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Ein Kaelblein und eine Mutterkuh, aufgenommen am Montag, 8. August 2016, in Tenna im Safiental. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Ein Kälblein und eine Mutterkuh im Safiental. Bild: KEYSTONE

Neue Studie zeigt: Astronautennahrung für Kühe könnte der Umwelt helfen 



Gedacht waren sie als Snacks für Raumfahrer auf Langzeitmissionen. Einer neuen Studie zufolge könnten in Industrieanlagen gezüchtete Mikroben aber auch ein umweltfreundlicheres Futter für Nutztiere darstellen, schreibt die deutsche Zeitung der Spiegel. Die Idee dahinter: Müssten weniger Ackerpflanzen für das Tierfutter angebaut werden, würde der weltweite Flächenverbrauch der Landwirtschaft und die Treibhausgasemissionen drastisch sinken.

Die an der neuen Studie beteiligten Forscher schreiben im Fachmagazin «Environmental Science & Technology»: Industriell hergestelltes Proteinpulver aus Bakterien, Hefen, Pilzen oder Algen könnte proteinreiche Ackerpflanzen wie Sojabohnen ersetzen.

Denn das Problem ist: Der Anbau von Soja als Tierfutter führt zu massiven Umweltproblemen. In Südamerika beispielsweise werden grosse Flächen abgeholzt und zu Ackerland umgewandelt. Häufig kommen auch genmodifizierte Pflanzen zum Einsatz. Die Gifte werden dann auf den Feldern eingesetzt, oft mit negativen Folgen für Tiere und Menschen in der betroffenen Region. (kün)

Warum die Schweiz ein Wanderparadies ist

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Video: watson/Emily Engkent

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    Alle Leser-Kommentare
  • lilie 25.06.2018 07:51
    Highlight Highlight Schön und gut, aber das klingt nicht nach einer bekömmlichen Diät für zellulosefressende Widerkäuer!

    Viel umweltfreundlicher wäre es, die Proteinpillen selber zu essen, dann würden auch die Flächen für die Viehzucht freigegeben...

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