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FILE PHOTO - General view of the construction site of the third-generation European Pressurised Water nuclear reactor (EPR) in Flamanville, France, November 16, 2016.  REUTERS/Benoit Tessier/File photo

Bild: BENOIT TESSIER/REUTERS

Explosion in französischem AKW Flamanville – kein nukleares Risiko



Bei einer Explosion im französischen Atomkraftwerk bei Flamanville sind mehrere Personen verletzt worden. Es besteht offenbar kein «nukleares Risiko», teilen die Behörden mit. Der Vorfall ereignete sich gegen 10:00 Uhr. Der Feuerwehr sei eine Explosion und ein Feuer ausserhalb der nuklearen Zone gemeldet worden, heisst es bei der französischen Zeitung Quest France.

Das AKW Flamanville gilt als Pannenmeiler, wie etwa das deutsche Handelsblatt schrieb. Beim Bau des Druckbehälters des zweiten Reaktors soll geschlampt worden sein. Der erste Reaktor ging 1985 in Betrieb.

Das Feuer sei von den Mitarbeitern sofort gelöscht worden. «Keine Opfer und keine Auswirkungen für Sicherheit und Umwelt», schrieb das Unternehmen auf Twitter. Nach Angaben der Präfektur atmeten allerdings fünf Mitarbeiter Rauch ein.

FILE PHOTO - General view of the machinery room inside the nuclear plant first section in Flamanville, France, April 8, 2011.   REUTERS/Benoit Tessier/File photo

Die Explosion habe sich in der Maschinenzentrale des AKWs (Archivbild) ereignet, schreibt Quest France. Bild: BENOIT TESSIER/REUTERS

Der Reaktor 1 des Kraftwerks, zu dem der betroffene Maschinenraum gehört, wurde automatisch vom Netz genommen. Präfekt Jacques Witkowski sagte dem Sender BFMTV, dass eine Überhitzung zu dem Brand geführt habe, die Detonation habe sich dann an einem Ventilator ereignet. Nach Angaben von EDF war der Knall auch im Umfeld des Kraftwerks zu hören.

Dreissigjährige Reaktoren

Das Atomkraftwerk in der Normandie besteht aus zwei Reaktoren mit einer Leistung von jeweils 1300 Megawatt, die 1985 und 1986 ans Netz gingen. In Flamanville wird zudem ein neuer Reaktor des Typs EPR (Europäischer Druckwasserreaktor) gebaut - das Projekt macht immer wieder Schlagzeilen, weil es sich bereits mehrfach verzögerte.

Frankreich betreibt insgesamt 58 Atomreaktoren, drei Viertel seines Stroms kommen aus der Kernkraft. Ein von der sozialistischen Regierung eingebrachtes Gesetz schreibt vor, den Atomstrom-Anteil bis 2025 auf 50 Prozent zu reduzieren.

Manche aussichtsreiche Kandidaten für die bevorstehende Präsidentschaftswahl stellen diese Pläne aber infrage. In der Schweiz und Deutschland gibt es immer wieder Kritik an der Sicherheit des grenznahen Kraftwerks Fessenheim. (whr/sda/dpa)

Fukushima – Bilder aus der verbotenen Zone

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    Alle Leser-Kommentare
  • Wasmeinschdenndu? 09.02.2017 22:01
    Highlight Highlight Ihr könnt ja denken was ihr wollt aber wenn ihr mich fragt wird bei solchen Unfällen gelogen was das Zeug hält. Aussagen wie "Es bestand zu keiner Zeit Gefahr für die Bevölkerung" dienen nur dazu die Aktien der (Strom-)Konzerne einigermassen sicherzustellen. Was da genau passiert ist wird vertuscht und solange es keinen Supergau gibt wird auch die Bevölkerung nicht aufgeklärt. Einfach nur traurig wie das läuft, die Berichte darüber sind in den Medien auch schon wieder ganz weit hinten verschwunden...
    • atomschlaf 09.02.2017 23:16
      Highlight Highlight Nun, wenn sich die Explosion ausserhalb des nuklearen Bereichs ereignete und der Reaktor ordentlich heruntergefahren werden konnte, dann bestand tatsächlich keine Gefahr.
    • Polybertarian 10.02.2017 09:29
      Highlight Highlight Wasmeinschdenndu: Vielleicht solltest du lernen, wie ein Kernreaktor funktioniert?
    • Wasmeinschdenndu? 10.02.2017 14:06
      Highlight Highlight Ich denke, dass weiss ich, was aber noch lange nicht heisst, dass der Betreiber auch die Whrheit sagt...
  • Wilhelm Dingo 09.02.2017 15:49
    Highlight Highlight Easy Leute, es kann nichts schlimmes passieren...
    • Firefly 09.02.2017 17:03
      Highlight Highlight Falsch, es wird etwas schlimmes passieren, früher oder später.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Murphys_Gesetz
    • René Obi (1) 09.02.2017 17:41
      Highlight Highlight Statistisch gesehen gibt es alle 20-25 Jahre einen Super-GAU... Bei knapp 500 AKWs weltweit und 5 davon in der Schweiz, liegt die rein rechnerische Chance, dass es bei uns passiert bei 1 Prozent.
    • atomschlaf 09.02.2017 23:12
      Highlight Highlight @Obi: Ob bei uns oder in Frankreich macht je nach Wetterlage gar keinen so grossen Unterschied.
    Weitere Antworten anzeigen
  • René Obi (1) 09.02.2017 14:44
    Highlight Highlight Anscheinend nochmals Glück gehabt.
    • Polybertarian 09.02.2017 17:02
      Highlight Highlight Nein.
    • blobb / antifaschistischer Terrorist 10.02.2017 07:47
      Highlight Highlight Doch.
    • Polybertarian 10.02.2017 09:27
      Highlight Highlight Dann erklärt mich bitte wie sich dieses Störfall zu einem Störfall mit freisetzung von Radioaktivität ländern könnte!
  • Maria B. 09.02.2017 14:44
    Highlight Highlight Man kann diese stereotyp und ewig gleichlautenden Herunterspielungs-Arien nicht mehr hören, denn völlig egal ob bei AKW-Pannen oder solchen von Chemiewerken heisst es IMMER:

    "Für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit eine Gefahr!" Schwierig für diese, das Gegenteil zu beweisen. Das würde dann nur bei einem Gau im Nachhinein zwangsläufig eingestanden :-( !

    Darum: uralte Steinzeitreaktoren wie Fessenheim oder Leibstadt müssen endlich ohne wenn und aber vom Netz!

    Es ist schon skandlös genug, dass das ENSI trotz nicht gekühlten obenliegenden Brennstäben Leibstadt einmal mehr grünes Licht gibt.
    • Kaffo 09.02.2017 16:35
      Highlight Highlight Das ist genau das Problem von der Aussage von Frau Leuthardt (die AKWs werden so lange betrieben wie Sie sicher sind). Jetzt nimmt man Leibstadt wieder ans Netz, obwohl man nicht weiss, woher die Schäden an den Rohren stammen. So etwas kann sich nur der Bundesrat erlauben.
    • Energize 09.02.2017 17:32
      Highlight Highlight @Maria B: Ihre Aussage ist komplett falsch. Wären die Brennstäbe freigelegt worden, hiesse das, dass 4m oder mehr Wasser im Becken verdunstet wäre - die Brennstäbe würden sofort schmelzen! Richtig ist, dass die Brennstäbe lokal das Wasser kurzzeitig in den gasförmigen Zustand "befördert" haben. Deswegen die Verfärbungen. Eine sehr unschöne Geschichte. Übertreiben muss man deswegen aber jetzt auch nicht gleich.
    • Maria B. 09.02.2017 19:33
      Highlight Highlight Energy:

      Prädikat "komplett falsch", das du da vollmundig verkündest, tztz ;-) :

      Gemäss TV SF1 hatten die obersten unter Dryout (Kühlwassermangel bzw. Austrocknung zu deutsch) leidenden Stäbe Temperaturen bis zu 900 Grad (!)

      https://www.ensi.ch/de/2016/12/19/befunde-an-brennelementen-im-kkw-leibstadt-ensi-stuft-vorkommnis-mit-ines-1-ein-und-prueft-eingereichte-massnahmen/


      "Bei einem Dryout sind die Brennstäbe nicht mehr vollständig mit einem Wasserfilm bedeckt, da das Wasser bereits in Dampf übergegangen ist. Solche „trockenen“ Stellen heizen sich stark auf und oxidieren daher stärker"

    Weitere Antworten anzeigen
  • Menel 09.02.2017 14:42
    Highlight Highlight Menschen passieren Fehler. Das ist menschlich. Es ist aber auch DER Grund, wieso wir die Finger von AKWs lassen sollten!
  • Lady Shorley 09.02.2017 14:33
    Highlight Highlight In einer Diskussion mit einem Bekannten wurde mir kürzlich erklärt, dass erneurbare Energien bereits jetzt günstiger sind als fossile Energien und es somit nur noch eine Frage der Zeit ist, bis Kohlekraftwerke usw. verschwinden. Leider weiss ich nicht, ob dies auch für Atomstrom zutrifft. Kann mich eventuell ein kompetenter Fachmann aufklären (wenn möglich ohne Polemik und neutral!)
    • Pius C. Bünzli 09.02.2017 15:15
      Highlight Highlight es ist fakt dass Atomkraftwerke nicht rentieren. Der Strom wird jedoch billig gehalten durch Abnahmeverträge sprich Subventionen. Ausserdem wird auch die Entsorgung der Abfallstoffe nicht billig werden. Da China den Markt mit PV Modulen überschwemmt ist es nur eine Frage der Zeit bis wir nurnoch erbeuerbare Energien verwenden. Man müsste nur mal anfangen vernünftig zu Investieren denn im Moment hinken wir Ländern wie Deutschland und Östereich ganz schön nach.
    • fcsg 09.02.2017 15:17
      Highlight Highlight In dieser ganzen Kostengeschichte gibt es leider kaum neutrale Studien. Denn sie beruhen immer auf Annahmen, welche kaum überprüft werden können oder gar nicht voraussehbar sind. Ingesamt lässt sich aber festhalten, dass Atomstrom in einer Gesamtbetrachtung (Kosten für Rückbau etc.) nicht mehr wirtschaftlich ist. Die neuen EE insbesondere Photovoltaik wird hingegen von Jahr zu Jahr günstiger. Kohlestrom ist aber nachwievor am günstigsten, wenn man die externen Kosten aussen vor lässt. Dies sind aber nur die Gestehungskosten, daneben gilt es weitere Faktoren wie die Netzstabilität zu beachten.
    • atomschlaf 09.02.2017 23:22
      Highlight Highlight Das Problem mit Sonne und Windenergie sind heute nicht mehr primär die Kosten, sondern die Zufälligkeit bzw. Wetterabhängigkeit der Produktion.
      Daher werden noch lange fossile Kraftwerke als Backup benötigt werden. Diese Redundanz ist natürlich auch teuer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Floh Einstein 09.02.2017 14:01
    Highlight Highlight Grad mal auf der Karte nachgeschaut wo das ist, und nun kommt mir ein Verdacht...
    Benutzer Bild
    • Lutamoshikito 09.02.2017 15:09
      Highlight Highlight Made my day xD
    • Menel 09.02.2017 15:33
      Highlight Highlight Mine too!!! xD
  • Richu 09.02.2017 13:36
    Highlight Highlight Um 12.00 Uhr informierten die französischen Behörden, dass es bei diesem Vorfall keine Verletzten gab! Die Aussage von Watson im Bericht von 12.31 Uhr, dass es Verletzte gab, entspricht also nicht der Wahrheit!!
    • Daria Wild 09.02.2017 17:10
      Highlight Highlight Hallo Richu, danke für den Hinweis. Um 12.00 Uhr vermeldeten die französischen Behörden, dass fünf Personen "leichte Vergiftungen" erlitten hätten. Rund zwei Stunden später hiess es dann tatsächlich, "keine Opfer", lediglich hätten fünf Personen Rauch eingeatmet. Der Titel hätte angepasst werden sollen, wird nachgeholt.
  • Heilandsack 09.02.2017 13:13
    Highlight Highlight Es besteht nie ein nukleares Risiko für die Bevölkerung!
    • Ruffy 09.02.2017 14:31
      Highlight Highlight Nukular, das heisst Nukular!
    • Wasmeinschdenndu? 09.02.2017 22:52
      Highlight Highlight
      Play Icon

      Der passende Soundtrack dazu ^^
  • Zarzis 09.02.2017 12:59
    Highlight Highlight Also scheint das nicht Wiedersprüchlich?
    Exposion ausserhalb des Nuklear teils, Okay, 5 Vergiftete, Okay, Reaktor Runtergefahren, Okay!
    Ist ein Reaktor neuestens ein Chemie Lagerplatz?
    Oder wurden die 5 Nuklear Verseucht?
    Und wenn es ausserhalb war, warum den Reaktor runter fahren. Wenn doch keine Gefahr oder so besteht.

    Leider haben die Erfahrungen mit der Atomindustrie in den letzten 50 jahren gezeigt, das die nur das Bestätigen, was nicht mehr zu Leugnen ist!
    • SemperFi 09.02.2017 13:32
      Highlight Highlight Also wenn von einer Vergiftung geschrieben wird, handelt sich nicht um radioaktive Stoffe. Das wäre dann eine Kontamination. Von einer Verseuchung spricht man bei einer Ansteckung mit biologischen Stoffen (Pandemie/Seuche).

      Vergiftungsursache können zum Beispiel die bei der Explosion entstandenen Gase sein. Dass bei so einem Ereignis der Reaktor heruntergefahren wird, ist sicher ein Standardprozedere während der Ereignisbewältigung.

      Es könnte also alles eine nachvollziehbare Erklärung haben, aber ich verstehe Ihre Vorbehalte schon...
    • Polybertarian 09.02.2017 14:03
      Highlight Highlight Es ist offenbar im Maschinenhaus auf dem Generator passiert.
      In diesem Fall ist der normale Kühlung (durch Turbine + Kondensator) nicht mehr möglich, deshalb ist der Reaktor *automatisch* (Auslösung TUSA: TUrbinenSchnellAbschaltung) ausgeschaltet und durch den Nebenkreislauf gekühlt.
  • R&B 09.02.2017 12:34
    Highlight Highlight Hoffentlich besteht wirklich kein nukleares Risiko. Mein Vertrauen in AKW-Betreiber ist gleich null.
  • Chrigu91 09.02.2017 11:51
    Highlight Highlight Bleibt nur zu hoffen, dass dem nuklearen Bereich wirklich nichts passiert.
  • Polybertarian 09.02.2017 11:45
    Highlight Highlight KKW-Panikmacherei in 3... 2... 1...
    • Posersalami 09.02.2017 12:57
      Highlight Highlight @Radiochopf: Ich würde das noch ergänzen mit:
      - AKW Strom ab sofort ohne Subventionen, Kosten für die Endlagerung und Betrieb 1:1 verrechnen. Gerne auch jede andere Subvention auf Energie streichen.

      Und übrigens: Strom aus EE ist heute bereits günstiger als Strom aus KKW.
    • Yolo 09.02.2017 13:16
      Highlight Highlight ...ich hätte noch ein Zusatz, die den "günstigen" AKW Strom konsumieren, sollen dann auch die Kosten für die Stilllegung, den Rückbau und die Endlagerung finanzieren.

    • JaneSodaBorderless 09.02.2017 13:35
      Highlight Highlight Yolo - das ist eine glänzende Idee.
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