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Die WhatsApp-Alternative Threema lässt sich in wenigen Minuten einrichten. bild: watson

Schulen dürfen WhatsApp nicht mehr nutzen – die Lösung ist ganz einfach 

«Lehrer müssen Klassenchats auf Whatsapp löschen»: Mit dieser Schlagzeile sorgt die «Sonntagszeitung» für Diskussionsstoff. Die beste Alternative gibt's aus der Schweiz.



Überall in der Schweiz würden derzeit Lehrer und Schulleiter beraten, wie es nach der WhatsApp-Ära weitergehen solle, berichtet die «Sonntagszeitung» in aufgeregtem Tonfall. Denn seit einer Woche sei es illegal, «wenn sich Lehrer über diesen Messenger-Dienst mit ihren Schülern unterhalten».

Grund: WhatsApp ist neu ab 16 Jahren. So steht es in den geänderten Nutzungsbedingungen, denen die rund 6 Millionen Kunden hierzulande kürzlich zustimmen mussten.

«Jetzt dürfen die Lehrer über diesen Kanal nicht mehr mit ihren Schülern kommunizieren», wird ein Schulleiter aus dem Kanton Zürich zitiert. Es gelte nun, Alternativen zu suchen.

Was die Pädagogen landauf landab offenbar nicht wissen, oder die «Sonntagszeitung» im Bericht vergessen hat: Es gibt bereits eine perfekte Alternative aus der Schweiz.

Sie heisst Threema.

Statt auf untaugliche Mittel wie Mailing-Listen oder andere, möglicherweise problematische Messenger-Software aus dem Ausland zu setzen, können Lehrer und Schüler ganz einfach die Smartphone-App aus der Schweiz installieren.

Kostenpunkt: 3 Franken.

Die Vorteile der App

* Die Threema-Betreiber erklären in einem online verfügbaren FAQ («Häufig gestellte Fragen»), wie minderjährige Nutzer aus EU-Staaten die App korrekt verwenden können.

«Nutzer aus der EU, welche das 16. Altersjahr noch nicht erreicht haben, müssen aus rechtlichen Gründen die Einwilligung eines Erziehungsberechtigten einholen, wenn sie eine E-Mail-Adresse und/oder Rufnummer mit ihrer Threema-ID verknüpfen möchten. (Threema kann aber anonym genutzt werden, und in diesem Fall ist keine Einwilligung erforderlich.)»

«Im Gegensatz zu konventionellen Messengern können Sie sich bei der Nutzung von Threema damit sicher sein, Datenschutzgesetze einzuhalten.»

Quelle: Threema

Martin Blatter, Mitgründer von Threema, erklärt das Alleinstellungsmerkmal gegenüber WhatsApp und Co., das dafür sorge, dass eine Nutzung unter 16 Jahren legal möglich sei: «Unsere App basiert nicht auf Handynummern als Adresse, sondern einer zufälligen Zahlen-Buchstabenkombination». Denn Handynummern gelten gemäss DSGVO als «personenbezogene Daten».

Damit schliesst sich der Kreis: WhatsApp hat den Datenschutz nicht freiwillig verschärft, sondern auf Druck der Europäischen Union (EU) hin. Wegen der DSGVO.

Aber die Schweiz ist doch gar nicht in der EU? Ja, aber das kümmert die Facebook-Tochterfirma nicht. Die strengeren Regeln gelten für die «europäische Region», dazu gehört die Schweiz.

Der Kampf ums Streaming ist alles andere als entspannend

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Video: watson/Knackeboul, Lya Saxer

Threema – der sichere Smartphone-Messenger aus der Schweiz

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129Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sharkdiver 04.06.2018 22:34
    Highlight Highlight Threema hat noch eine Supermarktische doodle Funktion. Finde es besser als WhatsApp, nur haben die meisten keinen Bock auf neues umzustellen.
  • Der Tom 04.06.2018 11:29
    Highlight Highlight Beim neuen Gesetz geht es darum, dass Behörden so schnell und einfach wie möglich Zugang zu den Daten erhalten wenn sie das wünschen. Das ist bei den grossen internationalen Anbietern nicht möglich. Naiv wer an dieses ganze Verschlüsselungs-Theater glaubt. Das ist natürlich toll und nützt z.B. in einem unsicheren Netzwerk, damit nichts abgefangen werden kann. Aber Behörden erzwingen mit den neuen Regeln schlicht einfacheren Zugang zu euren Daten. Datenschutz ja... aber nicht für Benutzer.
  • Klapp - Einfache Kommunikation mit Eltern 04.06.2018 10:02
    Highlight Highlight Klapp bietet eine von Eltern entwickelte Alternative zu Whatsapp.
    • @schurt3r 04.06.2018 10:41
      Highlight Highlight Danke für den Hinweis, lieber, ähm, Klapp 😉

      Wo finde ich Angaben bezüglich Datensicherheit (technische Details, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, Server-Standort etc.)?
  • Lily30 04.06.2018 08:33
    Highlight Highlight Inwiefern ist die DSGVO für Schweizer Schulen in Bezug auf Schüler, die alle Wohnsitz in der Schweiz haben, überhaupt relevant?
    • trichie 04.06.2018 09:42
      Highlight Highlight Aktuell nur indirekt... weil die Hersteller der grossen Messenger Europa als eines sehen und für die Schweiz keine "Extrawurst" machen. Mittelfristig werden wir hier aber ähnliche Datenschutzregeln haben - hoffentlich ein wenig schlauer umgesetzt als die DSGVO😉
  • bro heng mal :) 04.06.2018 08:31
    Highlight Highlight verstehe nicht, warum Leute ein Problem haben, wenn ein App etwas kostet. Ein Smartphone für mehrere hundert Franken zu kaufen geht, aber die 3 Franken sind dann schon zu teuer.. aha okay. blöd.
  • Dagobert Duck 04.06.2018 06:13
    Highlight Highlight Die Schule kann sich selber günstig und einfach einen eigenen Chat-Server aufbauen. Synology Chat heisst die Lösung. Dazu gibts Desktop und mobile Clients. Das ganze synchron.
  • Der Tom 03.06.2018 21:04
    Highlight Highlight Wenn die Eltern es erlauben darf man Whatsapp unter 16 nutzen oder ?
  • MSpeaker 03.06.2018 20:30
    Highlight Highlight Der Artikel aber auch die Kommentare schauen die Chats fast nur vom Sicherheitsaspekt aus an. Das wäre wie wenn man sein Auto nur anhand des Crashtest-Resultats kaufen würde.
    Denn alle Autos fahren einem ja von A nach B und vielleicht spielt der Preis noch eine kleine Rolle.

    Der Funktionsumfang der verschiedenen Chats und die Usability der Chats sind aber schon sehr verschieden.

    Und auch wenn Sicherheit wichtig ist und ein Thema, das man in der Schule ansprechen sollte, so ist es doch Fakt, dass später im Beruf fast alles über unverschlüsselte Emails ausgetauscht wird. Zumindest heute.
    • Schne 04.06.2018 12:39
      Highlight Highlight Ja klar, nur weil wir alle Nulpen sind in Bezug auf Computersicherheit und Datenschutz müssen wir auch dafür sorgen, dass unsere Kinder nicht gescheiter werden. Wäre ja gelacht wenn die Bevölkerung hier eine gewisse Kompetenz erreichte. Die Daten von Kindern müssen im Internet auch nicht geschützt werden, weil die ja eh alles von sich reinstellen. Viel wichtiger ist, dass im Klassenchat alle 1644 Emojis verfügbar sind. Weil das ganze natürlich nichts kosten darf, schlage ich vor, die Chats von Facebook sponsern zu lassen. Im Gegenzug darf Facebook ab und zu ein Katzenbild in die Chats posten.
    • MSpeaker 04.06.2018 19:03
      Highlight Highlight @Schne deine Antwort bestätigt nur was ich schon sage. Es geht den meisten NUR um die Sicherheit. Egal ob man damit dann auch arbeiten kann.

      Als Beispiel was Threema (und Signal) alles nicht kann im Vergleich zu Telegram :
      - Admins können Nachrichten bei allen löschen
      - Wenn man Leute hinzufügt, kann man wählen, ob sie den bisherigen Verlauf auch sehen sollen oder nicht.
      - Bei Handy oder Tel.Nr-Wechsel nie ein Verlust der Daten.
      - Broadcasts, die jeder, der will, mitlesen kann.
      ...
      Threema ist für vieles super, nicht aber um grössere unreife Gruppen zu moderieren. Da glänzt Telegram.
  • martinsteiger 03.06.2018 16:29
    Highlight Highlight Es gibt gute Gründe, Threema als Alternative zu WhatsApp zu empfehlen. Threema ist zwar keine Open Source-Software, aber setzt offensichtliche Prioritäten beim Datenschutz.

    Kein Grund ist allerdings die notwendige Einwilligung gemäss Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der EU bei WhatsApp, denn Threema wendet die DSGVO ebenfalls an. Ausserdem ist, wie der Screenshot zeigt, eine Einwilligung in die Datenschutzerklärung von Threema notwendig, das heisst Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren benötigen gemäss DSGVO auch für Threema die Einwilligung ihrer Eltern.
    • @schurt3r 03.06.2018 16:52
      Highlight Highlight Danke für die Präzisierung.
    • martinsteiger 03.06.2018 18:48
      Highlight Highlight @schurt3r:

      Man kann das übrigens durchaus als datenschutzfreundlich verstehen, denn wir Nutzerinnen und Nutzer in der Schweiz erhalten bei Threema dadurch den besseren DSGVO-Datenschutz und nicht den zweitklassigen Datenschutz gemäss Schweizer Datenschutzrecht.
    • Arjay 03.06.2018 21:52
      Highlight Highlight Besten Dank für Ihre differenzierte Analyse, Herr Steiger!


      Hier zum Nachlesen: https://steigerlegal.ch/2018/06/03/whatsapp-schulen-illegal/
    Weitere Antworten anzeigen
  • MSpeaker 03.06.2018 15:06
    Highlight Highlight Ich nutze Threema, Telegram und WA regelmässig und bin der Meinung, dass Telegram für Schulen mit Abstand das beste wäre. Nicht wegen dem Datenschutz, denn sind wir mal ehrlich, so heikel sind die Informationen dann doch nicht. Auch nicht wegen des Preises von Threema, auch wenn ich das etwas problematisch finde.

    Die Funktionen von Telegram sind einfach denen der anderen Chats überlegen. Gerade für grosse Gruppen sind die Administration und die Tools sehr viel besser. Und man kann auch Broadcasts erstellen für die Eltern oder einen allgemeinen für die ganze Schule.
    • @schurt3r 03.06.2018 16:57
      Highlight Highlight Telegram?
      «Zwar wurde das Verschlüsselungsprotokoll noch nicht geknackt, doch die Kryptografie gilt als anfällig. Ausserdem werden Chats nicht standardmässig Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Viele Nutzer wissen das aber nicht und vertrauen darauf, dass sie sicher kommunizieren, sobald sie Telegram verwenden.»

      Quelle:
      Süddeutsche Zeitung
      https://bit.ly/2J7gZA3
    • MSpeaker 03.06.2018 17:34
      Highlight Highlight @schurter: Ich wüsste jetzt nicht, welche geheimen oder sensitiven Daten über einen Klassenchat ausgetauscht werden sollten. Ich sag deshalb ja, dass Telegram nicht so sicher sei. Wer aber in so einem Anwendungsfall die Sicherheit stellt, macht aus meiner Sicht einen Fehler. Wen interessiert denn was da geschrieben wird? Es geht um Hausaufgaben und Schulreisen.

      Ich bin selbst aus der IT-Branche und nutzte Telegram für den Alltag. Nur für sensible und anonyme Kommunikation nutze ich Threema. Nicht alles muss super verschlüsselt sein. Ausser man macht daraus eine Grundsatzfrage.
    • @schurt3r 03.06.2018 17:46
      Highlight Highlight Das ist ein Denkfehler, finde ich.

      Es geht nicht darum, dass keine heiklen Informationen übermittelt werden. Es geht darum, den Schülern zu vermitteln, dass Daten grundsätzlich nicht von Dritten einsehbar sein sollten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Madison Pierce 03.06.2018 14:09
    Highlight Highlight Eine Schule (Oberstufe), deren IT ich betreue, hat dafür schon lange eine wie ich finde gute Lösung: Schüler und Lehrer bekommen eine eigene Mailadresse. Wird automatisch erstellt von der Schulsoftware.

    Pro Klasse gibt es eine Mailingliste. Schüler können sich die Mails an ihre private Adresse weiterleiten lassen, dies ist aber freiwillig.

    Vorteile:
    - offene Standards
    - Daten verlassen Schulserver nicht
    - alle kennen die Kontaktdaten von allen, kein Nummerntausch erforderlich
    - E-Mails an klasse-xy@schule_xy.ch gehen an alle Schüler der Klasse, automatisiert durch die Schulsoftware
    • @schurt3r 03.06.2018 17:18
      Highlight Highlight Offene Standards find ich grundsätzlich gut. «Normales» E-Mail ist aber alles andere als sicher ...

      Zu Threema:

      «Threema verwendet einen eigenen Verschlüsselungsstandard, der nur teilweise quelloffen und dementsprechend nicht für alle einsehbar ist. Allerdings haben unabhängige IT-Sicherheitsforscher den Code überprüft und keine Lücken entdeckt.»

      Quelle: Süddeutsche Zeitung
      https://bit.ly/2J7gZA3
    • Madison Pierce 03.06.2018 17:29
      Highlight Highlight Es ist eine Frage der Anforderungen. Geht es nur um Infos wie „Schulreise verschoben“, ist Sicherheit nicht wichtig. Für vertrauliche Informationen kann E-Mail sicher gemacht werden, das ist dann allerdings nicht ganz trivial.

      Haben wie in meinem Beispiel alle Lehrer und Schüler das Mailkonto bei der Schule, ist die Sicherheit hoch, da die Mails nie den Server verlassen.

      Es gibt aber bestimmt noch andere Mittel, die dann aber wieder andere Einschränkungen haben.

      offen - sicher - einfach: Wähle zwei. Alle drei zusammen gibt es nicht.
    • MSpeaker 03.06.2018 18:09
      Highlight Highlight Die Sicherheit sehe ich weniger als Problem, als dass die meisten Emails nicht lesen oder nur sehr selten. In einem Chat bekommt man die Infos schneller und es wird auch eher gelesen. Spätestens bei einer Klassenreise ist man noch so froh um einen Chat.
  • Barracuda 03.06.2018 13:51
    Highlight Highlight Wow, Threema würde Fr. 2.95 kosten. Das ist natürlich eine unüberbrückbare Hürde, wenn man etwas mit 3 harten Schweizer Franken bezahlen müsste anstatt mit Millionen persönlicher Daten, die man an Facebook schickt. Einige Leute sind echt verloren... Als wäre würde es neben WhatsApp nicht unzählige andere Möglichkeiten geben, die wahrscheinlich noch sinnvoller sind.
    Und wenn alle Stricke reissen, sollen sie halt ein verdammtes Rundtelefon einrichten, hat früher auch funktioniert :D
  • Simsalam Shrimbam 03.06.2018 13:48
    Highlight Highlight Ich finde den Ansatz von euch (Watson) und den Schulen völlig falsch. In meinen Augen wäre es sinnvoller wenn die Schulen dahin arbeiten würden um einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Smartphone zu lehren. Viele unserer Generationen, auch ich, haben dies nicht gelernt und was haben wir davon? Digitale Zombies, etliche Nacktbilder von Jugendlichen, Kinderpornographie auf Schulhöfen usw. Vor 15 Jahren hatten wir keine Smartphones in unseren Schulen und wussten auch was unser Lehrer von uns erwartet. Für was braucht ein 12-, 13-, 14-jährige/r Jugendliche/r ein Smartphone? Ab 16 wird wohl reichen?
    • @schurt3r 03.06.2018 16:59
      Highlight Highlight Ich finde, ab der 6. Klasse sollten Schüler heute den Umgang mit dem Smartphone lernen bzw. es sollte in der Schule thematisiert werden.

      Heute haben bereits viele Viertklässler ein Handy, was ich überhaupt nicht gut heisse. Aber man kann die Zeit nicht zurückdrehen ...
    • Simsalam Shrimbam 03.06.2018 20:13
      Highlight Highlight Bin ich mit Dir einig, dass man den Umgang thematisieren sollte und vor allem darauf hinweisen was es heisst, wenn Du Daten und Bilder ins Netz stellst. Für was es gut sein soll, dass ein 11-, 12-, 13-jähriges Kind ein eigenes Smartphone haben soll, musst Du mir erklären.
      Wäre es nicht sinnvoller den Kindern wieder bei zu bringen, was (echte/reale) soziale Kontakte sind ( ich spreche nicht von Facebook-Freunden, die nur wissen wann du Geburtstag hast, weil sie daran erinnert werden) oder was Familie bedeutet und und und? WhatsApp-Gruppe mit dem Lehrer, ich glaub mein Schwein Pfeift, tzzz
    • MSpeaker 03.06.2018 20:16
      Highlight Highlight @schurter: wenn es nur die 4.-Klässler wären. Ich kenne etliche Kinder in der zweiten und dritten Klasse, die ein Smartphone haben. Oft ist es das "alte" der Eltern, die denken besser dem Kind geben als wegschmeissen. Aber schlussendlich ist das ein Problem der Eltern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raffaele Merminod 03.06.2018 13:09
    Highlight Highlight Tatsache ist, dass die Kids weiterhin Whatsapp nutzen.
  • Illyria & Helvetia 03.06.2018 12:48
    Highlight Highlight Als Klassenlehrer entschied ich mich schon von Anfang an, auf Threema einen Klassenchat für meine 5./6. Klasse einzurichten. Sieht aus, als hätte ich die richtige Entscheidung gefällt. Unser Klassenchat funktioniert so: Wer möchte, kann beitreten, niemand wird dazu gezwungen. Eltern dürfen gerne reinschauen. Es gelten klare Regeln mit Konsequenzen, falls sie verletzt werden. Die Kinder lieben es, muss ich sagen. Sie helfen sich gegenseitig bei Fragen zum Unterrichtsstoff, Unklarheiten vor Ausflügen und helfen sich bei Hausaufgaben. Und 3 Franken zu bezahlen war für die Eltern kein Problem. 😉
    • Gringoooo 03.06.2018 15:09
      Highlight Highlight Konnten alle Kinder beitreten?
    • Illyria & Helvetia 03.06.2018 19:01
      Highlight Highlight Nein, natürlich nicht. Und das ist völlig in Ordnung so. Das war ein freiwilliges Angebot, wovon sie profitieren können. Niemand ist aber im Nachteil, wenn er nicht in der Gruppe ist. Keine Informationen werden den anderen vorenthalten.
    • MSpeaker 03.06.2018 20:18
      Highlight Highlight Das keiner im Nachteil ist glaube ich nicht ganz. Wäre das so, würde der Chat ja keinen Mehrnutzen bringen ;). Trotzdem finde ich es eine gute Sache.
      Man muss aber schon aufpassen, dass man Kinder ohne Smartphone nicht teilweise ausgrenzt/benachteiligt. Das kann so halt schnell mal passieren. Vorallem wenn irgendwann mal bis auf 1-2 alle im Chat sind (z.B. bei der nächsten Klasse)
    Weitere Antworten anzeigen
  • My Senf 03.06.2018 12:47
    Highlight Highlight Endlich geht was in dieser Angelegenheit!

    Threema ist jedoch nicht die beste Alternative! Proprietär und unklar wie verschlüsselt.

    Da ist Signal die momentan bessere Variante. Plattformübergreifend, wirklich kostenlos da über spenden finanziert.
    Für mich mit ausschlaggebend, ich muss meine Kontakte nicht auf Ihre Server laden! Zudem kann ich jeden Kontakt durch einen eindeutigen Code verifizieren.
    Ich habe einige Messenger apps (ausser fb's) Signal ist Favorit. Threema hat es leider schon vor Jahren verbockt.
    • Arjay 03.06.2018 15:06
      Highlight Highlight Dass hier Threema propagiert wird, hat wohl mit der persönlichen Präferenz des Autors zu tun: "Ich gebe es gerne zu, ich bin überzeugter Threema-Nutzer." - dsc - 14.01.15 auf watson 😜

      Danke für die zusätzlichen Informationen, my senf...
    • mukeleven 03.06.2018 15:39
      Highlight Highlight soso - wie hats den threema verbockt?
    • @schurt3r 03.06.2018 17:00
      Highlight Highlight Ich finde Signal auch sehr gut. Wird ja auch von Edward Snowden empfohlen! :)

      Aber:
      «Für manche Nutzer könnte es ein Nachteil sein, dass sie zwingend eine Telefonnummer benötigen, um sich zu registrieren und den Dienst mit der SIM-Karte zu verknüpfen.»

      Quelle:
      Süddeutsche Zeitung, 2018
      https://bit.ly/2J7gZA3
    Weitere Antworten anzeigen
  • makla 03.06.2018 12:42
    Highlight Highlight Wie wärs mit Signal? Open source, gut verschlüsselt und gratis.
    • @schurt3r 03.06.2018 17:01
      Highlight Highlight Ja, ist sehr gut, aber:

      «Für manche Nutzer könnte es ein Nachteil sein, dass sie zwingend eine Telefonnummer benötigen.»

      https://bit.ly/2J7gZA3
    • mr-marple 03.06.2018 22:24
      Highlight Highlight @schurt3r der Nachteil ist mir nicht ganz schlüssig, da es ja um eine Alternative zu Whatsapp geht. Müsste nicht jeder der bis anhin Whatsapp benutzt hatte auch eine Telefonnummmer besitzen?
    • simonkueff 04.06.2018 08:31
      Highlight Highlight Das Problem ist ja gerade, dass gemäss Gesetz die Handynummer als "personenbezogene Daten" gilt. Deshalb ist es besser, wenn man keine Handynummer angeben muss und damit auch anonym bleibt und die Daten nicht so einfach mit Daten aus anderen Quellen abgeglichen werden können. Signal ist in den USA - der NSA wird bestimmt über die Handynummer als Primärschlüssel die Daten mit denjenigen aus anderen amerikanischen Diensten abgleichen können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Roelli 03.06.2018 12:28
    Highlight Highlight Wie haben wir es früher nur geschaft in die Schule zu kommen. Wir haben alle unsere Informationen immer rechtzeitig bekommen. Das ganze ohne Mail, Whats App und andere technischen Hilfsmittel. Die alt bekannte und beliebte Telefonkette hat ausgereicht und natürlich vorausschauend planen. Aber ich verstehe natürlich, dass die Lehrer jetzt vor einem grossen Fragezeichen stehen. 😏
  • Marcel Barbey 03.06.2018 12:23
    Highlight Highlight Oder man benutzt ganz einfach Edmodo, wie ich das tue. Kann dort meinen Klassen Aufgaben,Tests und Infos zukommen lassen, die Kids können Content mit mir austauschen und der Zugang ist nur mit Einwilligung der Eltern möglich, welche erst noch sehen was ihr Sprössling alles macht. Für mich ideal.
    • @schurt3r 03.06.2018 17:25
      Highlight Highlight Interessanter Hinweis, danke.

      Ist halt ein kalifornisches Unternehmen. Wie stehts mit dem Datenschutz? Ist es DSGVO-konform?

      Und die wurden kürzlich von einem chinesischen Gaming-Giganten geschluckt ...

      https://bit.ly/2GOIPzS
  • Ron Collins 03.06.2018 12:09
    Highlight Highlight Ich hoffe sehr, dass hier vom Bund ein WhatsApp-Careteam für die armen Schüler aufgestellt wird. Kann ja echt nicht sein, dass diese so allein gelassen werden in dieser schrecklichen Übergangsphase. ;)
  • Geralt 03.06.2018 12:05
    Highlight Highlight Bei uns läuft der Klassenchat über Microsoft Teams.

    Für die Kids gratis, über jedes Gerät per Login (von der Schule bereitgestellt) nutzbar und eine App fürs Smartphone gibts auch.

    Ist vielleicht für die Kids ein wenig gewöhnungsbedürftig weil nicht ganz so vertraut wie WhatsApp, aber die haben sich recht schnell dran gewöhnt.
    • Geralt 03.06.2018 14:53
      Highlight Highlight Achja und der Vorteil ist natürlich auch, dass man keine Handy-Nummer dafür braucht.
  • E7#9 03.06.2018 12:05
    Highlight Highlight Ups... grad heute morgen habe ich in vielen Klassenchats die Musiklektionen für morgen abgesagt.
  • Alnothur 03.06.2018 12:03
    Highlight Highlight E-Mail.
  • simonkueff 03.06.2018 11:59
    Highlight Highlight Ich wurde gezwungen, Whatsapp zu installieren, obwohl ich selber nur Threema verwende, weil die Lehrerin meines Sohnes den "Telefonalarm" nun darüber abwickelt. Nun sind alle meine Kontakte und andere privaten Daten ungewollt bei Facebook. Schule sei Dank! Ist das überhaupt erlaubt?
    • Madison Pierce 03.06.2018 13:59
      Highlight Highlight Ich bezweifle, dass das legal ist und hätte es nicht akzeptiert. Die Schule ist eine Behörde und hat offene Kommunikationswege zu verwenden. Man bekommt die Einladung zur Gemeindeversammlung auch nicht nur, wenn man App XY installiert hat.
    • Phönix3 03.06.2018 14:16
      Highlight Highlight Hätte ich nicht gemacht. Keiner kann einem dazu zwingen.
    • Nick Name 03.06.2018 14:19
      Highlight Highlight Nein. Wer Whatsapp nicht will, darf nicht "gezwungen" werden und muss anderweitig informiert werden.
  • JaAber 03.06.2018 11:51
    Highlight Highlight .....oder der Lehrer/die Lehrerin kreiert eine kurze Erklärung, mit welcher der/die Erziehungsberechtige (i.d.R. Eltern) erklärt, dass er/sie im Namen des Kindes den Bedingungen von WhatsApp zustimmt. Ein Elternteil unterzeichnet diese Erklärung und das Kind bringt sie in die Schule zurück.
    Damit ist die Lehrerschaft auf der sicheren Seite, kann sie doch so die eingeholte Zustimmung falls nötig belegen.
    Vgl. zum Ganzen: https://www.whatsapp.com/legal/?eea=1#terms-of-service-age
  • Gringoooo 03.06.2018 11:47
    Highlight Highlight Ich persönlich bevorzuge Threema schon lange.
    Mir ist vor allem aufgefallen, dass bei Sprachanrufen die Verbindungsqualität um Welten besser ist als bei Whatsapp.
    Einziger Nachteil imo: Kritische Nutzerzahl noch nicht erreicht.
  • RalpH_himself 03.06.2018 11:47
    Highlight Highlight Der wirkliche Vorteil für die Privatsphäre ist nicht die Verschlüsselung - das kann WhatsApp auch - sondern dass die eigene Nummer und das Adressbuch nur nach expliziter Zustimmung an die Threema-Server übertragen werden, und dann auch nur komplett gehasht, so dass sie die tatsächlichen Nummern gar nie rausfinden können.
    • Ueli der Knecht 03.06.2018 14:06
      Highlight Highlight Dein Beziehungsnetz verrät mehr über dich, über deine politische Einstellung, über deine sexuelle Orientierung, über deinen Arbeitgeber, deinen Wohnort, dein Kaufverhalten etc.pp. als die Telefonnummer deiner Kommunikationspartnern. Für Big-Data ist eine gehashte Nummer genau gleich viel Wert, wie die Nummer an sich. Es ist sogar einfacher und effizienter, nur Hashwerte (zB. in einem Merkle-Tree) zu speichern.
  • Abnaxos 03.06.2018 11:44
    Highlight Highlight Threema hat leider keinen Desktop-Client, daher ist das keine Variante (OK, WhatsApp war auch nie eine Variante). Um Texte zu schreiben, verwende ich das Handy nur im Notfall.

    Und nein, dass es einen Web-Client gibt, zählt nicht, denn ein Icon im Tray ist für einen Messenger absolut essenziell.

    Wire FTW! :)
  • Imfall 03.06.2018 11:43
    Highlight Highlight darf ein(e) u16 threema im store kaufen? das wäre sicher auch nicht ohne weiteres zulässig!

    vorallem verstehe ich die notwendigkeit eines solchen klassenchats nicht... aber meine schulzeit ist auch schon eine weile her...
    • Ueli der Knecht 03.06.2018 14:16
      Highlight Highlight Kaufverträge mit Kindern sind rechtsgültig, soweit sie die Urteils- und Entscheidfähigkeit der Kinder nicht übersteigen, und soweit sie sich im Rahmen der üblichen Handlungsmöglichkeiten und Freiheiten der Kinder bewegen, sprich wenn die Kosten problemlos aus dem für das Kind frei verfügbaren Taschengeld bezahlt werden können.

      Die Nutzungsbedingungen übersteigen aber meistens (vermutlich auch bei Threema) den kindlichen Erfahrungshorizont (und oft auch den vieler Erwachsenen), weil die nur selten wirklich die Rechte der Nutzer schützen, als vielmehr meisten nur die Hinterteile der Betreiber.
  • Arjay 03.06.2018 11:34
    Highlight Highlight Sorry: Dieser Artikel hat die Bezeichnung "Analyse" nicht verdient.
    Wie richtig beschrieben ist, kostet Threema 3 CHF (resp. 2.95 CHF auf Android). Die Schule muss aber kostenlos sein, d.h. die Installation von Threema kann eine Lehrperson nicht voraussetzen - genauso wenig wie eigentlich schon das Vorhandensein eines Mobiltelefons bei allen Schülerinnen und Schülern.
    Einfacher ist es, eine Einwilligung der Eltern einzuholen oder einen Widerspruch gegen die Nutzung von Whatsapp von ihnen zu fordern...
    • @schurt3r 03.06.2018 11:47
      Highlight Highlight Du verstehst wohl nicht, was «gratis» heisst bei einer Facebook-Tochterfirma. Das bedeutet, dass die User mit ihren eigenen Daten bezahlen. 🙈

      Klassenchats bei WhatsApp werden meines Erachtens auch nicht offiziell durch die Schulen betrieben bzw. gegründet. Manche Lehrer verbreiten aber offensichtlich Infos über den Kanal.
    • Scaros_2 03.06.2018 11:57
      Highlight Highlight Das ist so. Bei mir in der grösseren Familie habe ich 5 Lehrpersonen. Von der Schule aus ist eine WhatsApp-Gruppe nicht pflicht. Das beruht auf eigeninitiative der Eltern. Oft werden aber Whats-App Gruppen direkt mit den Eltern gemacht um Informationen zu sharen die wichtig sind. Früher mussten wir den Zettel nach hause bringen, heute tuts eine Whatsapp.

      Die Whatsapp-Gruppe mit den Schülern gibts daneben auch aber erfahrung zeigt, das es mit den Eltern sinnvoller ist - auch wegen Hausaufgaben etc.

      Die Schule schreibt in vielen nur vor, das eine sichere Kommunikation vorhanden sein muss.
    • jjjj 03.06.2018 12:17
      Highlight Highlight ... aber Hauptsache der FB share Button kommt bei euch gleich zuerst... 🙈
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sapientia et Virtus 03.06.2018 11:26
    Highlight Highlight Eine Alternative wäre natürlich, dass die Schüler einfach ein höheres Alter angeben - ist aber für unsere Schulbürokraten wohl undenkbar.
    • bokl 03.06.2018 11:50
      Highlight Highlight Lügen als Schulfach...
    • Ueli der Knecht 03.06.2018 14:21
      Highlight Highlight Das Fach nennt sich "Alternative Faktenkunde", bokl. Das empfiehlt sich in jeder modernen Schule., und zwar dringendst. Denn die Kinder sind die Zukunft. Unkritische Kinder wären das Verderben.
  • Madison Pierce 03.06.2018 11:23
    Highlight Highlight Da muss ich widersprechen: Die Kommunikation mit der Schule hat über offene Standards zu erfolgen.

    Man darf die Schüler nicht zu einer proprietären App zwingen, die dann voraussetzt, dass sie ein Smartphone besitzen und noch auf bestimmte Betriebssysteme beschränkt werden.

    Ich verstehe nicht, was an E-Mail so schlecht sein soll: funktioniert mit diverser Software auf diversen Geräten und es können Bilder und Dokumente mitgeschickt werden.
    • @schurt3r 03.06.2018 11:50
      Highlight Highlight Es geht ja meines Wissens auch nicht um die offizielle Kommunikation einer Schule.

      Es handelt sich um einen Klassenchat, der von Lehrpersonen genutzt wird, um gewisse Informationen zu verbreiten.

      Und das ist angesichts der relativ engen bzw. fragwürdigen Verbindung zum Mutterkonzern problematisch. WhatsApp teilt Nutzerdaten mit Facebook ...

      https://bit.ly/2scIAnN
    • farbarch1 03.06.2018 12:55
      Highlight Highlight @Schurter: “gewisse“ Informationen. Wo ist die Grenze zwischen offiziell und nur gewiss? Eine weitere Analyse der Situation wäre interessant und unter Umständen massgebend.
    • Madison Pierce 03.06.2018 14:03
      Highlight Highlight Dass WhatsApp eine (wohl mangels technischen Kenntnissen gewählte) schlechte Lösung ist, ist klar. Sowohl bezüglich Datenschutz als auch Zwang zu Geräten.

      Für die inoffizielle Kommunikation kann man sicher auf Threema ausweichen, aber für offizielle Informationen muss ein offener Weg gewählt werden.
  • frohwanda 03.06.2018 11:12
    Highlight Highlight Da die App etwas kostet, ist es sehr unrealistisch, dass sie sich für Klassen- oder Elternchats durchsetzt.
    • @schurt3r 03.06.2018 11:51
      Highlight Highlight 3 Franken sind zu viel, um die Kinder vor dem Zugriff von Datenkranken zu schützen?

      Na, dann gute Nacht! ;-)
    • simonkueff 03.06.2018 11:55
      Highlight Highlight Auch WhatsApp ist nicht gratis. Dort bezahlst du mit deinen persönlichen Daten. Die werden verkauft gehen zu Werbefirmen, Cambridge Analytica usw.
      Dass damit schon Daten von Kindern verkauft werden und dies die Schulen fördern, finde ich eine Katastrophe.
    • dmark 03.06.2018 12:11
      Highlight Highlight Sehe ich auch so. 3 Franken sollten einem die Privatsphäre doch wohl wert sein. Ist weniger als ein Bier oder ein paar Kippen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • ybfreak 03.06.2018 11:07
    Highlight Highlight Ist ebenfalls das Erste, was mir in den Sinn kam. Als ich den Artikel las, welche Schritte die Lehrer nun planen, musste ich laut lachen 😂
    Irgendwas von Arbeitsgruppen, Konferenzen, Sitzungen usw. Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht 🙄
  • victoriaaaaa 03.06.2018 11:00
    Highlight Highlight Kann man mit Threema Gruppenchats machen? Das wäre mir nämlich neu...
    Weitere Antworten anzeigen
  • fhau65 03.06.2018 10:59
    Highlight Highlight Wenn die Erziehungsberechtigten im Namen der Kinder den neuen Nutzungsbedingungen zustimmen, ist WhatsApp auch unter 16 Jahren legal.
  • Skeletor82 03.06.2018 10:53
    Highlight Highlight Kostenpunkt: 3.- ist tatsächlich aktuell noch das Hauptproblem.

    Und: Wenn die Eltern die Einwilligung geben, kann man weiterhin mit WhatsApp Klassenchats führen und/oder anstatt die SchülerInnen einfach die Eltern in den Chat nehmen.

    Also: Panikschalter zurückschrauben, nachdenken, umsetzen.
    • simonkueff 03.06.2018 12:15
      Highlight Highlight Damit sind die ganzen Kontaktdaten, Gruppenlisten, Aufenthaltsorte und Randdaten unserer Kinder usw. trotzdem bei Facebook...und bei Cambridge Analytica und bei sonst jedem, der genug dafür bezahlt. Willst du wirklich, dass die Schule das noch fördert?
    • Nick Name 03.06.2018 14:59
      Highlight Highlight 3 Franken einmalig über mehrere Schuljahre verteilt soll das Hauptproblem sein?
      Bitte?...

Paukenschlag von Nintendo: «Mario Kart» kommt für Smartphones

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