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Threema App auf dem iPhone 6

Laut den Threema-Entwicklern bietet ihre App Schutz vor «Entführern». Bild: Threema

Vergiss WhatsApp! Vergiss Telegram! Darum ist die Schweizer App Threema besser – und vor allem sicherer

Mit einem fiesen Trick lassen sich zwei der populärsten Smartphone-Messenger, die eigentlich abhörsicher sein sollten, überlisten. Zum Glück gibt es eine Alternative, bei der die Angriffe ins Leere laufen.



Dank Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sind WhatsApp und Telegram abhörsicher*. So weit die gute Nachricht.

Doch es gibt auch schlechte News: Beide Smartphone-Messenger sind nicht vor einem so genannten Man-in-the-Middle-Angriff geschützt. Das kann verheerende Konsequenzen haben: Angreifer können fremde Profile kapern, um Daten abzugreifen und Nachrichten in falschen Namen zu verschicken.

Beim Schweizer Konkurrenten Threema ist das hingegen nicht möglich, dazu gleich mehr ...

Zu WhatsApp und Telegram gilt zu sagen, dass die beiden populären Apps, die zusammen über eine Milliarde Nutzer haben, keine gravierende Sicherheitslücke aufweisen, die den Angriff ermöglicht. Das Problem ist vielmehr eine Schwachstelle in einem System, das von Mobilfunk-Anbietern rund um den Globus für die mobile Kommunikation genutzt wird.

Hintertür seit Jahren offen

Das SS7-Netz ist die Schnittstelle zwischen Swisscom und anderen Providern im In- und Ausland. Darüber werden SMS, Telefonate und mobile Daten untereinander ausgetauscht. Es gibt aber auch immer wieder Angriffe, die über das SS7-Netz geführt werden.  Die Probleme sind seit Jahren bekannt, doch die Schwachstellen bestehen weiter. 2014 demonstrierten zwei Hacker live vor Publikum, wie man Handys abhören kann.

Und nun sind bei YouTube Videos aufgetaucht, die zeigen, wie fremde WhatsApp- und Telegram-Konten durch einen Angriff über das SS7-Netz übernommen werden können. Das Techportal The Next Web hat Ende letzter Woche darüber berichtet.

Die Angreifer gaukeln dem Mobilfunknetz vor, sie besässen die Handynummer, die eigentlich dem Opfer gehört. Dann installieren sie die WhatsApp- oder die Telegram-App neu auf einem Mobilgerät, legitimieren sich (dank falscher Handy-Nummer) als rechtmässiger Besitzer des Messenger-Kontos und können den Sicherheitscode vom Firmen-Server abrufen. Schwuppdiwupp ist ein fremder Account gekapert, das Opfer machtlos.

Hier wird der Angriff auf einen WhatsApp-Nutzer demonstriert

abspielen

Video: YouTube/Thomas Fox-Brewster

Und eine erfolgreiche «Entführung» eines fremden Telegram-Nutzerkontos

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Video: YouTube/Thomas Fox-Brewster

Bei Threema nicht möglich

Und nun zur guten Nachricht aus Nutzersicht: Es gibt eine sichere Alternative aus der Schweiz, die von der SS7-Schwachstelle, respektive dem Angriff, nicht betroffen ist. Dazu Roman Flepp von Threema: 

«Anders als die meisten anderen Mobile-Messenger setzt Threema nicht auf die Handynummer als primäres Identifizierungsmerkmal. Es ist deshalb nicht möglich, eine Identität auf diese Weise zu kapern.»

Bei Threema sei die Handynummer nur ein optionaler Weg, um Kontakte via Adressbuch-Synchronisation zu finden. Die kryptografische Identität hänge an der achtstelligen Threema-ID; diese Nummer sei «das eindeutige Identifizierungs- und Adressierungselement im Threema-Netzwerk».

«Was die optionale Verknüpfung von Threema-IDs mit Handynummern anbelangt, wäre es zwar theoretisch möglich, dass ein Angreifer mit SS7-Zugang eine Threema-ID mit einer fremden Handynummer verknüpft. Allerdings würde das vom Chatpartner bemerkt, da es sich um eine neue Identität handelt.»

Roman Flepp, Threema

Die Threema-App, die es für das iPhone und für Android-Handys gibt, biete darüber hinaus einen Sicherheitsmechanismus, um Man-in-the-Middle-Attacken auszuschliessen. Gemeint ist das Ampelsystem der verschiedenen Vertrauensstufen:

Roman Flepp erklärt: «Threema-IDs und öffentlicher Schlüssel von Chatpartnern können als QR-Code gescannt werden. Alternativ können anstelle des Scannens auch die achtstellige Threema-ID und den in der App angezeigten Schlüssel-Fingerabdruck manuell über einen sicheren Kanal verglichen werden.»

So können die Nutzer sicherstellen, dass am anderen Ende der Leitung auch tatsächlich der gewünschte Chatpartner steht.

Wieso wird SS7 nicht verbessert?

Bleibt die Frage, warum das angreifbare SS7-Netz nicht schon längst sicherer gemacht wurde? Das Problem sei, dass zu viele Akteure mitreden könnten und die Verantwortlichkeiten nicht richtig geregelt seien, konstatiert The Next Web. Solange nicht jemand die Initiative ergreife und mit den nötigen Befugnissen ausgestattet sei, blieben die Sicherheitslücken bestehen.

Und dann gibt es auch noch eine Vermutung, die nach Verschwörungstheorie klingt, nach den Snowden-Enthüllungen aber durchaus zutreffen könnte: Geheimdienste, allen voran die amerikanische NSA und CIA, stünden zwischen den Mobilfunk-Netzbetreibern und den Kunden – die Spione hätten keinerlei Interesse, solche Hintertüren wirksam zu schliessen.

Telegram bietet nur bei den geheimen Chats Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Die normalen Chats haben das nicht. Das wissen viele Nutzer nicht. Bei Threema ist alles Ende-zu-Ende verschlüsselt, auch Gruppenchats und Statusnachrichten.

Umfrage

Welche Chat-App verwendest du am häufigsten?

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2,934

  • WhatsApp64%
  • Google Hangouts1%
  • iMessage6%
  • Telegram6%
  • Facebook Messenger1%
  • Threema16%
  • Snapchat1%
  • Andere5%

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79
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
79Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Abnaxos 08.06.2016 20:26
    Highlight Highlight Das Problem an Threema ist für mich, dass es keinen Desktop-Client gibt und nicht geben soll. Ich verwende meinen Messenger zu 95% am Desktop und habe keine Lust, mir ständig ständig die Finger am Handy zu brechen, wenn ich eine Tastatur zur Verfügung habe. Copy-paste vom PC ist ebenfalls unverzichtbar.

    Mit dieser Anti-PC-Haltung katapultiert sich Threema geradewegs aus der Konkurrenz, unbrauchbar. Ich kann deren Logik schlicht nicht nachvollziehen.
  • icaruus 08.06.2016 15:58
    Highlight Highlight Two Factor Authentication bei Telegram einschalten und der Trick welcher im Video gezeigt wurde funktioniert nicht mehr. Threema kostet und ist nicht open source. Telegram all the way. ✌🏼️
    • Maak 08.06.2016 17:26
      Highlight Highlight Geenau :)
    • Pana 08.06.2016 18:03
      Highlight Highlight Korrekt. Der Titel dieses Artikels sollte wirklich angepasst werden.. Und der selbige gehört ansonsten wirklich in die PR Rubrik.
  • Pana 08.06.2016 15:39
    Highlight Highlight Vergiss Telegram? Nein, nein, nein. Selber Schuld wer's nicht kennt / benutzt ;)
    • smoe 08.06.2016 17:45
      Highlight Highlight Wer's benutzt (und wem es wichtig ist), sollte sich bewusst sein, dass bei Telegram ausschliesslich die sogenannten "secret chats" end to end verschlüsselt und nicht auf ihrem Server gespeichert werden.
  • smoe 08.06.2016 14:28
    Highlight Highlight In whatsapp:
    Settings -> Account -> Security -> "Show security notifications" aktivieren und man bekommt eine Warnung wenn der security code des Gegenübers ändert, wie z.B. beim im Artikel beschriebenen Angriff. Aber auch wenn wenn ein anderes Phone verwendet oder Whatsapp reinstalliert wurde.

    Desweiteren gibt es seit Open Whisper Systems ihr Signal Protocol in Whatsapp integriert hat die Möglichkeit Chats per QR code oder Nummer zu verifizieren.

    https://whispersystems.org/blog/whatsapp-complete/
  • Thanatos 08.06.2016 13:26
    Highlight Highlight Solange ich den Quellcode nicht kenne, nutze ich nur Signal. Das ist die im Moment einzig sichere Option zu Whatsapp.
    Closed-source=unsicher!
    • http://bit.ly/2mQDTjX 08.06.2016 15:33
      Highlight Highlight das Android oder IOS wo das dann drauf läuft, ist aber auch etwas closed-sourced, mmh?
      was will man sich schon über man-in-the-middle-attacken auslassen, wenn man das men-at-both-ends-problem einfach ignoriert?
  • Elkomentarias 08.06.2016 12:49
    Highlight Highlight An all die "ich habe ja nichts zu verheimlichen" Leute:
    Stellt euch mal vor ihr diskutiert mit einem Freund oder einer Freundin, auf der Straße oder im Restaurant egal wo...in echt halt. Und jetzt schaut euch ein Fremder die ganze Zeit an, steht neben euch, und hört mit und notiert alles was ihr sagt und macht. Euch wäre das ja bestimmt völlig egal. Das würde euch sicher nicht stören. Wenn da einer steht und euch anglotzt Natürlich würdet ihr euch auch nicht bedroht fühlen. Ihr habt ja nichts zu verheimlichen. Denkt mal nach!
    • Fumo 08.06.2016 13:48
      Highlight Highlight Dafür müsste ich aber erst einen Interesse für den Typen darstellen, was ich aber nicht tue. Der Vergleich ist völlig irrelevant.
    • Prof.Farnsworth 08.06.2016 14:31
      Highlight Highlight 👆du weisst wohl was er meint ;-) es kann ja schnell passieren, dass du plötzlich interessant für jemanden wirst... und du weisst es nicht mal, irgendwie schon gruselig! was wenn dein backup verwendet wird? alle fotos auf einem fremden handy, danke aber nein danke!
    • Fumo 08.06.2016 14:38
      Highlight Highlight Nein kann auch nicht langsam passieren, betrachte mich selbst nicht als so wichtig dass sich jemand darum kümmern sollte mein Leben zu dokumentieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Manu-CH 08.06.2016 12:33
    Highlight Highlight Bei Telegram gibt es 2-Factor-Authentication. Wenn man das aktiviert, funktioniert auch der (äusserst fragwürdige) SS7-Angriff nicht.
  • seuris 08.06.2016 12:15
    Highlight Highlight Das hier kritisirete kann man in den einstellungen von whatsapp ganz einfach einstellen. Under sicherheit. Und das Opfer bemerkt schnell das es gehackt wurde. Der hack ist also unbrauchbar. Da ist schlimmer das man bei whatsapp web nicht merkt wenn ein neuer zugang besteht.
  • Angelo C. 08.06.2016 11:58
    Highlight Highlight Vermutlich hätte man den Artikel unter der Rubrik PROMOTION einrücken sollen, gibt ja hier seit kurzer Zeit immer mehr solche mehr oder weniger gut kaschierten Anpreisungen 😉!


    Doch im Ernst : was nützt mir Threema, das kaum jemand benützt, alle bloss auf WhatsApp erreichbar sind?!


    Und da ich mich nur über wenige Staatsgeheimnisse per SMS äussere, kaum wirklich breitflächig gravierendes für Otto Normalverbraucher zu befürchten ist, bleibt es bei mir mit jedwelcher Garantie auch weiterhin bei WhatsApp 🤓!
  • Imfall 08.06.2016 11:55
    Highlight Highlight da ich kein drogenkurier, waffenhändler oder spion bin, ist es mir auch egal ob da einer mitliest...!

    ich hab threema wieder deinstalliert, da sonst keiner aus meinem umfeld diese app nutzt!
  • Realcath 08.06.2016 11:25
    Highlight Highlight Dass Whatsapp nicht sicher ist, weiss man dank Edward Snowden schon lange. Telegram kenne ich zu wenig um mir eine Meinung zu bilden. Ich würde gerne auf einen anderen Nachrichtenbetreiber umsatteln, doch leider verwenden die meisten Whatsapp. Auch wenn man sie auf die Sicherheitslücken hinweist, heisst es oft, "Dafür ist es aber gratis!". Naja...wenn man nicht mal ein paar wenige Franken für ein sicheres Tool ausgeben kann, welches unsere Privatsphäre besser schützt, dann weiss ich auch nicht weiter...
    • Nameless Hero 08.06.2016 13:21
      Highlight Highlight Also mein Bruder hat eines Tages einfach gesagt, er ist NUR noch auf Threema erreichbar. Hat funktioniert - Familie und Freunde sind mitgezogen 😜
  • D I E G O 08.06.2016 11:15
    Highlight Highlight «Was die optionale Verknüpfung von Threema-IDs mit Handynummern anbelangt, wäre es zwar theoretisch möglich, dass ein Angreifer mit SS7-Zugang eine Threema-ID mit einer fremden Handynummer verknüpft. Allerdings würde das vom Chatpartner bemerkt, da es sich um eine neue Identität handelt.»

    Darüber erhält man auch bei Whatsapp eine Meldung:)
  • trxr 08.06.2016 11:13
    Highlight Highlight Hat euch Threema bezahlt, damit ihr diesen gesponserten Inhalt veröffentlicht?
  • gbfa 08.06.2016 10:39
    Highlight Highlight was ist mit iO?
  • Moe Mentmal 08.06.2016 10:38
    Highlight Highlight Ich hab's mit Threema versucht. In meinem Bekanntenkreis verwenden nur IT-Nerds und politisch interessierte/engagierte Threema. Das sind zwar einige, aber trotzdem eine Minderheit. Ausserdem ist der (vollständige) Authentifizierungsprozess zu kompliziert. Die meisten nutzen mittlerweile wieder WhatsApp.
  • hanswurst 08.06.2016 10:34
    Highlight Highlight Solange Threema nicht open source ist, kann nicht davon ausgeganhen werden, dass es sicher ist. Da ist z.B. Signal die deutlich bessere Alternative, und frei noch dazu!
  • johannamiller 08.06.2016 10:06
    Highlight Highlight Ich würds ja runterladen...wenn es gratis wäre. Schon klar haben viele Whatsapp und Telegram..es kostet ja auch nichts ..
    • Fumo 08.06.2016 11:18
      Highlight Highlight Wäre es gratis könnten die Betreiber nicht die verdienten Millionen auf den Putz hauen ;)
    • Walter Sahli 08.06.2016 22:47
      Highlight Highlight Ja, die 2.- muss man sich also schon vom Mund absparen...
  • Dubio 08.06.2016 10:05
    Highlight Highlight Alles ganz nett, aber habt ihr mal ernsthaft Threema probiert? Die User Experience ist dermassen schlecht, dass man sich fragt, aus welcher Zeit das Ding stammt. Und wehe Dir, Du kaufst ein neues Handy: Man muss eine neue Identität erstellen und die Migration muss von Hand vorgenommen und von Deinen Kontakten bestätigt werden. Da ist Flaschenpost noch effizienter. Unter dem Strich ist Threema zwar sicher aber auch völlig unbrauchbar.
    • Miautsch 08.06.2016 11:43
      Highlight Highlight Keine Ahnung was du gemacht hast.
      Ich konnte ein Back-up erstellen und habe mir das per Bluetooth auf's neue Handy gesendet. Null Problemo, Aufwand von 10min.

      Wenn es dir das nicht wert ist, okay. Aber dass du eine neue Identität erstellen musst etc. ist schlichtwegs nicht wahr. :-)
  • Fumo 08.06.2016 09:54
    Highlight Highlight Diese ewigen Hetzkampanien gegen die anderen Messenger seitens Threema nerven langsam echt. Per Zufall tauchen solch Berichte auch ausschliesslich in Schweizer Medien auf, also nur da wo die Betreiber auch Beziehungen haben. KEINER sonst auf der Welt betrachtet es als besser.
    Nichts dass ein Mensch programmiert ist absolut sicher, alles kann ausgehebelt werden. Ja auch Threema! Also bitte hört auf Unsinn zu verbreiten.

    P.S. Natürlich wird dieser Kommentar wieder nicht freigeschaltet :;)
    • mope 08.06.2016 10:07
      Highlight Highlight P.S. ...sieht aber anders aus! :D
    • Fumo 08.06.2016 11:31
      Highlight Highlight Das freischalten erfolgt rein willkürlich, habe schon zwei mal geantwortet und keins wurde freigeschaltet. Mein Kommentar weiter oben der danach geschrieben wurde aber schon ;)
  • Boston5 08.06.2016 09:52
    Highlight Highlight Es gibt Telegramm, Threema etc. nur brauchen alle Whatsapp, und ich bleib Whatsapp weil Whatsapp gut ist.
    • Charlie B. 08.06.2016 10:22
      Highlight Highlight Genau, einfach schönreden ;-)
    • Hexentanz 08.06.2016 11:33
      Highlight Highlight Charlie B. übertreib mal nicht...

      Man in the middle Attacke aufs Handy.. diese Gefahr betrifft wohl nur Menschen welche sich dessen sowieso bewusst sind und dann sichere Programme verwenden.

      Ohne Kriminelle Energie und Aufwand macht keiner einfach so Man in the Middle attacks for the lulz.

      TL;DR: Man versucht mit einer aufwändigen Attacke den normalen Usern zu sagen, dass sie SOO GEFÄHRDET SIND.

      Klar in der Theorie stimmt das, aber praktisch wirds wohl kaum zur Anwendung kommen ohne genaues Ziel durch entsprechend geschulte und bezahlte Akteure.
    • Julian Steinmann 08.06.2016 11:39
      Highlight Highlight "WhatsApp gut ist"
      Das muss eigentlich jeder selber entscheiden. Sicher oder gar privat ist WhatsApp definitiv nicht. Leider stört das fast niemanden.
  • Walter Sahli 08.06.2016 09:49
    Highlight Highlight Finde ich gut, dass endlich wieder mal ein bisschen Werbung für Threema gemacht wird!
  • mrgoku 08.06.2016 09:49
    Highlight Highlight Schön und gut aber bringt mir nichts. Wenn ich Threema benutze kann ich mich mit mich selbst unterhalten weil kein einziger meiner kontakte die App benutzt... und wer so krass geil auf Datenschutz ist soll schon gar nicht ein Smartphone benutzen oder überhaupt Internet... wenn jemand will kriegt er alles...ob über Threema, Whats App oder sonst wo...
  • Jean de Bolle 08.06.2016 09:39
    Highlight Highlight Wenn Threema so super ist, warum haben sie nur 5% installiert?
    • Findolfin 08.06.2016 09:57
      Highlight Highlight Weil es schwierig ist, Leute, die sich einmal an etwas gewöhnt haben (Whats App) zum Umstieg zu bewegen.

      Menschen sind Gewohnheitstiere und die Schweizer ganz besonders.
    • Madison Pierce 08.06.2016 10:01
      Highlight Highlight Weil die meisten Leute keine Staatsgeheimnisse in Chats austauschen und ihnen der Wechsel der App zu mühsam ist für mehr Sicherheit?

      Qualität hat nicht unbedingt mit Marktanteil zu tun. MacOS, Linux und FreeBSD sind nicht automatisch schlechte Systeme, nur weil die überwiegende Mehrheit der Benutzer Windows verwendet. Ein Wechsel bedeutet immer Aufwand und diesen ist man nur bereit zu tragen, wenn die Vorteile des neuen Systems überragend sind.
    • thymar 08.06.2016 10:18
      Highlight Highlight Wieso herrscht in China immernoch dieselbe Elite wie vor 30 Jahren? Weil so viele Menschen faule Gewohnheitstiere sind, die sich keine Sekunde mit Datenschutz auseinandersetzen. Deutlich weniger als 5% der WhatsApp-Nutzer wissen wohl, was mit der App alles an Metadaten über die Nutzer gesammelt und monetarisiert wird. WhatsApp wurde nicht zufällig für 19'000'000'000$ von FB übernommen. Das waren über 40$ für jedes einzelne Konto zum Zeitpunkt des Kaufs. Wieso die Menschen den Fisch hier nicht riechen? Weil sie sich entschieden haben, den faulenden Fisch zu ignorieren. Es geht ja auch so…
    Weitere Antworten anzeigen
  • Armand Ha 08.06.2016 09:36
    Highlight Highlight Ich würde sagen: Loos Leute Threema installieren!
  • jjjj 08.06.2016 09:35
    Highlight Highlight werdet ihr von Threema bezahlt? :/
    • Pablo Emilio Escobar Gaviria 08.06.2016 10:17
      Highlight Highlight Vermutlich nicht. Sonst wäre es gekennzeichnet.
  • C0BR4.cH 08.06.2016 09:35
    Highlight Highlight Das Signal nicht mal erwähnt wird, find ich äusserst schlecht. Imho, die beste Alternative zu WhatsApp und Telegram.
    • thymar 08.06.2016 10:27
      Highlight Highlight Es ist die beste Alternative zu vielem, aber Signal war damals, als WhatsApp aufgekauft wurde (der beste Zeitpunkt, um Leute auf das Thema Datenschutz zu sensibilisieren imho) noch nicht so benutzerfreundlich, wie es das heute ist. Telegram bedingte keine Umgewöhnung whatsoever und war kostenlos, Threema die vertrauenswürdigere Alternative, weil CH, aber "bezahlt" (2 Franke, ehrlech jetz!?), aber Signal? "Was chasch demit mache, usser SMS schriebe? Das het jo niemer, wieso söll ich demit afoh?" Ffffffuuuuu…
  • Rudolf die Banane 08.06.2016 09:30
    Highlight Highlight Klar ist Threema besser. Aber was bringt mir Threema, wenn niemand in meinem Freundeskreis diese App benutzt?
    • thymar 08.06.2016 10:29
      Highlight Highlight Sag deinen Freunden, dass du jetzt Threema benutzt und dass du 19 Mia. Gründe dazu hast, die mittlerweilen auf 23 Mia. Gründe angewachsen sind. Das ist der Marktwert von WhatsApp nach meiner letzten Information.

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