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WRIO: Eine der aktuell interessantesten neuen Tastatur-Apps kommt aus der Schweiz.

5 nützliche Tastatur-Apps, die auf jedes iPhone und Android-Handy gehören

Ob Android, iPhone oder Windows Mobile, die Standard-Tastaturen sind mittlerweile alle ziemlich gut. Für Power-User kann sich aber ein Blick auf die folgenden Tastatur-Apps lohnen.



Gboard (für iPhone)

Die aktuell vielseitigste Tastatur-App für das iPhone kommt ausgerechnet von Apples Erzrivale Google. Auf den ersten Blick schaut sie fast genau so aus, wie die Original-Tastatur, sie lässt dich jedoch Dinge schnell und einfach erledigen, die mit der Standard-Tastatur gefühlt Jahre dauern. In den USA gibt es Gboard seit einigen Monaten, ab sofort steht sie auch bei uns zum Download bereit.

Ein Klick auf den G-Button öffnet die Google-Suche in jeder beliebigen App

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Mit der Gboard-Tastatur hat man die Google-Suche automatisch in allen Apps integriert, die eine Tastatur verwenden. Sei dies WhatsApp, Facebook, YouTube oder Mail-App.

Per Klick auf den G-Button kann man direkt mit der Gboard-Tastatur innerhalb beliebiger Apps eine Google-Suche starten. Es ist also nicht mehr notwendig, von WhatsApp zur Google-Suche zu wechseln, das Suchergebnis mühsam zu kopieren und bei WhatsApp wieder einzufügen. Wie dies genau funktioniert, erklärt das folgende Video.

Gboard im Video erklärt

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YouTube/Google Deutschland

Alles, was man auf Google suchen würde, kann man direkt mit der Tastatur suchen. Das Suchergebnis erscheint innerhalb der Tastatur-App als Kärtchen, sei dies eine Restaurant-Bewertung oder ein News-Artikel. Per Fingertipp kann jedes Suchergebnis verschickt werden, ohne dass man die aktuell geöffnete App (Facebook, WhatsApp, E-Mail etc.) verlassen muss.

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Das Ergebnis der Google-Suche kann innerhalb von WhatsApp, Facebook etc. per Fingertipp verschickt werden.

Gboard schlägt die passenden Emojis beim Tippen automatisch vor

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Du kannst schnell und einfach per Gif antworten

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Natürlich kann man auch per Wischbewegungen schreiben

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Und der Datenschutz? Wenn du etwas mit Gboard suchst, wird die Suchanfrage an Google übermittelt – das versteht sich von selbst. Zudem wird das anonymisierte Nutzungsverhalten an Google übermittelt. Google merkt sich auch die Wörter, die du schreibst, um etwa die Autokorrektur und Wortvorschläge zu verbessern.

Diese persönlichen Informationen werden laut Google direkt auf dem Handy gespeichert und nicht an Google gesendet. Dies gilt zumindest für den Moment. Google könnte die Spielregeln jederzeit ändern und das Nutzungsverhalten nicht mehr nur anonymisiert speichern. Diese Problematik gilt generell für alle Tastatur-Apps jeglicher Anbieter.

Word Flow (fürs iPhone und für Windows-Handys)

Microsoft bringt seine beliebte Tastatur-App Word Flow von Windows-Smartphones rüber aufs iPhone. Die iOS-Version ist keine Eins-zu-Eins-Kopie, sie bietet zusätzliche Funktionen wie Hintergrundbilder für die Tastatur oder den Einhand-Modus, der vor allem für Nutzer der 5,5 Zoll grossen iPhone-Plus-Modelle nützlich sein kann.

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Word Flow: Für alle, die gerne einhändig schreiben. bild: windows central

Word Flow lässt sich mit Tippen und Wischen bedienen und natürlich schlägt die Tastatur-App auch Wörter vor, die du vermutlich als nächstes schreiben möchtest.

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So wechselt die Tastatur in den Einhand-Modus.
gif: netcomgroup

Der einzige Haken: Word Flow ist aktuell erst im US-App-Store vorhanden. Es ist aber nur eine Frage der Zeit, bis die App auch bei uns im Store auftaucht.

So funktioniert Word Flow für das iPhone

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YouTube/Tom Warren

SwiftKey (iPhone und Android)

SwiftKey ist vermutlich die populärste Tastatur-App von Drittanbietern – auch ich nutze sie. Mit SwiftKey für Android lässt sich schon seit Jahren bequem per Finger von Buchstabe zu Buchstabe wischen, um das mühsame Getippe auf der kleinen Handy-Tastatur zu vermeiden. Seit Ende 2014 gibt es die Tastatur-App auch fürs iPhone. Inzwischen kommt SwiftKey laut Hersteller auf über 250 Millionen Handys zum Einsatz.

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Die App lernt beim Schreiben mit und schlägt automatisch die als passend angesehenen Wörter vor.
Bild: Jeff Chiu/AP/KEYSTONE

SwiftKey punktet durch seine an das persönliche Tippverhalten angepasste Autokorrektur. Nach einer Weile schlägt die App fast immer die passenden Wörter vor, so dass man mit SwiftKey meist Wörter statt einzelne Buchstaben eingibt. Ebenfalls ganz nett: SwiftKey schlägt auch gleich die passenden Emojis vor.

Dieses Jahr hat Microsoft die Firma mit 160 Mitarbeitern für eine Viertelmilliarde Dollar gekauft.

Swype (iPhone und Android)

Swype ähnelt SwiftKey. Wie die meisten Tastatur-Apps unterstützt die App das Schreiben mit Wischgesten. Darüber hinaus kann man den Text ganz normal tippen oder per Sprache eingeben. Und zuletzt erkennt Swype gar per Handschrift eingegebene Wörter.

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Swype lässt kaum Wünsche offen: Wischen, tippen, Handschrift oder Spracheingabe werden unterstützt.

Mit Swype kann man in zwei Sprachen gleichzeitig schreiben, sprich Swype erkennt automatisch, dass du beispielsweise oft auf Deutsch und Englisch antwortest. Reist man etwa nach England oder Australien, passt Swype das Englisch-Wörterbuch dem aktuellen Standort an und schlägt landestypische Begriffe vor.

WRIO (iPhone und Android)

Die derzeit vielleicht spannendste Tastatur-App kommt aus der Schweiz. Bei WRIO sind die Tasten deutlich grösser als bei herkömmlichen Keyboards und zudem hexagonal angeordnet. Dadurch sind sie für Daumen oder Finger viel einfacher zu treffen.

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Praktisch: Für die Grossschreibung reicht es, nach oben zu wischen – das zusätzliche Tippen einer Shift-Taste entfällt (siehe Gif).

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«Smartphone-Nutzer, die beidhändig mit den Daumen tippen, schreiben mit WRIO nach wenigen Tagen deutlich schneller und die Fehlerquote sinkt massiv», so das Urteil im App-Test von watson.

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Emojis sind dank übersichtlicher Anordnung einfacher zu finden.

Das Fazit: WRIO ist zunächst einmal gewöhnungsbedürftig. Nach rund einer Woche hat man sich aber an die spezielle Tasten-Anordnung gewöhnt und möchte das deutlich angenehmere Tippen nicht mehr missen.

Alle wichtigen Informationen zu WRIO haben wir in diesem Artikel zusammengefasst.

(oli)

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12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • glass9876 07.08.2016 14:20
    Highlight Highlight QWERTZ und QWERTY sind sowieso sinnlos; die wurden vor langer Zeit so optimiert, dass die Typenhebel einer mechanischen Schreibmaschine sich möglichst wenig in den Weg kommen. Häufige Buchstaben müssen mit den ungeschickten kleinen Fingern angetippt werden. Besser fürs Zehnfingersystem wäre da schon die Dvorak-Tastatur.

    Dass QWERTY spätestens im Touchscreen-Zeitalter veraltet ist, liegt also auf der Hand. Für Daumen oder Zeigefinger wäre unbedingt noch MessagEase zu empfehlen, der Dinosaurier unter den neu angeordneten Bildschirmtastaturen: http://www.exideas.com/ME/index.php
  • MadPad 07.08.2016 00:04
    Highlight Highlight Habe die Gboard-Tastatur ausprobiert, wenn ich aber in der iMessage-App ein animiertes Gif einfüge, ist es nur ein Standbild. Oben im Artikel scheint das aber zu gehen. Was mache ich falsch?
  • The Destiny // Team Telegram 06.08.2016 18:08
    Highlight Highlight Was für ein mist ausser WRIO, das kommt dem reisserischen Titel noch am nahesten der Rest ist nichts besonderes und bereits in der Standart Tasta enthalten... auf jedenfall in meiner.
  • Go-away 06.08.2016 14:38
    Highlight Highlight Wie ist das Tippen bei WRIO mit einer Hand?
    • FabianK 06.08.2016 15:14
      Highlight Highlight Meiner Meinung nach auch angenehmer als mit anderen Tastaturen.
    • StealthPanda 06.08.2016 15:28
      Highlight Highlight Geht so... Ich habs mir gekauft und bin ehrlich gesagt geteilter meinung nach 3 Monaten testen kann ich mir glaube ich ein Review erlauben. Positiv ist sicher dass die Tasten grösser sind. Sonderzeichen sind gut erreichbar und auch schnell erlernt. Ich kann diese Tastatur aber bei grossen Händen weniger empfehlen. Zum einen sind ein paar tasten im Totbereich meines Daumens sprich ich muss meine Hand weiter nach aussen nehmen um die Tasten zu treffen und die rechte space taste ist genau neben dem fragezeichen...dies führt zu sätzen?wie?diesem hier? obwohl ich?nur einen?abstand möchte.
    • StealthPanda 06.08.2016 15:31
      Highlight Highlight Part 2: Was wirklich mist ist ist die Autokorrektur... zwar erkennt er die Worte extrem gut und setzt sie auch richtig ein. Jedoch hat das teil so seine mühe mit schweizerdeutsch und hochdeutsch z.b " Ich wär hüt gern dusse" dieses "wär" hat sich die App gemerkt weil ich es anscheinend oft benutze. Nun wollte ich heute einem Deutschen kollegen schreiben "Ich war gestern weg sorry" und die App macht ständig "Ich wär gestern weg sorry" man kannst es 100mal löschen und neu eingeben das teil raffts nicht dass es ein neues Wort lernen sollte.
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