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Microsoft am Pranger – so spionieren Office-Apps die Firmen-User aus

Microsofts populäre Büro-Software birgt für staatliche Stellen und private Unternehmen zahlreiche, zum Teil massive Datenschutz-Risiken und könnte in Europa gegen das Gesetz verstossen.



«Microsoft sammelt systematisch und in grossem Umfang Daten über die individuelle Nutzung von Word, Excel, PowerPoint und Outlook. Und das heimlich, ohne die Leute zu informieren.»

Urteil unabhängiger Datenschutz-Experten quelle: privacycompany.de

Was ist passiert?

Microsoft steht nach einer unabhängigen Untersuchung als Datenkrake am Pranger. Im Visier ist das Bürosoftware-Paket «Office». Die Untersuchung wurde im Auftrag der niederländischen Regierung durchgeführt.

Warum wurde diese Untersuchung veranlasst?

Es geht um den Software-Einsatz bei staatlichen Institutionen. Also auch um den Umgang mit persönlichen, zum Teil vertraulichen Daten der Bürgerinnen und Bürger.

Die niederländische Regierung wollte es genau wissen und hat den Einsatz von Microsoft Word und Co. in seinen Amtsstuben untersuchen lassen.

Futurezone.at schreibt:

«In den Niederlanden verwenden zahlreiche Behörden Microsoft-Office-Software, meist sind Office 2016 und Office 365 (oder ältere Versionen) in Enterprise-Versionen auf den Rechnern der Behörden-Mitarbeiter installiert. Insgesamt sind rund 300'000 Arbeitsplätze in Ministerien, Ämtern und der Polizei mit der Microsoft-Software ausgestattet.»

quelle: futurezone.at

So berichtete watson 2017 über die Dominanz von Windows

Wo ist das Problem?

«Microsoft sammelt systematisch und in grossem Umfang Daten über die individuelle Nutzung von Word, Excel, PowerPoint und Outlook. Und das heimlich, ohne die Leute zu informieren.»

Das Datenschutz-Hauptproblem, das sich bei der Nutzung von Office-Software stellt: Personenbezogene Daten werden automatisch erhoben und an Microsoft-Server übermittelt.

Die gesammelten User-Daten werden (verschlüsselt) übers Internet an Microsoft-Server in den USA gesendet.

Damit verstösst der US-Konzern laut Untersuchung in verschiedener Hinsicht gegen die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Also gegen geltendes Recht, das in Teilen auch für die Schweiz Anwendung findet.

Das Ausmass der Überwachung von Office-Nutzern übersteigt die Auswertung von Windows-Daten bei weitem.

quelle: golem.de

Welche Daten werden übermittelt?

Es geht in erster Linie um sogenannte Telemetriedaten. Anbieter Microsoft kann aus solchen Nutzerdaten ableiten, ob sich seine Software in der Praxis bewährt und ob Anpassungen nötig sind, damit sie Kunden noch effizienter einsetzen können.

Golem.de schreibt:

«Laut dem Bericht gibt es für die betroffenen Unternehmen acht Datenschutzrisiken bei Einsatz des Office-Paketes. Dazu zählt die illegale Speicherung von Metadaten und Inhalten, die im Falle von Behörden sogar geheimhaltungsbedürftiges Material betreffen können.»

Welche Office-Versionen wurden untersucht?

Die «ProPlus»-Angebote für Geschäftskunden. Konkret:

Bild

In den Paketen enthalten sind die neusten Office-Anwendungen, von Access über Excel und Outlook bis PowerPoint und Word. Für PCs, Macs, Mobilgeräte und online. Hinzu kommen Zusatzdienstleistungen wie Cloud-Speicher etc.

Was nun?

Die gute Nachricht:

Administratoren der Enterprise-Version von Office ProPlus können bereits eine Reihe von spezifischen Massnahmen ergreifen, um das Datenschutzrisiko für Mitarbeiter und andere Personen (...) zu senken.

Allerdings gibt es ein fettes Aber, wie aus dem Fazit zur Datenschutz-Untersuchung hervorgeht:

«Diese Massnahmen sind nicht in allen Fällen realistisch oder machbar. Es ist nicht möglich, dass die (Enterprise-) Kunden von Office alle Probleme selbst lösen. Was die Verträge und die Übermittlung personenbezogener Daten an die USA betrifft, so muss eine europäische Lösung gefunden werden.»

Sprich: Auch die Schweiz wäre gefordert.

Regierungsbehörden sollten laut Datenschutz-Bericht auf die Nutzung von Online-Diensten wie Sharepoint und Onedrive verzichten. Und ein Wechsel zur onlinebasierten Version von Office 365 sollte verschoben werden, bis Microsoft angemessene Garantien zum Datenschutz liefere.

Bei der Bearbeitung vertraulicher Dokumente in Office schlagen die Datenschutz-Spezialisten laut golem.de «die Nutzung eines Stand-alone-Pakets» vor. «Zudem könnten die Behörden Alternativen zu Office testen. Allerdings erst, wenn es zu dem Produkt eine Datenschutzfolgenabschätzung gebe.»

Wie reagiert Microsoft?

Microsoft habe dem nun veröffentlichten Bericht zufolge inzwischen Besserung gelobt, fasst golem.de zusammen. So wolle das US-Unternehmen eine Dokumentation über die Telemetrie-Daten für Office veröffentlichen und den Administratoren mehr Auswahlmöglichkeiten bieten.

Auch habe das Unternehmen versprochen, ein Anzeigetool für die Daten zu entwickeln. Der Zeitplan für diese Massnahmen sei jedoch nicht öffentlich.

Ist das Problem neu?

Jein.

«Die Datensammelwut von Microsoft» stehe schon seit längerem im Fokus der Datenschützer, ruft golem.de in Erinnerung. Kritik habe es beispielsweise an den umfangreichen Voreinstellungen von Windows 10 zur Übertragung von Nutzerdaten gegeben.

(via futurezone.at)

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71Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • #bringhansiback 23.11.2018 00:39
    Highlight Highlight Und die Swsscom migriert ferade komplett auf Office365 mit Datenhaltung in Amsterdam... Toll...
  • deepmind96 22.11.2018 18:47
    Highlight Highlight Weiss man ob Skype for Business davon auch betroffen ist?

    Denn dann wäre der Datenschutz unserer Kunden definitiv nicht mehr gewährleistet - mittlerweile telefoniert unsere gesamte Unternehmung damit.
  • Arjay 22.11.2018 12:45
    Highlight Highlight Eigentlich seltsam: educa.ch und switch haben erreicht, was Behörden eines Landes nicht hinkriegen? Vielleicht einmal dort nachfragen, wie es gemacht wurde, denn offensichtlich ist es im Bildungsbereich möglich, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen.

    https://dsb.zh.ch/internet/datenschutzbeauftragter/de/aktuell/mitteilungen/2018/office-365-an-schulen-datenschutzkonform-nutzen.html
    • @schurt3r 22.11.2018 15:44
      Highlight Highlight Nein, haben sie nicht. Die von der Untersuchung offengelegten Probleme werden jedenfalls im Leitfaden mit keinem Wort erwähnt.

      Da hat der kantonale Datenschützer hoffentlich eine gute Erklärung ;-)
    • Arthur Philip Dent 22.11.2018 19:15
      Highlight Highlight Ja, auf die bin ich auch gespannt...
  • In vino veritas 22.11.2018 09:25
    Highlight Highlight Hmm. Was ist mit dem Text? Wird der auch übermittelt? Oder könnte von den 25'000(!) Ereignissen Rückschlüsse auf den Text gezogen werden? Werden die Daten wirklich sicher übermittelt? Bleiben die Daten bei Microsoft? Nur so wegen Amerikanische Firmen und NSA. Übrigens gibt es gute Alternativen zu MS Office...
    • NiemandVonNirgendwo 22.11.2018 10:56
      Highlight Highlight Ich nutze seit mehreren Jahren das LibreOffice Paket. Ich habe mit diesem auch mehrere Abschlussarbeiten geschrieben. Funktioniert auch. Wie immer bei unterschiedlicher Software funktionieren gewisse dinge besser, andere schlechter. Die Menüs sehen jedoch eher altmodisch aus.

      Das LibreOffice bringt jedoch keine eigene Cloud-Ablage mit, wo die Daten synchronisiert werden.

      Für mich passt es.
  • Der Tom 22.11.2018 09:01
    Highlight Highlight Man muss einfach einen Rosenquarz neben den Computer stellen. Das hilft gegen alles.
    • ostpol76 22.11.2018 09:24
      Highlight Highlight Früher konnte man ihn wenigstens noch auf den Röhrenmonitor stellen, wo er die beste Wirkung entfalten konnte. Das geht heute leider nicht mehr 😉
    • Klebeband 22.11.2018 10:31
      Highlight Highlight Grosser Kandidat für den Kommentar des Monats :))
  • Blackfoxx 22.11.2018 08:26
    Highlight Highlight Die Welt wäre besser dran ohne MS Office.
  • NotWhatYouExpect 22.11.2018 07:54
    Highlight Highlight Jap, dass weiss man doch schon lange... sogar die in Brüssel, als sie mit MS einen neuen Vertrag eingegangen sind. Die müssen in ihren Server-Zentren sogar extra ein Loch nur für MS aufmachen, damit die ihre Daten abziehen können...

    Sucht mal nach "Das Microsoft Dilemma" auf Youtube.
    • @schurt3r 22.11.2018 08:37
      Highlight Highlight Nicht ganz! In der ARD-Doku ging es um Windows 10. Ich habe darüber mit einem Experten für Open-Source-Software gesprochen:
      https://www.watson.ch/!335673504

      Nun geht es speziell um MS Office.
    • NotWhatYouExpect 22.11.2018 08:47
      Highlight Highlight @Schurt3r: Es ging auch um Office, denn Sie zeigen ja verschiedene beispiele wo z.B. das Italienische Militär oder die Französische Polizei auf LibreOffice setzen genau weil MS Daten abziehen will.
  • marcog 22.11.2018 07:46
    Highlight Highlight Und warum soll man für Microsoft software bezahlen, wenn es gleich gute Alternativen gibt, die nichts kosten? Zudem haben Libreoffice und co. sicher keine Probleme mit dem Datenschutz. Das einzige Problem ist, dass man es mal von oben her grossflächig umstellen müsste, und ein paar Knöpfe nicht genau an der selben stelle sind.
    • Toerpe Zwerg 22.11.2018 08:27
      Highlight Highlight Weil diese Alternativen nicht gleichwertig sind und weil für sie kaum add ins für den professionellen Anwender verfügbar sind.
    • Donald 22.11.2018 08:37
      Highlight Highlight Leider gibt es eben keine gleichwertigen Alternativen...
    • @schurt3r 22.11.2018 08:41
      Highlight Highlight @Toerpe Zwerg:
      Was für «add ins», bwz. welche Anwendungen, meinst du konkret?
    Weitere Antworten anzeigen
  • walsi 22.11.2018 07:05
    Highlight Highlight Und jetzt sind wir alle überrascht. Oder auch nicht. Ich weiss weshalb ich zuhause keine Microsoft-Produkte verwende, wenn immer möglich.
    • walsi 22.11.2018 07:58
      Highlight Highlight @Midnight: Nicht zu faul, zu bequem. 😉
    • Toerpe Zwerg 22.11.2018 08:28
      Highlight Highlight Nö. Es gibt für professionelle Anwender keine annähernd gleichwertigen Alternativen.
    • P.Rediger 22.11.2018 13:21
      Highlight Highlight @Toerpe Zwerg: Wenn ich so sehe, was die meisten professionellen Anwender so an Funktionalität aus dem Officepaket wirklich verwenden, dann kann ich ihre Aussage definitiv nicht unterschreiben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Snitcher 22.11.2018 06:56
    Highlight Highlight Sich über MS beschweren und gleichzeitig FOSS ignorieren...
    • oXiVanisher 22.11.2018 07:12
      Highlight Highlight "wir" opensourcler werden ja auch gezielt ignoriert. Wir laden halt auch nicht zu teuren Mittagessen usw. ein...
  • Toerpe Zwerg 22.11.2018 06:53
    Highlight Highlight Und welche dieser Daten sind "personenbezogen"?
    • The Destiny // Team Telegram 22.11.2018 07:14
      Highlight Highlight Lies den Artikel nochmal.
    • Toerpe Zwerg 22.11.2018 08:29
      Highlight Highlight Und?
    • You will not be able to use your remote control. 22.11.2018 08:45
      Highlight Highlight Sind dir 'Inhalte' und welche 'Tasten' du so drückst nicht "personenbezogen" genug?
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerRabe 22.11.2018 06:46
    Highlight Highlight Also wirklich, dieser Aufschrei bei der Ermittlung/Übertragung von Nutzungsdaten macht mich etwas wütend.
    Es ist ja nicht so, dass inhaltliche Daten übertragen würden. Das bedeutet MS weiss nicht, was in den Dokumenten steht, sondern nur, welche Features wie oft genutzt werden.
    Dies hat einen direkten Einfluss darauf, wie die Software weiterentwickelt wird und hilft letztendlich dem Benutzer.
    • @schurt3r 22.11.2018 06:53
      Highlight Highlight Doch, es geht auch um inhaltliche Daten. Das hatte ich im Artikel erwähnt, aber wohl zu wenig hervorgehoben. Habs nun ergänzt:

      «Laut dem Bericht gibt es für die betroffenen Unternehmen acht Datenschutzrisiken bei Einsatz des Office-Paketes. Dazu zählt die illegale Speicherung von Metadaten und Inhalten, die im Falle von Behörden sogar geheimhaltungsbedürftiges Material betreffen können.»
    • The Count 22.11.2018 08:19
      Highlight Highlight Lizenzvereinbarungen und AGB lesen anyone?
    • Pafeld 22.11.2018 09:21
      Highlight Highlight Jein.
      Viele Nutzer haben Win10 über ein Upgrade gratis erhalten. In gewisser Weise hat es sich bei IT-Firmen stillschweigend eingebürgert, dass man einen Dienst im Austausch gegen Nutzerdaten kostenlos nutzen kann. Bei Office handelt es sich jedoch um gekaufte, bei Office 365 sogar um abonnierte Dienste. Und wenn man nun selbst als zahlender Kunde nicht mehr sicher vor dieser Datensammelwut ist, ist eine weitere Grenze überschritten worden. Das ganze mit dem Nutzen der Ausbaumöglichkeit zu rechtfertigen ist wohlfeil, da man schliesslich nicht gefragt wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dirk Leinher 22.11.2018 06:45
    Highlight Highlight Wen wunderts. Besteht überhaupt ein Unterschied zwischen Microsoft und CIA?
    • @schurt3r 22.11.2018 06:53
      Highlight Highlight ...
      Benutzer Bildabspielen
    • ostpol76 22.11.2018 09:31
      Highlight Highlight Ja gibt es... Die CIA hat schon viele Leute auf dem Gewissen. MS hat bis jetzt nur Karl die Klammer liquidiert 😁
    • The Destiny // Team Telegram 22.11.2018 16:44
      Highlight Highlight @ostpol, nicht ganz, Dr. Datenschutz haben sie auch noch liquidiert.

Das steckt hinter den merkwürdigen Paket-SMS, die gerade Tausende Schweizer erhalten

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