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Digital-News

Fussball-Kultspiel setzt Zeichen gegen Schwulenhass



Die Digital-News im Überblick:

Apple feuert Ingenieur, weil dessen Tochter das iPhone X filmte

Dumm gelaufen! Gerade erst haben wir über die junge Frau berichtet, die das iPhone X vor dem offiziellen Verkaufsstart filmen konnte, weil ihr Vater als Ingenieur bei Apple arbeitet.

Nun ja, das YouTube-Video der Vloggerin verbreitete sich viral – und nun ist ihr Vater offenbar seinen Job los.

In diesem Video erzählt die junge Frau, was schief lief...

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Video: YouTube/Brooke Amelia Peterson

Das Hands-on-Video von Brooke Amelia Peterson ist tatsächlich sehenswert. Darin ist unter anderem auch ihr Vater zu sehen, der in der Apple-Kantine mit dem iPhone X bezahlt.

Apple sei praktisch gezwungen gewesen, ihren Vater zu feuern, erzählt die Vloggerin. Denn er habe gegen die strengen internen Regeln im Umgang mit unveröffentlichten Produkten verstossen.

Verboten ist auch das nicht-autorisierte Filmen auf dem Firmengelände in Cupertino. Und schliesslich befanden sich auf dem Testgerät angeblich sensible Geschäftsinformationen...

Apple wollte den Fall nicht kommentieren.

(dsc, via Apple Insider)

Fussball-Kultspiel setzt Zeichen gegen Schwulenhass

In der neusten Version des Computerspiels «Football Manager» outen sich (virtuelle) Fussballspieler als homosexuell. Das ist darum erwähnenswert, weil im internationalen Milliardenbusiness Fussball noch immer die Homophobie vorherrscht.

Der Game-Direktor von Sports Interactive erklärt, dass nicht Ronaldo und Co., sondern lediglich fiktive Spieler ein Coming-out haben können. Man wolle so vermeiden, verklagt zu werden. Ausserdem gebe es das neue Feature nicht für Spieler aus Ländern, in denen Homosexualität verboten sei.

Noch immer hätten es schwule Profi-Fussballer enorm schwer, hält die BBC fest. Sports Interactive, die Firma hinter dem Game, wolle die Sportler ermutigen, das Coming-out zu wagen.

«Homosexuell zu sein ist einfach eine ganz normale Sache im Leben, und es ist das Richtige, es ins Spiel zu bringen, weil es etwas ist, das wir in der Zukunft sehen werden.»

Miles Jacobson, Sports Interactive bbc.com

Für die Spieler der Sport-Simulation bezahlt sich das Coming-out der fiktiven Sportler in wirtschaftlicher Hinsicht aus: Die Einnahmen steigen dank Interesse der LGBT-Community.

«Der Teammanager wird per Nachricht in seinem virtuellen Postfach darüber informiert, dass sich eines seiner Teammitglieder zu seinem Schwulsein bekannt hat. Das Outing hat in dem Spiel einen positiven Effekt: Kurze Zeit später meldet die Finanzabteilung des Vereins ein Umsatzplus, welches mit der neuen Aufmerksamkeit aus der queeren Community begründet wird.»

quelle: jetzt.de

Die Sport-Simulation, in der es gilt einen Fussballclub erfolgreich zu managen, hat eine grosse und treue Fanbasis. Vom «Football Manager 2016» wurde eine Million Kopien verkauft.

2018 soll es erstmals eine offizielle deutsche Sprachdatei geben. Bislang wurde dies nur durch Fan-Arbeit ermöglicht.

(dsc, via Tech Crunch)

Grossbritannien macht Nordkorea für «WannaCry»-Attacke verantwortlich

Die britische Regierung hat Nordkorea für die Infizierung von hunderttausenden Computern weltweit mit der Schadsoftware «WannaCry» verantwortlich gemacht. London sei sich dabei «so sicher wie möglich», sagte Sicherheitsminister Ben Wallace am vergangenen Freitag in der BBC.

Nordkorea hatte die Vorwürfe, die bereits zuvor von IT-Experten erhoben worden waren, als «lächerlich» zurückgewiesen. Im Mai waren rund 300'000 Computer in 150 Ländern von der Schadsoftware mit dem Namen «WannaCry» blockiert worden.

Diese legte etwa in Grossbritannien zahlreiche Kliniken lahm. Betroffen waren auch die Deutsche Bahn, der Automobilkonzern Renault, der Telefon-Riese Telefónica und das russische Innenministerium. Als Gegenleistung für eine Behebung der Schäden wurden Zahlungen in der virtuellen Währung Bitcoin verlangt.

Nach einem am Freitag in London vorgelegten Bericht waren ein Drittel aller Spitäler in England sowie rund 600 Hausärzte betroffen. Dabei hätte der Angriff abgewehrt werden können, wenn die Verantwortlichen des National Health Service (NHS) minimale Sicherheitsanforderungen umgesetzt hätten, heisst es in dem unabhängigen Prüfbericht.

Demnach konnte «WannaCry» bei dem Gesundheitsdienst andocken, weil er mehrheitlich das veraltete Windows 7 ohne Sicherheits-Updates verwendete.

(sda)

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Video: srf/SDA SRF

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