Frankreich
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Jugendliche griffen die Polizei mit Molotowcocktails an, nachdem ein junger Mann erschossen wurde.

Strassenschlacht in Nantes ausser Kontrolle – Polizei erschiesst jungen Mann 



In der französischen Stadt Nantes ist es am Dienstagabend nach der Tötung eines jungen Mannes durch die Polizei zu Zusammenstössen gekommen. Es gab Auseinandersetzungen zwischen Beamten und mit Molotowcocktails bewaffneten Jugendlichen.

abspielen

Die Unruhen betrafen mehrere als Brennpunkte geltende Stadtteile. Autos wurden angezündet und ein Einkaufszentrum teilweise in Brand gesteckt.

Der Staatsanwalt von Nantes, Pierre Sennès, beschrieb die Lage am späten Dienstagabend als «sehr unruhig und unübersichtlich». Zur Verstärkung wurden weitere Polizeikräfte erwartet.

Auch am frühen Morgen hatte die Polizei die Lage noch nicht unter Kontrolle. 

Ein Bewohner von Nantes sagte der Nachrichtenagentur AFP, er habe Detonationen gehört. «Es hat überall gebrannt, sie waren dabei, alles kaputt zu machen.»

Zuvor am Abend war laut der örtlichen Polizei ein junger Mann im Alter von 22 Jahren wegen einer Ordnungswidrigkeit bei einer Fahrzeugkontrolle gestoppt worden. Bei der Kontrolle habe er «so getan, als wolle er aus dem Fahrzeug steigen». Er sei dann aber «gegen einen Polizeibeamten gefahren», sagte der örtliche Polizeidirektor Jean-Christophe Bertrand. Der Beamte sei leicht am Knie verletzt worden; ein weiterer Beamter habe daraufhin geschossen und den jungen Mann getroffen.

Aus Polizeikreisen verlautete, der junge Mann sei an der Halsschlagader getroffen worden und später im Spital seinen Verletzungen erlegen. Laut Staatsanwaltschaft werden derzeit die «Umstände untersucht, unter denen der Polizist Gebrauch von seiner Schusswaffe machte». (sda/afp/vom)

abspielen

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Alle gegen Trump: Demokraten treten an zum ersten TV-Duell

Link zum Artikel

Wer in Europa am meisten Dreckstrom produziert – und wie die Schweiz dasteht

Link zum Artikel

25 Bilder von Sportstars, die Ferien machen

Link zum Artikel

Mit diesen 10 Apps pimpst du dein Smartphone zum Büro für unterwegs

Link zum Artikel

Holland ist aus dem Häuschen, weil diesem Schwimmer gerade Historisches gelang

Link zum Artikel

Schneider-Ammanns Topbeamter gab vertrauliche Infos an Privatindustrie weiter

Link zum Artikel

Weshalb die Ära Erdogan jetzt schneller vorübergehen könnte, als du denkst

Link zum Artikel

Das sind die besten Rekruten der besten Armee der Welt

Link zum Artikel

9 «Ratschlag»-Klassiker, die du dir in Zukunft einfach mal sparen kannst

Link zum Artikel

Christian Wasserfallen nicht mehr FDP-Vize – wegen der Klimafrage?

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

9
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Charivari 04.07.2018 10:00
    Highlight Highlight Da kommen ungute Erunnerungen an den Herbst 2005 auf. Damals brannten fast die ganzen Vorstädte Frankreichs. Ich hoffe stark, man kann solche Ausmasse diesmal verhindern, obwohl die langfristigen Ursachen dieser Gewalt immer noch nicht gelöst sind.
  • DerSimu 04.07.2018 09:20
    Highlight Highlight Ich hätte auch geschossen. Wer einen Polizisten anfährt ist selber schuld.
  • Caturix 04.07.2018 09:00
    Highlight Highlight Tut mir leid für die Familie aber der Typ ist selber schuld das er tod ist. In den USA wäre er durchlöchert worden wie ein Sieb und in der Schweiz hätte ein Polizist in dieser Situation sicher auch geschossen.
    Die Franzoosen haben ein enormes Problem mit ihren Banlieus die müssen dort entlich mal aufräumen und Geld investieren. Kann ja nicht sein das es in diesen Gegenden ein rechtsfreier Raum ist.
  • Fabian Studer 04.07.2018 07:50
    Highlight Highlight Play stupid games, win stupid prices...
  • dding (@ sahra) 04.07.2018 07:26
    Highlight Highlight So sehen eben, unter Anderem, die negativen Folgen der schrankenlosen Zuwanderung aus.

    • manhunt 04.07.2018 09:29
      Highlight Highlight so sehen die negativen folgen von jahrzenhntelanger kolonialherrschaft aus. die ghettoisierung der französischen vorstadte, die soziale schere und die perspektivlosigkeit vieler franzosen (ja, etliche von denen sind franz. staatsbürger und teilweise schon in dritter generation im lande) ist der unglaublichen arroganz und der lethargie der politik geschuldet. aber hauptsache man bedient sich bei der benennung der probleme der symptome, niemals aber der ursachen.
  • oXiVanisher 04.07.2018 07:07
    Highlight Highlight La heine lässt grüssen...
  • Domino 04.07.2018 03:07
    Highlight Highlight Brennende Autos sind in Frankreich nichts neues; an Sylvester waren es deren 650.

    https://www.zeit.de/news/2017-01/02/frankreich-650-autos-in-silvesternacht-in-frankreich-in-brand-gesetzt-02103207
    • zeromaster80 04.07.2018 07:00
      Highlight Highlight Warum versuchen Sie diese Gewaltausbrüche zu relativieren?

Explosion im Stadtzentrum von Lyon – Macron spricht von Angriff

Bei einer Explosion einer Bombe in der französischen Stadt Lyon sind dem Innenministerium zufolge am Freitag 13 Menschen verletzt worden. Die Polizei sucht nach einem Mann, den Überwachungskameras zeigen, wie er kurz vor der Detonation einen Koffer deponierte.

Die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft aus Paris zog die Ermittlungen an sich. Der französische Präsident Emmanuel Macron erklärte, es habe in Lyon einen «Angriff» gegeben. Er könne derzeit keine genaueren Angaben machen, aber «heute, …

Artikel lesen
Link zum Artikel