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Meedia-Praktikant Robert stellt die Apps auf seinem Smartphone vor – Facebook ist nicht dabei.
meedia.de

«Facebook ist für mich gestorben»: Wie ein 14-Jähriger die Social Media-Welt sieht

Facebook laufen die jungen Nutzer davon – Robert Campe ist einer davon. Neben dem Social Network Nr. 1 haben sich etliche weitere Angebote entwickelt, die auf die Bedürfnisse junger Nutzer besser abgestimmt scheinen. MEEDIA hat seinen Schülerpraktikanten gebeten, seine Smartphone-Apps vorzustellen. Ergebnis: Was bei Teenagern «rockt», haben Medien und Marketing oft noch gar nicht auf dem Schirm.

Robert Campe / meedia.de



Ein Artikel von

Hallo, meine Name ist Robert Campe, ich bin 14 Jahre alt und Facebook ist für mich gestorben. Auf meinem Smartphone nutze ich bevorzugt die Apps Instagram, Snapchat, WhatsApp, YouTube, Spotify, Phhhoto und Giza, einen Twitter-Client. Facebook habe ich nicht installiert.

Auf Facebook bin ich vielleicht einmal pro Woche via Computer, wobei ich auch schon mal mehrere Wochen ausgeloggt geblieben bin. Der Grund dafür ist einfach: Facebook ist zu kompliziert. Alleine die Art und Weise des Teilens von Inhalten stört mich: Verbreitet ein Freund beispielsweise ein Video weiter, kann ich nicht das Video – also den eigentlichen Inhalt – mit «Gefällt mir» markieren, sondern nur «liken», dass mein Freund es geteilt hat. Will ich zeigen, dass mir der eigentliche Inhalt gefällt, muss ich ihn erst über einen kleinen Link aufrufen. Dies ergibt für mich keinen Sinn.

Ich bin der Meinung, dass der Produzent des Videos die Aufmerksamkeit erhalten sollte und nicht ein User, der es weiterverbreitet. Ich fühle mich auf Facebook wie ein Kind, dem man heutzutage einen 20 Jahre alten Walkman in die Hand drückt, und das nicht recht weiss, wie die Dinger eigentlich funktionieren.

Ein Walkman – was ist denn das?

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YouTube/Fine Brothers Entertainment

Was ich auch nicht nachvollziehen kann, ist der Algorithmus von Facebook, der mir eigentlich ein besseres Benutzererlebnis verschaffen soll. Statt mir die Postings meiner Freunde zu zeigen, sehe ich mittlerweile nur noch Inhalte von Seiten, die ich zwar «geliked» habe, die mich aber weniger interessieren. Was meine Freunde bewegt, erlebe ich eigentlich nur noch zufällig. Das nervt!

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Während ich Facebook von meinem Smartphone verbannt habe, hat Twitter noch einen Platz auf meinem Startbildschirm. Allerdings nutze ich den Nachrichtendienst nicht zum Kommunizieren, sondern verwende ihn nur, um Prominente, Interessen und Trends zu verfolgen. Dafür eignet sich Twitter hervorragend, zu mehr aber auch nicht.

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Twitter wird von Robert verwendet, um Prominente, Interessen und Trends zu verfolgen.
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Was mir gefällt: Die Timeline ist (Anm. der Red.: noch!) chronologisch sortiert und erleichtert das Benutzererlebnis um ein Vielfaches. Das Teilen durch «Retweeten» funktioniert besser als bei Facebook. Für die Twitter-Nutzung bevorzuge ich trotzdem einen Client: Giza, das für mich das schönere Design und eine bessere Aufteilung des Screens hat.

Benutzt du Facebook?

In der Android-App von Twitter stört mich die Zeile zum Schreiben von Tweets, die zwar verschwindet, sobald ich nach unten scrolle, aber wieder auftaucht, wenn ich den Bildschirm stoppe. Das Twitter-Symbol bei Giza ist wesentlich kleiner und unauffälliger. Des Weiteren kann man die Farbgebung der App ändern, das für meinen Geschmack angenehmer für die Augen ist. Ob man die Twitter-App benutzt oder einen Client, ist also Geschmacksache.

Snapchat, der aktuelle Star unter den Social-Media-Apps

Zu einem der meistbenutzten Netzwerke in meinem Freundeskreis zählt Snapchat, das nur auf dem Smartphone benutzbar ist. Fast jeder meiner Freunde benutzt es. Snapchat ist ein Messenger, in dem es primär um das Verschicken von Fotos und Videos geht. Jedoch sind die Aufnahmen für den anderen nur maximal zehn Sekunden sichtbar. Deshalb geht es dort – anders als beispielsweise bei Instagram – nicht um «schöne» Snaps.

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Snapchat steht bei den Jungen hoch im Kurs.
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Der wichtigste Nutzen von Snapchat ist, dass die Bilder nicht weitergeschickt werden und Chats privater gehalten werden können. Durch kontinuierliche Updates hat Snapchat ständig neue Funktionen: Discover ist ein Feature, über das verschiedene Medien, wie zum Beispiel CNN oder Buzzfeed, ihre News präsentieren. Durch eine Wisch-Geste kann man die Artikel in der Snapchat-App lesen und den Artikel in der Story teilen.

Ich persönlich nutze Discover eher selten, weil noch keine deutschen Medien dabei sind. Allerdings habe ich Freunde, die öfter reinschauen. Eine weitere geniale Funktion von Snapchat sind die Live-Ereignisse, für die viele Snaps von Nutzern vor Ort zusammengetragen werden.

Seit mehr als zwei Jahren verwende ich den Messenger WhatsApp. Er ist schnell und benutzerfreundlich. Das Verschicken von Medien ist super einfach, genau so wie das Erstellen von Gruppen oder Broadcasts. Jeder meiner Freunde, auch meine Familie und sogar manche Lehrer kommunizieren über den Messenger. Die Anruf-Funktion von WhatsApp finde ich bisher noch nicht gut, da die Sprachqualität im mobilen Netz einfach schlecht ist.

Adieu Facebook, hallo Instagramm

Instagram hat für mich Facebook abgelöst. Früher war für mich einer der Gründe auf Facebook zu sein, dass man so lustige Fotos und Videos entdecken konnte. Das Posten von Status-Meldungen oder Konsumieren von News war Nebensache. Was ich damals an Facebook schätzte, gibt mir heute Instagram. Die Bearbeitung von Bildern auf Instagram ist leicht, wodurch sich sehenswerte Ergebnisse erzielen lassen. Ich folge meinen Freunden, Gag-Seiten und Personen, die mich interessieren, wie zum Beispiel YouTubern oder Fussball-Stars. Mehrmals am Tag bin ich auf Instagram unterwegs und schaue mir die neuen Posts an. Seit ein paar Wochen gibt es gesponserte Posts, also Werbung. Die nervt schon jetzt.

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Spotify, der bekannteste Musik-Streamingdienst auf dem Markt.
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Eine der wichtigsten Funktionen meines Smartphones ist die Musik. Spotify ist der Streaming-Dienst, den ich am liebsten benutze. Das liegt an der Konnektivität, die ein besseres Benutzererlebnis bedeutet. Mir gefällt der Social-Media-Charakter. Ich kann mir die Playlisten von anderen Freunden herunterladen oder in die Songs reinhören, die sie gerade abspielen. Darüber hinaus versucht Spotify, meinen Musikgeschmack zu analysieren und schlägt mir in der Playlist «Dein Mix der Woche» weitere Lieder vor, die mir gefallen könnten.

Die von mir am meisten benutzte App ist YouTube. YouTube ist, wie die Entwickler selbst sagen, ein Videoportal. Für mich ist es mehr als das, da jeder Videos hochladen, bewerten und kommentieren kann. Auf YouTube besitzt jeder angemeldete Nutzer einen Kanal, den er mit seinen Videos bestücken kann. Die Kanäle können dann kostenlos abonniert werden. Die Auswahl der Kanäle ist riesig, mir gefällt die Vielfalt. Egal ob Gaming, Comedy oder Beauty, Fashion, Politik oder Wissenschaft – es ist für jeden das Passende dabei. Zu meinen Lieblings-YouTubern gehören ViscaBarca, MontanaBlack, Leon Machere, Julien Bam und MrWissen2Go. Der letzte Kanal wird von einem Journalisten der ARD geleitet, Mirko Drotschmann. Er moderiert beim MDR eine Sendung, die sich mit historischen Themen befasst. Ich gucke ihn aber lieber auf YouTube, da er sich mit Themen beschäftigt, die ich interessant finde und die aktuell sind. Ich höre oft, dass YouTube irgendwann das Fernsehen ablösen soll. Für mich ist dieser Vorgang schon vor über einem Jahr passiert. Das liegt an folgenden Gründen: YouTube ist immer und überall verfügbar, wobei das Fernsehen feste Ausstrahlungszeiten hat. Ausserdem wirken die Produzenten der Videos deutlich authentischer als viele Schauspieler in Film und Fernsehen. Ich kann mich mit ihnen identifizieren.

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Phhhoto, anstelle von Fotos werden selbstgemacht GIFs mit der Community geteilt.
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Selfie-GIFs

Eine Foto-App, die ich häufig benutze, ist Phhhoto. Sie funktioniert ähnlich wie Instagram, nur dass man keine Fotos oder Videos hochlädt, sondern GIFs. Das Aufnehmen eines GIFs in der App ist super einfach. Eine Funktion, die mir bei dieser App fehlt, ist das Markieren von anderen Usern. Phhhoto ist bislang nur auf Englisch verfügbar, was aber nicht stört. Die App ist noch nicht wirklich bekannt. Auf Instagram beispielsweise habe ich 350 Follower, bei Phhhoto bislang nur 30.

Erst seit einer Woche bin ich bei Ask.fm angemeldet – aktiv bin ich jedoch nicht. Wie der Name schon vermuten lässt, geht es in diesem Portal um Fragen und Antworten. Jedes Profil hat eine Timeline, auf der andere Nutzer Fragen an die Person stellen können. Sowohl namentlich als auch anonym. Fragen und Antworten sind für alle zu sehen. Beantwortet werden können die Fragen mit Worten, aber auch mit Fotos oder GIFs. Ask.fm zählt zu den Aufsteigern in meinem Freundeskreis. Normalerweise könnten anonyme Fragen bedenklich sein, weil beispielsweise Stalker ein einfacheres Spiel haben, um an Informationen zu kommen. Wer jedoch nicht will, dass anonym Fragen gestellt werden, kann die Funktion ganz einfach ausschalten.

Soundcloud funktioniert ähnlich wie Spotify. Auch dieses Programm ist ein Musikstreaming-Dienst, der mit anderen sozialen Netzwerken verbunden werden kann. Auch ist Soundcloud – wie Spotify – selbst ein soziales Netz. Der Unterschied zwischen den beiden ist, dass auf Soundcloud jeder eigene Songs hochladen kann. Deswegen sind dort ganz andere Lieder verfügbar als auf Spotify. Ich höre dort vor allem Remixes von DJ’s, die es anderswo nicht gibt.

Fazit: Obwohl ich Facebook selbst nicht mehr oder kaum nutze, ist es nach wie vor nützlich, ein Profil dort zu haben. Viele Apps nutzen die Konnektivität zu Facebook, damit es einfacher ist, sich mit Freunden zu verbinden. Facebook greift also gravierend in mein Internet-Leben ein. Ein viel diskutiertes Thema im Netz ist immer der Umgang mit Daten. Ich hinterlasse vermutlich eine Menge Spuren im Netz. Angst vor Datenmissbrauch habe ich aber nicht. Was soll denn ein IT-Experte eines US-Geheimdienstes mit Daten eines 14-jährigen Jungen aus Hamburg anfangen? Ich versuche darauf zu achten, dass ich mich im Netz so verhalte, dass ich auch in den kommenden Jahren keine Nachteile deswegen habe.

Dieser Artikel wurde watson freundlicherweise von meedia.de zur Verfügung gestellt.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Chancentod 17.02.2016 13:29
    Highlight Highlight Habe Snapchat installiert, den tieferen Sinn der App nicht verstanden und wieder gelöscht! Lasst die Jugendlichen mal älter werden, dann können sie viele ihrer Interessen aus Teenagerzeiten selber nicht mehr nachvollziehen! Geht doch allen so! Wenn ich heute zurückdenke, wie ich mich als Teenager gekleidet habe oder was mich in der Zeit interessiert hat, kann ich das heute nicht mehr nachvollziehen, was mich damals geritten hat! ;-)
  • Chancentod 17.02.2016 13:05
    Highlight Highlight Ganz ehrlich, ich habe selber zwei Kids im Teenageralter, das was die interessiert ist wirklich nicht relevant für die Werbung oder die Wirtschaft, zum einen haben sie noch keine nennenswerte Kaufkraft und zum anderen wechseln die ihre Interessen schneller als ich meine Unterwäsche wechseln kann. Kann ich schön an meinen eigenen Sprösslingen sehen, das eine Jahr noch Feuer und Flamme für irgendwas und im nächsten Jahr ist es schon wieder out! Mein Sohn war gestern noch Fan von Cro und jetzt ist der Typ langweilig, so geht das dauernd!
  • Rodi 16.02.2016 08:03
    Highlight Highlight "Facebook ist für mich gestorben" - Instagram und Whatsapp sind ja im Grunde genommen auch FB... Darum schalten sie doch neuerdings auch Werbung auf IG.
    • G-4 16.02.2016 10:52
      Highlight Highlight Die Werbung ist tatsächlich sehr mühsam... Aber man darf sich ja nicht beklagen da es gratis ist.
  • Aufblasbare Antonio Banderas Liebespuppe 15.02.2016 22:04
    Highlight Highlight FB ist nicht komplitziert und wen interessiert was der sagt was ist zb an snapchat bitte besser?
  • Statler 15.02.2016 17:53
    Highlight Highlight Und täglich wird eine neue Sau durch's digitale Dorf getrieben. Gestern war's Facebook, heute Snapchat...
    Ich find's spannend. Denn die Entwicklung ist noch lange nicht am Ende und was in Zukunft alles möglich sein wird, können wir bestenfalls erahnen. Ob das dann gut oder schlecht ist, wird sich weisen.
    Die wichtigste Frage für mich ist eigentlich nur, ob alles und jedes von Firmen vereinnahmt wird, um Geld zu scheffeln, oder ob sich eher Dinge wie Soundcloud durchsetzen, die eher auf die Gemeinschaft abzielen, als auf die grosse Kohle...
    • christian_denzler 15.02.2016 23:23
      Highlight Highlight Kohle. Es wird immer Kohle sein. So funktioniert unser System.
    • G-4 16.02.2016 10:54
      Highlight Highlight Geld das durch unsere Daten und Nutzerprofile das Netzwerk für die digitalen Titanen wie facebook und Google interessant machen.
  • SeniorenZocken 15.02.2016 17:36
    Highlight Highlight hallöchen, da sind wir ja froh, haben wir aufs richtige Pferd gesetzt. youtube statt facebook. sind ganz neu und haben uns n bisschen was abgeguckt. aber wir haben spaß dabei! wie gefällt es euch?
    Play Icon
    • Louie König 16.02.2016 13:50
      Highlight Highlight Ernsthaft? Ein Werbekommentar? Schade schade...
  • Der Kritiker 15.02.2016 13:20
    Highlight Highlight ich habe whatsapp schon lange durch viber ersetzt...
    • panaap 15.02.2016 14:21
      Highlight Highlight Viber ist laut Experten eines der grössten datensammler. Just saying
    • Samurai Frog 15.02.2016 16:56
      Highlight Highlight habe neben whatsapp noch Line installiert.
      Ist sozusagen das Whatsapp aus Japan/ Taiwan.
      Mit der kann man auch online telefonieren mit einer guten Qualität. Mir gefällts :-)
    • Tsunami90 15.02.2016 17:48
      Highlight Highlight Vom Regen in die Traufe....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Angelo C. 15.02.2016 12:30
    Highlight Highlight Ich benütze gerne WhatApp und auch YouTube, Facebook dagegen nur noch selten, um mal ein wenig zu spionieren "wer mit wem" und so. Oder mal um alte Freunde aus längst vergangenen Zeiten zu suchen.

    Finde FB auch in manchem zu kompliziert aufgebaut, besonders wenn man es selektiv einstellen und nutzen will. Und ich sehe, dass es tatsächlich nicht wenige Junge gibt, welche diesem Socialmedia den Rücken kehren.

    Mein jüngster Sohn ist 22 Jahre alt und sonst sehr tough, hat FB schon vor zwei Jahren aufgegeben, auch weil er da einige Male bei seinen zahllosen Weibergeschichten aufgeflogen ist 😑!
  • ramonke 15.02.2016 12:21
    Highlight Highlight diesen artikel hat sicher kein 14 jähriger geschrieben das könnt ihr dem osterhasen erzählen wenn er euch besuchen kommt. aber mal ganz davon abgesehen:

    ihr wollt uns diesen jungen mann doch nicht als beispiel der heutigen jugend verkaufen? schaut euch zb nur mal die twitter nutzer zahlen in der schweiz an.... und dann schaut er auch noch einen moderatoren des mdr. ja klar. Der Artikel hört sich für mich so an als würde ein jugendlicher seinen freunden und eltern erzählen wie gebildet und wohlerzogen er doch ist.
    • MisterM 15.02.2016 13:02
      Highlight Highlight Meedia wird den Artikel wohl lektoriert und dem Teenager Inputs in Sachen Schreibstil, Thema usw. gegeben haben - aber der Inhalt kommt bestimmt von Robert selbst.

      Habe persönlich mit SoMe-versierten Jugendlichen zu tun. Die sprechen und schreiben so.

      Und was für ein Beispiel der heutigen Jugend sollte uns denn verkauft werden, wenn es nach Ihnen ginge?
  • Dan Rifter 15.02.2016 12:05
    Highlight Highlight Ich haue in dieselbe Kerbe. Bin enorm froh, dass ich nicht im 2016 Teenager sein muss. Nicht "popular" zu sein in der Sek war schon vor 15 Jahren nicht so lässig. Schon damals gabs den stetigen Druck, alles immer mitmachen zu müssen, um den Status zu halten.
    Mit den soz. Netzwerken, wo alles de facto unlöschbar festgehalten ist und sich wesentlich schneller verbreitet, wird die Wirkung des Hänselns/Ausschliessens/Mobbings potenziert.
    Schöne, neue Welt.
    • DailyGuy 15.02.2016 13:42
      Highlight Highlight Oh, wieder der Kommentar: Schöne, neue Welt.
      Well, die Eltern und Lehrer machen ja nicht viel, um den Teufelskreis der Popularität zu durchbrechen. Und ich finde es falsch, dass Social Media hier verteufelt wird. Die Schulen könnten ja mit den Jungen Social Media anschauen. Darüber reden was das ist, was die Auswirkungen sind usw. Aber nein, weil die Eltern und älteren Lehrer keinen Plan haben davon, weil sie sich nicht damit auseinandersetzen möchten, wird es einfach verteufelt.
    • Dan Rifter 15.02.2016 13:54
      Highlight Highlight Eltern, Lehrer: "Es ist wichtig, dass ihr verantwortungsvoll mit SoMe umgeht und niemanden online bloss stellt!"
      Kids: "Ja stimmt, voll fies."
      Rrrrrring - Pause
      "Oh lueg, de Fettsack mit de komische Brülle het es pinks Hemp ah, grad mal n Snap a alli schicke!"
    • DailyGuy 15.02.2016 14:09
      Highlight Highlight @Dan: Ich sage nicht, dass es einfach ist. Aber wenn man gar nichts macht, wird es auch nicht besser. Man könnte ja eine Projektwoche draus machen oder so. Einfach etwas, wo die Schüler sensibilisiert werden. Und ich wurde auch gemobbt. Und das auch ohne Facebook oder Snapchat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mrgoku 15.02.2016 11:48
    Highlight Highlight immer dieses gejaule wegen digitalisierung, social media, blablabla... leute die welt entwickelt sich weiter. social media gehört ganz einfach dazu... heute läuft alles über social media ab. sogar jobsuche funktioniert bald nur noch so. ob FB oder XING und wie die alle heissen... weiss nicht was daran verkehrt ist?! wir sind nicht mehr im 19 Jahrhundert. das gejammere "nur noch digital" "keine richtigen freunde mehr"...und vorallem "kinder sind keine kinder mehr"... ist die digitalisierung schuld oder die erziehung der eltern??
  • JayAge 15.02.2016 11:45
    Highlight Highlight Ab einem gewissen Punkt macht Usability die User zu Idioten. Wenn das Sharen bzw. Liken auf Facebook schon kompliziert ist, dann weiss ich auch nicht mehr. "Ich muss einen Klick oder Fingertipp machen, um zum Urheber zu gelangen, buhuuu :_-(".

    Wenn ich dann noch sowas lese wie die Buzzfeed-Story zur Snapchat-Schwester ( http://www.buzzfeed.com/benrosen/how-to-snapchat-like-the-teens#.awQBgRlRB7 ), dann fühl ich mich trotz Jahrgang 89 uhuren alt. Inhaltsleere Kommunikation, und das den ganzen Tag durch. Dabei habe ich mir doch geschworen, nie über die "Jungen" zu fluchen, gopf.
  • Rukfash 15.02.2016 11:11
    Highlight Highlight Bro kennsch no MSN :'D
    • Rukfash 15.02.2016 11:59
      Highlight Highlight @ketsch electrOhhH_gheTto_boHij_69@hotmail.com shrib Bro
    • Urmel 15.02.2016 12:05
      Highlight Highlight haha :-D

      Oder ICQ (mit Teletubby-ähnlichem "Oh-Oh!") :o)
    • rasca 15.02.2016 12:20
      Highlight Highlight player_boi_1993@hotmail.com
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 15.02.2016 11:01
    Highlight Highlight Ich finde Fb auch zu kompliziert und umständlich. Es ist als System in die Jahre gekommen und es fehlt an der ursprünglichen Leichtigkeit. Ich liebe einfache und reduzierte Dinge. An Twitter gefällt mir, dass man sich beschränken muss und das einfache Prinzip. Leider in der CH nicht richtig Fuss gefasst und unterschätzt. YouTube, Instagram, sind auch ok. WA ist ein muss und Sc ein Newcomer der sich seinen Platz noch verdienen muss (mal erst bei den jüngeren). Soweit bin ich mit dem 14-jährigen nicht auseinander, obwohl uns Jahrzehnte trennen. Es ist keine Alters-, sondern eine Haltungsfrage.
    • Duweisches 15.02.2016 12:50
      Highlight Highlight In meinem Freundeskreis ist Snapchat schon sein Monaten sehr präsent, von einem Newcomer würde ich nicht mehr unbedingt sprechen...
      Aber sind volles Einverständnis, auch wenn mich nur einige Jahre von ihm trennen... 😉
  • atomschlaf 15.02.2016 10:52
    Highlight Highlight Ich nutze Facebook regelmässig, aber eher passiv. Hauptsächlich um mit Schul- und Studienfreund(inn)en in Kontakt zu bleiben, die man selten sieht.
    Aber der Junge hat völlig recht. Facebook ist zu kompliziert.
  • nordkapper28 15.02.2016 10:52
    Highlight Highlight Sicher dass das ein 14-Jähriger geschrieben hat?
  • Scaros_2 15.02.2016 10:32
    Highlight Highlight Hach die digitalisierung. Irgenwo bin ich echt froh, dass ich mit Jg. 88 gerade noch an der Schwelle war, das meiste nicht miterlebt habe oder nur in den Anfängen (siehe FB) und heute sagen kann, das ich nichts von all dem nutze. Klar habe ich FB aber es ist für mich ein "Chatprogramm" da ja niemand mehr MSN Messenger usw. nutzt und man ziemlich simpel via FB in Kontakt bleiben kann. Nichts geliked, keine Freund "abonniert" - simple kommunikation. Der ganze Rotz der oben steht, snapchat, instagram usw. wenn ich anschaue wie viel Zeit man pro dafür opfert - ich bin echt froh Jg. 88 zu sein.
    • Scaros_2 15.02.2016 10:36
      Highlight Highlight Und vor allem das muss man einmal weiterdenken. Ein Kind das im Alter von 8-12 Jahren schon täglich <h> mit social media braucht wie will das jemals in der Arbeitswelt vorwärtskommen? Ich meine ich hab als Kind viel TV geguckt oder gezockt aber das kann ich nicht während der Arbeit machen. Aber postings auf Instagram usw. geht locker, ode rkommentieren der kommentare usw. Das ist doch eine gravierende Sucht oder will man das noch nicht als Sucht deklarieren? Darüber sollte man schon einmal nachdenken weil die SM-Welt ist meines erachtens nicht die Realität sondern eine Scheinfassade.
    • DailyGuy 15.02.2016 10:48
      Highlight Highlight Darf ich dir gratulieren! Du widersetzt dich der Entwicklung der Zeit. Das finde ich ganz toll. Und was ich noch besser finde ist, dass du uns armen Seelen, welche der Mainstream-Content-Mafia hilflos ausgeliefert sind, dies mitteilst. Danke!
    • politico 15.02.2016 12:06
      Highlight Highlight Und alles was du da sagst und kritisierst, sagte man früher auch über Radio, TV, Autos, Computer, etc. Und passiert ist... nichts. Es gibt immer noch Leute, die Karriere machen und Erfolg haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lutz Pfannenstiel 15.02.2016 10:19
    Highlight Highlight Ist das wirklich ein 14jähriger? Ich will jetzt nicht einen auf "hach, die guten alten 80er" machen, aber: Kann es sein, dass die Digitalisierung die Gefahr birgt, dass Kinder nicht mehr Kinder sind?
    • Madison Pierce 15.02.2016 10:36
      Highlight Highlight Der Artikel sagt nichts darüber aus, wie viel Zeit der Junge mit den Diensten verbringt. Wir haben früher ja auch Quatsch im TV geschaut, aber hatten noch andere Interessen.

      Wobei sich sicher die Frage stellt, wie viel Smartphone für einen Jugendlichen gut ist. Ich habe ja immer gesagt, bevor meine Kinder 16 Jahre alt sind gibt es kein Smartphone, aber das gäbe dann wohl mindestens sechs Jahre lang Diskussionen. :)
    • formerly known as 15.02.2016 19:53
      Highlight Highlight ich denke jede generation hat die vorhergehende irgendwie mit irgendwas geschockt. wie wäre es mal mit ein wenig vertrauen in die jugend von heute?? die pubertät geht nicht ewig und wie die hormonschübe ändern sich die interessen auch irgendwann ganz von alleine. anstatt den zeigefinger zu heben und mit "zu meiner zeit.." - Sätzen um uns zu werfen, sollten wir offen sein dafür, was uns die jugend zu sagen, bzw. neues zu zeigen hat. sie haben es schliesslich schon schwer genug.
    • Lutz Pfannenstiel 16.02.2016 09:04
      Highlight Highlight @ Kaschnatze: 100% einverstanden, ich vertraue den Jungen und weiss, dass sie es nicht einfach haben. Und es braucht viel, dass mich etwas schockiert. Ich habe in meinem Post lediglich eine Frage gestellt, und zwar deswegen, weil ich im Text dieses 14jährigen eben gerade nichts Pubertierendes, nichts Kindliches herausgelesen habe, sondern sehr viel "Erwachsenheit", eine nüchterne Abgeklärtheit, die mich für dieses Alter einfach sehr erstaunt hat.

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