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President Donald Trump bows his head in prayer during a White House National Day of Prayer Service in the Rose Garden of the White House, Thursday, May 7, 2020, in Washington. (AP Photo/Alex Brandon)
Donald Trump

Angeschlagen, aber nicht geschlagen: Donald Trump an einer seiner Corona-Medienkonferenzen. Bild: AP

Analyse

Warum Donald Trump die Wahl trotz Corona-Versagen gewinnen kann

Schafft Donald Trump im November die Wiederwahl? Aus der Ferne betrachtet scheint dies zunehmend unmöglich. Schaut man genauer hin, ist die Sachlage nicht so eindeutig.

johann aeschlimann



I Donald John Trump do solemnly swear that I will faithfully execute the Office of President of the United States ...: Der Gedanke eines zweiten Amtseids des Caudillo im Weissen Haus treibt Millionen Amerikanern den Schweiss aus den Poren. Vom Normaleuropäer nicht zu reden.

Bevor Donald Trump am 20. Januar 2021 ein zweites Mal vereidigt werden kann, muss er am 3. November 2020 die Wahlen gewinnen – so sie denn nicht verschoben werden. Zwar schreibt das Gesetz sie «am Dienstag nach dem ersten Montag im November» vor. Aber was ist, wenn im Oktober eine zweite, noch schlimmere Corona-Welle das Land ergreift?

epaselect epa08348941 Voters wait in line to cast their ballots in the Wisconsin presidential primary election at Marshall High School in Milwaukee, Wisconsin, USA, 07 April 2020. After an attempt by Wisconsin Governor Tony Evers to delay the election because of the coronavirus SARS-CoV-2 which causes the Covid-19 disease, both the Wisconsin Supreme Court and the US Supreme Court ruled that the election should proceed as scheduled. A shortage of poll workers has left the city with only a few polls open resulting lin long lines.  EPA/TANNEN MAURY

Anstehen trotz Corona bei der umstrittenen Wahl am 7. April in Wisconsin. Bild: EPA

Die Briefwahl, wie sie in der Schweiz gang und gäbe ist, kennen in den USA nur gerade vier Gliedstaaten. Der Rest muss zur Urne oder kann allenfalls einen absentee ballot wegen Ortsabwesenheit anfordern. Da reichen die Bedingungen von «unkompliziert» bis «extrem schwierig». Es gibt eine breite Bewegung, die Briefwahl zu erleichtern, doch sie wird von Trumps Republikanern vehement bekämpft. Man weiss, dass die Briefwahl die Wahlbeteiligung steigert, und das bedeutet mehr Wahlzettel von Schwarzen und Hispanics, was wiederum der Demokratischen Partei zugute kommt.

Das allgemeine Bild

Offensichtlich bestimmen die Corona-Pandemie und die damit einhergehende schwere Wirtschaftskrise die Ausgangslage. Die Zahl der neuen Ansteckungen und der täglichen Todesfälle geht zwar zurück, aber die nun einsetzenden Lockerungen beim Lockdown werden sich in einem neuen Anstieg niederschlagen. Wie hoch und wie stark, ist ungewiss. Zu berücksichtigen ist, dass die USA vom Virus unterschiedlich betroffen sind, und wahlpolitisch bedeutsam könnte werden, dass der weitaus grösste Teil der Ansteckungen auf die Metropole New York – Feindbild alles Konservativen – zurückgeführt werden können.

Als sicher ist anzunehmen, dass Arbeitslosigkeit, Konkurse und Konsumschwäche ansteigen wie nie seit den 1930er Jahren. Ob dies so für «die Wirtschaft» gilt, ist weniger gewiss. Die Börse zum Beispiel hat sich vom Corona-Schlag erstaunlich rasch erholt, und die Börse ist auch für die middle class wichtig, weil sie dort ihr Geld für den Lebensabend parkieren muss (es gibt in den USA keine zweite Säule).

Beginnen wir mit ein paar Binsenwahrheiten, die auch im Corona-Jahr gelten:

Der Zwischenstand

In den allermeisten – nicht ganz allen – derzeitigen Umfragen liegt der Demokrat Joe Biden vor Trump. Im Aggregat von realclearpolitics.com sind es fünf Prozentpunkte. Aber die von derselben Quelle erfasste Wettquote hat Trump mit 52:42 vorn. Bemerkenswert: Trumps Wahlchancen werden deutlich höher gemessen als seine persönliche Beliebtheit.

Ein kurzer Telefoncheck ergibt kein eindeutigeres Bild. Es ist schwer zu sagen, wie gross das Interesse an der Wahl hier und heute ist. Nobody gives a frickin’ wahoo, sagt eine Dame aus New York, wo das Corona-Risiko weiterhin alles in den Hintergrund drängt. «Das ist alles, worüber meine Freunde sprechen», sagt eine Mittelwestlerin. «Das und Covid-19. Alle diskutieren, wie man Trump auf die bestmögliche Weise los wird.» Beide sind als independent registriert.

Und wer wird gewinnen? «Es hängt davon ab, wo man fragt», sagt Randy Steinman, ein professioneller Kampagnen-Organisator aus Kansas. «In den blauen, demokratisch dominierten Staaten glauben die Leute, dass Trump verliert, in den roten, republikanisch dominierten umgekehrt. Ich selbst beginne langsam, ein bisschen Bewegung zu spüren. Ich glaube, es ist möglich, dass Trump besiegt werden kann.»

Joe Biden

This video framegrab image from MSNBC's Morning Joe, shows Democratic presidential candidate former Vice President Joe Biden speaking to co-host Mika Brzezinski, Friday, May 1, 2020. (MSNBC's Morning Joe via AP)

Biden kommuniziert aus dem Keller seines Hauses. Bild: AP

Joe Biden ist 77 Jahre alt, drei Jahre älter als Trump. Ein Greis, und man merkt es. Sollte Biden den Amtseid schwören, wäre er 78 – wie die durchschnittliche Lebenserwartung des amerikanischen Mannes und gleich alt wie der bisher älteste US-Präsident beim Abschied aus acht Amtsjahren. Er bezeichnet sich nun als «Übergangskandidat, der den Mayor Petes dieser Welt den Weg in meine Regierung ebnet». «Mayor Pete» Buttigieg war der jüngste seiner innerparteilichen Konkurrenten, und signalisiert wird ein Generationenwechsel, der in und mit der Biden-Administration vollzogen würde. Ganz ähnlich hält Biden es mit den Frauen. Er hat sich darauf festgelegt, eine Frau als seine Vize-Kandidatin (running mate) auszuwählen.

Auf dem Papier sehen die Dinge gut aus für Biden. Wenn es der grossen Masse wirtschaftlich schlecht geht, stehen die Chancen für den Herausforderer gut und jene des Amtsinhabers schlecht. Wenn der Amtsinhaber in einer nationalen Krise versagt wie die Trump-Administration im Fall Corona (oder George W. Bush beim Hurrikan «Katrina»), rinnt Wasser auf die Mühle des Herausforderers.

Kommt hinzu, dass Biden kein Antipathieträger ist wie vor vier Jahren Hillary Clinton. Er ist eine bekannte Grösse, sage und schreibe seit 47 Jahren Berufspolitiker, kennt Washington in- und auswendig, rühmt sich guter Beziehungen zur anderen politischen Seite, ist weltweit vernetzt – die Verkörperung des politischen Establishment, oder der «Elite», wie es heute heisst. Als Hauptziele seiner Präsidentschaft nennt er die Überwindung der politischen Blockade im Inland und die Wiederherstellung des Vertrauens in die amerikanische Führungsrolle im Ausland.

Aber Biden stehen einige schwer wägbare Faktoren im Weg:

In this April 4, 2019, photo Tara Reade poses for a photo during an interview with The Associated Press in Nevada City, Calif. (AP Photo/Donald Thompson)
Tara Reade

Tara Reade beschuldigt Biden, sie sexuell belästigt zu haben. Bild: AP

Im Augenblick scheinen die Demokraten sich darauf zu konzentrieren, Präsident Trumps Versagen in der Corona-Krise anzuprangern und ihm die Schuld an den Zehntausenden Corona-Toten zuzuschreiben. Ex-Präsident Barack Obama nannte Trumps Vorgehen vor einigen Tagen ein «absolut chaotisches Desaster» – aussergewöhnlich scharfe Worte eines Ehemaligen für einen Nachfolger. Aber «Schuldzuschreibungen haben ein kurzes Ablaufdatum», sagt Kampagnen-Fachmann Randy Steinman. «Eine nationale Partei kann ihre Wahlaussage nicht darauf beschränken.» Er vermutet, dass ein wesentlicher Bestandteil des demokratischen Wahlprogramms aus Geld bestehen wird: Erlass von Schulgeld-Schulden für College-Studenten, Moratorien für Hypotheken und Mieten, mehr Geld für Arbeitslose.

Programmatische Aussagen sind das eine, Mobilisation und Kommunikation sind das andere. In diesem Bereich hinkt Bidens Kellervideo-Kampagne der Konkurrenz weit hinten nach. David Axelrod und David Plouffe, die Zampanos der erfolgreichen Obama-Kampagnen, haben vor einigen Tagen scharfe Kritik geübt. Sie fordern massive Aufrüstung im Bereich der digitalen Medien: In der Covid-19-Welt, schrieben sie in der «New York Times», seien YouTube, Facebook, Twitter, Instagram, Snapchat und TikTok «nicht ein Teil der Kampagne, sondern in weiten Teilen die Kampagne selbst». Sie weisen darauf hin, dass Trumps Organisation diese Medien hochprofessionell nutze und die digitale Anhängerschaft «des ersten Twitter-Präsidenten» 15 Mal grösser sei als jene des Demokraten. Biden müsse schneller, witziger und frecher agieren, und er solle digitale politische Versammlung nach dem Vorbild von «One World: Together at Home» organisieren. Vor allem müsse Biden als Herausforderer «mehr wie ein Aufständischer daherkommen». Das ist viel verlangt von einem alten Mann, der sein Leben als Profi im «System »zugebracht hat. Wie sagen sie in Amerika? You can’t make a silk purse out of a sow’s ear.

Donald Trump

FILE - In this June 16, 2015 file photo, Donald Trump announces he will run for president of the United States, in the lobby of Trump Tower in New York. Trump’s been telling Americans for nearly three decades that he’s what they really need in the White House, a business-hardened dealmaker-in-chief. Now that he’s actually running for president, Trump gets to say it Thursday night from center stage and in prime-time as the top-polling candidate in the first Republican presidential debate of the 2016 campaign.  (AP Photo/Richard Drew, File)

2016 siegte Trump mit dem Image des Aufständischen. Bild: AP/AP

Der Aufständische war vor vier Jahren Donald Trump: Ein Mann «der Wirtschaft» (Millionenerbe, Mehrfach-Bankrotteur), unerfahren in Politik und im Militär (dem Vietnamkrieg dank eines «Knochensporns im Fuss» entgangen). «Für die Wähler in der Mitte war das sehr attraktiv», sagt Politikwissenschaftler Patrick Miller. «Jetzt werden wir sehen. Es ist schwieriger, am Bühnenrand zu stehen und mit Schimpfworten um sich zu werfen, wenn man die Show vier Jahre geleitet hat.» Trumps Strategie in der Coronakrise ist mit Handschuhen zu greifen. Er sagt – sagte es öffentlich – «ich kann nichts dafür», schiebt die Verantwortung für Lockerungsmassnahmen auf die Gliedstaaten-Gouverneure, signalisiert mit seinem Verhalten Unterstützung für die wachsenden Proteste gegen die Lockdowns, und posiert als Retter der untergehenden Wirtschaft.

Er wird die sozialstaatlichen Vorschläge der Demokraten als Abwürge des freien Unternehmertums und antiamerikanischen «Sozialismus» attackieren – alles gewürzt mit Hass auf Ausländer: An der Coronakrise ist China schuld, beschützt von den multilateralen Institutionen, und die beste Abwehr ist Abschottung gegen aussen. Wie weit dies in der Wählerschaft verfängt, ist fraglich. Vor dem schnellen Urteil empfiehlt es sich jedoch, vom hohen europäischen Ross hinabzusteigen. Im Schweizer Mittelland hallen viele Trump-Argumente als deutliches Echo: China ist schuld; die Globalisierung ist schuld; die Grenzen müssen zu; die Wirtschaft geht an den Corona-Massnahmen zugrunde; die Freiheit des einzelnen wird unziemlich beschnitten. Vom Datenschutz und von der Xenophobie nicht zu reden.

Es gibt Anzeichen, dass die Republikanische Partei als Ganzes ob dem bizarren Verhalten ihres Honchos nervös wird. Republikanische Parlamentskandidaten suchen Trumps Nähe nicht unbedingt, eine Umfrage hat soeben ergeben, dass die Ü-65-Wählerschaft – das sind diejenigen, die am zuverlässigsten zur Wahl gehen – Joe Biden besser mag als seinen Gegner. Doch Umfragen sind Umfragen und die Wahl ist weit weg. Viel Aufhebens wird zurzeit um das «Lincoln Project» gemacht. Das ist eine Handvoll im konservativen Kosmos gut vernetzte Männer, Republikaner allesamt, einer davon der Ehemann von Trump-Adjutantin Kellyanne Conway.

abspielen

Das Video des Lincoln Project.

Sie haben sich der Abwahl von Trump verschrieben und rufen mit hehren Worten («Patriotismus», «Überleben unserer Nation») zur Wahl Bidens auf. Die vier haben soeben eine Fernsehanzeige «Mourning in America» geschaltet – Trauer in Amerika, dem Wahlkampfspot «Morning in America» von Ronald Reagan nachempfunden. «Unter der Führerschaft von Donald Trump ist unser Land schwächer, kränker und ärmer geworden», wird da intoniert. «Wird es noch ein Amerika geben, wenn wir vier weitere Jahre haben?» Die Trump- Gegner lecken die Lefzen, aber Politikwissenschaftler Miller wiegelt ab: «eine Anekdote.»

Eine ganze Menge Faktoren sprechen für Donald Trump.

Es ist nicht so, dass Trumpisten allesamt Corona-Leugner wären. Ich kenne welche, die sich der Risiken bewusst sind und durchaus Vorsicht walten lassen. Aber die Rechnung «Corona-Tod gegen Wirtschaftskollaps», die nun überall aufgemacht wird (auch in der Schweiz), geht bei diesen Leuten anders auf. Ein Beispiel ist eine Dame in Virginia, Trump-Wählerin. Sie teilt die Kritik an Trumps Rolle in der Coronakrise und zeigt Verständnis für die Haltung, dass wirtschaftliche Rücksichten gegenüber der Rettung eines Menschenlebens zurückstehen sollten.

Aber sie wird Trump wählen. «Er ist nicht perfekt, aber für mich ist die Abtreibungsfrage das wichtigste Kriterium», sagt sie. «Ich höre, dass jedes Menschenleben zählt. OK, aber was ist dann mit den Abtreibungen? Die Demokraten wollen Abtreibungsfreiheit bis zum Ende der Schwangerschaft. Also wähle ich Trump.» So wird im Wahlkampf argumentiert werden: Du setzt die Todgeweihten mit den noch nicht Geborenen gleich, und das Trump-Kalkül ist geschluckt.

Eine Unbekannte ist die Möglichkeit einer Drittparteien-Kandidatur, wie sie 2016 die Grüne Jill Stein präsentierte (und wesentlich zu Trumps hauchdünnen Siegen im Mittleren Westen beitrug). Diesmal könnte sie vom Kongressabgeordneten Justin Amash, einem Spross christlich-arabischer Einwanderer aus Michigan, kommen. Er hat die Republikanische Partei verlassen und überlegt sich eine Kandidatur für die Libertarian Party. Das sind Anhänger eines schrankenlosen Glaubens an den freien Markt, gekoppelt mit Abscheu vor allem Staatlichen und ohne Rücksicht auf religiöse oder ethische Überzeugungen – eine Art Marktfetischisten ohne Herz. Wie viel Pferdestärken Amash auf die Strasse bringt, und ob überhaupt, wird sich erst zeigen. Politikwissenschaftler Miller weist darauf hin, dass Drittkandidaturen nicht immer das Zünglein an der Waage spielen, sondern oft aus beiden Lagern Stimmen abziehen.

Die Kampagne

Bo McDaniell, a supporter of President Donald Trump, attends a Trump campaign rally, Friday, Feb. 21, 2020, in Las Vegas. (AP Photo/Patrick Semansky)
Bo McDaniell

Eine zweite Amtszeit für Trump? Möglich ist es. Bild: AP

Geht es darum, möglichst viele Menschenleben zu schützen und wirtschaftliche Interessen in zweiter Linie zu berücksichtigen? Oder geht es in erster Linie um den Fortbestand von Unternehmen und Arbeitsplätzen unter Inkaufnahme von Corona-Toten? Stützt sich die Volkswirtschaft zuerst auf eine stabile Infrastruktur, ein starkes Bildungssystem und ein effizientes Gesundheitswesen? Oder müssen in erster Linie die unternehmerische Freiheit und «der Markt» offen gehalten werden? Hat die Regierung die Verantwortung, die Bürger zu schützen, oder steht die Eigenverantwortung des einzelnen höher als der Bestand des Ganzen? Soll der Staat die Reichsten höher besteuern, um die Arbeitslosen, Obdachlosen, Kranken mit Geld zu unterstützen, oder soll er die Steuern senken, um «die Bürger zu entlasten»?

An solchen Fragen wird sich die Corona-Wahl entscheiden. Gewinnen wird, wer den Diskussionsrahmen bestimmt und wessen Darstellung der Dinge die Entscheide der Unentschlossenen leitet. «Narrativ» heisst das neuerdings, oder «Story»: Das sinnstiftende Märchen, dem eine Mehrheit im entscheidenden Augenblick Glauben schenkt. So weit sind wir bei weitem nicht. Die politischen Märchen nehmen erst jetzt Gestalt an. «Diese Wahl ist ein Münzwurf», sagt Politikwissenschaftler Patrick Miller. «Trump ist nicht zur Niederlage verdammt. Es ist durchaus möglich, dass er wiederum die Stimmenmehrheit verliert und im electoral college gewinnt.»

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Coronavirus in den USA

Die verrücktesten Momente aus Trumps Corona-Pressekonferenzen

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    Alle Leser-Kommentare
  • Asmodeus 18.05.2020 09:46
    Highlight Highlight Ich fürchte Trump wird gewinnen.

    1. Die Trumpwähler/Republikaner sind eine Sekte und dem Kerl absolut hörig.

    2. Trump hat zwar mehr Skandale am Hals was sexuelle Belästigung und Vergewaltigung (inklusive minderjähriger) anbelangt als es Biden tut. Aber von Demokraten wird mehr Anstand erwartet.

    3. Viele demokratische Wähler sind desillusioniert. Sie würden eher die Grünen wählen als dem gewünschten Diener der DNC (Stichwort geklaute Wahl 2016)

    4. Gerrymandering, Wahlmanipulation und russische Interessen.


    Sagen wir schonmal byebye zur "Demokratie" USA.
  • Notra 18.05.2020 09:14
    Highlight Highlight Trump wird die Wahl gewinnen, gerade weil er in der Coronageschichte eben nicht versagt. Er macht alles richtig und schützt die Leben der Bürger maximal möglich.
    In den USA und den meisten anderen Ländern auch sind die Folgen der Pandemiemassnahmen kurz, mittel- und langfristig um das 10 bis 100-Fache tödlicher als das Virus.

    Die UNO verkündete, dass 130 Millionen Menschen wegen der Covid19-Massnahmen verhungern werden. Die Virologen verkündeten, dass max. 0.1% von 70 % (Herdenimmunität) der Menschen an COVID-19 sterben könnte. Das sind bloss ca 5. Mio.

    Wir handeln im Lockdown unethisch.
  • Kuckuk 18.05.2020 06:20
    Highlight Highlight Als ob ein Kind kein Argument ist.
  • Graf Zacharias von Zitzewitz 17.05.2020 19:05
    Highlight Highlight Die Antwort auf die Fragen warum Trump (meiner Meinung nach) nach wie vor hohe Chancen auf die Wiederwahl hat, besteht aus zwei Wörtern: Joe Biden.

    Einen langweiligeren und uncharismatischeren Kandidaten hätten die Dems nicht nominieren können. Meiner Meinung nach viel verschenktes Potenzial.
  • MasterPain 17.05.2020 13:56
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Karl33 17.05.2020 13:09
    Highlight Highlight Demokrat Biden seit Jahren so: "Glaubt den Frauen". Jetzt wo er des sexuellen Übergriffs beschuldigt wird so: "Aber hier habe ich recht".
    Und fast sämtliche demokratischen Politikerinnen unterstützen öffentlich diese Doppelmoral.

    Nee, das mit Biden wird nichts.
    • Max Dick 18.05.2020 11:17
      Highlight Highlight Er sagt nie pauschal, man solle ihnen glauben. Er sagt nur, man solle sie ernst nehmen. Ist nicht das selbe.
  • Brockoli 17.05.2020 12:56
    Highlight Highlight Auf die Umfragen gebe ich nichts - erinnert sich noch jemand an Nate Silver und die 99 prozentige Sicherheit, dass Clinton gewinnt? Ich habe die Wahlnacht mitverfolgt und war erstaunt, wie Staat nach Staat an Trump ging. Trotz miesen Umfragen, Skandalen und und und.
    • Marek Zeman 17.05.2020 21:47
      Highlight Highlight Nate Silver hat einerseits nicht 99% Chancen für Clinton ausgesprochen (sondern etwa 75%) und andererseits heisst auch 99% Wahrscheinlichkeit, dass es halt doch anders kommen kann - so funktioniert Statistik nunmal.

      Die Umfragen lagen grundsätzlich richtig, die Abweichungen waren im Fehlerbereich. Clinton gewann deutlich die Mehrheit der Stimmen - nur in einigen wenigen Staaten kippte das Resultat durch rund 50'000 Stimmen, was das Gesamtresultat kippte.
  • Dragona 17.05.2020 12:52
    Highlight Highlight Die Untersuchung Trumps beruhte auf einem Untersuchungsdokument der Opposition, das voller russischer Desinformation war. Das DOJ hielt widersprüchliche Beweise zurück, als es begann, diejenigen in Trumps Umfeld auszuspionieren. Es gibt Beweise, dass viele relevante FISA-Anträge - fast alle - auf "gefälschten" Beweisen oder "Fehlern" beruhten. Wir wissen, dass Mitglieder der Obama-Regierung, Trumps Verbündete wiederholt demaskierten. Wir wissen auch, dass das FBI Michael Flynn zu einem Schuldgeständnis verleitet haben.
    https://news.yahoo.com/obamagate-not-conspiracy-theory-214627867.html
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 17.05.2020 18:19
      Highlight Highlight Na die Beweise will ich sehen.
      Und wie erklärst du dir dass das Verfahren gegen Trump aufs massivste behindert wurde und der Bericht von Muller von Barr überarbeitet wurde?
    • Basti Spiesser 18.05.2020 00:04
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Alnothur 17.05.2020 12:50
    Highlight Highlight Ganz offensichtlich wird die Briefwahl nicht nur von den Republikanern bekämpft, wenn es sie in nur 4 Bundesstaaten gibt
    • Alnothur 18.05.2020 00:15
      Highlight Highlight Na auf die Argumente der Blitzer bin ich aber gespannt...
  • Amadeus 17.05.2020 12:39
    Highlight Highlight Ich frage mich einfach, was aus all den Trump-Verstehern wird, wenn ihr oranges Idol mal nicht mehr Präsident ist. Die Waffennarren, Fox News Konsumenten und MAGA-Hüte stehen dann ohne Leitfigur da. Weil, Trump wird sich einen Dreck um seine Anhänger scheren, wenn er sie nicht mehr braucht.
    • Notra 18.05.2020 09:31
      Highlight Highlight Du missverstehst die Verhaltensweise des Homo Sapiens bezüglich der Machtmechanik in seinem sozialen Gefüge. Es ist nicht so, dass ein Führer sich seine Gefolgsleute sucht. Es verhält sich exakt anders herum. Darum findet sich immer ein passender Führer.
    • Asmodeus 18.05.2020 09:49
      Highlight Highlight Leider mittlerweile realistische Befürchtung? Bürgerkrieg.
    • Notra 18.05.2020 10:28
      Highlight Highlight @Asmodeus
      Noch nicht. Weil die Hungerleider noch beherrschbar wenige sind, erst ein paar dutzend Millionen. Von Ihnen verlangen die Demokraten Solidarität im Kampf gegen SARS-CoV-2 - bis zum bitteren Ende.

      Für das erste wird lediglich die Kriminalität steigen. Aber auch die Nachbarschaftshilfe wird zunehmen.

      Wenn es nichts mehr zu stehlen oder zu verschenken gibt, dann erst steht ein Bürgerkrieg an.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Füürtüfäli 17.05.2020 09:16
    Highlight Highlight Ich empfehle jedem einen Blick auf Trumps Twitter Profil zu werfen
    Was man aus den Medien mitbekommt ist in Wahrheit nur ein kleiner Bruchteil des Wahnsinns den dieser Mann von sich gibt:
    Eine Mischung aus leicht belegbaren Lügen, Lobhudelei auf sich selbst und Beleidigungen die eines 10-jährigen unwürdig wären.
    Es wäre wichtig, damit im Nachhinein keiner sagen kann, dass man nichts gewusst hat.
    • Notra 18.05.2020 09:36
      Highlight Highlight Nenne mir eine belegbare Lüge von Trump und widerlege sie mir hier stichhaltig.

      Ich bezweifle, dass Dir das gelingt.
    • Asmodeus 18.05.2020 10:37
      Highlight Highlight Nur eine?

      Das geht von der Anzahl der Besucher seiner Inauguration (Er sagte die grösste ever, Tatsächlich aber nicht einmal die drittgrösste) über geschaffene Jobs bis zu nahezu allem.

      https://www.washingtonpost.com/graphics/politics/trump-claims/
    • Notra 18.05.2020 13:43
      Highlight Highlight @Asmodeus
      Du zitierst die Aussagen anderer. Das ist voll okay. Aber stimmen diese zitierten Aussagen auch? Kannst Du das beweisen?
  • Zeit_Genosse 17.05.2020 08:43
    Highlight Highlight Der Jetzige bleibt. Menschen in Krisen setzen auf das Bewährte, auch wenn der Jetzige Teil des Problems ist. Und das Gegenstücke ist nicht ein aggressiver Commander in Chief, ein Krieger, der alles bodigen und gewinnen kann. So etwas „starkes“ wünschen sich paradoxerweise viele US-Amerikaner (Wechselwähler). Den US-Amerikaner gibt man das Gefühl im Krieg mit Russland, China und dem nahen Osten, mit Nordkorea und einzelnen südamerikanischen Staaten, zu stehen und keine Hilfe von den „verbündeten“ Europäern zu erhalten. Also sind sie auf sich gestellt und brauchen einen „starken Mann.“
    • Ho_pe 17.05.2020 09:02
      Highlight Highlight "Menschen in Krisen setzen auf das Bewährte". Ist diese Hypothese auch bestätigt? Wie kommst du auf diese Annahme?
    • swisskiss 17.05.2020 12:08
      Highlight Highlight Zeit_Genosse: Viel Meinung, keine Fakten. swing states: Biden überall vorne ausser NC.
      Parteien: Dems über 7 % vor Reps.

      Aber die eigentliche Ueberraschung, wie weit Trump die eigene Partei schädigt, zeigt sich in den polls zur Senatswahl:
      https://fivethirtyeight.com/features/what-to-make-of-those-new-senate-polls-that-have-democrats-way-ahead/

      Zu früh, um daraus eine Vorhersage zu machen, aber Trump ist klar in der Defensive, aus der es schlicht nicht reicht, Obama und Biden anzugreifen, um vom Fakt abzulenken, dass eine Mehrheit der Wähler Trumps Krisenmanagement als schlecht bewertet.
    • Zeit_Genosse 17.05.2020 19:35
      Highlight Highlight swisskiss: Fakten in den USA?! Abwarten. Wahlen folgen nicht irgendwelchen Fakten, sondern Emotionen. Gerade in den USA. Aber wir prosten uns zu wenn ich irren sollte. Wäre mir mehr als recht, obwohl der Andere nur das andere Übel ist. Einmal mehr.
  • Chili5000 17.05.2020 08:42
    Highlight Highlight Trump wird Biden nach Strich umd Faden verprügeln. Biden ist mit Abstand der schlechteste Herausforderer überhaupt. Der wird sich mit seiner eigenen unfähigkeit sich an Fakten aus der Vergangenheit zu erinnern eine Steilvorlage nach der anderen bieten...
  • Nick nolte 17.05.2020 08:37
    Highlight Highlight Nochmals 4 Jahre Pinocchio an der Macht, na toll! Nochmals 4 Jahre schlechter Stil, schlechte Deals, offen gelebter Rassismus und am Schluss wird der verbitterte, alte Lügenbaron China die Schuld dafür geben. Oder Russland. Oder Europa.
  • Spooky 17.05.2020 06:09
    Highlight Highlight Meine Prognose: Vielleicht gewinnt Trump, vielleicht nicht.
  • Frank8610 17.05.2020 02:12
    Highlight Highlight Der Artikel geht auf einen sehr wichtig Punkt bei Biden nicht ein: er ist mental nicht mehr 100% gesund (ob es Demenz, Altzheimer, oder eine andere Krankheit ist, sei mal dahingestellt)

    Es gibt zahlreiche Videos im Netz wo Biden verwirrte Aussagen macht, den Faden verliert und zum Teil komplett widersprüchliches Zeugs redet. Wenn es zu den TV Debatten kommen wird, wird das alles gefundenes Fressen für Trump.

    Die Demokraten haben sich wieder einmal, wie schon 2017, ins eigene Bein geschossen. Wenn man aus den eigenen Fehlern nicht lernt...
    • Notra 18.05.2020 09:44
      Highlight Highlight Ist so, weil die Demokraten heillos untereinander zerstritten sind. Und das wird sich so bald nicht ändern.

      Die Republikaner waren übrigens auch zerstritten - Stichwort "Tea Party". Das wusste Präsident Donald Trump für sich zu nutzen. Nur haben die Republikaner nach dessen Wahl, den Streit weitestgehend ausgesetzt. Nicht weil sie intelligenter sind.

      Demokraten und Republikaner gehören der Spezies Homo Sapiens an, welche die fürchterliche dumme Eigenart hat, sich dann zu streiten, wenn nichts weiteres mehr zu verlieren ist. Darum streiten sich die Demokraten und die Republikaner nicht.
    • Asmodeus 18.05.2020 09:52
      Highlight Highlight Nicht dass Trump besser wäre. Komplett widersprüchliches Zeugs labern, den Faden verlieren und verwirrte Aussagen vornehmen sind bei Trump der absolute Modus operandi.

      Leider erwartet man bei Republikanern aber nichts anderes.
  • walsi 17.05.2020 00:47
    Highlight Highlight Gefühlt 99% der Artikel über Trump, in der europäischen Presse, sind negativ und stellen ihn als Unfähig hin. Wenn er wirklich so ein voll Honk ist, dann hätte er nie das erreicht, was er erreicht hat. Dabei spielt es keine Rolle ob sein Dady ihm geholfen hat. Anderen Menschen hat der Papa auch geholfen und dennoch haben sie nichts erreicht. Vielleicht sind die Artikel in der Presse nicht so ausgewogen wie sie sein sollten.
    • Toerpe Zwerg 17.05.2020 07:42
      Highlight Highlight Man kann alleine aufgrund seiner Tweets unzweifelhaft feststellen, dass Trump ein Vollhonk ist.
    • swisskiss 17.05.2020 12:15
      Highlight Highlight walsi: Wenn Trump 1979, bei der Uebernahme der Firma seines Vaters, dass Firmenvermögen an der Börse für Immobilien angelegt hätte, wäre sein Vermögen heute bei rund 21 Milliarden Dollar. (Stand April DJ bei ca 25k)Soviel zum Erfolg des Herrn Trump, der nach Einschätzung von Bloomberg und Forbes, gerade mal 8 bis 20% dieser Summe "erwirtschaftet" hat.

      Vielleicht ist es Dir nicht möglich, etwas tiefer zu graben, um die Inkompetenz von Trump erkennen zu können?
    • Heidi Weston 17.05.2020 12:28
      Highlight Highlight @walsi
      Das einzige was Trump äusserst gut kann ist das blaue vom Himmel lügen und er hat ein gutes Gespür für Gesetzliche Schlupflöcher und halblegale Betrügereinen. Mar-a-Lago ist zum Beispiel ein Golfclub. Schon mal ein Golfclub mit nur einem Putting Green gesehen? Die Aufnahmegebühr in diesen Golfclub beträgt 200‘000 Dollar die Aufnahmegebühr im naheliegenden realen Golfclub Mar-a-Lago beträgt 1‘000‘000 Dollar.
      Trump ist einfach ein schmieriger Gauner.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karl Marx 17.05.2020 00:18
    Highlight Highlight Die stark betroffenen Gebiete sind demokratisch regiert.
  • Toerpe Zwerg 16.05.2020 23:45
    Highlight Highlight Wer als Übergangskandidat antritt und wahrgenommen wird, kann nicht gewinnen. Die Dems haben es versemmelt.

    Ist vielleicht besser so. In 4 Jahren kommt es zur Zeitenwende. Ob de GOP Trump überstehen wird, ist fraglich.
    • swisskiss 17.05.2020 12:24
      Highlight Highlight Toerpe Zwerg: Lol! Die GOP hat auch einen Nixon überstanden.

      Das seltsam anmutende der Politik der USA, ist die völlige Fokussierung auf die Person und nicht die Partei oder Position. Da leidet das Image der Partei viel weniger, als wir uns das hier in der Schweiz vorstellen können.
      Man erkennt ja, dass positve, wie negative Medienberichterstattung, nicht Positionen vertieft analysiert und bewertet, sondern Haltung und Handlung des Präsidenten thematisiert.
      Sehe keinen Grund, dass die Reps nach Trump, nicht den nächsten "Kronprinzen" präsentieren werden.
    • Notra 18.05.2020 09:46
      Highlight Highlight Zeitenwende? Schon wieder? Was für eine dieses Mal?
  • AdvocatusDiaboli 16.05.2020 23:24
    Highlight Highlight Biden wird gewinnen, dank "Ballot Harvesting".

    https://en.wikipedia.org/wiki/Ballot_harvesting
  • Roro Hobbyrocker 16.05.2020 22:56
    Highlight Highlight Diese Woche habe ich ein Interview auf SRF gehört wo gesagt wurde warum die Börse trotz Corona wieder hoch geht. Die Analysten gehen davon aus, dass die Krise nicht so schlimm sein wird, wie es jetzt anhand der Arbeitslosenzahlen aussieht. Falls dies der Fall sein wird sieht es nach 4 weiteren Jahren Trump aus. Ich würde Momentan leider eher auf Trump setzen.
    • Quo Vadis 17.05.2020 00:50
      Highlight Highlight Da würde ich warten. Es ist äusserst auffallend, dass ausgerechnet von den Demokraten regierte Staaten für einen möglichst langen Lockdown sind (vermutlich bis mindestens zum 4.11.2020). Dass man Trump die Coronageschichte anzuhängen versucht dürfte wohl jedem klar sein -> ihm aber noch eine Wirtschaftskrise anzuhängen müsste eigentlich zum Erfolg führen.

      Also ich rechne mit einem seeeeehr langen Lockdown in den 'blauen' Staaten 😉

      Mal schauen ob das reichen wird.
    • Quo Vadis 17.05.2020 12:22
      Highlight Highlight Für die Blitzer.. Ist für mich übrigens absolut nachvollziehbar was die Dems machen. Völlig verständlich. Ihr solltet euch übrigens mal anschauen was die Demokraten bezüglich Arbeitslosengeld machen wollen - bestätigt mein beschriebenes Szenario.

      Alles ist erlaubt, das nennt sich Politik.
    • Heidi Weston 17.05.2020 12:31
      Highlight Highlight @Roro Hobbyrocker
      Die Börse ist aktuell im Aufwind, da einerseits die Regierung den Markt mit Geld flutet. Die Nationalbank Massiv in den Markt eingreift und die grossen Firmen ihr Kapital hernehmen um Aktien zurück zu kaufen. Irgend wann geht denen aber die Luft aus und dann sieht es für einige sehr düster aus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Marek Zeman 16.05.2020 22:29
    Highlight Highlight Dass die Wahlen in den USA "in der Mitte" entschieden werden ist nicht nur nicht so klar wie behauptet, sondern sieht je länger je mehr unwahrscheinlich aus. Die Meinungen sind in den USA wohl längst gemacht und die Frage ist, wer mobilisiert besser, wessen Basis geht mehr wählen.

    Werden die "Independents" nämlich gefragt, für wen sie abgestimmt haben in den letzten Abstimmungen, zeigt sich auch dort, dass sie eigentlich einer der beiden Parteien zuzuordnen wären.
  • Sapientia et Virtus 16.05.2020 22:24
    Highlight Highlight Der Lockdown hat ruinöse Auswirkungen auf die Wirtschaft. Die Epidemiologen verkennen das. Trump braucht sich nur zurücklehnen, seine kritische Stimme abgeben und zuschauen, wie demokratische Gouverneure ihre Bundesstaaten föderalistisch korrekt an die Wand fahren, ohne die Pandemie zu stoppen. Dann kann er sich im Dezember als Retter in Not anbieten. Trumps "Lock her up!" zog 2016, Bidens "Lock us up again!" wird 2020 weniger ziehen.
    • Notra 18.05.2020 09:50
      Highlight Highlight Brillante Analyse, prägnant formuliert.
      Ich bin auf einen Meister gestossen - Chapeau!
  • Butzdi 16.05.2020 22:11
    Highlight Highlight Fun fact: Das Wahlverschiebsszenario ist nichtig. Nach US Verfassung tritt der amtierende Präsident - ausser bei einer Wiederwahl - am 20.1.2021 ab. Wenn keine Wahlen stattfanden, dann tritt er ab und der Speaker of the House wird Präsident bis eine Wahl stattfand. Finden keine Wahlen statt, heisst es bis aufweiteres also Presidentin Nancy Pelosi. Prost!
    • Lodestone 17.05.2020 00:12
      Highlight Highlight Träum weiter 😂😂
    • Basti Spiesser 17.05.2020 00:19
      Highlight Highlight Nancy Pelosi. Prost! 😂
    • Chang71 17.05.2020 00:26
      Highlight Highlight Falsch, das mit Pelosi, stimmt nur wenn Präsident und Vizepräsident an Corona erkranken, sterben, Attentat usw. Sieht eher nach ihrem Wunschdenken aus, das Pelosi, Präsidentin wird wenn keine Wahlen stattfinden. Bitte hier die Dinge nicht durcheinander bringen! Vielen Dank.
    Weitere Antworten anzeigen
  • luegeLose 16.05.2020 22:09
    Highlight Highlight bleibt noch zu erwähnen, dank Corona über 34 Mio Arbeitslose in USA. Spätestens, wenn die ärmeren Amis merken, sie haben keinen Job, keine Krankenkasse, keinen Stutz, wem sie das zu verdanken haben. Die Demokraten müssen Gas geben und zu den Leuten sprechen, immer und immer wieder.
    • Bruuslii 18.05.2020 08:18
      Highlight Highlight luegelose: so wie ich das verstanden habe, ist das den ärmeren amis durchaus bewusst. nur werden diesen systematisch steine in den weg zur urne gelegt.
      z.b.
      - keine wahlzulassung (wenn irgendwelche papiere fehlen)
      - wahlen zu unzeiten (während arbeitszeit und bei wegbleiben droht die kündigung)
      - etc.
    • Notra 18.05.2020 09:56
      Highlight Highlight Und was sollen die Demokraten sagen?
      Z. B. folgendes?

      "Liebe Arbeitslose, Sie und ihre Kinder müssen traurigerweise verhungern. Wir bedauern das sehr. Aber im unerlässlichen Kampf gegen die Epidemie müssen von allen Opfer erbracht werden. Wir bitten um ihr Verständnis."
    • Asmodeus 18.05.2020 10:03
      Highlight Highlight Ich muss da Bruuslii zustimmen.

      In den USA wird die Briefwahl aktiv bekämpft (durch die Republikaner). Wahlen finden bewusst unter der Woche statt und zu Uhrzeiten an dem die meisten Leute arbeiten müssen.
      Die Wahlbezirke sind bewusst so gelegt, dass die Wähler grosse Strecken und Kosten auf sich nehmen müssen um überhaupt wählen zu können.

      Die Republikaner haben die letzten Jahre den Weg dazu vorbereitet, dass selbst bei 2/3 Stimmen für die Demokraten noch ein Republikaner Präsident werden kann.
  • Chrisbe 16.05.2020 22:07
    Highlight Highlight Wahlkampf wird es genannt, ist eher eine Schlammschlacht, nur deutlich schmutziger. Wenn Donnie etwas beherrscht dann genau das.
    Ich befürchte schlimmstes...
  • Alnothur 16.05.2020 21:58
    Highlight Highlight "Es gibt eine breite Bewegung, die Briefwahl zu erleichtern, doch sie wird von Trumps Republikanern vehement bekämpft"

    Na, wenn es sie in nur 4 Gliedstaaten gibt, bekämpfen das offensichtlich nicht nur die Republikaner.
  • swisskiss 16.05.2020 21:52
    Highlight Highlight Soeben hat Justin Amash bekannt gegeben, NICHT zur Präsidentschaftswahl anzutreten.
    Somit wird der swing states Michigan wieder etwas offener.
    • Bruuslii 18.05.2020 08:33
      Highlight Highlight swisskiss: sind von den beiden führenden parteien die kandidaten festgelegt, werden sämtliche andere kandidaten - egal welcher partei - irrelevant.
      das ist leider so beim us wahlsystem.
      Play Icon
  • Randen 16.05.2020 21:49
    Highlight Highlight Er wird nicht als Versager da stehen. Er wird alles so drehen, dass er der Retter ist.
    • Notra 18.05.2020 09:56
      Highlight Highlight Ist er ja auch.
  • Max Dick 16.05.2020 20:55
    Highlight Highlight Sehr gute Analyse. Ich denke zwar dass Biden gewinnt - für ihn sprechen wesentlich mehr Faktoren. Aber am Wahltag selbst können dann auch Zufälle wie Wetter in gewissen Regionen, etc. entscheidend sein.

    Einziger Punkt wo ich mit dem Autoren nicht ganz einverstanden bin: Ich denke nicht unbedingt, dass es Biden schadet, dass momentan praktisch kein Wahlkampf stattfindet.
    • Butzdi 16.05.2020 23:46
      Highlight Highlight Finde auch dass es Biden nicht schadet, dass momentan kein Wahlkampf ist. Einerseits weil Donnie seine Hassrallies nicht veranstalten kann, aber vor Allem weil er sich allabendlich mit seinen Coronapressekonferenzen ins eigene Bein schiesst.
    • Basti Spiesser 17.05.2020 01:25
      Highlight Highlight Biden wird wahrscheinlich nichtmal antreten ;-)
    • Froggr 17.05.2020 18:01
      Highlight Highlight Biden der Pädophile. Naja, das wollen viele halt nicht einsehen. Hoffe das wird bei den mainstream Medien wie CNN und so auch mal thematisiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Faktenchecker 16.05.2020 20:39
    Highlight Highlight Corona Versagen. Reines Wunschdenken der Anti Trump Medien.
    Und die Wiederwahl steht allerspätestens seit dem skandalösen Impeachment Debakel der Demokraten fest.
    Und da reden wir noch nicht mal von Quid pro Joe Biden (Ukraine, Demenz, Tara Reade).
    • Butzdi 16.05.2020 22:14
      Highlight Highlight Und da kommt wiedermal der Faktenverdreher vom Dienst um die Ecke mit Lügen und Kabis. Wenn der Lügen-Donnie Deusch könnte, nähme ich an dass er das sogar selber schreibt.
    • RicoH 16.05.2020 22:26
      Highlight Highlight Der Faktenchecker checkt wieder mal fake facts.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 16.05.2020 22:47
      Highlight Highlight Ja dann sag doch Mal.
      Was war so genial daran, dass er das Pandemie-Team gefeuert hat?
      Was war so ein grossartiger Erfolg daran, dem CDC die Gelder zu streichen?

      Mal wieder vollkommener Schwachsinn vom AlternativeFaktenChecker.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Democracy Now 16.05.2020 20:32
    Highlight Highlight Die rechten Medien sind meiner Meinung nach das grösste Übel in den USA. Trump Anhänger leben dank Fox "news" und co. in einer völlig anderen Realität. Die der alternativen Fakten.

    Wenn Fakten, das Recht und Wahrheit nichts mehr zählen wirds gefährlich.

    In einer zweiten Amtszeit würden Trump und Barr bestimmt anfangen politische Gegner zu verhaften und dann die Macht nie mehr freiwillig abgeben.
    • AdvocatusDiaboli 16.05.2020 23:34
      Highlight Highlight Die linken Medien in den USA (allen voran CNN) haben auch einen schwer angeschlagenen Ruf und lassen genau wie Fox News quasi nur Mist raus. Einfach Mist der etwas eher deinen politischen Vorlieben entspricht.
    • Nonald Rump 16.05.2020 23:46
      Highlight Highlight "In einer zweiten Amtszeit würden Trump und Barr bestimmt anfangen politische Gegner zu verhaften und dann die Macht nie mehr freiwillig abgeben."

      Nein, das ganz bestimmt nicht.
    • Toerpe Zwerg 16.05.2020 23:48
      Highlight Highlight Nein, das werden sie nicht.
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