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epa06860342 Libyan Red Crescent (LRC) rescue workers carry a body of a drowned migrant on a beach after being washed up, Tajoura, 14 kilometers east of Tripoli, Libya, 02 July 2018 (issued 03 July 2018). According to reports, Libyan rescuers found bodies of 17 drowned migrants over the past two days, after a migrant boat sank off the coast on 29 June with some 100 people missing in the incident.  EPA/STRINGER

Festung Europa: Mitglieder des libyschen Roten Halbmonds bergen die Leiche eines ertrunkenen Migranten. Bild: EPA/EPA

Später Fallout der Flüchtlingskrise: Darum baut Europa eine «Mauer» im Mittelmeer

Die Migration in Richtung Europa ist auf einem Tiefpunkt, dennoch haben die Rechtspopulisten und Abschotter Aufwind. Und die Befürworter einer humanen Asylpolitik ziehen den Kopf ein. Was ist passiert?



Die Bilder erschütterten die Welt. Die Leiche des dreijährigen Aylan Kurdi aus Syrien war Anfang September 2015 an der türkischen Küste in der Nähe des Ferienorts Bodrum angespült worden. Seine Familie hatte versucht, das Mittelmeer in einem Boot zu überqueren, auf der Suche nach einem besseren Leben, am liebsten in Kanada. Auch Aylans Mutter und sein Bruder ertranken.

Die Anteilnahme an ihrem Schicksal war gross. Aylan wurde zur Symbolfigur für Hunderttausende Flüchtlinge, die im Spätsommer und Herbst 2015 über das Mittelmeer und die Balkanroute nach Europa gelangten. Die meisten gelangten nach Deutschland, wo sie nicht von allen, aber von vielen mit offenen Armen empfangen wurden. Der Begriff «Willkommenskultur» ging um die Welt.

Palestinian girls put flowers on a sand sculpture depicting Syrian boy Aylan Kurdi, a three-year-old boy who drowned off Turkey, on September 7, 2015, on Gaza city beach. The sand sculpture replicates the  photograph of tiny Aylan's lifeless body on the beach at Bodrum, that rapidly went viral on social media and caused a global outcry as it put a human face to the dangers refugees risk trying to reach safety in Europe.    AFP PHOTO / MOHAMMED ABED

Nachbildung des toten Aylan Kurdi am Strand von Gaza. Bild: AFP

Heute findet man im Netz wieder Bilder von ertrunkenen Kindern und Babys, die von Angehörigen der libyschen Küstenwache an Land gebracht werden. Der Anblick ist nicht weniger entsetzlich als jener des toten Aylan Kurdi. Nur wenige Medien aber haben sie publiziert.

Statt Anteilnahme und Willkommenskultur dominiert im Europa des Jahres 2018 das Schweigen.

Nichts illustriert deutlicher die gewandelte Einstellung gegenüber den Flüchtlingen als der Umgang mit den ertrunkenen Kindern. Europa verschliesst die Augen. Abschottung ist angesagt. Hilfsschiffe irren über das Meer auf der Suche nach einem Hafen und werden beschlagnahmt. Rettungsflieger werden gegroundet. Kaum jemand wagt es noch, sich für Flüchtlinge einzusetzen.

Den Ton geben Scharfmacher an wie der italienische Innenminister Matteo Salvini, der die Häfen seines Landes für Rettungsschiffe abgeriegelt hat. Den Italienern gefällt diese Härte. Salvinis Lega erreicht in Umfragen rund 30 Prozent und hat damit ihren Koalitionspartner, die Fünf-Sterne-Bewegung, überholt. Bei den Wahlen im März kam die Lega auf 17 Prozent.

Matteo Salvini attends the traditional League party rally in Pontida, northern Italy, Sunday, July 1, 2018. Italian Interior Minister, and right-wing League Leader Matteo Salvini has vowed that no more humanitarian groups' rescue boats will dock in Italy, where in recent years, private rescue vessels have brought many of the hundreds of thousands of migrants saved from smugglers' boats. (AP Photo/Luca Bruno)

Matteo Salvini am Jahrestreffen der Lega. Bild: AP/AP

Beim Jahrestreffen der Partei forderte Salvini ein europaweites Bündnis gegen «Masseneinwanderung». Dabei ist die Migration über die Mittelmeerroute auf einem Tiefststand. Im ersten Halbjahr 2018 wurden rund 45'000 Personen registriert. Gleichzeitig ertranken mehr Menschen beim Versuch, Europa zu erreichen. Mehr als 1400 waren es seit Jahresbeginn.

Merkels «Willkommenspolitik»

Trotzdem überbieten sich Europas Politiker derzeit mit Forderungen nach einer schärferen Asylpolitik. Die «Festung Europa» soll Realität werden, damit möglichst keine Migranten mehr auf den Kontinent gelangen. Im Gegenwind befindet sich die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. Der Herausgeber der eigentlichen seriösen FAZ bezichtigte sie in einem Kommentar auf Stammtischniveau, mit ihrer «Willkommenspolitik» die EU zu spalten.

Dabei hat Merkel sich längst davon verabschiedet. Auch sie will einen Ausnahmezustand wie 2015 unbedingt verhindern. Dennoch wurde sie von ihrem Koalitions- und Fraktionspartner CSU in die Ecke gedrängt und zu einer härteren Gangart gegenüber Asylsuchenden angetrieben. Nur mit Mühe konnte ein Bruch und damit wohl das Ende von Merkels Kanzlerschaft verhindert werden.

Warum aber eskaliert die politische Lage gerade jetzt, wo die Migration abnimmt?

epa04952470 Demonstrators carry placards and banners as they attend a solidarity rally for migrants and refugees in the streets of Brussels, Belgium, 27 September 2015. Thousands of people earlier had signaled via social media that they would participate in the solidarity march through central Brussels in support of refugees while Europe is experiencing its largest influx of migrants and asylum seekers since World War II, with many fleeing the war in Syria.  EPA/JULIEN WARNAND

Demo in Brüssel im September 2015. Die Willkommenskultur ist Vergangenheit. Bild: EPA/EPA

Es ist der späte Fallout der Krise von 2015. Die «Refugees welcome»-Euphorie überdeckte, dass viele Menschen sich nicht erfreut, sondern bedroht fühlten. Eine Folge ist der Aufstieg der rechtspopulistischen AfD. Auch in anderen Ländern Europas sind die Abschotter im Aufwind. Es sind nicht nur Schreihälse wie Matteo Salvini. Manchmal tragen sie ein freundliches Antlitz wie jenes des österreichischen Bundeskanzlers Sebastian Kurz.

Die «Entmenschlichung Europas»

Für «Politico» ist «die Entmenschlichung Europas auf dem Vormarsch». Die Anführer der Europäischen Union würden vor populistischen Antieinwanderungs-Politikern kapitulieren und «die Zugbrücke gegenüber Migranten hochziehen, die vor Krieg, Hunger und Armut in Afrika und im Nahen Osten fliehen», heisst es in einer Kolumne.

Im Umgang mit Migration herrscht ein Schwarzweissdenken, wo eigentlich Differenzierung angebracht wäre. Als ich kürzlich in Brüssel weilte, sprach ich mit EU-Beobachtern auch über das Reizthema Migration. Zwei von ihnen stammen zufälligerweise aus Griechenland, das neben Italien am stärksten von den Fluchtbewegungen über das Mittelmeer betroffen ist.

Herausforderung für Gesellschaft

Petros Fassoulas, Generalsekretär der Europäischen Bewegung International, betrachtet die Migration als Chance, wirtschaftlich und im Hinblick auf die Demografie: «Diese ‹neuen Europäer›, wie ich sie nenne, haben viel zu bieten.» Maria Demertzis von der Denkfabrik Bruegel sieht es ähnlich, sie warnt aber: «Wir haben unterschätzt, was dies für den Zusammenhalt von Gesellschaften bedeutet. Sie verändern sich in einem Tempo, mit dem viele nicht mithalten können.»

Private Seenotretter im Mittelmeer

Sie bezog sich dabei auf den Brexit, zu dem die Zuwanderung aus der EU entscheidend beitrug. Das Beispiel lässt sich aber ohne weiteres verallgemeinern. Für gewachsene Gesellschaften ist ein starker Zustrom von Menschen, die womöglich aus «fremden» Kulturen stammen, nicht nur materiell und logistisch eine Herausforderung, sondern auch mental.

Es braucht einen Mittelweg

Die Schweiz macht damit seit einem halben Jahrhundert ihre Erfahrungen. Andere wurden erst in letzter Zeit damit konfrontiert. Daraus erklärt sich auch der Widerstand der Osteuropäer, die während ihrer Zeit hinter dem Eisernen Vorhang kaum mit Migration konfrontiert waren. Ihre Abneigung gegen Multikulti als Rassismus abzutun, greift zu kurz.

Eine Politik, die auf Härte durch Abschottung setzt, ist aber auch keine Lösung. Es braucht einen Mittelweg, auch wenn dies leichter gesagt ist als getan. Europa muss nur schon aus demografischen Gründen ein gewisses Mass an Migration zulassen. Dabei muss man sich eingestehen, dass ein solcher Prozess nie reibungslos ablaufen wird. Die Neuankömmlinge sollten deshalb in die Pflicht genommen werden, mit Sprach- und Integrationskursen.

Wer betreibt die Lager?

Und sie müssen so schnell wie möglich in den Arbeitsmarkt aufgenommen werden. Arbeitsverbote für Asylsuchende sind Unsinn. Sie haben noch nie eine abschreckende Wirkung entfaltet, sondern hindern die «neuen Europäer» nur daran, ihr Potenzial zu entfalten. Im Gegenzug ist eine Beschleunigung der Asylverfahren und der Abschluss von Rückübernahmeabkommen notwendig.

Auch bei der Bekämpfung der Fluchtursachen ist anzusetzen. Auch ohne die Horrorszenarien einer Bevölkerungsexplosion in Afrika muss man anerkennen, dass der Migrationsdruck aus dem Süden anhalten wird. Ein Patentrezept gibt es nicht. Noch mehr Geld in den schwarzen Kontinent pumpen genügt nicht. Nötig wären fairere Wirtschaftsbeziehungen und bessere Regierungen.

Aufatmen auf der «Aquarius» – Spanien nimmt sie auf

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Video: srf

Dies alles wirkt höchstens langfristig. Heute setzt Europa auf eine personelle Aufstockung der Grenzschutzagentur Frontex und Auffanglager für Migranten, auch wenn sich bislang kein Land dazu bereit erklärt hat, sie zu betreiben. Die Nordafrikaner wollen nichts davon wissen. Vielleicht schielen sie auf die Milliarden, die Europa dem türkischen Autokraten Recep Tayyip Erdogan zuschanzt, damit keine Flüchtlingsboote mehr an seiner Küste anlegen.

Abriegelung ist das Motto eines Europa, in dem die Rechten den Ton angeben und die Verfechter einer humanitären Flüchtlingspolitik den Kopf einziehen. «Politico» verweist deshalb darauf, dass die Europäer sich nicht auf ihre Moral berufen können, wenn sie die Migrationspolitik von US-Präsident Donald Trump kritisieren: «Wenn die EU eine Mauer durchs Mittelmeer bauen könnte, hätte sie es inzwischen getan.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Pisti 08.07.2018 18:59
    Highlight Highlight Petros Fassoulas sagt: “Diese neuen Europäer haben viel zu bieten.“ Ahja was denn, bei 90% Sozialhilfebezügern wohl nicht alzuviel. Für Arbeit auf griechischen Olivenplantagen wirds wohl noch reichen, aber ob die jedes Jahr 50‘000 neue Arbeiter brauchen, wage ich zu bezweifeln.
  • PVJ 08.07.2018 14:25
    Highlight Highlight Die Kommentare um Forum zeigen eindrücklich, dass Herr Blunschi richtig liegt.

    Was für politische Folgen die Abwendung von humanitären Werten haben wird, scheint keinen zu interessieren. Wenn uns Bilder ertrunkener Afrikaner egal sind, wird uns bald noch vieles mehr egal sein. Wer glaubt, dass die Rechten Ruhe geben werden, wenn ihre Forderungen umgesetzt sind, der irrt. Dann werden neue, radikalere Forderungen kommen. Salvinis Roma-„Zählung“ war da nur der Vorgeschmack.
  • happygoalone 08.07.2018 11:28
    Highlight Highlight Mir fehlen die Worte beim Lesen dieser Kommentare. Wer würde denn nicht fliehen wollen vor Krieg und Not? Wer würde nicht mit aller Kraft alles tun, um Gewalt, Folter und Sklaverei in Internierungslagern in Libyen zu entkommen? Mit dem Risiko, eine sichere Zone wie Europa nie zu erreichen? Wo, wenn nicht bei uns sind diese Menschen sicher und geschützt? Wir haben genug von allem, und auch wenn welche wenig haben, haben sie immer noch viel viel mehr, als die, die rein gar nichts mehr haben. Gar. Nichts. Mein Gott, es sind Menschen! Die Hilfe brauchen! Nichts anderes.
    • Darling 08.07.2018 23:44
      Highlight Highlight Trotz den Blitzen, danke! :)
      Es bleiben Menschen, Menschen fue flüchten.
    • Rabbi Jussuf 09.07.2018 16:44
      Highlight Highlight happy
      In Europa geschützt? Einige Minderheiten leben in Europa bereits gefährlicher als da wo sie hergekommen sind.
      Ist es human keine Rücksicht auf diese Minderheiten zu nehmen? Oder auf die jüdische Minderheit, die sich langsam aber sicher aus Europa wieder zurückzieht?
      Mit einer Masseneinwanderung zerstören wir nicht nur die Sicherheit, sondern auch die humanitären und humanistischen Werte auf denen diese Sicherheit aufgebaut war.
  • Lienat 08.07.2018 00:51
    Highlight Highlight Das sollten wir besser sein lassen:
    - Wegschauen.
    - Versuchen, eine Milliarde Migranten in Europa zu integrieren.
    - Den Nationalsozialismus wieder aufleben lassen.

    Das können wir machen:
    1. Die globale Erwärmung stoppen, so dass nicht ganz Afrika zur Wüste wird.
    2. Aufhören die Privatarmeen der afrikanischen Diktatoren mit Ölkäufen zu finanzieren.
    3. Aufhören Geld in Länder zu schicken, deren grösstes Problem die Korruption ist.
    4. Aufhören, das Meer vor Afrika leer zu fischen.
    5. Waffenlieferungen stoppen.
    6. ... [Ab jetzt soll es in den Kommentaren weiter gehen! Also haut in die Tasten!]
  • Geo1 07.07.2018 22:28
    Highlight Highlight Ich denke, dass die Berichte zu den Zuständen in Nordafrika und den Ertrunkenen doch noch eine gewisse Wirkung haben werden. Die EU wird sich dadurch vielleicht gezwungen sehen, ihre vagen Pläne zur Verbesserung der Situation der Flüchtlinge in Libyen umzusetzen. Ein dortiges Engagement könnte, wenn es denn zustande käme, nicht nur dem Sterben auf dem Meer und den Menschenrechtsverletzungen entgegenwirken, sondern im besten Fall auch die Befriedung und den Wiederaufbau des Landes unterstützen.
  • leu84 07.07.2018 19:49
    Highlight Highlight Man müsste die Bürgerkriege in den Regionen wie Kasai, Syrien oder Afghanistan beenden. Aber solange lokale Banden von Grossmächten unterstützt werden (bekannt, geheim usw), wird sich bei den Flüchtlingsströme nichts ändern. Es gibt zu wichtige Rohstoffe. Ich hoffe ein paar "Schweizer" Unternehmen verdienen da nicht mit.
    • Die Redaktion 08.07.2018 01:08
      Highlight Highlight Sie meinen doch nicht etwa Glencore und Vitol die beiden umsatzstärksten Unternehmen in der Schweiz. Nie und nimmer, die sind grundsolide und vertrauenswürdig, oder so...
  • dding (@ sahra) 07.07.2018 17:46
    Highlight Highlight Anstatt dieses Artikels, der klar auf die Emotionen ziehlt, möchte ich von unseren Migrationsversteher, lieber mal Lösungen hören.

    Ausser, "wir müssen alle aufnehmen, sonst sind Herzlos" höre ich nichts.

    Einfach nichts.

    Was seit ihr eigentlich für Leute?

    Glaubt ihr, wir können Afrika mit seiner Milliarde Einwohner in Europa aufnehmen?

    Wir können ja nicht mal die tausenden Eritreer die wir hier haben integrieren!

    Nehmt lieber mal einen in eurer Wohnung auf.

    Statt anderen ein schlechtes Gewissen machen zu wollen.

    Hat jemand bei euch den gesunden Menschenverstand ausgeschaltet?



    • bokl 07.07.2018 19:38
      Highlight Highlight @dding
      Wenn du dafür nach Afrika gehst und ihnen beim Aufbau hilfst, nehme ich gerne einen bei mir auf.
    • Sisiphos 07.07.2018 20:42
      Highlight Highlight Dir scheint neben Verantwortungsbewusstsein, Menschlichkeit, ein wenig Geschichtswissenschaft auch noch ein Mindestmass an grammatikalischen Kenntnissen (seit statt seid z. Bsp.) völlig abhanden gekommen zu sein-widerlich!
    • geissenpetrov 07.07.2018 20:49
      Highlight Highlight Anstatt dieses Kommentars, der klar auf die Emotionen zielt, möchte ich von unseren Hetzern, lieber mal Lösungen hören.

      Ausser, "wir müssen eine Mauer bauen oder sie absaufen lassen, sonst sind wir naiv" höre ich nichts.

      Einfach nichts.

      Was seit ihr eigentlich für Leute?
    Weitere Antworten anzeigen
  • salamandre 07.07.2018 17:06
    Highlight Highlight ...dieser Flüchtlingsstrom wird irgendwann südwärts verlaufen!
  • Nixnutz 07.07.2018 16:06
    Highlight Highlight Matthäus 25, 40: Was ihr dem geringsten meiner Brüder angetan habt, das habt ihr mir getan. Wenn man sich denn schon auf die christlichen Wurzeln des Abendlandes beruft, so fragt bzw. richtet man nicht wegen den Gründen, die die Leute auf die Flucht zwangen.
    • mogad 07.07.2018 17:27
      Highlight Highlight Das grosse Verbrechen gegen " die Brüder" ist längst passiert durch die ungerechte Verteilung von Wohlstand. Ob man das jetzt gutmachen kann, indem man halb Afrika zu uns einlädt?
    • Die Redaktion 08.07.2018 01:27
      Highlight Highlight @Graustufe Rot

      Ob man es gutmachen kann in dem man bei uns Milliarden für den Grenzschutz ausgibt?
  • JohnnyMcHorsePenis 07.07.2018 14:32
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach ergibt sich für ziemlich kein Land in Europa eine generelle Chance durch Migration, rein wirtschaftlich betrachtet.

    Das mag für Länder mit einer Arbeitslosenquote gegen 0% so sein, wie z.B. die CH in den 60er Jahren, als man auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen war um die eigene Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt überhaupt decken zu können.

    Das gilt aber sicherlich nicht für Länder mit Arbeitslosenquoten im 2-stelligen Prozentbereich, wo nicht mal die eigene Jugend eine Chance auf Arbeit hat. Und das trifft auf einen grossen Teil der EU-Länder zu.

    Sollte man beachten.
    • Die Redaktion 07.07.2018 15:11
      Highlight Highlight @JohnnyMcHorsePenis

      Sieht so ein grosser Teil aus? Apropo schöner Nickname.

      Man beachte wie Europa 2007 von der Finanzkrise getroffen wurde. Kroatien hatte 2016 einen Ausländeranteil von knapp einem %, sind da auch die Migranten schuld?
      User Image
  • Friction 07.07.2018 13:50
    Highlight Highlight Ein Grund für die Schweiz, der EU nicht beizutreten und für ihre Werte der humanitären Tradition einzustehen!
    • Hierundjetzt 07.07.2018 14:25
      Highlight Highlight PS: wir sind bei Schengen / Dublin dabei. Somit „EU-Recht“ Anwenden.

      DAS ist der Grund warumwir so eine kleine Anzahl haben 😉
  • Maria B. 07.07.2018 13:41
    Highlight Highlight Wie man liest, ist nun plötzlich Spanien im Kommen :


    https://www.watson.ch/!461132913?utm_source=mail&utm_medium=social-user&utm_campaign=watson-app-android

    Also eine never-ending-story, die ohne effiziente Gegenmassnahmen Europa noch jahrelang beschäftigen werden.

    Merkel hat die Dose der Pandora durch ihre verantwortungslose "Willkommenskultur" weit geöffnet und muss nun unter dem Druck von CSU und AfD, aber auch jenem ihrer und vor Allem der europäischen Bevölkerung Stück für Stück zurückkrebsen.

    Sie trägt somit die Verantwortung für das Ausufern der Migration und dem Zerfall der EU.


    • mogad 07.07.2018 15:36
      Highlight Highlight Es war ein Akt der Humanität von Merkel. Es kamen dann einfach viel mehr, als jene die am Bahnhof von Budapest festsassen, weil keine Züge mehr fuhren. Merkel hätte mMn besser kommunizieren und dann z.B. ein Hilfscorp für den Aufbau von infrastrukturen aufbieten müssen. Einfach sagen, wir schaffen das und dann Alles den Gemeinden und Freiwilligen zu überlassen, hat Viele wütend gemacht, weil sie sich im Stich gelassen fühlten. Jetzt haben wir ein neues Kapitel i.d. Migration: die Armutsmigration aus Afrika. Da versagt die ganze EU!
    • Die Redaktion 08.07.2018 01:35
      Highlight Highlight Wenn Rohstoffkriege wegen Wasser geführt werden, dann wird ein zersplittertes Europa untergehen. Die Welt wird nur gemeinsam eine Lösung finden. Wir sollten schauen, dass in diesen Ländern der Demografische Wandel möglichst schnell von statten geht, sonst werden nicht nur wir, sondern alle verschwinden. Diese Veränderung erzielen wir nicht durch bewachte Grenzen.
  • Angelo C. 07.07.2018 13:11
    Highlight Highlight Kommt hinzu, dass sich künftig die Spanien-Route vermehrt etablieren wird, was nur solange gut geht, wie dort ein Sozi das Sagen hat.

    Werden die Migranten - wie in Italien - überhand und die Parks allerorten in Beschlag nehmen, wird sich a la longue die Frage nach den spanischen Tourismusauswirkungen stellen - und dann geht auch dort der Laden runter. Facts.

    Blunschi postuliert, die afrikanischen Migranten raschmöglichst „in Arbeit zu bringen“, was angesichts fehlender beruflicher Ausbildung und oftmaligem Analphabetismus (nicht zuletzt auf Grund zunehmendem robotings) kaum realistisch ist.
    • Hierundjetzt 07.07.2018 13:29
      Highlight Highlight Wo ausserhalb der Schweiz oder Baden Wüttemberg bzw. bei den Nordlichtern wird es in den nächsten 20 Jahren zu, Dein Zitat: „robotings“ kommen?

      Komm mir jetzt nicht mit polnischen Start öps! Es braucht Industrielle Wertschöpfungsketten innerhalb hochtechnologisierten und digitalisierten Gesellschaften.

      Das braucht mind. noch 1 Generation.
    • Basswow 07.07.2018 19:16
      Highlight Highlight 1 Generation = Max. 20 Jahre 😉
    • Die Redaktion 08.07.2018 01:40
      Highlight Highlight @Angelo C.

      Schon einmal Früchte oder Gemüse aus Spanien gegessen?
  • Sapientia et Virtus 07.07.2018 13:11
    Highlight Highlight Eigentlich ist es doch positiv, wenn Politiker jetzt, wo das Flüchtlingsproblem nicht so akut ist, dass es all unsere Kräfte bindet, eine langfristige Lösung suchen. Die viel praktizierte Alternative wäre nämlich, bis zur nächsten Krise alles schleifen zu lassen.
    • Rabbi Jussuf 08.07.2018 00:33
      Highlight Highlight Gut gesagt. Leider wird es trotzdem einschlafen.
  • Angelo C. 07.07.2018 13:03
    Highlight Highlight Mit viel Worten wenig griffiges oder gar lösungsorientiertes ausgesagt, sorry Peter 🤔!

    Vor Allem diese gegenüber ebenso seriösen wie hochkarätigen Journalisten geäusserte Kritik ist m.E. nicht nur unsolidarisch, sondern sachlich unstatthaft.

    Zitat:

    „Der Herausgeber der eigentlichen seriösen FAZ bezichtigte sie in einem Kommentar auf Stammtischniveau, mit ihrer «Willkommenspolitik» die EU zu spalten.“

    Frankfurter Allgemeine und „Stammtischniveau“ - also bitte 🙄!

    Substanziell bleibt einzig, dass die EU (und ihre Bevölkerung) mit dem Dauerbrenner „Wirtschaftsmigration“ überfordert ist...
    • äti 07.07.2018 18:10
      Highlight Highlight .. ein 'Dauerbrenner' der mit allergrössten Mitteln geschürt wird.
    • Rabbi Jussuf 08.07.2018 00:21
      Highlight Highlight Ich sehe auch kein Stammtischniveau der FAZ, sondern endlich einmal Fakten auf den Tisch legen.
      Merkel war und ist zu einem guten Teil Schuld an der Welcome refugies - Katastrophe und die Spaltung der Gesellschaft weit über DE hinaus.

      Mit Humanität hatte das Ganze sowieso nie etwas zu tun. Auch das hätte man schon lange bemerken können, hätte man bloss ein wenig in Merkels Schatten geschaut.
      Aber wir sollen zur Beruhigung doch ein wenig Blockflöte spielen...
  • FrancoL 07.07.2018 12:22
    Highlight Highlight Zu Salvini könnte man anmerken dass nach dem Debakel seines Lieblings Mussolini, viele Italiener ihre Siebensachen packen mussten um im nahen Ausland Arbeit suchen, teilweise unter misslichsten Verhältnissen, so wie mein Grossvater mütterlicherseits der 3 Jahre in einer Scheune hausen durfte.
    Und nun macht der lausige Populist auf Abschottung!
    Wo wäre Italien heute wenn alle Länder in Europa oder Südamerika auf Abschottung gesetzt hätten? Italien wäre heute ein Entwicklungsland. Nur leider führt es Salvini ohne grosse Mühe in genau diese Ecke. Hoffentlich erwacht Bella Italia.
    • FrancoL 08.07.2018 07:54
      Highlight Highlight Bella Italia ist weder erwacht noch am Erwachen. In Italien sind gewisse Kreise froh mit Salvini einen Mann in der Regierung zu wissen der Schuldige ausmacht, die man gerne an den Pranger stellt und in Alibiübungen beschuldigt.
      Werder kommt ein Euro mehr an Steuern ein, weder zeichnen sich neue Investitionen ab noch wird die Mafia stärker bekämpft.
      Die Roma sind alles andere als das Problem nr 1 und auch die Flüchtlinge sind es nicht.
      Investitionen und Arbeit fehlen und das hat nichts mit Merkel zu tun.
      Ich sehe gerade bei der Arbeit keinen Ansatz zur Verbesserung und das ist tragisch.
    • FrancoL 08.07.2018 08:06
      Highlight Highlight Aber Du kannst mir sicher sagen was in Italien zur Zeit für die Steigerung der Investitionen gemacht wird, da müsstest Du ja Spezialist sein oder führst Du die übliche grosse populistische Klappe mit null Lösungen/Antworten im Köcher?
      Und 25 Jahre Berlusconi Regierungsbeteiligungen sind immer glasklare linke Regierungen gewesen. Doch das hat eine HauptmannLogik.
      Es wäre an der Zeit dass Du fern von Links/Rechts Ueberlegungen einmal Ansätze liefern würdest, es ist peinlich Deine NullInhalt Komentare zu lesen.
  • Hierundjetzt 07.07.2018 12:21
    Highlight Highlight Merci für den ausgewogenen Artikel.

    Der Vorschlag zur Integration orientiert sich am Schweizer Modell. Also an einem Land das das 19. reichste der Welt ist (Vor Saudi Arabien oder Argentinien) mit einem BIP / Kopf von 80‘000.-, einer mini Arbeitslosenrate von 2,3 %

    Weil wir klein sind, das Geld haben und wir mit 4 Kulturen aufgewachsen sind klappt es mit der Integration.

    Unser System ist in anderen Ländern nicht finanzierbar, zudem ab 10% Arbeitslosigkeit gibts keine mehr Stellen für Flüchtlinge.

    Verbindliche Sprachkurse sowie klare Integrationsmassnahmen wie in Basel wären ein Anfang
    • Rabbi Jussuf 08.07.2018 00:48
      Highlight Highlight Ein bisschen zu viel Stolz spricht aus diesen Zeilen.
      Vornehmlich haben wir es der Föderalität zu verdanken, dass wir nicht zu grosse Ballungszentren haben in denen sich ungestört Ghettos entwickeln können. Das ist aber keine Leistung sondern nur Glück.
      Nichts gegen Sprachkurse, die müssen sein, aber die reichen nirgendwo hin. Da braucht es schon sehr viel mehr.

      Je kleiner und verschiedener die Migrantengruppen sind, desto besser lassen sie sich integrieren.
  • FrancoL 07.07.2018 12:14
    Highlight Highlight Peter Blunschi:
    „Noch mehr Geld in den schwarzen Kontinent pumpen genügt nicht. Nötig wären fairere Wirtschaftsbeziehungen und bessere Regierungen.“
    Nein wir müssen nicht mehr Geld hineinpumpen sondern weniger HERAUSPUMPEN. Wir müssen einigermassen gerechte Preise zahlen und Ihnen Know-how anbieten und helfen sich zu entwicklen, dies alles beginnt indem man faire Preise für der Produkte, Rohstoffe und ARBEIT bezahlt.
    • Ueli der Knecht 07.07.2018 14:01
      Highlight Highlight Apropos Geld rein-/raus-pumpen, hier eine Studie:

      "One key finding of the report is that losses of
      financial resources by developing countries have
      been more than double the inflows of new financial resources since the financial crisis."
      http://www.eurodad.org/files/pdf/54f98666925bf.pdf
      User Image
  • mogad 07.07.2018 12:13
    Highlight Highlight "Europa muss nur schon aus demografischen Gründen ein Mass an Migranten zulassen."
    Mass heisst Limitierung. Europa ist die Massgabe ja verwehrt. Es dürfen alle kommen und bleiben. Das ist der Punkt. Diejenigen die in unbegrenzter Zahl kommen zwingen uns Masslosgkeit auf. Wer das nicht will muss sich als Hasser und Hetzer verschreien lassen. Dabei kam mir kürzlich die Erinnerung an Filmaufnahmen mit Roland Freisler in den Sinn. Ob angebracht oder nicht: Ohne Grund ist das ja nicht geschehn.
    • Ueli der Knecht 07.07.2018 14:11
      Highlight Highlight Masslosigkeit drückt sich zB. in folgenden unrichtigen(!) Sätzen aus:

      • "Es dürfen alle kommen und bleiben."

      • "Diejenigen die in unbegrenzter Zahl kommen zwingen uns Masslosgkeit auf."

      Beide Sätze sind unwahr, aber zeigen deutlich deine eigene Masslosigkeit, Graustufe Rot.

      Du rechtfertigst deine Masslosigkeit und deine unmoralische Barbarei mit der Behauptung, irgendwelche Leute würden "in unbegrenzter Zahl kommen". Das stimmt nicht. Deine Rechtfertigung ist haltlos.

      Insofern ist deine Rechtfertigung für deine unmoralische Masslosigkeit nur eine ebenso plumpe wie billige Ausrede.
    • Die Redaktion 07.07.2018 14:20
      Highlight Highlight @Graustufe Rot

      Dass jeder kommen darf ist soweit korrekt, denn wir leben in einem Rechtsstaat. Bleiben dürfen aber nicht alle, da wir in einem Rechtsstaat leben. Wer Menschen auf dem Meer ertrinken lassen will ist nunmal ein Hetzer und Hasser ob angebracht oder nicht.
    • mogad 07.07.2018 14:51
      Highlight Highlight Entfernt. Bitte formuliere deine Kritik sachlich. Danke, die Redaktion.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fastlane 07.07.2018 12:03
    Highlight Highlight Abschottung ist langfristig die einzige Lösung um zu verhindern dass Europa von Afrikanern überrannt wird. Salvini, Kurz und Co. haben das begriffen und sind ein Segen für Europa. Wer Migration immer noch als Chance betrachtet ist Blind für die Realität.
    • Die Redaktion 07.07.2018 14:25
      Highlight Highlight @Fastlane

      Abschottung ist unglaublich teuer und ändert an der Lage in der restlichen Welt nichts. Was machen wir, wenn Millionen Klimaflüchtlinge vor diesen Mauern stehen? Richtig, wir schützen das Klima nicht, sondern nur uns. Anstatt die Welt insgesamt und für alle lebenswerter zu machen, versuchen wir unseren extrem verschwenderischen Lebensstil zu erhalten. Diese Mauern werden auch unsere Särge sein.
    • bokl 07.07.2018 14:42
      Highlight Highlight Abschottung hat noch nie funktioniert...
    • zombie woof 07.07.2018 14:52
      Highlight Highlight Seit wann waren und sind Faschisten ein Segen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mova 07.07.2018 11:56
    Highlight Highlight Die Forderung ist nicht neu, aber besser als noch mehr Tot im Mittelmeer herauszuholen. Es braucht Auffanglager in den Nordafrika Länder. Keine Boote keine Tote.
    • Friction 07.07.2018 13:54
      Highlight Highlight „Keine Boote keine Tote“ - so was von Zynik hab ich schon lange nicht mehr gelesen. Und es ist der Tonus - er weckt Erinnerungen - böse Erinnerungen.
      Auch leere Boote hinterlassen Tote!
    • Die Redaktion 07.07.2018 14:29
      Highlight Highlight Keine Boote, keine Fischer, kein Lebensunterhalt, mehr Menschen die Flüchten. Nicht die Boote sind das Problem, sondern dass es nahezu keine legale Alternative gibt. Monate oder Jahre in einem Lager in Libyen zu warten ist keine Alternative, sondern eine Tortur.
  • stabiler 07.07.2018 11:49
    Highlight Highlight Typischer Watson-Artikel. Gefordert wird ein "Mittelweg", wie dieser aussehen soll, ohne dass die Grenzen besser gesichert werden und es dabei eben auch zu unschönen Bildern kommt, bleibt offen.

    Integrations- und Sprachkurse gibt es schon und Arbeitsverbote existieren in der CH bis auf die ersten 3 Monate nicht. Arbeitseinsätze werden verhindert, weil man ungelernten Migranten "die üblichen Löhne" zahlen muss - eine Forderung der pol. Linken (für die es wohl plausible Argumente gibt, die de facto aber kontraproduktiv wirkt.)

    Tatsächliche alternative Lösungsansätze sind keine erkennbar.
    • Die Redaktion 07.07.2018 14:35
      Highlight Highlight @Stabiler

      - Asylbewerber dürfen nur im Wohnkanton arbeiten
      - vielerorts wurden die Sprachkurse zwecks Einsparungen reduziert
      - Leute wie sie stehen der Integration im weg


      Mehr Geld an Grenzen zu verpulvern ändert an den Fluchtursachen nichts. Die müssen wir bekämpfen, aber wer kämpft schon gerne gegen sich selbst?

  • mogad 07.07.2018 11:48
    Highlight Highlight So werden Migrationskritiker angegangen: wegschauen und schweigen wenn Kinder ertrinken; Scharfmacher; Abschotter; Schreihälse; Schwarzweissdenker; Entmenschlichung Europas. Da reicht es zu sagen man wolle keine unbegrenzte Armutsmigration; da kann man lange unterscheiden zwischen echten Flüchtlingen und andern, da kann man zum xten Mal einen Verteilschlüssen für Europa verlangen, usw.. Es hilft Alles nichts. Es kommen die immer gleichen Beschimpfungen. Je tiefer man den Andersdenkenden herabwürdigt, umso erhabener fühlt man sich offenbar in seiner eigenen moralischen Ueberlegenheit.
    • Ueli der Knecht 07.07.2018 14:18
      Highlight Highlight Es ist aber doch aber ziemlich scheinheilig, um nicht zu sagen verlogen, wenn man Rassisten, fremdenfeindliche Hezter und faschistoide Rechtspopulisten zu "Migrationskritikern" schönredet und verharmlost.
    • Die Redaktion 07.07.2018 16:53
      Highlight Highlight @Graustufe Rot

      Man könnte ja allen "echten" Flüchtlingen eine gelbe Mondsichel mit Stern oder nur einen Stern anheften damit man sie auf den Booten besser erkennt.

      Ich persönlich erkenne nämlich nicht aus welchen Gründen jemand flüchtet. Einige hier scheinen aber übernatürliche Fähigkeiten zu besitzen.

      PS Gelbe Sterne wurden bereits vorproduziert.
    • mogad 07.07.2018 18:27
      Highlight Highlight @Linksgrün. Nein. Es würde reichen, wenn nicht alle Migranten als Flüchtlinge bezeichnet würden, noch bevor sie überhaupt registriert wurden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rubby 07.07.2018 11:40
    Highlight Highlight Solange die presse den menschen tote kinder (was absolut sehr tragisch ist) in bildern zeigt, kann keine vernümpftige lösung gefunden werden. Dass aber eine lösung gefunden werden muss ist allen klar...eine mauer.???....nur schon der gedanke schreckt mich ab..!!...sollte das mit einer mauer wirklich passieren wären wir nicht viel besset als trump und honegger...Moscheen schliessen und gesunde flüchtlinge in ihre länder zurück schaffen....das wäre meine option
    • mogad 07.07.2018 13:38
      Highlight Highlight Ironie: Warum keine Mauern? Israel hat auch eine gezogen und niemand regt sich darüber auf. Zumindest jene nicht, die das Sagen haben.
    • Ueli der Knecht 07.07.2018 14:20
      Highlight Highlight "Moscheen schliessen und gesunde flüchtlinge in ihre länder zurück schaffen....das wäre meine option"

      Wo wäre denn da ein Unterschied zu Mauerbau, Honegger-Stasi oder Fascho-Trump? Das ist doch Hans-was-Heiri. Alls nur faschistoide Träume.
    • Ueli der Knecht 07.07.2018 14:29
      Highlight Highlight "Zumindest jene nicht, die das Sagen haben."

      Eine kleine Minderheit schützt sich vor der Mehrheit. Apartheid hat aber noch nie funktioniert, Graustufe Rot.

      Die Geschichte würde auch lehren, dass noch jede Kultur über kurz oder lang unterging, nachdem sie anfing Mauern zu bauen, und immer mehr ihrer Ressourcen in Sicherheit und Selbstschutz zu verschwenden.

      Israel ist ein Wimpernschlag der Geschichte und hat auf die Dauer keine Chance zu überleben, wenn es so weiter macht. Mit ihrem krassen Apartheid-Regime verspielt sich Israel auch noch die Daseinsberechtigung.
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