf die abhörsichere Schweizer Messenger-App.



Threema statt WhatsApp und Skype: Bundesbern setzt neu auf einen Smartphone-Messengerdienst aus der Schweiz, wie inside-it.ch berichtet. Das Bundesamt für Informatik (BIT) stelle «allen Kunden» Threema Work zur Verfügung. Damit sind alle Mitarbeitenden in den Departementen gemeint, die ein vom BIT verwaltetes Smartphone besitzen.

Bis Ende 2019 sollen alle Bundesangestellten mit der Threema-App auf dem Smartphone kommunizieren. Zu den Funktionen gehören gemäss Beschrieb auf der Website:

38'000 Angestellte

Die Schweizer Bundesverwaltung umfasst sieben Departemente, die Bundeskanzlei sowie die dezentralisierten Verwaltungseinheiten (knapp 90 Ämter) und untersteht dem Bundesrat. Jedes Mitglied des Bundesrates steht einem Departement vor (Departementsprinzip) und trägt für dieses die politische Verantwortung. Insgesamt werden rund 38'000 Personen beschäftigt.
(Quelle: wikipedia.org)

Alle Verbindungen seien dank Ende-zu-Ende-Verschlüsselung abhörsicher, betont die Zürcher Entwicklerfirma.

Inside-IT kommentiert:

«Der bemerkenswerte Schritt des Bundes zugunsten eines Schweizer Produkts ist für Threema ein prestigeträchtiger Erfolg.»

Wenn Inhalte als «vertraulich» klassifiziert seien, stehe auf den Handys der Bundesangestellten nur die verschlüsselnde Threema-App «unter Beachtung entsprechender Einsatzrichtlinien zur Verfügung», wird die BIT-Sprecherin zitiert.

Was ist mit WhatsApp, das wohl auf vielen privaten Smartphones installiert bleiben dürfte? Dazu lässt die BIT-Sprecherin verlauten:

«WhatsApp ist nicht für geschäftliche Kommunikation vorgesehen, kann aber für private Kommunikation benutzt werden, ausser ein Departement verbiete dies.»

quelle: inside-it.ch

(dsc)

Facebook überlegt Werbung auf WhatsApp zu schalten

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Video: srf

Die Schweizer Messenger-App Threema

Threema-Gründer: «Massenüberwachung bietet höchstens eine Scheinsicherheit»

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Threema: Wie eine 3-Mann-Bude Swisscom den Auspuff zeigt

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Mit dieser neuen Funktion ist Threema besser als WhatsApp

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    Alle Leser-Kommentare
  • Biotop 14.02.2019 05:54
    Highlight Highlight Kostenpflichtige Apps wie Threema lassen sich als apk-Dateien von Smartphone zu Smartphone übertragen und installieren. So lassen sich selbst skeptische User zur Nutzung von Threema überreden. Vorteil von Threema ist zudem die Möglichkeit zum Verzicht auf Anbindung einer Telefonnummer.
  • franzfifty 13.02.2019 22:26
    Highlight Highlight (beweisen kann ich es nicht, ist aber offensichtlich):
    WhatsApp und Co. haben ihre Encryption Keys an den Staat geliefert, damit dieser Zugang hat. Sonst würde das US government WhatsApp etc blockieren. Jetzt kooperiert die Schweiz ja mit den USA und hat ja erst gerade die Infos eines Schweizers an das FBI weitergeleitet. Nun Threema ist sicherlich sicher, aber der Staat hat hier evtl auch die Encryption keys erhalten - das spricht dafür, dass alles nur noch via threema läuft (damit man alles kontrollieren kann). Also sicher ist nur eines, nämlich, dass ich als Arbeitnehmer kontrolliert werde
  • NikolaiZH 13.02.2019 18:16
    Highlight Highlight bis die amerikaner oder chinesen das aufgekauft haben
  • Sir Affe 13.02.2019 17:36
    Highlight Highlight Coole Neuigkeiten! Habe den Artikel gleich über den WhatsApp Button hier in der App mit allen meinen Freunden geteilt! 😉
  • DerRaucher 13.02.2019 17:33
    Highlight Highlight Ich selbst hab Threema schon ewig. Hätte Whatsapp auch schon längst verlassen wenn es nicht alle anderen nutzen würden. Nach allen Skandalen bei Facebook scheinen die Leute immer nur zu bequem zu sein.
  • Freilos 13.02.2019 16:15
    Highlight Highlight Ich bin absoluter Laie... kann man bei whatsapp nicht auch end-to-end verschlüsselt schreiben?
    • Ueli der Knecht 13.02.2019 16:40
      Highlight Highlight Stimmt, Freilos.

      Es gehört zum guten Ton, dass einheimische Firmen Hintertürchen für einheimische Geheimdienste einbauen. Schon in diversen amerikanischen Produkten, zB. von Cisco wurden solche gefunden. Gewiss kooperiert auch Facebook/Whatsapp mit den US-Behörden.

      Deshalb werfen die Amis Huawei vor, das gleiche für chinesische Nachrichtendienste zu tun, und selbstverständlich kooperiert auch Threema mit schweizer Behörden.

      Nicht vergessen sollte man auch, dass wir mit dem NDG solche versteckte Hintertürchen explizit gesetzlich legitimiert haben.

      In diesem Sinne ist Threema ein Trojaner.
    • DCCB 13.02.2019 16:41
      Highlight Highlight WhatsApp läuft aber über amerikanische Server womit NSA etc. Zugriff erhalten kann. Threema läuft über Server, welche auch physisch in der Schweiz und somit vor Überwachung aus den USA geschützt sind (laienhaft zusammengefasst, bin auch kein ITler 😉)
    • fadnincx 13.02.2019 17:30
      Highlight Highlight Ja, aber da WhatsApp den Schlüssel dazu kennt, nützt auch die beste Verschlüsselung nichts...
      Ist wie ein abgeschlossener Panzerschrank wo du den Schlüssel daneben legst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • JP del Grano 13.02.2019 15:51
    Highlight Highlight Schade, dass Threema (wie whatsapp) als default den i.a. knappen internen Speicher vollmüllt. Nur wenn man in
    Medien & Speicher die Option "Medien unverschlüsselt speichern" wählt und die Medien manuell auf der SD-Karte speichert ist das gelöst. Auch gesendete Medien können markiert und in "sdcard/Threema" (unverschlüsselt) abgelegt werden. Und nur so können sie z.B. auf einen anderen Speicherort (z.B. PC) kopiert werden.
    Also: Viel Handarbeit und Verlust der Verschlüsselung.
    Warum keine Lösung ohne lokale sondern cloud-Speicherung mit gesicherten Web-Verbindungen?
  • Pana 13.02.2019 15:42
    Highlight Highlight Big deal. Ich bleibe bei Telegram. Das wird immerhin auch von der US Regierung benutzt.
    • Bird of Prey 13.02.2019 17:34
      Highlight Highlight und die liest fleissig mit. Auch hier natürlich nur, was die auch verstehen drüben. Mundart wohl eher nicht.
    • _stefan 13.02.2019 18:09
      Highlight Highlight @Pana: Hast du eine Quelle für die Behauptung, dass die US-Regierung Telegram nutzt? Meines Wissens nutzt der Präsident nur Twitter ;)

      Spass beiseite: Der CEO von Telegram Pavel Durov hat ja mal behauptet, dass die USA mindestens versucht hat, einen Backdoor in Signal/Telegram reinzuprogrammieren. Würde mich verwundern, wenn das US-Gov offiziell Telegram nutzt.
    • Pana 13.02.2019 18:41
      Highlight Highlight Eine Quelle dafür, dass Trump eine Russische Messenger-App benutzt? Nein, just common sense.
  • Stiggu LePetit 13.02.2019 14:59
    Highlight Highlight Super! Diesen Schritt sollten alle Menschen wagen. Ihrer Privatsphäre zuliebe.
    • redeye70 13.02.2019 18:37
      Highlight Highlight Ich wünschte mein Umfeld wäre auch etwas sensibilisierter. Habe es versucht mit Threema aber leider waren wir weniger als zehn User 🤷‍♂️
    • Mia_san_mia 13.02.2019 21:58
      Highlight Highlight @redeye70: Ist auch gut so, dass fast niemand bei Deiner komischen Idee mitgemacht hat.
    • OLAF der I. aka Gàn 13.02.2019 22:35
      Highlight Highlight Mia, wieso soll das gut sein?
  • Alnothur 13.02.2019 14:00
    Highlight Highlight Es wäre die Chance gewesen, auf Matrix umzusteigen. Aber nein...
    • NotWhatYouExpect 13.02.2019 14:24
      Highlight Highlight Wäre auch was gewesen so wie der Französische Staat.

      Aber ist für die Wohl zu aufwändig... als, wenn Sie es einfach von einer Externen Firma so bekommen wie Sie wollen.

      Aber alle mal besser als eine Externe Amerikanische Firma.
    • Walter Sahli 13.02.2019 15:17
      Highlight Highlight Von Matrix finde ich nur den ersten Teil wirklich gut. Die beiden Anderen hätte es mMn nicht gebraucht.
  • B G 13.02.2019 13:43
    Highlight Highlight Und der Bund hört heimlich mit. Nein danke...
    • Laurel 13.02.2019 13:54
      Highlight Highlight ach, solangs nur der Bund ist… die Chinesen wissen weit mehr über mich! Wo ich wann wo wie jogge und schlafe :-/
    • Chriguchris 13.02.2019 13:54
      Highlight Highlight Bei WhatsApp ist es Facebook. Am besten weder der Eine noch die Anderen.
    • Laurel 13.02.2019 13:56
      Highlight Highlight eigentlich wäre "der Bund hört mit" zugunsten von denen, die sauber sind? Transparenz könnte schon gut sein. Aber eben, nur innerhalb Bund/Schweiz/europäischer Server.
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  • Laurel 13.02.2019 13:37
    Highlight Highlight Uiuiui, das hat aber lange gedauert... Dieser "bemerkenswerte Schritt" … 2012 wurde Threema gegründet. Bitte etwas mehr Sachverstand, Verantwortung und Mut, in Bern! ;-)
    • Chriguchris 13.02.2019 13:51
      Highlight Highlight Threema ist für diese Ansprüche schlicht das bessere Produkt, dass sie dabei auch noch Schweizer sind ist einfach ein Bonus.
    • Laurel 13.02.2019 14:08
      Highlight Highlight @Chriguchris: Korrekt. Threema ist super! Meine Bekannten haben auch erst 2018 das gecheckt... Ich verstehe langsam, wieso man ein Businessmodell aufbaut auf Faulheit.

Swisscom schafft Roaming-Gebühren ab – lanciert «Flatrate für Europa»

«inOne mobile go» löse die über 1,8 Millionen bestehenden inOne-Mobile-Abos ab. Kunden können damit in der EU ohne Aufpreis surfen und telefonieren.

Der grösste Schweizer Mobilfunkprovider lanciert ein neues Handy-Abo, mit dem man in der Schweiz und in Europa «unbegrenzt telefonieren und surfen» kann.

Das neue Swisscom-Abo heisst «inOne mobile go» und kostet 80 Franken. Jugendliche User bezahlen nur 60 Franken, wie auch Swisscom-Festnetz-Kunden (in Kombination mit einem bestehenden «inOne home»-Abo).

Swisscom schreibt:

Das neue Abo für 80 Franken (also ohne Kombi oder Jugendrabatt) zielt auf die Preisklasse des bisherigen «inOne …

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