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Oppos Reno 2 ist ein 🦄 zum Preis eines Ponys. bild: oppo/watson

Review

Dieses 500-Franken-Handy zeigt perfekt, warum 1000-Franken-Smartphones Quatsch sind

Wer ein gutes Smartphone für unter 500 Franken sucht, könnte mit Oppos Reno 2 glücklich werden. Warum es gar ein heisser Aspirant auf den Titel «Bestes Mittelklasse-Smartphone 2019» ist, zeigt unser Test.



Still und leise entert der weltweit zweitgrösste Smartphone-Hersteller BBK Electronics die Schweiz. Unter dem Dach des chinesischen Tech-Giganten vereint sind die primär im asiatischen Raum bekannten Handy-Marken OnePlus, Realme, Vivo und eben Oppo. Zusammen verkaufen sie beinahe gleich viele Smartphones wie Samsung und liegen deutlich vor Huawei und Apple.

Im Frühling hat Swisscom ihr neues 5G-Netz mit Oppo lanciert und so nach Huawei und Xiaomi einem dritten grossen Player aus China die Tür zum Schweizer Markt aufgestossen. Das optisch und technisch attraktive Oppo Reno 5G konnte in unserem Test durchaus gefallen. Das Preisschild von 1000 Franken dürfte aber viele potenzielle Kunden abgeschreckt haben.

Nun versucht es Oppo mit einem halb so teuren Modell. Und so viel sei bereits verraten: Das Reno 2 für knapp 500 Franken dürfe den Massengeschmack weit besser treffen.

Oppo Vergleichsgrafik SpezifikationenOppo Vergleichsgrafik SpezifikationenOppo Vergleichsgrafik SpezifikationenOppo Vergleichsgrafik SpezifikationenOppo Vergleichsgrafik Spezifikationen

Startpreis: tiefster aktueller Online-Preis. Stand November 2019. ziemlich nützliche vergleichstabelle: lea senn / watson

Oppo deckt mit seiner noch jungen Marke Reno die Preisspanne von 200 bis 1000 Franken ab und bietet dabei vergleichbare Qualität wie Samsung und Huawei. Das Reno 2 für knapp 500 Franken schliesst die Lücke zwischen den Budgetmodellen und dem 1000 Franken teuren Oppo Reno 5G (Swisscom-exklusiv).

In Kürze: Oppo Reno 2: Pro und Contra

+ Gute Performance
+ Gute Akkulaufzeit (Schnelllade-Funktion)
+ Gutes OLED-Display
+ Grosser interner Speicher (erweiterbar)
+ Sehr gute, vielseitige Kamera
+ Separater Kopfhörer-Anschluss
+ Zuverlässiger In-Dispay-Fingerabdruck-Sensor
+ Entsperrung per Gesichtserkennung
+ Gutes Zubehör (Schnellladegerät, gute Kopfhörer, Schutzhülle)
+ Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt

- Unterstützt 5G-Netz nicht
- Nicht wasserdicht
- Kein kabelloses Laden
- Lautsprecher mässig
- Videoqualität hinkt Fotoqualität etwas hinterher
- Nur Hybrid-Dual-SIM (2x SIM oder SIM plus microSD-Karte)
- Ungewisse Update-Versorgung

Oppo Reno 2 Smartphone Handy Android

Ich habe das Reno 2 die letzten Wochen ausgiebig im Alltag getestet. Bild: watson

Der wichtigste Satz dieses Reviews: Obwohl das Reno 2 die Hälfte des Reno 5G oder anderer Top-Smartphones kostet, ist es (fast) gleich gut: Es hat eine Top-Kamera, einen brandneuen, stromsparenden Prozessor, einen ausdauernden Akku und beim Design muss sich Oppo vor niemandem verstecken.

Wo es im Alltag überzeugt und warum es trotzdem nicht perfekt ist, zeigt der Erfahrungsbericht.

500 Franken will Oppo für das Reno 2 mit 256 GB Speicher.

Oppo Reno 2 Smartphone Handy Android

Hinweis: Das Testgerät wurde uns von Oppo zur Verfügung gestellt. Wir haben es nach dem Test zurückgeschickt. Bild: watson

Das Reno 2 richtet sich an Kunden, die sich zwar ein sehr gutes Smartphone wünschen, aber nicht bereit sind, die inzwischen teils exorbitanten Preise mitzugehen. Dafür bekommt man fast alles, was ein sehr gutes Smartphone ausmacht, muss aber auf (für viele Nutzer unwichtige) Extras wie 5G oder kabelloses Laden verzichten.

Laut einer aktuellen Umfrage von Comparis wollen Schweizer im Schnitt 447 Franken für ein neues Smartphone zahlen. Bei den 18 bis 35 Jährigen sind es 494 Franken. Das Reno 2 für knapp 500 dürfte somit für viele zur Option werden. Mit dem Reno 2Z gibt es zudem eine leicht abgespeckte Version, die rund 380 Franken kostet.

Das Reno 2 gibt es bei uns in den Farben Ozeanblau und leuchtend Schwarz.

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Oppo setzt wieder auf eine ausfahrbare Pop-up-Kamera, um ein optisch schönes Full-Front-Display zu ermöglichen. bild: oppo

Die Hochglanz-Rückseite des Schwarzen Modells ist aus Glas. Je nach Betrachtungswinkel schimmert sie in unterschiedlichen Farbtönen.

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Der senkrechte Streifen mit dem Logo leuchtet je nach Lichteinfall unterschiedlich stark. bild: watson

Angst vor Glasbruch? Oppo legt zum Glück eine Schutzhülle aus Kunstleder bei.

Oppo Reno 2 Smartphone Handy Android

Wetten, der erste Kommentar unter diesem Artikel lautet: «Bei «Glasrückseite habe ich aufgehört zu lesen.» 😉 Bild: watson

Kleine Hände? Das Reno 2 mit seinem grossen 6,5-Zoll-Display ist vermutlich nichts für dich.

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Hier gut zu erkennen: Unten bleibt ein schmaler Rahmen bestehen.
bild: watson

Das Reno 2 besitzt ein in die Länge gezogenes OLED-Display im 20:9-Format. Mit diesem Kniff hat es ein sehr grosses Display und bleibt trotzdem einigermassen schmal, sprich handlich. Wer explizit ein kleines Handy sucht, liegt hier trotzdem falsch, auch wenn man sagen muss, dass es durchaus breitere, klobigere und schwerere Smartphones gibt. Zum Vergleich: Die Displaydiagonale ist gleich gross wie beim iPhone 11 Pro Max, das Gerät selbst ist aber etwas schmaler und deutlich leichter.

Mit der abgerundeten Rückseite liegt das Reno 2 angenehm in der Hand.

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Das Display selbst ist an den Rändern nicht abgerundet. bild: watson

Auch hier gilt, wie bei so vielen anderen neuen Handys: Es fühlt sich zwar edel an, ist aber für kleine Hände ein Mü zu breit.

Oppo Reno 2 Smartphone Handy Android

Mit Glasrückseite, Alurahmen und Akzentfarbe im Power-Button wirkt das Design modern, leider gehört das Reno 2 zur eher rutschigen Sorte. Bild: watson

Hat Oppo beim Display gespart? Die kurze Antwort: definitiv nicht.

Oppo Reno 2 Smartphone Handy Android

Das OLED-Display besteht aus Gorillaglas der neusten, sechsten Generation und ist zudem mit einer abziehbaren Schutzfolie geschützt. Bild: watson

Die längere Antwort: Dass wir es hier nicht mit einem typischen Mittelklasse-Modell zu tun haben, zeigt sich auch beim sehr soliden Display. Oppo setzt nicht etwa auf ein günstiges LCD-Display, sondern auf einen zeitgemässen, energiesparenden OLED-Screen. Oppo behauptet, die OLED-Technologie würde den Energieverbrauch um 6 Prozent reduzieren. Kann sein, was weit mehr ins Auge sticht: Filme und Fotos wirken auf einem OLED-Screen mit knackigeren Farben und mehr Kontrast schlicht besser als auf einem LCD-Display.

Oppo bietet in den Systemeinstellungen zudem mehrere Optionen, um etwa die Wärme des Display zu konfigurieren. Wenn man das Haar in der Suppe suchen will: Die maximale Displayhelligkeit ist mit etwas über 500 Nits gut, aber nicht überragend gut. Die neusten Top-Modelle von Apple und Samsung drehen die Helligkeit im direkten Sonnenlicht auf über 1000 Nits hoch, was beispielsweise beim Fotografieren nützlich sein kann.

Und die Geschwindigkeit? 🚀🚀🚀

Oppo Reno 2 Smartphone Handy Android

Es hat genug Speed für 99 Prozent aller Nutzer. Bild: watson

Teurere Smartphones haben einen noch schnelleren Prozessor, in der Praxis merkt man davon allerdings nichts. Ich habe das Reno 2 zwei Wochen als Hauptgerät im Alltag benutzt und dabei mit dem Galaxy S10 5G von Samsung (kostet aktuell rund 1200 Franken) verglichen. Bei der Performance hält das knapp 500 Franken teure Reno 2 problemlos mit dem mehr als doppelt so teuren Spitzengerät mit.

Das Reno 2 läuft ohne den kleinsten Ruckler und Apps (abgesehen von Games) starten unverzüglich. Möglich macht's Qualcomms neuer, zukunftssicherer Prozessor Snapdragon 730G, der erst in ganz wenigen Smartphones zu finden ist. Das G steht für Performance-Version, die gegenüber dem normalen Snapdragon 730 15 Prozent mehr Leistung bringt. Normalerweise braucht man dies nicht, aber bei aufwändigen 3D-Games taktet die G-Version hoch und liefert (im besten Fall) etwas schönere Grafik.

Das Reno 2 mit 8 GB Arbeitsspeicher ist ideal für Gamer und anspruchsvolle Nutzer. Im Alltag läuft es genau so flott wie doppelt so teure Smartphones.

Oppo Reno 2

Ein Blick in die Systemeinstellungen. Bild: watson

Was taugt die Kamera?

Oppo Reno 2 Smartphone Handy Android

Die vier Kameralinsen sind mittig platziert und stehen nicht hervor. Der abstehende grüne Punkt darunter soll wohl die Linsen schützen. Bild: watson

Bilder sagen mehr als tausend Worte? Also gut!

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bild: watson

Dank vier unterschiedlichen Kameralinsen auf der Rückseite trumpft das Reno 2 in den Disziplinen Zoom-, Weitwinkel-, Makro- und Nachtaufnahmen auf.

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Der Abstand zum Plakat mit der iPhone-Werbung beträgt ca. 150 Meter. bild: watson

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bild: watson

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Beide Fotos wurden von der gleichen Stelle aus geschossen: Links im Automatikmodus, rechts mit dem Ultraweitwinkel-Modus. bild: watson

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Mit etwas Restlicht, hier durch die Strassenbeleuchtung, gelingen auch in der Nacht ansprechende Fotos. bild: watson

Das Fazit zur Kamera: Bei Tageslicht ist die 48-MP-Kamera auf Flaggschiff-Niveau, sprich exzellent. Sie kombiniert jeweils vier Pixel zu einem, was im Endeffekt leicht schärfere 12-MP-Fotos ermöglicht. Was mir besonders gefällt: Die Fotos sind im Automatikmodus gut belichtet und zeigen meist realistische Farben. Ambitioniertere Fotografen können sich mit dem erstaunlich guten Zoom, der Ultraweitwinkel-Kamera und diversen Modi austoben. Die wichtigsten werden im Folgenden kurz beschrieben:

Im Portrait-Modus gelingen selbst Laien verblüffend gute Portrait-Aufnahmen mit Tiefenunschärfe (verwaschener Hintergrund). Dieser Bokeh-Effekt lässt sich stufenlos regulieren. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang die vierte Hilfskamera, die ausschliesslich schwarz-weiss fotografiert. Sie ermöglicht besonders kontrastreiche schwarz-weiss Portraits. Alles in allem beherrscht das Reno 2 Potrait-Aufnahmen vergleichbar gut wie 1000 Franken teure Handys.

Beim Zoom (2x optisch, 5x hybrid, bis 20x digital) ist die Kamera weit überdurchschnittlich. Doppelte Vergrösserung ist ohne Qualitätsverlust möglich, fünffache Vergrösserung führt zu geringem Detailverlust (auf dem Handy-Display kaum sichtbar) und selbst die zehnfache Vergrösserung liefert dank Software-Tricks brauchbare Resultate. Alles darüber gehört in die Abteilung Gimmick.

Etwas gespart hat Oppo bei der Ultraweitwinkel-Linse, die merklich schlechtere Fotos als die Hauptkamera liefert. Dafür ermöglicht sie mit dem Autofokus Nahaufnahmen aus kürzester Distanz (Makromodus), was aktuell nur sehr wenige Smartphones beherrschen.

Der Nachtmodus enttäuscht ebenfalls nicht. Man sollte keine Wunder erwarten, aber wenn in der Dunkelheit noch etwas Licht vorhanden ist, werden die Fotos recht passabel.

Die Selfie-Kamera fällt im Vergleich zur Vierfach-Kamera etwas ab, hübsche Potrait-Fotos mit Tiefenunschärfe sind aber auch so möglich.

Video: Schlecht für ambitionierte Filmer: 4K-Videos werden nur mit 30 Bildern pro Sekunde aufgenommen, immerhin geht das auch im Ultraweitwinkel-Modus. 60 FPS wären nur mit einem schnelleren Prozessor (Snapdragon 845 und aufwärts) möglich. Alles in allem gibt es für Hobbyfilmer deutlich bessere Handy-Kameras.

Und die Frontkamera? Die ist wie beim Vorgänger auf der Oberseite im Gerät versteckt.

Oppo Reno 2 Smartphone Handy Android

Bild: watson

Die motorisierte Pop-up-Kamera fährt nur heraus, wenn sie gebraucht wird. Etwa zum Entsperren per Gesichtserkennung oder für ein Selfie.

Oppo Reno 3 Smartphone Handy Android

Bild: watson

Die Kamera bleibt nur geöffnet, wenn man ein Selfie macht. Schliesst man die Kamera-App, fährt sie automatisch ein.

Oppo Reno 2 Smartphone Handy Android

Positiver Nebeneffekt: Heimliche Spionage über die Frontkamera ist unmöglich. Bild: watson

Die Gesichtsentsperrung funktioniert auch in komplett dunklen Räumen reibungslos. Auf eine besonders sichere Entsperrung per 3D-Scan muss man jedoch verzichten. Diese Option bieten nach wie vor nur die Top-Geräte von Apple, Google und Huawei.

Ein Wisch aktiviert die Kamera und entsperrt das Gerät. Das funktioniert schnell und zuverlässig (wie das GIF zeigt).

Animiertes GIF GIF abspielen

Der Sperrbildschirm wird durch das Anheben des Handys automatisch aktiviert. Ein Wisch lässt die Kamera in 0,8 Sekunden hochfahren. gif: watson

Auf der Pop-up-Kamera sammelt sich schnell Staub an. Dies könnte zum Problem werden, falls der Staub ins Gerät eindringen kann (was ich nicht weiss). Wer oft Selfies macht, muss die Linse auf jeden Fall regelmässig reinigen.

Davon abgesehen funktioniert die motorisierte Pop-up-Kamera wie bereits beim Reno 5G tadellos. Ich habe sie während zweier Wochen täglich rund 50 Mal benutzt (jup, ich entsperre mein Handy offenbar ziemlich oft). Oppo behauptet, die Frontkamera sei darauf ausgelegt, 200'000 Mal aktiviert zu werden. Bei mir würde es somit nach elf Jahren kritisch. Ob sie tatsächlich beständig ist, kann nur die Zukunft zeigen.

Lässt man das Handy fallen, zieht sich die Kamera automatisch ein, aber ...

abspielen

Video: watson

Die Pop-up-Kamera bleibt nur geöffnet, wenn man ein Selfie macht. Fällt das Handy just in diesem Moment aus der Hand, zieht sie sich im Fallen automatisch ein. Das Video liefert allerdings den Beweis: Fällt das Smartphone aus Hüfthöhe bzw. rund einem Meter auf den Boden, reicht die Zeit knapp nicht, damit sich die Kamera vollständig einziehen kann. (Da das Reno 2 im Video auf ein 20 bis 30 cm dickes Kissen fällt, wurde es etwas über Hüfthöhe fallen gelassen.)

Knipst man ein Selfie, befindet sich das Smartphone für gewöhnlich in etwas grösser Höhe als im Video. Dann ist es wahrscheinlicher, aber nicht garantiert, dass die Pop-up-Kamera beim Aufprall komplett eingefahren ist.

Alternativ entsperrt der Fingerabdruck-Sensor unter dem Display das Gerät. Bei mir funktioniert er zu 99 Prozent.

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bild: watson

Bisherige Fingerabdruck-Sensoren unter dem Display fielen vor allem dadurch auf, dass sie langsam, unzuverlässig und vor allem unsicher sind. Oppos optischer In-Display-Fingerabdrucksensor der dritten Generation ist noch immer einen Tick langsamer als konventionelle Fingerprint-Scanner. Verglichen mit Samsung, Huawei oder Nokia hat Oppo aber den mit Abstand schnellsten und vor allem zuverlässigsten In-Screen-Scanner. Bereits die Version im Reno 5G war eine Klasse besser als bei der Konkurrenz, im Reno 2 ist er gefühlt nochmals besser.

Ein kleiner Nachteil des optischen Sensors von Oppo im Vergleich zu Samsungs Ultraschall-Sensor soll nicht verschwiegen werden: Mit nassen Fingern funktioniert er nicht.

Im Schnitt reicht der Akku bei mir knapp zwei Tage.

Oppo Reno 2 Smartphone Handy Android

Kleines, aber feines Detail: Die Linsen der Kamera befinden sich unter dem Glas. Bild: watson

Wer Wert auf eine ordentliche Akkulaufzeit und zügiges Laden legt, macht hier nichts falsch. Der 4000-mAh-Akku ist fast gleich gross wie im doppelt so teuren Reno 5G und ganz allgemein gesagt auf Flaggschiff-Niveau. Bei meinen Testgeräten diverser Marken hält der Akku meist eineinhalb bis knapp zwei Tage. Beim Reno 2 ist die Akkulaufzeit leicht überdurchschnittlich, wenn auch nicht überwältigend.

Wichtig ist aber nicht nur die Akkugrösse, sondern auch der Verbrauch. Auch hier gibt es gute Nachrichten: Oppo hat als einer von wenigen Herstellern bereits den neuen Prozessor Snapdragon 730G verbaut, der, so scheint es, eine gute Balance zwischen Leistung und Energieverbrauch bietet.

Der Akku ist nach 30 Minuten zu gut 46 Prozent geladen. Das ist angesichts der überdurchschnittlichen Kapazität von 4000 mAh sehr beachtlich.

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bild: oppo

Mit der Schnellladefunktion via USB-C hat der Akku nach einer halben Stunde am Kabel knapp genug Energie für einen Tag. Die noch immer verbreitete Angst, dass die Schnellladefunktion dem Akku schadet, ist übrigens weitgehend unbegründet. «Für Quick Charge kommen nur Smartphones mit speziell dafür entwickelten Akkus infrage», erklärt das deutsche Fachmagazin «Connect». Um den Akku zu schonen, wird die Schnellladung nach etwa 50 Prozent stetig reduziert, ab 70 bis 80 Prozent wird nur noch langsam geladen. Aus diesem Grund geben die Hersteller auch meist die Lademenge nach den ersten 30 Minuten an – und eben nicht die komplette Ladedauer.

Kopfhöreranschluss? Check.✔️

Oppo Reno 2 Smartphone Handy Android

Auf der Unterseite: Kopfhöreranschluss, USB-C-Port und eher enttäuschende Mono-Lautsprecher. Bild: watson

Erwähnenswert: Die mitgelieferten, kabelgebundenen Ohrhörer sind mit die besten, die ich bislang gesehen gehört habe. Enttäuscht bin ich hingegen vom Mono-Lautsprecher. Dieser ist keine Katastrophe, aber es gibt definitiv besseres auf dem Markt.

Leider ist das Reno 2 offiziell nicht vollständig wasserdicht und es lässt sich auch nicht kabellos laden.

Oppo Reno 2 Smartphone Handy Android

Das Reno 2 hat einen durchschnittlichen maximalen SAR-Wert von 0,89 W/kg (Grenzwert: 2 W/kg). Bild: watson

Dem Reno 2 fehlt eine IP-Zertifizierung, die es als wasserdicht kennzeichnen würde. Ich vermute die Öffnungen für die Pop-up-Kamera und die Ohrhörer könnten diesbezüglich ein Problem sein. Denkbar wäre auch, dass sich Oppo die Kosten für die Zertifizierung sparen wollte. So oder so: Regenspritzer sind sicher kein Problem, aber Tauchgänge sollte man besser unterlassen.

Wer ein Reno 2 kauft, muss sich zudem entscheiden, ob er eine Nano-SIM-Karte plus microSD-Speicherkarte oder zwei Nano-SIM-Karten nutzen möchte. Zwei SIM-Karten plus Speicherkarte geht also nicht.

Auf dem Reno 2 läuft Android 9 mit Oppos Benutzeroberfläche ColorOS 6.1.

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ColorOS 6.1 ähnelt den Benutzeroberflächen von Huawei und Xiaomi. bild: oppo

Oppos Benutzeroberfläche wirkt teils ein wenig altbacken, ist aber übersichtlich, leicht zu bedienen und bietet alle Funktionen, die man von einem Android-Gerät erwartet. Die Benutzeroberfläche lässt sich Android-typisch individualisieren und bietet diverse Navigations-Möglichkeiten.

iPhone-User, die mit einem Wechsel spekulieren, werden sich ebenfalls rasch zuhause fühlen. ColorOS sieht nicht nur wie ein iOS-Klon aus, auch fast jede Wischgeste ist von Apple abgekupfert. Fairerweise muss man sagen, dass sich Android und iOS grundsätzlich nur noch in Details unterscheiden und alle Hersteller nützliche Feature gegenseitig kopieren, was zuletzt dem User zugute kommt.

Die Steuerung erfolgt über die Navi-Buttons oder vollständig per Wischgesten.

In den Einstellungen kann zwischen zwei Gestensteuerungen und vier Navi-Button-Steuerungen gewählt werden. Bild: watson

Das Handy lässt sich wie jedes andere Android-Smartphone per Navi-Buttons oder Wischgesten bedienen. Viel mehr lässt sich dazu nicht sagen, zumal Android 10 vor der Tür steht und die neue Betriebssystem-Version eine überarbeitete Wischsteuerung einführen wird.

Das Reno 2 erhält das Update auf ColorOS 7 und Android 10 im Dezember.

Oppo Reno 2 Smartphone Handy Android

Hübsch und übersichtlich: die Einstellungen. Bild: watson

Oppo hat Ende November ColorOS 7 basierend auf Android 10 mit einem systemweiten Dark-Mode vorgestellt. Das Reno 2 soll das Betriebssystem-Update auf Android 10 im Dezember 2019 erhalten, schreibt die Firma auf Twitter.

Das ist erfreulich, unklar ist jedoch, wie es mit den Updates weitergeht. Die Marke Reno ist noch sehr jung, es fehlen schlicht die Erfahrungswerte. Oppo baut mit die beste Hardware, aber erst die nächsten zwei, drei Jahre werden zeigen, ob die Update-Politik schritthalten kann. Wer auf Update-Sicherheit grössten Wert legt, ist wohl vorderhand bei Apple, Google oder Nokia besser aufgehoben.

Der Benachrichtigungs-Screen ist schlicht und aufgeräumt.

Oppo Reno 2 Smartphone Handy Android

Bild: watson

Vorinstalliert sind wie immer Googles Standard-Apps wie Chrome, Maps, Gmail, YouTube, Fotos etc.

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bild: watson

Zu den Google-Apps kommen Oppos eigene Apps wie Mail, Fotos, Videos sowie ein Datei-Manager und eine simple Video-Editor-App. Auch der Opera-Browser ist bei Oppo jeweils als Alternative zu Chrome vorinstalliert.

In den Einstellungen lässt sich das Always-On-Display aktivieren.

Oppo Reno 2 Smartphone Handy Android

Bild: watson

Fazit: Oppo Reno 2

Oppo Reno 2 Smartphone Handy Android

Alternativen zum Reno 2 sind das etwa gleich teure und gute Xiaomi Mi 9T Pro oder das günstigere Reno 2Z (380 Franken). Bild: watson

Akku gut. Leistung gut. Kamera gut. Preis vernünftig. Das Reno 2 bietet fast alles, was man Ende 2019 von einem Spitzengerät erwarten würde. Fast, da es mutmasslich nicht wasserdicht ist, nicht kabellos lädt und 5G fehlt (letzteres bietet das kommende Reno 3 Pro 5G und das bereits erhältliche Reno 5G). Nicht empfehlen kann ich das Reno 2 allen, die ein kleines Handy möchten oder speziellen Wert auf Update-Sicherheit und den schnellstmöglichen Prozessor legen.

Klar, Prozessor-Vergleichstests werden für das Reno 2 schlechtere Werte als für ein iPhone 11 oder Galaxy S10 ausspucken. Davon sollte man sich nicht abschrecken lassen: In der Praxis ist das so gut wie irrelevant.

«Das Oppo-Handy für knapp 500 Franken läuft wie ein Gepard und kam im Praxistest nie auch nur annähernd ins Schwitzen – und ich habe ständig zig Apps und Browser-Tabs geöffnet. Mit reichlich Leistungsreserven und mehr als genug Arbeitsspeicher ist es für die kommenden Jahre gerüstet.»

Abschliessend sei gesagt: Im gedrängten Mittelklasse-Segment den Überblick zu behalten, ist schier unmöglich. Ich werde mich daher hüten zu behaupten, das Reno 2 sei das beste Mittelklasse-Handy des Jahres (aber es ist vermutlich verdammt nah dran).

Was ich sicher sagen kann: Oppo liefert mit dem Reno 2 ein ausgewogenes Smartphone mit vielen Stärken und wenig Schwächen. Insbesondere die vielseitige Kamera macht Spass und die Bildqualität gehört mit zum Besten was Smartphones heutzutage bieten.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Madmaxbeo 03.12.2019 01:05
    Highlight Highlight Ich habe die letzten 3 jahre ein Huawei mate 9 gehabt, und auch das hier angepriesene oppo angeschaut. Was mir aber letztendlich bei allen Geräten nicht sympathisch war, sind bewegliche teile wie die Kamera. Nun habe ich mir wieder ein Huawei das Mate 20 gekauft. Für 393.- ein topgerät, und an alle schlaumeier, auch Apple phones kommen aus China. Und, ausser den ganz neuen Huawei s bekommen alle die Google Updates.
  • AvivaVonFlatter 02.12.2019 14:10
    Highlight Highlight Sorry aber die aufgeführten Nachteile sind für mich massiv!

    Mein Huawei 30 Pro ist wasserdicht, lässt sich kabellos Aufladen usw. usf.

    Ich meine Hallooo?

    "- Nur Hybrid-Dual-SIM (2x SIM oder SIM plus microSD-Karte)
    - Ungewisse Update-Versorgung"

    Ich kotze regenbogenfarbig im Strahl! 🌈 🦄
  • walsi 02.12.2019 03:05
    Highlight Highlight Nicht wasserdicht, ein no go.
  • Antinatalist 02.12.2019 01:29
    Highlight Highlight Nein, nein, nein, ColorOS. Geht gar nicht. Unter dem Dach von BBK kann's nur OnePlus, dafür gibt's abgesehen davon auch jede Menge Custom-ROMs. Sonst lieber gleich ein Pixel oder Nokia. Verschandeltes Android geht einfach gar nicht. Da kann ein Gerät alle anderen technisch und preislich überstrahlen, wenn man Android so verhunzt wie Xiaomi, Huawei, Samsung et al., dann einfach nein.
  • Walterf 01.12.2019 23:43
    Highlight Highlight Gutes Preis/Leistungsverhältnis. Aber: Mittelklasseprozessor, kein Wireless charging, kein IP68, schwache Videofunktion. Daher haben die 1000+ Smartphones schon ihre Berechtigung. Für ein bisschen mehr gibt es ein Huawei P30 pro - da zeigt sich halt wieder der enorme Wertverlust der Android Handys und der Vorteil der iPhones.
  • who cares? 01.12.2019 22:44
    Highlight Highlight China-Handy? Nein, danke.
    • Luuki 02.12.2019 08:08
      Highlight Highlight Und woher kommt dein iPhone?
    • who cares? 02.12.2019 08:31
      Highlight Highlight Ich habe kein iPhone, aber der Apple-Konzern ist wenigstens nicht verpflichtet, die Daten seiner Nutzer so mir nichts dir nichts an die Chinaüberwachungsdiktatur zu senden. Mir ist es wohler, wenn die Amerikaner meine Daten haben.
  • Klirrfactor 01.12.2019 22:22
    Highlight Highlight Für mich ist das Handy ein Arbeitsgerät. Mir fehlt heute sehr gute Hardware in schlicht verpackten Gehäusen. Mein Nexus 5 hat mich bis vor 9 Monaten TipTop begleitet.
    Klar "kauf dir ein Case" werden viele dazu sagen, aber nein, will ich nicht.
  • tr3 01.12.2019 21:49
    Highlight Highlight Ein My zu breit. Nicht ein Müh.
  • JZ4EVER 01.12.2019 18:27
    Highlight Highlight Das Samsung S10 gibts derzeit für 400 Stutz...immer noch eins der besten Handys derzeit auf dem Markt
    • samsam88 02.12.2019 08:12
      Highlight Highlight Ja Bixby ist win Traum - Not!!
    • ravendark 03.12.2019 11:05
      Highlight Highlight habe noch mein Galaxy S7. Kann immer noch mehr als ich brauche. Habe google still gelegt und der Akku reich locker für 5 Tage.
  • Past, Present & Future 01.12.2019 16:04
    Highlight Highlight Mist, die fehlende induktive Lademöglichkeit ist für mich ein Dealbreaker. Schade, sonst wäre das ein echter Kandidat fürd die Nachfolge meines LG V30 gewesen.

    Super Review übrigens👍
    • ströfzgi 03.12.2019 04:14
      Highlight Highlight Nur so intereesehalber: warum ist dir kabelloses laden so wichtig?
  • Magnum44 01.12.2019 16:01
    Highlight Highlight Gutes Mittelklasse Smartphone für 500 Fr., finden den Fehler... 5G kann doch nicht mehrere 100 Fr. wert sein.
    • Antinatalist 02.12.2019 01:47
      Highlight Highlight Snapdragon 855 und damit einhergehend gut 250% schnellerer (und teuerer) Quad-Channel RAM-Speicher sowie eine deutlich potentere Kamera (auch wegen des SD855, womit 4K/60fps Videoaufnahmen möglich sind. Kann der 730G nicht).

      Dazu noch Swisscom-Exklusivität. Das alleine macht schon CHF 495 aus. 😁
  • Locutus70 01.12.2019 15:59
    Highlight Highlight Mein digitaler Diktator (Samsung Galaxy J7) hat 249 Euro gekostet und tut was er soll. Oft ist er offline weil er nervt ^^
  • SGR 01.12.2019 15:56
    Highlight Highlight @Oliver Wietlisbach
    Erstmal danke für dieses, fast ausführliche, Review....aber eben nur fast.
    In einem Review über ein Mobiltelefon erwarte ich ein paar Worte zu den Themen Gesprächsqualität beim Telefonieren und den Mobilfunkempfang.
    Weil wenn eines von beiden schlecht ist, kann man das Gerät in die Tonne treten.
    Und nach 2 Wochen Test im Alltag sollte man dies einigermassen bewerten können.
    Gerade bei Phones mit Metallrahmen kann der Empfang, bei schlechten oder ungünstig verbauten Antennen, z.t. grausam leiden.
    Und die meisten User fluchen dann ungerechtfertigt über den Provider....
    • tr3 01.12.2019 23:42
      Highlight Highlight Du nutzt dein Telefon zum telefonieren? Ok, Boomer
    • just sayin' 02.12.2019 00:33
      Highlight Highlight 😂
  • luegeLose 01.12.2019 15:01
    Highlight Highlight Alles gut bis auf die aufklappbare Kamera. Damit ist das Handy nicht mehr dicht.
    • just sayin' 01.12.2019 21:45
      Highlight Highlight war es von anfang an nicht.
  • bigbackclock 01.12.2019 14:53
    Highlight Highlight Das MI 9T ist besser und nur halb so teuer.
  • l_l 01.12.2019 14:51
    Highlight Highlight Für ca. 100CHF mehr gibts das Zenfone 6 von Asus. Sehr viel vergleichbar zu dem Handy, aber keine chinesische Datenkrake, da Taiwan, und fast Stock Android.
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 01.12.2019 14:38
    Highlight Highlight Man könnte aber auch ein Samsung S10 kaufen. Ist noch kein Jahr alt, ein Top Smartphone, hat eine sichere Update Versorgung und kostet bei Aktionen aktuell auch nicht mehr, wie dieses China Handy. Vor allem weiss man bei Samsung was man hat und es spioniert nicht mehr, wie nötig rum.
  • paddyh 01.12.2019 14:11
    Highlight Highlight Mich schrecken diese Dimensioned einfach an. Das Teil sieht riesig aus. Passt das noch in meine Hose? Kann ich das noch einhändig bedienen? Ich trauere immer noch meinem Xperia Z3compact nach 😥
    Aber ernsthaft, was sind eure Erfahrungen mit diesen Riesenhandies?
    • Barracuda 01.12.2019 15:50
      Highlight Highlight Hatte auch mal ein grösseres. Der Mehrwert ist aber gleich Null und die unhandlichen Masse nervten nur. Daher habe ich auch wieder zu einem Xperia Compact gewechselt.
    • esmereldat 01.12.2019 15:53
      Highlight Highlight Dinge, die man nach einer Penisvergrösserung und beim Smartphonekauf sagen kann 😂
  • rudolf_k 01.12.2019 14:10
    Highlight Highlight Ich würde selbst das beste chinesische Smartphone nicht geschenkt wollen.
  • wolge 01.12.2019 14:08
    Highlight Highlight Hardware ist letztlich nur soviel Wert wie die Software die sie zum laufen bringt und am leben hält...

    Gerade bei Android besteht nach wie vor das Problem dass entweder gar keine Updates oder nur sehr verzögert ausgeliefert werden. Dies gefährdet den Datenschutz resp. den Schutz gehackt zu werden und lässt Geräte schnell veralten.

    Wenn ich ein Android Gerät kaufe, dann achte ich deshalb darauf, dass Android One verwendet wird...
    • rburri68 01.12.2019 14:16
      Highlight Highlight Allenfalls kannst du auch rooten / flashen, mit etwas übung ist das einfach und in 15 Minuten erledigt. Dann hast du quasi Lebenslang Updates.
    • Oliver Wietlisbach 01.12.2019 14:20
      Highlight Highlight Mit Android One geht man quasi auf Nummer sicher, ja, aber auch Samsung liefert beispielsweise seit einigen Monaten Sicherheits-Patches fast im Gleichschritt mit Google aus (zumindest bei den populärsten Modellen).

      Künftig dürfte die Situation allgemein besser werden: Updates sollen laut Google bald direkt über den Play Store verteilt werden. Aktualisierungen des Betriebssystems werden dann automatisch im Hintergrund ausgeführt (ohne Neustart), ähnlich wie das heute bei Apps der Fall ist.

      Aber ich glaubs erst, wenn ich es sehe ;)
    • dmark 01.12.2019 14:40
      Highlight Highlight Android One ist nicht verkehrt, da man damit immer auf die Updates direkt von Google zurück greifen kann.
      Allerdings gibt es seit der Ver. 8 das sog. "Project Treble", wobei auf einen (vereinfacht ausgedrückt) modularen Aufbau des Betriebssystem gesetzt wurde, welcher es erlaubt, auch einzelne Komponenten des BS, unabhängig und getrennt voneinander zu updaten.
      Weiterhin werden ja die sog. Google-Playservices, welche Module für das restliche BS zur Verfügung stellen hinunter bis zur Android-Version 4.1 unterstützt und somit auch diese Geräte noch "partiell" mit Sicherheitsupdates versorgt.
  • Nurmalso 01.12.2019 14:02
    Highlight Highlight Manchmal scheint es mir dass die Kamera das wichtigste ist am Handy
    • Magnum44 01.12.2019 16:01
      Highlight Highlight Nunja, wir sprechen hier von einem Unternehmen, das das Oppo F7 auf den Markt gebracht hat xD
  • bbelser 01.12.2019 13:59
    Highlight Highlight Danke für den ausführlichen und informativen Test-Bericht. Etwas habe ich noch vermisst: weiss man, unter welchen Arbeits- und Umweltbedingungen Oppo fertigen lässt? Wäre das heute nicht evt. auch eine Rubrik im Testbericht wert?
    Merci für eine erhellende Antwort!
    • Dan Rifter 01.12.2019 14:29
      Highlight Highlight Ich glaube, wir wissen alle, unter welchen Arbeits- und Umweltbedingungen Smartphones hergestellt werden - ungeachtet der Marke.

      Hier die Bewertung für fast (oder ist dieses 'fast' naiv?) alle Modelle aller Hersteller: 0 von n
    • Oliver Wietlisbach 01.12.2019 14:55
      Highlight Highlight Nein, Oppo ist mit Infos sehr zurückhaltend und unabhängige, aktuelle Infos gibt es meines Wissens nicht. Es gibt nur solche Nachhaltigkeits-Rankings: https://rankabrand.org/electronics/Oppo

      Die Aussagekraft ist beschränkt, da die Bewertungen auf Angaben der Firmen basieren.

      Eine solche Rubrik wäre wünschenswert, aber es fehlt an Infos. Der Grund: Es ist quasi unmöglich die gesamte Lieferantenkette zu überprüfen. Die ist bei Handys so komplex und undurchsichtig, dass selbst eine Firma wie Fairphone nicht garantieren kann, dass kein Sub-Zulieferer eines Zulieferers Dreck am Stecken hat.
    • Oliver Wietlisbach 01.12.2019 15:26
      Highlight Highlight Bislang wurden offenbar manche Oppo-Handys bei der Foxconn-Tochter FIH produziert. FIH war einst eine Fabrik von Nokia, dann gehörte sie kurz Microsoft und nun hält Foxconn die Mehrheit. Foxconn wiederum produziert u.a. in Cina für fast alle grossen Hersteller.

      Oppo lässt nun offenbar künftig mehr in Indien produzieren, wo die Arbeitsbedingungen mutmasslich noch schlechter und die Kosten noch tiefer sind. Natürlich machen das Apple, Samsung und Co. genau gleich. Ich glaube man erkennt, worauf das hinausläuft...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Trollgeflüster 01.12.2019 13:59
    Highlight Highlight Einfach wieder ein Kasten mehr, um die Menschen mit dem Kopf nach vorne geknickt durchs Leben gehen zu lassen, anstatt mal etwas zu entwickeln, dass die Leute wieder mit dem Kopf gerade aus gehen zu lassen...
    • Läggerli 01.12.2019 14:28
      Highlight Highlight Du meckerst über Handys nachdem du ein Review über ein Handy angeklickt Jä nu, sogar für einen Kommentar hats gereicht. Die bösen Handys.
    • Lebenundlebenlassen 01.12.2019 14:32
      Highlight Highlight Das gibt es... raus gehen und die Natur beobachten 😉
  • Lou10end 01.12.2019 13:55
    Highlight Highlight Vielleicht hab ichs überlesen aber ist der Akku austauschbar?
    • Oliver Wietlisbach 01.12.2019 15:02
      Highlight Highlight Man kann ihn ohne Werkzeug nicht einfach selbst austauschen, aber austauschbar ist er natürlich.
    • Lou10end 01.12.2019 15:54
      Highlight Highlight Danke für die Info, und schade. Hatte noch nie einen der sich nicht aufbläst.😔
    • Lou10end 01.12.2019 16:42
      Highlight Highlight Was sagt mir dein Blitz?
  • Pat the Rat (aka PHI/Capy/Bäruin/Anfix/nude Aare) 01.12.2019 13:54
    Highlight Highlight Mir gefällt, dass die Kameras unter der Glas-Rückseite liegen. Dadurch sind die Linsen geschützt, einfach zu reinigen und im schlimmsten Fall können Kratzer ohne grosse Risiken/Probleme rauspoliert werden.

    PS: Falls Jemand meint, ich schaffe es nicht das Glas zu verkratzen: Ich arbeite regelmässig mit Diamant-Schleifscheiben 😉
  • mondbewohner 01.12.2019 13:44
    Highlight Highlight Bei Glasrückseite habe ich aufgehört zu lesen.
    😁
    • Supermonkey 01.12.2019 15:26
      Highlight Highlight Ungewisse Updatepolitik... Sollte jedem dem seine persönlichen Daten lieb sind vom Kauf abhalten...
    • Schaaggi 01.12.2019 22:24
      Highlight Highlight Habe mich da auch persönlich angesprochen gefühlt. Danke Watson fürs Erinnern.

      Zweites Kriterium wäre die Grösse. Obwohl ich eher grosse Hände hab, die Männerhandtasche hab ich immer noch nicht.
  • Carry62 01.12.2019 13:42
    Highlight Highlight Alles gut und schön...
    Aber für mich ist das (i)OS das Kaufkriterium... bzw. Android das Killerkriterium.
    • Pascal Mona 01.12.2019 14:59
      Highlight Highlight Bei dieser Haltung (die du meinetwegen haben darfst) frage ich mich einfach wieso man überhaupt solche Artikel liest, geschweige denn auch noch kommentiert?!
    • watsoninan 01.12.2019 17:06
      Highlight Highlight Oder mein Kunde, der nen iMac mit BootCamp und Windows 10 will...
      Warum?
      Wegen dem Desing. 😂😂😂
    • just sayin' 02.12.2019 00:31
      Highlight Highlight @watsoninan

      „Oder mein Kunde, der nen iMac mit BootCamp und Windows 10 will...
      Warum?
      Wegen dem Desing. 😂😂😂“

      du brauchst kein bootcamp, wenn „dein kunde“ nur die schicke hardware mit windows will.

      ich bezweifle irgendwie, dass das „deine kunde“ will.😉
  • DerSchöneVomLande 01.12.2019 13:18
    Highlight Highlight Netter bericht. Nur frage ich mich warum ottonormalverbraucher aka 20-min-leserrepporter ein handy für 500fr braucht. Meines hat 200 gekostet. Komme damit super durch den tag, muss jedoch sagen dass ich weder game noch mir filme auf dem handy reinziehe. 5g und kabellosesladen sehe ich nachwievor nicht als gewinnbringend.
    • Mugendai 01.12.2019 13:35
      Highlight Highlight Ich hab ein Huawei P10 Plus, mit Vetrag für 200 gekauft als es rauskam vor ein paar Jahren. Gaming und Filme und alles nutze ich viel. Auch die Kamera. Das Teil ist immernoch top. Sehe in der nächsten Zeit keinen Anlass, aufzurüsten. Von mir aus kann das Zeug viel kosten, wenn es auch lange hält.
  • Tooto 01.12.2019 13:15
    Highlight Highlight Wieso fährt jeder in der Stadt einen SUV (Range Rover, BMW, Audi, Porsche etc.) auch wenn es ein Dacia tun würde? 🤷‍♂️
    • rburri68 01.12.2019 14:21
      Highlight Highlight Mehr Platz, mehr komfort, mehr geschwindigkeit, mehr sicherheit, bessere übersicht, bessere ausstattung, Dacias verbrauchen verhältnismässig viel Benzin (natürlich hat ein SUV trotzdem den höheren verbrauch), ..... Gibt einige Gründe. Unterschied eines OnePlus 7t Pro zum iPhone 11 Pro abgesehen von fast 1000 Franken mehr fürs Apfel-Logo? Keine, ausser das das iPhone ein geschlossenes OS hat.
    • poltergeist 01.12.2019 14:52
      Highlight Highlight Das frage ich mich auch.
    • Locutus70 01.12.2019 15:56
      Highlight Highlight @Tooto - die Frage ist gut :) Das fragte ich mich letztens auch als ein Freund auf Teneriffa seinen Golf durch einen Dacia ersetzt hat. Er ist glücklich und zufrieden damit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • P. Meier 01.12.2019 13:07
    Highlight Highlight Tut mir leid, das ist absolut unbrauchbar. Denn dieses Smartphone kann nicht als Statussymbol "unauffällig" präsentiert werden. Es fehlt eines der richtigen Logos!
    • DerSchöneVomLande 01.12.2019 13:19
      Highlight Highlight Ein handy als statussymbol.... 🙈
  • Scooby doo 01.12.2019 13:04
    Highlight Highlight Mein neues Smartphone hat mich 215 Fr.- gekostet
    Kabelloses aufladen - Brauche ich nicht !
    5G - brauche ich nicht !
    Endloser integrierter Speicher - brauche ich nicht (habe eine 128gb Micro SD) !
    Designer Gefälligkeiten -brauche ich nicht (das Ding wandert in ein Lederetuis) !
    Ein super Kamera - brauche ich nicht (meine Vollformat Digitalkamera macht bessere Bilder ) !
    Fame - brauche ich nicht
    Es gäbe noch viele Gründe,aber das würde hier den Rahmen sprengen!
  • Scaros_2 01.12.2019 13:03
    Highlight Highlight Ich bin einfach kein fan der chinesischen datenkraken
    • Ueli_DeSchwert 01.12.2019 13:13
      Highlight Highlight @Scaros ich auch nicht. Wichtig dabei ist aber, auch die amerikanischen Datenkraken nicht zu ignorieren:
      Facebook, Google, Apple...
    • Firefly 01.12.2019 13:45
      Highlight Highlight Dann solltest du in die Berge ziehen und mit Holz heizen.
    • Ueli_DeSchwert 01.12.2019 13:57
      Highlight Highlight @Firefly Kann digitale Abstinenz wirklich vor Datensammlung schützen? Wenn ja, wie lange noch?
      Und kann das die Idee sein? Finden wir wirklich keine Möglichkeit, mit Datenkraken fertig zu werden?
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