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Mit diesem Link prüfst du, ob deine Facebook-Profildaten geklaut wurden

Bis 30'000 Schweizer sind vom Facebook-Skandal betroffen. Seit gestern informiert das soziale Netzwerk die Betroffenen des Datenskandals. Wer sofort wissen will, ob seine Daten in fremden Händen sind, kann dies über einen Link herausfinden.
10.04.2018, 14:2011.04.2018, 07:41

Seit Montag sollen Facebook-User erfahren, ob sie vom Daten-Skandal rund um Cambridge Analytica betroffen sind. Facebook will die 87 Millionen User, deren Daten angeblich an Dritte weitergegeben wurden, direkt informieren. Und zwar über einen Hinweis, der oben auf der eigenen Facebook-Seite steht. Unter den Betroffenen sollen sich laut Facebook bis 30'000 Schweizer befinden.

Daten-Schlamassel bei Facebook – bis zu 30'000 Schweizer betroffen

Video: srf

Nun hat Facebook ein Tool aktiviert, über das sich sofort herausfinden lässt, ob man betroffen ist. Der Check lässt sich direkt über diesen Link ausführen. Hierzu muss man natürlich bei Facebook angemeldet sein.

Wer Glück hat, erhält diese Meldung:

Wenn man selbst und auch kein Facebook-Kontakt die Persönlichkeitstest-App «This Is Your Digital Life» genutzt hat, ist man nicht betroffen.
Wenn man selbst und auch kein Facebook-Kontakt die Persönlichkeitstest-App «This Is Your Digital Life» genutzt hat, ist man nicht betroffen.

Der Haken daran: Die umstrittene Wahlkampf und Datenfirma Cambridge Analytica und die App «This Is Your Digital Life» sind vermutlich nur die Spitze des Eisberges. Bis 2014 dürften zig andere Apps Profildaten von Facebook-Nutzern ungehindert abgesaugt haben. Potenziell ist also jeder Facebook-Nutzer Opfer der laxen Datenschutzbestimmungen.

Facebook will den User nun immerhin eine bessere Kontrolle über die eigenen Daten ermöglichen und hat die entsprechenden Einstellungen überarbeitet, wie letzte Woche mitgeteilt wurde.

Auf jeden Fall ist es sinnvoll, die Einstellungen zur Privatsphäre und zur Datenfreigabe an Apps und Webseiten von Drittanbietern zu kontrollieren. Wie dies geht, haben wir in diesen beiden Artikeln beschrieben:

Cambridge Analytica: Der Skandal einfach erklärt

Video: watson/Emily Engkent, Corsin Manser

(oli/dsc)

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