DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer DatenschutzerklÀrung.
Kleiner Scherz! Im Ausland benötigen wir Datenvolumen. Viel und ohne Extrakosten!
Kleiner Scherz! Im Ausland benötigen wir Datenvolumen. Viel und ohne Extrakosten!
bild: watson

20 Jahre Abzocke beim Roaming – watson blickt zurĂŒck (und macht das Beste draus)

Auf dieses «JubilÀum» hÀtten wir sehr gern verzichtet, liebe Telekom-Anbieter.
11.07.2017, 16:2912.07.2017, 07:58
«Tarif-Chaos im weltweiten Handy-Netz»
Sommer 1997
Titel der «Sonntagszeitung»
«Die Schweiz droht zur Roaming-Hölle zu werden»
Sommer 2017
Titel bei NZZ Online

Als Roaming-GebĂŒhren hierzulande erstmals fĂŒr (negative) Schlagzeilen sorgten, war die Swisscom noch Monopolistin – und hiess Telecom PTT: Vor ziemlich genau 20 Jahren berichtete die «SonntagsZeitung» ĂŒber das Â«Tarif-Chaos im weltweiten Handy-Netz» und mahnte mitten im Handy-Boom, dass sich «beim drahtlosen Telefonieren im Ausland» ein Preisvergleich lohne...

Dokumentiert wurde dies mit einem abschreckenden «Fall»:

«Christian Sigrist (Name geĂ€ndert) traute seinen Augen nicht, als er nach den Ferien die Natel-Rechnung erhielt. Das muntere Plaudern am australischen Strand erwies sich im Nachhinein als kostspieliges VergnĂŒgen. Sigrist hatte nicht beachtet, dass die Telecom PTT alleine fĂŒr den temporĂ€ren Abo-Wechsel vom Natel D swiss zum Natel D international eine GebĂŒhr von 80 Franken verrechnet. Völlig falsche Vorstellungen hatte er auch von den Tarifen. Pro GesprĂ€chsminute musste er nicht bloss 79 Rappen wie in der Schweiz, sondern mehr als drei Franken bezahlen. Und obendrein waren fĂŒr ihn selbst die Anrufe seiner Kollegen aus der Schweiz nicht gratis.»

Und 20 Jahre spÀter? In Europa sind die horrenden Àrgerlichen Roaming-Tarife abgeschafft.

In ganze Europa? Nope. In der Schweiz nicht.

Damit sind wir bei der Frage, die Jahr fĂŒr Jahr die Journalisten beschĂ€ftigt: Wie macht man dem Publikum ein Thema schmackhaft, das dermassen ausgelutscht ist, dass es schmerzt?

Online-Redaktoren haben lÀngst «die Lösung» gefunden...

Mittlerweile macht sogar die NZZ mit (wenn auch schĂŒchtern, dafĂŒr mit Retro-Handy).
Mittlerweile macht sogar die NZZ mit (wenn auch schĂŒchtern, dafĂŒr mit Retro-Handy).

Und watson? 😳

Zu unserer Verteidigung: Strandfotos mit Bikini und Handy sind kein neues PhÀnomen.

1997 posierte Miss-World-Finalistin Tanja Gutmann auf den Seychellen. <strong>Damals nahm das Elend seinen Lauf ...</strong>&nbsp;
1997 posierte Miss-World-Finalistin Tanja Gutmann auf den Seychellen. Damals nahm das Elend seinen Lauf ... 
Bild: AP

Deal? Deal!

20 Jahre Roaming-GebĂŒhren – auf dieses «JubilĂ€um» hĂ€tten wir sehr gern verzichtet, liebe Schweizer Telekom-Anbieter. Wie wĂ€rs mit einem Deal: Wir bessern uns, ihr bessert euch!

Als junges Medium geht watson mit gutem Beispiel voran. Um zukĂŒnftige Roaming-Berichte weniger sexistisch langweilig zu illustrieren, haben wir bei Pexels und Co. recherchiert und stellen die Ergebnisse allen Online-Medien zur VerfĂŒgung.***

Animiertes GIFGIF abspielen

*** PS: Die folgenden lizenzfreien «Stock Photos» dĂŒrfen ohne Quellenangabe fĂŒr journalistische BeitrĂ€ge verwendet werden. Die kommerzielle und private Nutzung ist frei.

Real (Beach) Life

Am Pool

Variante «Deep Water»

Hipster-Edition

Sie und Er

Sie und Er (2)

Old School

Bonus (🙈)

Oder doch ein GIF?

Animiertes GIFGIF abspielen
Animiertes GIFGIF abspielen
gifs: giphy
Animiertes GIFGIF abspielen
Geld sparen!
Mit dem Roaming-Tool des Schweizer Internet-Vergleichsdienstes dschungelkompass.ch lĂ€sst sich einfach herausfinden, welche Inklusiveinheiten das Handy-Abo fĂŒr das Reiseland bietet, welche Tarife dort gelten und vor allem welche (Datenpaket-)Optionen fĂŒr den Auslandaufenthalt optimal sind.

Die Stiftung fĂŒr Konsumentenschutz SKS bietet ein Merkblatt (PDF) mit praktischen Tipps, um Geld zu sparen.

Swisscom, Diax und Co. – die turbulente Geschichte des Schweizer Mobilfunks

1 / 33
Die turbulente Geschichte des Schweizer Mobilfunks
quelle: keystone / martin ruetschi
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das könnte dich auch interessieren:

Video: watson
DANKE FÜR DIE ♄
WĂŒrdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstĂŒtzen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstĂŒtze uns per BankĂŒberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Wohnst du neben einer 5G-Antenne? Hier findest du es auf einen Blick heraus

Sunrise und Swisscom haben das 5G-Netz gestartet. Der Bund zeigt auf seinem Online-Kartendienst, wo die neuen (und die bisherigen) Antennen stehen.

In der Schweiz sind bereits ĂŒber 300 5G-Antennen installiert. Sie sind jedoch noch nicht alle in Betrieb. Auf der Website des Bundesamtes fĂŒr Kommunikation sind alle Telefonantennen auf einer interaktiven Karte markiert, jene, die 5G ĂŒbertragen, aber auch 3G- und 4G-Antennen.

Die 5G-Antennen von Swisscom, die seit Mittwoch in Betrieb sind, senden aber vorerst noch auf 4G+-Frequenzen. An 102 Standorten in 54 Ortschaften wie ZĂŒrich, Bern, Basel, Genf und Lausanne, soll 5G in Betrieb genommen 


Artikel lesen
Link zum Artikel