International
Afrika

George Weah als Liberias Präsident vereidigt

George Weah als Liberias Präsident vereidigt

22.01.2018, 14:4922.01.2018, 14:49
epa06462264 Liberia's president elect, George Weah (L), outgoing President Ellen Johnson Sirleaf (R) attend an intercessory prayer service at the Cemtennial Memorial Pavilion in Monrovia, as part ...
George WeahBild: EPA/EPA

Der ehemalige Fussballstar George Weah ist am Montag als Liberias neuer Präsident vereidigt worden. An der Zeremonie in einem Stadion nahe der Hauptstadt Monrovia nahmen neben zahlreichen afrikanischen Staatsoberhäuptern auch Freunde und frühere Mannschaftskollegen des 51-Jährigen teil.

Für Liberia ist es die erste Amtsübergabe zwischen zwei demokratisch gewählten Regierungschefs seit 1944. Vor dem Stadion bildete sich eine kilometerlange Schlange. Die wartenden Menschen sangen, tanzten und schwenkten die liberianische Flagge.

Weah folgt auf Friedensnobelpreisträgerin Ellen Johnson Sirleaf, die zwölf Jahre an der Spitze des Landes stand. Der einstige Weltfussballer hatte im Dezember die Stichwahl gegen Vizepräsident Joseph Boakai klar gewonnen.

Weah hat versprochen, die Schaffung von Wohlstand und Arbeitsplätzen in den Mittelpunkt seiner Präsidentschaft zu stellen. Liberia, wo zwischen 1989 und 2003 Bürgerkriege mit 250'000 Toten wüteten, ist eines der ärmsten Länder der Welt, es belegt auf dem Entwicklungsindex der UNO Platz 177 von 188. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Gesundheitsnotstand in Boliviens Region La Paz wegen Blockaden
Angesichts zunehmender Engpässe durch die wochenlangen Strassenblockaden hat die Regionalregierung des bolivianischen Departements La Paz einen Gesundheits- und humanitären Notstand verhängt. Ziel sei es, die Versorgung von Krankenhäusern mit medizinischem Sauerstoff, Medikamenten, Lebensmitteln und anderen lebenswichtigen Gütern sicherzustellen, hiess es in einer von der Zeitung «La Razón» zitierten Verwaltungsresolution.
Zur Story