DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Android N steht vorläufig nur für ausgewählte Google-Geräte zur Verfügung.<br data-editable="remove">
Android N steht vorläufig nur für ausgewählte Google-Geräte zur Verfügung.
bild: google

Das sind die besten neuen Android-Features

Für die nächste Generation seines mobilen Betriebssystem hat sich Google von Konkurrent Apple inspirieren lassen.
10.03.2016, 12:49

Überraschend hat Google am Mittwoch eine erste Vorschau auf das neue Android-System veröffentlicht. Viele Beobachter hatten die Vorstellung des Nachfolgers von Android 6.0 Marshmallow erst an der Google-Entwicklerkonferenz I/O im Mai erwartet.

Beim «Android N Preview» handelt sich um eine erste Vorab-Version der zukünftigen System-Software für Smartphones und Tablets. Sie ist für Software-Entwickler gedacht, kann aber frei aus dem Internet heruntergeladen werden.

Kommentatoren vermuten, dass sich Google durch den Schritt mehr und besseres Feedback auf dem Weg zur endgültigen Version erhoffe.

Was sind die wichtigsten neuen Features?

Auch wenn es die hartgesottenen Android-Nutzer nicht gerne hören werden: Google hat sich bezüglich neuer Features ziemlich stark vom grössten Konkurrenten Apple inspirieren lassen. 

Split-Screen-Modus («Multi-window»)

bild: google

Schnelles Antworten («direct reply notifications»)

bild: 9to5google

Split-Screen und Picture-in-Picture wurden mit iOS 9 im vergangenen Herbst lanciert. Das schnelle Antworten (Quick Reply) auf eingeblendete Mitteilung gibt es seit iOS 8.

Einen augenschonenden (und automatischen) Nacht-Lese-Modus, den es erst seit kurzem für iOS-Geräte (mit iOS 9.3 Preview) gibt, hatte Google ursprünglich bereits für Android Marshmallow vorgesehen, die Funktion schaffte es aber nicht in die endgültige Version. Im Gegensatz zur Apple-Lösung ermöglicht nun der «Night Mode» von Android auch, die Benutzeroberfläche in Schwarz darzustellen.

Bleibt anzumerken, dass einzelne Hersteller von Android-Geräten die eine oder andere neue Funktion bereits auf eigene Faust eingeführt hatten. Nun halten sie aber im «puren» Android Einzug.

Längere Akkulaufzeit und mehr

Weitere Verbesserungen, die mit Android N kommen, sind:

  • Verbesserte Akkulaufzeit: Die mit Android 6.0 eingeführte «Doze»-Funktion wird optimiert. Mit dem Ziel, dass Geräte im Ruhezustand weniger Energie verbrauchen.
  • Erweiterte Benachrichtigungsleiste (Benachrichtigungen werden gebündelt am oberen Display-Rand angezeigt und können bei Bedarf ausgeklappt werden).
  • Bessere Performance (für ältere Geräte). 

The Verge hat Android N ausprobiert

Lohnt es sich, die Preview-Version zu installieren?

Das hängt von der Motivation ab. Für Software-Entwickler, die frühzeitig damit experimentieren wollen, ist die Preview-Version sicherlich interessant. Für den alltäglichen Gebrauch eignet sie sich hingegen nicht, denn das neue System weist noch einige Fehler auf. Google selber betont, dass «normale» Nutzer und Konsumenten die Preview nicht installieren sollten.

Auf welchen Geräten läuft Android N?

Vorläufig nur auf folgenden Nexus-Geräten von Google.

  • Nexus 5X
  • Nexus 6
  • Nexus 6P
  • Nexus 9
  • Nexus 9G
  • Nexus Player
  • Pixel C

Wie installiert man es?

Um die erste Entwickler-Version von Android N auf einem eigenen Gerät zu installieren, braucht es ein gewisses technische Verständnis. Zuerst gilt es die entsprechende Image-Datei von der Android-Website herunterzuladen. Anschliessend muss die neue System-Software vom Computer via USB-Kabel auf das gewünschte Android-Gerät (siehe Liste oben) aufgespielt werden.

Der Vorgang, ein vorhandenes Betriebssystem durch eine anderen Version zu ersetzen, wird als «Flashen» bezeichnet. Dabei wird der Speicher des Gerätes zuerst gelöscht und anschliessend mit neuen Daten beschrieben. Obacht! Durch die Installation können Nutzerdaten verloren gehen ...

Zu einem späteren Zeitpunkt wird Google Android N in sein offizielles Beta-Programm aufnehmen. Dann kann die Vorschau-Version von allen Interessierten auch via WLAN-Verbindung installiert werden (als Over-the-Air-Update).

Wann kommt Android N für die breite Masse?

Der Zeitplan sieht laut Giga.de wie folgt aus:

«Google plant insgesamt fünf ‹Android N›-Previews, die jeweils in den kommenden Monaten April, Mai, Juni und Juli veröffentlicht werden. Die ersten drei Vorversionen dienen rein der Entwicklung und Fehlerbehebung. In der vierten Preview werden die finalen APIs und das offizielle SDK integriert. Die fünfte Preview soll der endgültigen Version schon sehr nahe kommen. Im dritten Quartal 2016 soll dann der finale Release von Android N stattfinden. Ein konkretes Datum nennt Google aber nicht, auch der Name bleibt weiterhin geheim.»
quelle: giga.de

Wofür steht das «N»?

Den bisherigen Android-Versionen haben die Google-Ingenieure immer den Namen einer Süssigkeit gegeben. Bislang gab es: Cupcake, Donut, Eclair, Froyo, Gingerbread, Honeycomb, Ice Cream Sandwich, Jelly Bean, KitKat, Lollipop und Marshmallow. Bleibt die Frage, wofür das «N» steht?

Wofür steht das «N» in der neuen Android-Version?

via 9to5Google

Hol dir jetzt die beste News-App der Schweiz!

  • watson: 4,5 von 5 Sternchen im App-Store ☺
  • Tages-Anzeiger: 3,5 von 5 Sternchen
  • Blick: 3 von 5 Sternchen
  • 20 Minuten: 3 von 5 Sternchen

Du willst nur das Beste? Voilà:

Die Tausend Gesichter von Android – App Drawer

1 / 7
Die Tausend Gesichter von Android – App Drawer
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Kommentar

Wer glaubt, SwissCovid sei eine Spionage-App, hat diese Tweets noch nicht gesehen

Seit Donnerstag steht die Corona-Warn-App SwissCovid offiziell zum Download bereit. Anders gesagt: Nun sind WhatsApp-Gruppen-Benachrichtigungen nicht mehr die schlimmsten Notifications...

Die Schweizer Corona-Warn-App SwissCovid ist endlich am Start. Sie soll mithelfen, eine potenzielle zweite Corona-Welle möglichst flach zu halten. Mit der vom Bund lancierten App sollen Covid-19-Infektionen rasch erkannt und Ansteckungsketten nachverfolgt werden können.

Die Nutzung der Corona-Warn-App geschieht anonym und sie greift zu keinem Zeitpunkt auf den Standort zu. Da alle sensitiven Informationen stets auf dem eigenen Smartphone bleiben, sprich nicht auf einem fremden Server zentral …

Artikel lesen
Link zum Artikel