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President Donald Trump reacts after speaking during a campaign rally at the Huntington Center, Thursday, Jan. 9, 2020, in Toledo, Ohio. (AP Photo/Tony Dejak)
Donald Trump

Es läuft für ihn: Donald Trump bei einem Wahlkampfauftritt am Donnerstag in Toledo (Ohio). Bild: AP

Analyse

Das Wahljahr hat begonnen und Donald Trump steht ziemlich gut da

US-Präsident Donald Trump hat das Wahljahr 2020 mit einem Knall eröffnet. Bislang aber sind im Ringen mit Iran die Vorteile auf seiner Seite. Auch das Impeachment verläuft in seinem Sinn.



Die Überreste des Silvesterfeuerwerks waren noch nicht überall entsorgt, da knallte es schon wieder. Aber so richtig. In der Nacht zum 3. Januar befahl US-Präsident Donald Trump die gezielte «Liquidierung» des iranischen Topgenerals Ghassem Soleimani in Bagdad. Der Drohnenangriff auf den populären Offizier mobilisierte im Iran die Massen gegen den «grossen Satan» USA.

Damit liess Trump das ohnehin zum Zerreissen gespannte Verhältnis mit der Islamischen Republik vollends eskalieren. Was hat ihn motiviert, ausgerechnet zum Auftakt des Wahljahrs? Schliesslich hatte Trump seinen Anhängern das Ende der «endlosen lächerlichen Kriege» versprochen. Die offizielle Begründung, Soleimani habe Anschläge auf US-Ziele geplant, glaubt kaum jemand.

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Video: srf

Sehr viel näher liegt eine andere Version. Wenige Tage vor der Tötung Soleimanis stürmten proiranische Demonstranten den Eingangsbereich der US-Botschaft in Bagdad. Der riesige Komplex befindet sich in der eigentlich hoch gesicherten «grünen Zone» im Zentrum der irakischen Hauptstadt. Der US-Präsident soll darüber derart in Rage geraten sein, dass er den Angriff auf Soleimani befahl.

Das Geisel-Trauma von Teheran

Dabei hatten sich die Angreifer zu jenem Zeitpunkt bereits von der Botschaft zurückgezogen. Doch die Attacke erinnert an eine der traumatischsten Episoden der US-Geschichte: Am 4. November 1979 hatten iranische Studenten die Botschaft in Teheran besetzt. Sie hielten 52 Amerikaner während 444 Tagen als Geiseln und forderten die Auslieferung des gestürzten Schahs Reza Pahlevi, der noch während der Besetzung in seinem Kairoer Exil an Krebs starb.

Die Geiselnahme war neben der Niederlage im Vietnamkrieg vier Jahre zuvor die wohl grösste Demütigung für die USA nach dem Zweiten Weltkrieg. Für Donald Trump, der seit Jahrzehnten den echten oder vermeintlichen Niedergang seines Landes beklagt («Make America great again»), dürfte sie eine wesentliche Motivation für seine harte Haltung gegenüber Iran bilden.

In seiner Drohung auf Twitter, die USA hätten im Fall eines Vergeltungsschlags für die Tötung Soleimanis 52 iranische Ziele ins Visier genommen (darunter auch kulturelle Stätten), bezog der Präsident sich explizit auf die Zahl der Amerikaner, die sich vor 40 Jahren in iranischer Geiselhaft befanden. Es ist die Trumpsche Version des alttestamentarischen Prinzips «Auge um Auge, Zahn um Zahn».

Bislang ist die Rechnung für ihn aufgegangen. In der Nacht auf Mittwoch feuerte Iran tatsächlich Raketen auf zwei US-Stützpunkte im Irak ab. Doch die Schäden hielten sich in Grenzen, es gab weder Tote noch Verletzte. Damit fiel es Trump leicht, an seiner Medienkonferenz die Wogen zu glätten und zu erklären, die USA seien «bereit zum Frieden mit allen, die dies wollen».

Iran in der Defensive

Im Hinblick auf seine angestrebte Wiederwahl im November war es die perfekte Botschaft an die kriegsmüde US-Wählerschaft. In die Hände spielt ihm auch der am Samstag von Iran eingestandene versehentliche Abschuss einer ukrainischen Boeing 737 nach dem Start in Teheran. Alle 176 Menschen an Bord kamen ums Leben.

Dieser «katastrophale Fehler», so Präsident Hassan Rouhani, versetzt Iran zusätzlich in der Defensive. Dennoch wäre die Annahme vermessen, die Iraner würden die Tötung von General Soleimani damit auf sich beruhen lassen. An einer kriegerischen Eskalation zum heutigen Zeitpunkt haben sie selber kein Interesse, da sie fast nur verlieren können.

Der Angriff auf die US-Stützpunkte im Irak dürfte in erster Linie eine symbolische Funktion gehabt haben. Er sollte das wütende Volk beruhigen. Für grössere und «echte» Rachakte hat Iran nach wie vor zahlreiche Optionen. «Die Iraner versuchen in den US-Wahlkampf einzugreifen, um so Trump direkt zu treffen», meinte der Nahost-Kenner Ulrich Tilgner im Interview mit watson.

House Speaker Nancy Pelosi of Calif., and Senate Majority Leader Mitch McConnell, of Ky., talk before the start of a memorial service for Rep. Elijah Cummings, D-Md., in Statuary Hall at the U.S. Capitol in Washington, on Thursday, Oct. 24, 2019. Cummings died at the age of 68 on October 17 due to complications concerning long-standing health challenges. (Erin Schaff/Pool via AP)

Nancy Pelosi und Mitch McConnell streiten über das Impeachment. Bild: AP

Schwere Anschläge auf US-Ziele sind im Verlauf des Jahres nicht nur wahrscheinlich, sondern so gut wie unvermeidlich. Fürs Erste aber kann Donald Trump sich zurücklehnen, die Krise verläuft ganz nach seinem Gusto. Ähnlich sieht es beim Verfahren zu seiner Amtsenthebung aus. Die Demokraten haben nach wie vor kaum Chancen, den verhassten Präsidenten auf diesem Weg loszuwerden.

Hickhack um Impeachment

Im Dezember erhob das von der Opposition kontrollierte Repräsentantenhaus formell Anklage gegen Trump wegen Machtmissbrauchs und Behinderung der Kongress-Ermittlungen. Doch die Weiterleitung der Anklageschrift an den Senat, der für den eigentlichen Prozess zuständig ist, verzögert sich. Die beiden Kammern des Parlaments liefern sich ein Hickhack um den Ablauf des Verfahrens.

Mitch McConnell, der als Anführer der republikanischen Mehrheit die Traktandenliste im Senat bestimmt, will das Verfahren möglichst rasch abschliessen. Seine Gegenspielerin Nancy Pelosi hingegen verlangt, dass neue Zeugen einvernommen und Dokumente vorgelegt werden können. Sie hält die Anklageschrift zurück und versucht, McConnell so unter Druck zu setzen.

Bolton als Kronzeuge?

Indirekt gestehen die Demokraten damit ein, dass sie bislang kaum etwas in der Hand haben, um die Phalanx der Republikaner im Senat zu durchbrechen. Die Indizien für Trumps Fehlverhalten in der Ukraine-Affäre sind fundiert und überzeugend, doch ihre bisherigen Zeugen sind «Leichtgewichte» (wer erinnert sich an ihre Namen?) ohne direkten Zugang zum Präsidenten.

Trumps «Impeachment» erklärt

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Video: srf/SDA SRF

Aufhorchen lässt deshalb, dass sich der frühere Sicherheitsberater John Bolton zur Aussage vor dem Senat bereit erklärte für den Fall, dass er unter Strafandrohung vorgeladen wird. Er wäre genau der Kronzeuge, der den Demokraten bislang gefehlt hat. Boltons Angebot dürfte allerdings in erster Linie für die «Galerie» erfolgt sein, denn Mitch McConnell wird darauf kaum eingehen.

Heikle Teilnahme am WEF

Donald Trump hat nach wie vor beste Chancen, das Impeachment schadlos zu überstehen. Mehr beunruhigen muss ihn, dass seine Iran-Politik in der amerikanischen Bevölkerung mehrheitlich auf Ablehnung stösst, wie eine Umfrage von «USA Today» zeigt. 55 Prozent meinten, die Tötung von Ghassem Soleimani habe die USA unsicherer gemacht. Nur 24 Prozent sahen dies anders.

Diese Umfrage reflektiert einerseits die Abneigung vieler Amerikaner gegen aussenpolitische «Abenteuer» nach den Erfahrungen in Afghanistan und Irak. Sie reflektiert aber auch die tiefe Polarisierung der Gesellschaft, in der Donald Trump deutlich mehr Gegner als Fans hat. Fraglich ist, ob die Demokraten dies im Hinblick auf die Wahlen im November ausnützen können.

So müssten ihre Kandidatinnen und Kandidaten kurz vor dem Start der Vorwahlen im Februar die Tatsache anprangern, dass Donald Trump ans Weltwirtschaftsforum reisen und mit dem «Davos Man» kungeln will, der verhassten Symbolfigur einer ökologisch und sozial verheerenden Hyper-Globalisierung. Ihr Formstand lässt daran zweifeln, dass sie es tun werden.

Vorerst läuft alles im Sinne von Donald Trump. Ob er übernächste Woche wirklich nach Davos kommen wird, bleibt angesichts seiner unsteten Persönlichkeit offen. Glauben kann man es erst, wenn die Air Force One in Kloten gelandet ist.

US-Militärschlag gegen Iran-General

Schafft es Trump im Amt zu bleiben?

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86
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86Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Abraham Colombo 13.01.2020 07:50
    Highlight Highlight Die USA hat es verdient ein Präsident zu haben der das Land ruiniert und in Chaos stürzt. Sie sollen ihn ruhig wiederwählen uns tangiert das ja reichlich wenig wenn nicht Watson über jeden Furz von Donald berichten würde.
    • Mijasma 13.01.2020 16:47
      Highlight Highlight Die USA haben den Präsidenten den sie verdienen. Bin ihrer Meinung. Ich hoffe auch auf seine Wiederwahl.
    • rodolofo 14.01.2020 07:42
      Highlight Highlight Wenn Trump wiedergewählt wird, steigt das Risiko für einen weiteren Finanz-Crash, weil seine Regierung den Bankensektor wieder total dereguliert hat.
      Anders aber, als 2008, werden die Staaten dann so hoch verschuldet sein, dass sie die Banken (und die unverschämten Löhne und Boni der "Spitzen"-Banker, die eigentlich Nieten sind) nicht mehr retten können, indem sie die dafür nötigen Geldmittel aus den richtig deklarierten Einkommen und Vermögen des Mittelstandes und -wo es noch möglich ist- der Unterschicht heraus pressen!
      Dann wird die Party auf dem "Oberdeck der Titanic" vorbei sein...
  • rodolofo 13.01.2020 07:45
    Highlight Highlight Das bedeutet wohl, dass es für die USA den Klimawandel auch während 4 weiteren Jahren nicht geben wird, ähnlich wie in Australien heute...
  • PrivatePyle 13.01.2020 06:46
    Highlight Highlight "Schwere Anschläge auf US-Ziele sind im Verlauf des Jahres nicht nur wahrscheinlich, sondern so gut wie unvermeidlich."

    Warum sollte dies Trump schaden? Es würde ja nur belegen, wie wichtig und richtig, sein Schlag gegen den Terroristen Soleimani und war.
    Ich sehe den iranischen Einfluss auf die Wahlen nicht. Und schon gar nicht, wie dieser den Republikaner schaden sollten.
  • sslider 12.01.2020 23:23
    Highlight Highlight Bernd,das Brot wäre ein geeigneter Gegenkandidat,alternativ Tom oder Jerry
  • ray c 12.01.2020 23:02
    Highlight Highlight der läuft durch, gut so.
  • Sandro Kifer 12.01.2020 22:38
    Highlight Highlight Trump 4 president!
    • Froggr 12.01.2020 23:24
      Highlight Highlight Yiiihaaaaaa. Freude herrscht noch immer!
    • Unicron 12.01.2020 23:25
      Highlight Highlight Warum?
    • panaap 13.01.2020 14:52
      Highlight Highlight 4? Er ist doch 1 President?
  • Max Dick 12.01.2020 22:18
    Highlight Highlight Es steht noch nichtmal der Gegner von Trump fest - und er wird schon zum Sieger erklärt. Es gibt bei den Demokraten ein breites Feld an Kandidaten, und absolut keinen Favoriten. Und die Kandidaten sind alles andere als Alibigegner, die haben teilweise sehr unterschiedliche Programme.
    • Unicron 12.01.2020 23:28
      Highlight Highlight Da ist ja das Problem. Es sticht keiner heraus. In der Vorwahl der Republikaner hat damals schon jeder nur über Trump gesprochen. Sei dem Demokraten hat sich nicht mal ein Jahr vor der Wahl kein klarer Favorit hervor getan.
      Und war fast noch schlimmer ist, die drei mit den besten Chancen nominiert zu werden sind alle über 70.
    • UncleHuwi 13.01.2020 07:26
      Highlight Highlight Bernie Sanders?
    • Max Dick 13.01.2020 07:39
      Highlight Highlight Unicorn: Trump ist jetzt ein Fall, daran muss man sich nicht unbedingt orientieren. Über Hillary sprachen übrigens schon 20 Jahre vor der Wahl alle, genützt hats ihr trotzdem nichts.

      Bill Clinton und Obama waren auch nicht DIE grossen Namen vor der ersten Vorwahl, und sie haben es geschafft, gegen grosse Gegner zu siegen.

      Gore, Kerry und Hillary Clinton hingegen waren stets Favoriten bei den Demokraten, bekannte Namen - und schafften es nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Noblesse 12.01.2020 22:02
    Highlight Highlight Trump macht schon seit 4 Jahren nichts anderes als Wahlkampf, daher beginnt dieser nicht erst jetzt. Dazwischen hat er Leute gefeuert, Stellen nicht besetzt und das Land und die Welt gespalten und verunsichert. Schön für alle, die ihn so wunderbar finden.
    • PrivatePyle 13.01.2020 06:58
      Highlight Highlight Genau. Die Demokraten zetteln ein Impeachment an, aber Trump wird die Schuld an der Spaltung in die Schuhe geschoben.

      So redet jeder die Welt gerade zu recht, wie es ihm gefällt.

      Ihr könnt es einfach nicht schlucken, dass Trump bis anhin vieles richtig gemacht hat und die klare Kante, die er gegen aussen zeigt bei den Amis zurecht gut ankommt.
    • RicoH 13.01.2020 12:38
      Highlight Highlight PrivatePyle

      Derjenige der das ganze angezettelt hat ist jetzt Gegenstand des Impeachments.

      Kurz: Trump ist der Sünder, nicht die Demokraten.
  • Walter Flickenteppich Ballaballa 12.01.2020 21:52
    Highlight Highlight Gemach gemach, jetzt kommt er erstmal nach Davos wirbelt etwas Schnee auf, schubst alle wie ein asozialer zur Seite und manövriert seine grimmige Visage in die Kameras um dann womöglich durch irgendetwas düpiert abzureisen und Mist auf Twitter zu schreiben.
  • bcZcity 12.01.2020 21:30
    Highlight Highlight Ich sehe auch keinen Gegner oder Gegnerin. Gibt es überhaupt jemanden? Wann fängt da der Wahlkampf an? Oder debattieren die noch immer....bis zur letzten Minute?
    • Nunja 12.01.2020 21:43
      Highlight Highlight Der Wahlkamf läuft seit Januar 19.
      1. Februar Iowa Caucus, dann weiter durch alle Bundesstaaten, 13.-16. Juli Convention und Wahl des demokratischen Kandidaten.
  • UrGamer 12.01.2020 21:24
    Highlight Highlight Bin kein Trump Anhänger, aber der wird zu 99% wiedergewählt...
    • Froggr 12.01.2020 23:26
      Highlight Highlight Gut so! Die Wähler sollen sich nicht von den Bashern verunsichern lassen.
  • Ehrenmann 12.01.2020 20:36
    Highlight Highlight Ich freue mich schon auf den Artikel von Löpfe morgen, welcher Trump schon im Gefängniss sieht und den nächsten demokratischen Präsident im November prophezeit.
    • Eidg. dipl. Tütenbauer 12.01.2020 21:05
      Highlight Highlight Wenn das ihre einzige Freude ist dann gute Nacht.
  • w'ever 12.01.2020 20:14
    Highlight Highlight selbstzerstörungsmechanismus ist aktiviert
    Benutzer Bild
  • Jörg K. 12.01.2020 20:06
    Highlight Highlight Danke für diesen Bericht. Hoffe das er wiedergewählt wird und noch einiges bewirken kann. Wir haben hier dank unseren Medien eine völlig falsche Weltsicht. Trump hielft uns dabei um diese Bevormundung etwas zu korrigieren.
    • Nunja 12.01.2020 21:45
      Highlight Highlight Versuchen Sie mal, 10 Sätzen von Trump an einem seiner Rallys zu folgen. Er kann keine klaren Gedanken formulieren.
      Der Mann ist (neben seiner schweren psychischen und moralischen Defekten) dement.
    • reactor 12.01.2020 22:38
      Highlight Highlight Wenn es einen rücksichtslosen, dumpfbackigen, betrügenden Millionär braucht um ihre Weltsicht zu korrigieren, dann ist es nicht so weit mit ihrer Sicht
    • Froggr 12.01.2020 23:28
      Highlight Highlight Nunja: Ich sehe weder Demenz, noch psychische Defekte noch moralische Defekte. Wir bewegen uns ganz offensichtlich nicht auf der selben Medienplattform ;-). Hoffe das Beste für the Donald.
    Weitere Antworten anzeigen
  • HundBasil 12.01.2020 19:56
    Highlight Highlight Seien wir dankbar für Typen wie Trump.
    • Eidg. dipl. Tütenbauer 12.01.2020 21:28
      Highlight Highlight Fehlt noch die Angabe eines Spendenkontos, für's Wahlkässeli weisch bravä Basil.
    • HundBasil 13.01.2020 04:24
      Highlight Highlight Wäre bestimmt besser, als sein Geld in Tüten zu investieren und sich die Gedanken zu vernebeln.
    • Bruuslii 13.01.2020 07:22
      Highlight Highlight da hast du irgendwie recht. trump zeigt europa, dass es sich nicht mehr auf die usa verlassen darf und endlich auf eigenen füssen stehen lernt.

      trump ist nur das konzentrierte symptom davon, dass sich die usa von moral, ethik und rechtschaffenheit abgewendet hat und sich lieber dem mammon, egoismus, betrug und kriegstreiberei hingibt.
  • MartinZH 12.01.2020 19:16
    Highlight Highlight Es ist zwar schlimm für die US-amerikanische Polit-Kultur, sowie auch für die gesamte Welt, aber wenn man sich nüchtern die "real existierende" Situation betrachtet, läuft es – ohne sich irgendwelche Illusionen zu machen – erneut auf einen Trump-Sieg hinaus...😔
    • Klaus07 12.01.2020 20:19
      Highlight Highlight Muss es nicht. Oder haben Sie bereits den Wahlherbst 2018 vergessen? Die Dems haben 5,2% zugelegt. Die Zustimmungswerte Trump sind immer noch in auf einem tiefen Niveau. Seit 2017 lagen die Zustimmungswerte nie über 45%.
      Es gibt mehrere Faktoren die über einen Sieg oder eine Niederlage entscheiden.
      1. Welcher Kandidat der Dems gegen Trump antritt.
      2. Wie gut können die Dems ihre Wähler mobilisieren.
      3. wie entwickelt sich die Wirtschaft 2020
      4. was stellt Trump noch an - Iran/China etc.
      5. wie läuft das Impeachment ab.

      Trump bereits als Sieger zu bezeichnen ist reine Spekulation!
    • maylander 12.01.2020 22:18
      Highlight Highlight @Klaus07

      Hillary Clinton hatte auch mehr Stimmen als Trump. Dank dem US Wahlsystem sind die Prozentzahlen der Wahlstimmen nicht so wichtig. Es kommt am Ende auf die Elektoren an.
    • MartinZH 12.01.2020 22:24
      Highlight Highlight @maylander: Aha... Denkst Du jetzt, das ist neu...? 🤔 Hat sicher noch niemand gelesen oder gehört... 😉👍😂
  • LaPalomaOhe 12.01.2020 19:07
    Highlight Highlight Ich sende schon mal herzlichen Glückwunsch zur Wiederwahl, dieses Mal wird das Ergebnis wohl eindeutiger ausfallen, und nicht wieder bei der Vereidigung mauscheln und den Platz in Washington eine Stunde vorher zeigen, wo er noch nicht voll ist.
  • Alon Renner 12.01.2020 18:57
    Highlight Highlight Vielleicht möchtet Ihr aktuell darüber berichten, was sich in der Amerikanischen Opposition tut? Und damit meine ich nicht die Demokratische Partei, sondern in deren rasant wachsenden progressiven Flügel? Bernie Sanders und Elizabeth Warren halten in den ganzen USA wöchentliche Veranstaltungen mit zehntausenden von Besuchern ab. Man hört nur immer von den Trump Rallys... Das aber auf der Gegenseite eine riesige Massenbewegung mit spannenden Protagonisten, gewählten Abgeordneten, Online Medien, etc entstanden ist und diese uns allen Grund zur Hoffnung geben, liest man viel zu selten.
    • Nilda84 12.01.2020 22:28
      Highlight Highlight Ich bin gespannt darauf zu sehen was die Yang-Gang in den Early States abliefern kann. Auch wenn ich weiss, dass dies ziemlich unwahrscheinlich ist, wäre Yang doch ne coole Alternative nach Trump...
  • Pana 12.01.2020 18:51
    Highlight Highlight Zu Bolton muss man noch erwähnen, dass Trump damit gedroht hat, seine Aussage vor dem Senat per "executive privilege" zu blockieren.

    Logisches Handeln einer völlig unschuldigen Person.
    • AdvocatusDiaboli 13.01.2020 00:50
      Highlight Highlight Kennst du deinen Feind immer noch so schlecht? Trump sagt das nur damit er dann Bolton trotzdem Aussagen lassen kann. Er weiss bereits jetzt das Bolton nichts schlimmes sagen kann (oder wird).
  • Quacksalber - Fehler beim bearbeiten der Anfrage 12.01.2020 18:27
    Highlight Highlight Weitere vier Jahre Zeit für viele Länder sich endlich von den USA abzunabeln.
    • AdvocatusDiaboli 13.01.2020 02:42
      Highlight Highlight Du solltest mit gutem Beispiel mit der Schweiz vorangehen, bevor du verlangst dass andere Länder deiner Pfeiffe nachtanzen.
    • RicoH 13.01.2020 12:57
      Highlight Highlight "Nach deiner Pfeife tanzen" heisst das.

      Ich lese immer wieder, dass die Schweiz unabhängig von der EU sein soll. Wenn aber geschrieben wird, dass man sich von der Abhängigkeit der USA lösen sollte, ist das dem AdvocatusDiaboli auch nicht recht.

      Ich nenne das Verblendung oder merkwürdige Auffassung von Unabhängigkeit.
    • Fritz N 13.01.2020 15:25
      Highlight Highlight Das wäre eigentlich ja noch eine schöne Entwicklung aus all dem ;)
      Die Staaten nehmen meiner Meinung nach kulturell schon viel zu lange eine zu grosse Rolle ein
  • Goldjunge Krater 12.01.2020 18:21
    Highlight Highlight Ich bin gerade in Chicago, würde euch evtl auch einmal gut tun die Welt nicht nur durch CNN zu erleben und dann eure Blasen-Stories zusammenzuschreiben..

    Die Mehrheit der Leute hier findet die Eliminierung des Terroristen sehr gut. Als Bin Laden ausgelöscht wurde klatschten alle freudig..

    CNN und MSNBC versuchen hier weiterhin das Volk mit unaufhörlichen Geschichten zu spalten.. Traurig..
    • Kruk 12.01.2020 18:42
      Highlight Highlight Hast du eine Umfrage gemacht oder mit allen gesprochen?
    • reactor 12.01.2020 18:51
      Highlight Highlight Tja, sie werden wohl auch nur mit den 'richtigen' Leuten verkehren... Bin froh muss ich mit die nicht antun!
    • LaPalomaOhe 12.01.2020 19:14
      Highlight Highlight Der zwangsfinanzierten Märchenschau in D ist kurz nach der Wahl ein Fehler unterlaufen, die haben bei einer der wenigen Life-Sendungen Ranga Yogeshwar reden lassen, der kurz vor den US-Wahlen durch Amerika gefahren ist, ohne ihn vorher zu impfen dass er darüber nicht reden soll. (Das machen die nachweislich bei ihren Gästen, wenn die nicht von einer Rekrutierungsfirma gestellt werden)
      Na ja, der hat dann mal ausposaunt wie das in den USA so auf dem Lande aussieht, und das dort fast alle Trump wählen und dass ihn das überhaupt nicht erstaunt hat dass Donald nun Präsi ist... ;-)))
    Weitere Antworten anzeigen
  • Erklärbart. 12.01.2020 18:15
    Highlight Highlight "Das Wahljahr hat begonnen und Donald Trump steht ziemlich gut da"

    Hat irgendjemand (ausser Impeach Löpfe) ernsthaft was anderes erwartet?

    Der wird leider durchmarschieren. Aber ich hoffe trotzdem dass ich eines Besseren belehrt werde.
    • Eidg. dipl. Tütenbauer 12.01.2020 21:03
      Highlight Highlight Beim Barte des Propheten...
    • Vanessa_2107 12.01.2020 22:16
      Highlight Highlight Nein, der wird nicht einfach durchmarschieren!
    • Erklärbart. 13.01.2020 08:20
      Highlight Highlight Ich hoffe du hast recht Vanessa!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matthias Thommen 12.01.2020 17:44
    Highlight Highlight Eigentlich ein guter Artikel.
    Nur, dass der Iran die Vergeltungsschläge durchgeführt hat, um das "wütende Volk zu beruhigen" stimmt nicht wirklich.
    Das "wütende Volk", das Soleimanis Tod betrauerte, waren hauptsächlich bezahlte Basij. Das breite Volk ist tatsächlich wütend - aber auf die Mullahs! Siehe auch die Demonstrationen vorgestern! Anlässlich von Soleimanis Tod wurden Kuchen gebacken und Süssigkeiten verteilt (übrigens auch im Irak!), weil an seinen Händen viel Blut, auch von Oppositionellen klebte!
    • Kruk 12.01.2020 18:03
      Highlight Highlight Es gibt sowohl Befürworter (nicht wenige) wie auch Gegner dieses Regimes. das "Volk" beinhaltet beide.
    • Klaus07 12.01.2020 18:24
      Highlight Highlight Das muss aber sehr teuer geworden sein für die Mullahs. Die Basidsch-e Mostaz'afin hat ca. 90000 Mitarbeiter?
      Benutzer Bild
    • Matthias Thommen 12.01.2020 18:43
      Highlight Highlight Natürlich hat das Regime auch Anhänger...aber die Gegner sind in der Überzahl..
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Kann ich das noch essen oder muss ich's wegwerfen? Mit diesen Tipps bist du safe

Die Norweger minimieren die Lebensmittelverschwendung mit einem eleganten Trick. Neu heisst die Haltbarkeitsangabe: «Mindestens haltbar bis, aber nicht schlecht nach».

Kann man das noch essen? Die Frage, ob kürzlich abgelaufene Milch, Joghurts oder Eier noch geniessbar sind oder sofort in den Abfall gehören, sorgt in den besten Familien für heftige Diskussionen. Manche glauben, dass sofort das passiert, wenn man mit abgelaufenen Lebensmitteln in Berührung kommt.

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