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FILE PHOTO -  A plane is seen during take off in New Jersey behind the Statue of Liberty in New York's Harbor as seen from the Brooklyn borough of New York February 20, 2016. REUTERS/Brendan McDermid/File Photo                     GLOBAL BUSINESS WEEK AHEAD PACKAGE - SEARCH 'BUSINESS WEEK AHEAD 6 FEB'  FOR ALL IMAGES

Die Freiheitsstatue im Hafen New Yorks – das Erste, was viele Einwanderer sehen. bild: reuters

Diese Tech-Firmen machen Front gegen Trumps Einreise-Erlass

Angst vor muslimischen Immigranten? Sind Flüchtlinge «Not Welcome»? Nein, sagen mehr als 120 amerikanische Tech-Unternehmen und protestieren gegen das von Donald Trump verhängte Einreiseverbot.



Wir lieben amerikanische Produkte – und die amerikanischen Unternehmen lieben Immigranten. Aber stehen die Firmenbosse auch für ihre eingewanderten Arbeitskräfte ein?

Einige schon: Die Koalition der US-Unternehmen gegen Donald Trumps Einreiseverbot ist schnell gewachsen. Einem von 90 Firmen vor Gericht eingereichten Protestbrief haben sich noch am ersten Tag über 30 weitere angeschlossen. Die Unternehmen verurteilen vor dem Verfahren bei einem Berufungsgericht in San Francisco die Immigrationsauflagen als widerrechtlich.

Insgesamt unterzeichneten die Stellungnahme nun 127 amerikanische Unternehmen. Es sind diese hier:

Wer hat nicht unterzeichnet?

Einige bekannte (und sehr grosse) Unternehmen haben den Protestbrief nicht unterzeichnet – aus verschiedenen Gründen. Wobei die Motive sowie die persönlichen und wirtschaftlichen Verbindungen ins Weisse Haus nicht immer sonnenklar sind. Zu erwähnen sind IBM, Yahoo, General Electric, Verizon, AT&T,  T-Mobile und Oracle.

Amazon wollte sich dem Protest anschliessen, doch der Online-Händler darf dies aus juristischen Gründen nicht, weil er in der ursprünglichen Klage als Zeuge fungiert.

Anhörung am Dienstag

Trump hatte Ende Januar einen 90-tägigen Einreisestopp für Menschen aus den mehrheitlich islamischen Ländern Syrien, Iran, Irak, Sudan, Somalia, Libyen und Jemen verfügt. Flüchtlinge aus aller Welt sollten für 120 Tage ausgesperrt werden, die aus Syrien sogar auf unbestimmte Zeit.

Ein Bundesrichter in Seattle hatte Trumps Erlass am Samstagmorgen auf Antrag der Bundesstaaten Washington und Minnesota ausgesetzt. Dagegen ging das US-Justizministerium in Berufung.

Beide Seiten sollen nun am Dienstag um 15.00 Uhr (Ortszeit/00.00 Uhr MEZ) jeweils 30 Minuten Zeit bekommen, um ihre Argumente telefonisch vorzutragen, wie das Berufungsgericht in San Francisco am Montag bekannt gab.

via Tech Crunch, mit Material der SDA

(dsc)

40 (momoll, vierzig!) Gründe, weshalb man trotz Trump die USA immer noch lieben kann

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    Alle Leser-Kommentare
  • http://bit.ly/2mQDTjX 07.02.2017 10:56
    Highlight Highlight Die Welle der Empörung geht durch's Land. Eine moralische Hysterie. Die Konsumtempler freut's.

    Schauen wir doch einmal nüchtern auf den Tempel von Apple. Apple steht auch auf dieser Liste der empörten Hysterikern.

    Gleichzeitig setzt Apple knallhart Massnahmen gegen die iranische Bevölkerung und die iranische Wirtschaft durch, in vorauseilendem Gehorsam, ganz brav, genau so wie es Tempelmönch Trump in seinen Predigten verlangt:

    http://www.macwelt.de/a/apple-wirft-iranische-apps-aus-dem-app-store,3380365

    Ergo: Die Taten beweisen, dass die Worte nichts wert sind.

    Geschickt platzierte PR.
    • fcsg 07.02.2017 11:48
      Highlight Highlight Dir ist aber schon bewusst, dass es diese Sanktionen seit 1995 gibt und nicht erst seit Trump und dass diese Sanktionen mehr oder weniger international sind? Wieso es diese Sanktionen gibt, muss ich hier wohl nicht erläutern.
      Spielt bei dir wohl keine Rolle, es geht in erster Linie darum Apple zu kritisieren.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 07.02.2017 13:03
      Highlight Highlight fcsg: Stimmt, es gibt/gab internationale Sanktionen, beschlossen durch die UN. Diese richteten sich gegen nukleare Proliferation. Betroffen von diesen Sanktionen waren Einzelpersonen und Unternehmen, die daran mitwirkten.

      Die US-Sanktionen (beschlossen noch zu Zeiten von Bush2) gehen weit über das UN-Mandat hinaus. Sie lähmen die iranische Wirtschaft und treffen vorallem die Bevölkerung. Solche Sanktionen sind durch das Völkerrecht nicht gedeckt. Die Schweiz beteiligt sich daran.

      Die UN-Sanktionen wurden aufgehoben. Die einseitigen US-Sanktionen werden gerade verschärft. Apple macht mit.
    • fcsg 07.02.2017 16:49
      Highlight Highlight Es trifft doch den Iran nicht, wenn ein einziges Land Sanktionen verhängt. Apple bleibt nichts anderes übrig als die Gesetze (welche nicht von Trump stammen, sondern vom Parlament abgesegnet wurden) der USA zu befolgen.
      Ausserdem ist der Iran ja selberschuld an den Sanktionen, wenn kurz nach der Lockerung von internationalen Sanktionen Raketentests durchgeführt werden!
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