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epa06213876 US President Donald J. Trump speaks during the opening session of the General Debate of the 72nd United Nations General Assembly at UN headquarters in New York, New York, USA, 19 September  2017.  The annual gathering of world leaders formally opens 19 September 2017, with the theme, ÔFocusing on People: Striving for Peace and a Decent Life for All on a Sustainable Planet.'  EPA/JUSTIN LANE

Donald Trump während seiner Rede vor der UNO-Generlaversammlung. Bild: EPA/EPA

Analyse

Diplomaten-Sprache? Vergiss es! – Die 3 wichtigsten Erkenntnisse nach Trumps UNO-Rede

Mit Spannung wurde Donald Trumps erste Rede vor der UNO-Generalversammlung erwartet. Das sind die drei wichtigsten Erkenntnisse seiner rund 40-minütigen Ansprache.



Trump tritt bei Nordkorea an Ort und Stelle

Das Hin und Her dauert nun schon seit Monaten. Kim Jong Un provoziert mit Raketentests, Donald Trump schiesst mit scharfen Worten zurück.

Wohin führt das nur?

Die heutige Rede von Donald Trump hat wieder einmal gezeigt, dass dem US-Präsidenten die Hände gebunden sind. Er drohte Nordkorea zwar mit der «kompletten Vernichtung», doch neu ist das nicht. Auch wenn diese Aussage Schlagzeilen machen wird, eine neue Eskalationsstufe ist damit nicht erreicht. Auf Trumps Twitter-Kanal waren schon mehrere Male Drohungen dieser Art zu lesen.

Ein militärischer Vernichtungsschlag ist für Trump nur schon deshalb nicht möglich, weil Nordkoreas Nachbar China das nicht toleriert. Ein Angriff liegt auch deshalb nicht im Bereich des Möglichen, weil in Südkorea und Japan Millionen von Menschenleben auf dem Spiel stünden. 

Trump richtete zwar angriffige Worte an die Adresse von Kim Jong Un. Doch der US-Präsident dürfte genau wissen, dass die einzige realistische Option, den nordkoreanischen Machthaber ernsthaft zu schwächen, Sanktionen sind. Dazu braucht er China und Russland. Deswegen hielt er sich auch mit Kritik an Moskau und Peking zurück und sprach stattdessen Lob aus.

Die Tonalität kein bisschen angepasst

Wer dachte, Donald Trump würde seine Sprache vor der UNO-Generalversammlung diplomatischen Gepflogenheiten anpassen, der irrte sich. Etwas spitz formuliert: Trumps Rede war eigentlich eine Zusammenfassung seines Twitter-Feeds der vergangenen Monate. 

Nachdem der US-Präsident Kim Jong Un bereits am Freitag auf Twitter «Raketen-Mann» nannte, tat er dies auch heute. Bemerkenswert auch die Aussage, dass einige Teile der Welt «zur Hölle» fahren würden.

Auch sonst unterschied sich Trumps Rede nicht gross von jenen, die er in den USA abhält. Gleich zu Beginn seines heutigen Auftritts lobte er den aktuellen Zustand der Vereinigten Staaten. Noch nie hätten so viele Leute gearbeitet, die Arbeitslosigkeit sei so tief wie nie und die Börse befände sich auf einem Allzeithoch. 

Trump setzte auch vor den versammelten Regierungschefs der Welt auf die Devise «America First». Der US-Präsident wiederholte seine Absicht, die Aussenpolitik an den Interessen der Vereinigten Staaten auszurichten. «Als Präsident der Vereinigten Staaten werde ich Amerika immer an die erste Stelle stellen», sagte er. 

In Sachen Rhetorik also nichts Neues heute in New York.

Iran pfui, Saudi-Arabien hui

Scharfe Kritik übte der US-Präsident aber nicht nur an Nordkorea, sondern an auch an den Machthabern von Kuba, Venezuela, Syrien und Iran. Das Regime in Teheran nannte er «mörderisch» und er sprach von einem «Schurkenstaat». 

Den Deal, der Obama im Jahr 2016 mit Teheran einging, bezeichnete Trump als eine «Peinlichkeit für die USA». Es sei an der Zeit, so der US-Präsident, dass die Welt mitmache, «Irans Streben nach Tod und Verwüstung zu beenden». Und vor allem müsse die iranische Regierung endlich damit aufhören, Terroristen zu unterstützen. 

Saudi-Arabien, das im Jemen seit zwei Jahren einen Krieg führt, dem schon tausende Menschen zum Opfer fielen, kritisiere er nicht.

Iran verurteilt Trumps «Hassrede»

Der Iran hat die erste Rede von US-Präsident Donald Trump bei den Vereinten Nationen verurteilt. «Solche Hassreden gehören ins Mittelalter und nicht ins 21. Jahrhundert», twitterte Aussenminister Mohamed Dschawad Sarif am Dienstag.

Daher sei es für Teheran auch unwürdig, auf diese Rede überhaupt einzugehen. Trump hatte den Iran bei der UNO-Generaldebatte in New York zuvor als wirtschaftlich ausgelaugten Schurkenstaat bezeichnet, der vor allem Gewalt exportiere. Obendrein sei das Abkommen über das iranische Atomprogramm eine Erniedrigung für die USA. (sda/dpa)

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108Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Trump's verschwiegener Sohn 20.09.2017 15:22
    Highlight Highlight Das Unerträglichste was passieren könnte, wäre, wenn dieser Netanyahu am Ende es doch noch schafft, die USA in einen Krieg gegen den Iran zu treiben. Auch wenn einige (kürzlich) unternommene personelle Entscheide (Flynn, Bannon, Harvey) und anderes dagegen sprechen, bleibt dieses ungute Gefühl, dass es Netanyahu am Ende doch schafft. Es ist unvorstellbar, in was für einer Welt dass jemand wie Netanyahu leben muss, wenn er ernsthaft das Gefühl hat, sein kleines Land bekomme dauernd dieses übermässige Extra an Aufmerksamkeit....
  • Vanessa_2107 20.09.2017 00:30
    Highlight Highlight John Kelly's Reaktion auf Trumps Ankündigung, er würde Nord Korea zerstören...
    Benutzer Bild
  • Pirat der dritte 19.09.2017 23:42
    Highlight Highlight Aus Trump wird keiner wirklich schlau. Einerseits hat er gute Leute in der Regierung, machen im Hintergrund eigentlich einen guten Job, andererseits diese unmögliche Rede. Vielleicht nur Show zur Beruhigung seiner Wähler und um von den eigentlichen Vorhaben abzulenken. Wie auch immer, es bleibt spannend!
  • malu 64 19.09.2017 22:23
    Highlight Highlight Es ist eine Tatsache, dass Kriegsdrohungen und Kriege die Wirtschaft ankurbeln. Es braucht Waffen, Munition, Vorräte, Soldaten usw.
    Nach dem Krieg Bestatter, Särge, Helden-
    friedhöfe , Duftspray gegen den Leichengeruch Baumaschinen, Baumaterial und wieder viel Frauenpower, um das Aufzubauen, was durch ein paar Idioten mit egoistischem,provokantem
    Machogehabe zerstört wurde.
  • malu 64 19.09.2017 21:44
    Highlight Highlight Die gegenwärtige wirtschaftliche Lage in den Staaten ist Obamas verdienst. Die unsichere Weltlage und die pubertären Provokationen hat Trump mitzuverantworten
    • NWO Schwanzus Longus 19.09.2017 21:55
      Highlight Highlight Das so viele Amerikaner arm sind wie nie zuvor ist auch Obamas Verdienst.
      Play Icon

      Ganz ehrlich diese Propaganda das Obama so viel gutes getan hat ist sowas von lächerlich.
    • malu 64 19.09.2017 22:54
      Highlight Highlight Oh ja natürlich! Obama war doch verantwortlich für die Immoblase und verschiedenen Bankenpleiten!??
    • StilleLaute 19.09.2017 23:44
      Highlight Highlight Quatsch, Obama hat den Scherbenhaufen von G.W. Bush aufräumen müssen. Es ist immer das Gleiche bei den Amis. Die Republikaner hinterlassen einen riesen Scherbenhaufen, dann kommt ein Demokrat, von dem erwartet wird, dass er das in kurzer Zeit aufräumt und alles zum Besseren wendet. Das schafft er natürlich nicht, darum wählen sie dann wieder einen Republikaner... usw. ... usw.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 19.09.2017 21:26
    Highlight Highlight Früher war alles wilder. Am 13. Oktober 1960 hat Chruschtschow im UNO-Hauptquartier wutentbrannt seinen rechten Schuh ausgezogen und damit auf das Rednerpult gehauen.
    • Hinkypunk #wirsindimmernochmehr 19.09.2017 22:08
      Highlight Highlight Und mit viel mehr Kraft!
    • dmark 19.09.2017 22:19
      Highlight Highlight Vielleicht hat er das nur deshalb nicht gemacht, weil er Schweissfüsse hat? ;)
    • Sir Konterbier 19.09.2017 22:40
      Highlight Highlight Wenn man seinen ökologischen Fussabdruck anschaut dann besteht daran eigentlich kein Zweifel...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sebastian Wendelspiess 19.09.2017 21:21
    Highlight Highlight Naja, nicht nir Trump kritisiert Saudi Arabien nicht. Das macht auch ihr Medien, selten bis nie...
    • wunschpunsch 20.09.2017 00:45
      Highlight Highlight über trump kann man sagen was man will, aber seit seiner amtszeit werden globale probleme angesprochen und breit diskutiert - was gut ist. obama hingegen hat lockere sprüche geklopft, karismatisch gelächelt und alles war gut. für gesprächsstoff hatten damals meist andere gesorgt (z.b. snowden)
    • Makatitom 20.09.2017 13:09
      Highlight Highlight Welche globale Probleme denn? Ivankas Problem mit chinesischen produzenten? oder Trumps Handicap?
  • Beggride 19.09.2017 20:51
    Highlight Highlight Das einzige, was ich von Trump erhofft habe, nämlich seine Zusicherung "america first" und die anderen in Ruhe zu lassen hat er überhaupt nicht erfüllt (auch wenn ich das ihm nie ganz abgekauft habe). Schlimmer noch, er hält sich stur an die verbündeten Staaten wie Saudi Arabien, die er wie alle vor ihm total in den Schutz nimmt... Zudem ist er noch geiler auf Kriege, wie alle anderen vor ihm.
    Bevor er Präsident wurde, hatte er den Irak- und Afghanistankrieg als falsch betitelt. Nun schickt er weitere 3000 Soldaten nach Afghanistan. Trump ist doch nur eine Puppe der Republikaner....
    • bokl 19.09.2017 21:26
      Highlight Highlight "Zudem ist er noch geiler auf Kriege, wie alle anderen vor ihm"
      Bullshit. Er spuckt grosse Töne via Twitter, aber ausser ein paar T-hawks nach Syrien hat er meist nur gebellt. Die Aufstockungen in A-Stan sind Peanuts und stellen die Falken an seiner Seite ruhig.
    • Pisti 19.09.2017 21:28
      Highlight Highlight Halt dich doch an die Fakten, Obama hat 2 illegale Kriege gestartet. Syrien und Libyen. Dazu wurde der IS zu einem grossen Teil wegen Obamas Fehlern so mächtig. Weiters waren die Beziehungen zu Russland auf einem Tiefpunkt.
      Trump hat ausser grosse Worte ausgespuckt bisher überhaupt noch nichts gemacht. Aber es wundert mich eigentlich nicht dass Obama so gut ankommt, die Leute denken nicht mehr selbst nach, sondern lassen sich lieber von irgendwelchen Blendern einlullen.
    • HabbyHab 19.09.2017 21:37
      Highlight Highlight @Pisti Obama hat diese Kriege nicht gestartet. In Lybien waren das Teile der EU, in Syrien war es ein Bürgerkrieg..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sir Konterbier 19.09.2017 20:19
    Highlight Highlight Ich glaube wir müssen uns darauf gefasst machen, dass wir uns 4 Jahre diesen intelektuellen Dünnschiss anhören, beim Status quo bleiben und erst danach die Welt verbessern können... Vielleicht wird auch noch der eine oder andere Fortschritt Obamas zunichtegemacht.
    • bokl 19.09.2017 21:29
      Highlight Highlight Können gut 8 Jahre werden. Wenn sich die Dem weiter in Selbstmitleid - "Wir hatten mehr Stimmen und eigentlich gewonnen - suhlen, gibt es in 4 Jahren ein Deja-Vu.
    • Sir Konterbier 19.09.2017 21:52
      Highlight Highlight Klar war Obama gewissermassen ein Gefangener des Systems, aber er hat da und dort doch kleine Verbesserungen gebracht. Trump hingegen radikalisiert alle Beteiligten noch mehr und diskriminiert Minderheiten etc.
    • Roman h 19.09.2017 21:52
      Highlight Highlight War den Obama so viel besser?
      Hat er seine versprechen gehalten?
      Nein hat er nicht.
      Könnte er das problem mit Nordkorea besser lösen?
      Nein kann er nicht.
      Obama war nicht schlecht aber sicher auch nicht gut.
      Die Amis werden nie einen guten President haben, sie werden nie eine gute Regierung haben.
      Da ist es egal wär gewählt wird
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mélisande 19.09.2017 20:15
    Highlight Highlight Und s Doris, wo uf die Red reagiert het, zeigt "Eier". 😯👏🏼👏🏼👏🏼
  • rodolofo 19.09.2017 20:04
    Highlight Highlight Das ist wieder die USA der 50er-Jahre:
    Arrogant, Ignorant und Imperialistisch.
    Sie intervenieren nach dem Motto: "Wir dürfen alles, die Andern müssen uns zuerst um Erlaubnis fragen, wenn sie etwas wollen!"
    Das ist das "Recht des Stärkeren" (der mit den Muskeln und mit dem Maschinengewehr in der Hand, oder der mit der dicken Brieftasche, aber ganz sicher nicht der mit Herz und mit Verstand!), welches auch Putin, Kim Jong Un und Blocher in ihren Territorien über die Menschenrechte und über das Völkerrecht stellen wollen.
    Wenn das so weiter geht, dann schlittern wir in einen 3.Weltkrieg hinein...
    • bokl 19.09.2017 21:33
      Highlight Highlight @Rodolfo
      Die USA haben kein Interesse an einem 3. Weltkrieg. Sie können ihre Interessen auch so durchsetzen. Vielleicht kann China in seiner Umgebung bald den Lead übernehmen. Aber dann halten sich die USA halt an den Rest der Welt (aka ihre Verbündete) und gönnen China den Teil vom Kuchen. Zu einem richtigen Streit (aka WW3) braucht es 4-5 Player auf Augenhöhe.
    • Sauäschnörrli 19.09.2017 22:06
      Highlight Highlight @bokl, EU, USA, UK, Russland und China. Da hast du fünf, die sich im Moment alle nicht wirklich von einer kriegerischen Handlung distanzieren.
    • bokl 19.09.2017 22:16
      Highlight Highlight 5?
      USA vs. EU: Krieg gegen seinen Waffenlieferanten ist Selbstmord ...
      USA vs. UK: UK? Da war doch mal was mit Weltherrschaft und Commonwealth. Aber sorry, ihr habt den Zug verpasst.
      USA vs. RU: Status Quo. Können sich gegenseitig vernichten....
      USA vs. China:
      China(Man fängt keinen Krieg gegen sein Hauptschuldner an."
      USA(Die Chin haben mich an den Eiern. Lassen wir denen SüdAsian, uns den Rest,,,

    Weitere Antworten anzeigen
  • Grundi72 19.09.2017 20:00
    Highlight Highlight "Wer dachte, Donald Trump würde seine Sprache vor der UNO-Generalversammlung diplomatischer Gepflogenheiten anpassen, der irrte sich."

    Andere (nennen wir ihn den Wolf im Schafspelz Barrack O. aus C.) kriegten für diplomtischen Nonsene den Friedensnobelpreis.. (gut den kriegte auch die Massaker-Birma Frau...)

    Es wird Zeit das jemand neue Saiten aufzieht.

    The real Change! Finally..
    • Sauäschnörrli 19.09.2017 21:28
      Highlight Highlight Hört mal mit diesem Nobelpreisgedöns auf, ja, er hat ihn nicht verdient, aber er hat sich ja auch nicht dafür beworben. Es ist noch Obamas Schuld, dass er einen Nobelpreis bekam, Niveaulimbo erster Güte. Vujo muss sich warm anziehen, denn Grundi macht ihm den Platz in der Nationalmannschaft streitig. 🙄
    • Kong 19.09.2017 21:36
      Highlight Highlight viele Blitze, weil man den Messia... äh Heilsbringer "O" nie kritisieren darf, ungeachtet seiner kriegerischen Politik. Aber gut verkauft hatte er es. Sonst würden nicht so viele nachtrauern. Selbstverständlich fühlte man sich sicherer und besser. Aber Fakt ist, das 'America First' schon immer der Treiber war. Egal welche Marionette gerade im Blitzlicht stand und den Schmuh verteilte. Das ist auch nicht tragisch, sondern die Naivität der Jünger...
    • ujay 20.09.2017 04:17
      Highlight Highlight @Grundi72. Dein Freund Donald faellt ausschliesslich durch grosse Sprueche auf. Auf die Reihe hat er bisher nichts gekriegt im Gegensatz zu Obama. Oder ist permanentes twittern von Nonsens eine Leistung?
  • Vanessa_2107 19.09.2017 19:34
    Highlight Highlight Bin gespannt wie Kim auf die Rede reagieren wird? Ich ahne nichts Gutes aufgrund all der Nettigkeiten die Trump über ihn und das Land gesagt hat. Dass ihn Trump noch verspottet und ihn mehrmals mit Rocket Man betitelt hat wird ihm auch nicht gefallen. Ich glaube Kim ist zu allem fähig und viel zu stolzblöd nun nicht angemessen zu reagieren. Wie reagieren wohl die Russen und Chinesen auf die Rede, die hat Trump ja mit Kritik verschont?
    • bokl 19.09.2017 21:37
      Highlight Highlight @Vanessa
      Kim ist alles andere als blöd. Er hat genug Claqueure im Inland, welche dank der Propaganda die gewünschten Schlüsse aus der Rede von Trump ziehen werden.
      Im Westen wird er natürlich kein grosser Star werden. Aber er will weder einen Emmy, Oscar oder Friedensnobelpreis...
    • Vanessa_2107 19.09.2017 23:20
      Highlight Highlight Habe auch nicht gesagt er sei blöd, das ist er ganz und gar nicht aber sein grosses Ego wird verletzt sein. Irgendwie wird er sich rächen, er darf doch nicht sein Gesicht verlieren.
  • amore 19.09.2017 19:33
    Highlight Highlight Ein Präsident, der einem Land die totale Zerstörung androht, ist nicht würdig Präsident eines demokratischen, rechtsstaatlichen Landes zu sein.
  • bjoern85 19.09.2017 18:45
    Highlight Highlight Auf SRF3 haben sie gesagt, die Rede sei gar nicht so übel ausgefallen. Trump hätte eher verhalten gesprochen. Hab ich da was falsch verstanden?
    • atomschlaf 19.09.2017 19:19
      Highlight Highlight Nein, hast Du nicht, bjoern85. Genau dasselbe habe ich vor ca. 1 Stunde im Echo der Zeit) auch gehört.
      Die Rede sei recht gut gewesen und hätte einiges an Substanz enthalten.
    • Sillum 19.09.2017 22:01
      Highlight Highlight Ein ziemlich doofer Kommentar, alle wissen doch, dass Watson nie etwas Positives über Trump schreibt oder schreiben würde.
  • derEchteElch 19.09.2017 18:44
    Highlight Highlight "Trump betont erneut, wie wichtig es sei, dass jedes Land zuerst für sich selber schaue. Irgendwelche Bürokratien, die weit weg seien, würden nicht helfen."

    Absolut richtig!
    Deshalb muss eine Bürokratie wie Brüssel bekämpft und zerschlagen werden! Noch nie wurde so viel von ein paar wenigen Sesselfurzern zerstört, wie seitdem es die EU gibt.

    Die Normung der Gurke ist ein führendes Beispiel. Die Verordnung, dass Schiene und Bahnbetrieb privatisiert und getrennt geführt werden müssen ein Anderes.

    Deswegen; Weg mit der EU! Zurück zum souveränen Staaten mit paar bilateralen Verträgen!
    • LaPaillade #BringBackHansi 19.09.2017 19:22
      Highlight Highlight Ja stimmt, die EU ist ja nur Bürokratie, sonst nichts. Und ein halbes Jahrhundert Frieden und Wohlstand ist auch überbewertet, lieber wieder Krieg unter den europäischen Grossmächten?
      Und das die Gurkennorm bereits seit 2009 nicht mehr in Kraft ist, verschweigst du auch gerade noch? Fake-News?
    • Wehrli 19.09.2017 19:42
      Highlight Highlight Mimimimi , du Sesselfurzer.
    • René Obi 19.09.2017 19:56
      Highlight Highlight Da wünscht sich jemand Rambazamba. EU ist, trotz allen Fehlern, ein erfolgreiches Friedensprojekt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • AdiB 19.09.2017 18:38
    Highlight Highlight So wie ich das jetzt verstanden habe, will er venezuela (war absehbar) angreifen. Nordkorea und iran auch.
    Aber paradox finde ich es, dass er sagt es sollte jeder staat zuerst auf sich schauen und im gleichen atemzug will er anderen rein reden. Bin verwirrt. 🤔
    • Sir Konterbier 19.09.2017 20:29
      Highlight Highlight Wieso haten alle so gegen die Amis? Ich meine ich kann es schon ein bisschen nachvollziehen aber wenn Russland auf unserem lieben Kontinent nicht nur Kriege entfesselt sondern sich auch ganze Landstriche einverleibt und dort lokale Minderheiten rücksichtslos unterdrückt löst das bei meiner Generation höchstens ein Achselzucken aus. Versteh ich nicht...
    • Sebastian Wendelspiess 19.09.2017 21:25
      Highlight Highlight Phuu, was hat Russland? Und wo & wann? Bitte um mehr Details.
    • Sir Konterbier 19.09.2017 21:44
      Highlight Highlight Sorry war ein bluff es gibt wirklich nichts was die machen😒
    Weitere Antworten anzeigen
  • dracului 19.09.2017 18:22
    Highlight Highlight Seit der Gründung der USA im 1776 sind 241 Jahre vergangen. Davon befanden sie sich 224 Jahre, also 93 Prozent der Zeit, im Krieg.
    Es gab nur 17 Jahre, in denen die USA keinen Krieg führten. Alle US-Präsidenten führten während ihrer Amtszeit mindestens einen Krieg. Der längste friedliche Zeitraum waren 5 Jahre während der Weltwirtschaftskrise (1935-1940). Aktuell befinden sich die USA mit 14 Ländern in kriegerischen Auseinandersetzungen. America is so great, dass es vielen Leuten auf diesem Planet weh tut!
  • Liselote Meier 19.09.2017 18:20
    Highlight Highlight Klar doch, wie schaut es aber mit Nordkorea-First, Iran-First usw. aus?

    Kein Staat mischt sich in die innere Angelegenheiten der USA ein umgekehrt aber Nr.1 mit der ganzen Palette bis hin zu Umstürzen.

    Weiss der Gute auch, dass das Fundament des modernen Dschihads sprich Bin Ladens und Azzams Al-Quaida vom CIA und dem pakistanischem Geheimdienst mit aufgebaut wurde?


  • Limpleg 19.09.2017 18:17
    Highlight Highlight Ausnahmsweise muss ich dem Donald sogar gratulieren - und zwar zum Punkt gegen Maduro und der Lage Venezuelas
    • René Obi 19.09.2017 19:57
      Highlight Highlight Dem Arschloch kann man nicht mal gratulieren, wenn er aus Versehen etwas nicht falsches sagt.
  • Sapere Aude 19.09.2017 17:47
    Highlight Highlight Die USA mögen bezüglich demokratischer Entwicklung nicht zum Schlusslicht der Welt gehören. Wenn es um das führen von Kriegen und stürzen von Regierungen anbelangt, sind sie klare Nummer Eins.
  • DocM 19.09.2017 17:41
    Highlight Highlight Der Nahe Osten wurde unter Bush schon erfolgreich destabilisiert, nun folgt der Ferne Osten mit den Zielen Indien und Chiina zu schwächen. Hierzu prügelt er nun auf Nordkorea und Myanmar ein und wiegelt Indien gegen China auf. Hauptsache die Konflikte werden nicht auf Amerikanischem Boden ausgetragen und sie am Schluss können Räumtrupp und Gutmensch (Besatzer) spielen
  • Amadeus 19.09.2017 17:14
    Highlight Highlight Trump sei voll die Friedstaube und Hillary die böse Kriegsgurgel hiess es doch immer. Und jetzt steht er da und droht Nordkorea und dem Iran und er attackiert Kuba, Syrien, und Venezuela.


    • zombie woof 19.09.2017 17:38
      Highlight Highlight Iran muss er drohen, schliesslich haben die Saudis Trump reich beschenkt....
    • rodolofo 19.09.2017 20:10
      Highlight Highlight Und Netanyahu hat sich auch sehr gefreut darüber, dass Trump nach dem Klimaabkommen auch den Atomdeal mit dem Iran kündigen will.
      Aber dass Doris Leuthard dann beherzt an die Zusammenarbeit und die Stärkung der UNO appelliert hat, war ebenfalls bemerkenswert.
      Gut, dass wir Doris Leuthard noch eine Weile lang haben!
  • smoking gun 19.09.2017 17:11
    Highlight Highlight Was für eine lächerliche Veranstaltung. Der Präsident der aggressivsten Nation auf diesem Planeten spielt den Moralapostel. Ja klar, Kapitalismus kommt allen zugute und Sozialismus ist das Böse schlechthin. Der Typ sollte mal Geschichtsunterricht nehmen, nur um ein bisschen zu begreifen, welch schreckliche Verbrechen die USA schon nur in Südamerika begannen haben.
    • Sophia 19.09.2017 18:59
      Highlight Highlight Smoking, der würde es auch mit drei Doktotiteln nichts begreifen.
      Der ach so geschmähte Jimmy Carter reiste einst nach Nordkorea und brachte einiges zustande, was nicht viel war, aber Frieden brachte, bis die idiotischen Rechten alles wieder kaputt machten.
      Wie sollte denn der Kim den USA irgendwas glauben, wenn der nächste Trottel im Weissen Haus alles wieder aufkündigt? Der Trump will doch den Atomsperrvertrag mit dem Iran auch schon wieder kündigen. Den Umweltschutzvertrag von Paris hat er auch gekündigt. Was will denn der Trump von der Welt erwarten, wenn er alles niederwalzt?
    • smoking gun 19.09.2017 19:44
      Highlight Highlight @Sophia: Die USA verstehen sich als Imperium und Imperien kennen keine moralischen Kategorien. Wer sich ihnen nicht unterwirft, muss mit allem rechnen - ja bis zur totalen Vernichtung. So ist das halt, leider.

      Trump definiert ja nicht alleine die Aussenpolitik der USA. Kein US-Präsident konnte das. Da gibt es mächtige Strippenzieher im Hintergrund. Obama nannte es "das aussenpolitische Establishment".

      Vielleicht sollten wir unsere Haltung gegenüber dem Imperium USA überdenken und nicht so tun, als sei Trump das Problem.
    • rodolofo 19.09.2017 20:18
      Highlight Highlight Trumps Rede trägt die Handschrift von seinem wichtigsten Berater, Steve Bannon.
      Steve Bannon geilt sich auf an Vorstellungen der Apokalypse. Er will, dass die USA entschlossen Kriege führen und einen Kampf gegen äussere und innere Feinde führen.
      Wir haben es heute mit einer mehr oder weniger offen Faschistisch geführten USA zu tun!
      Das sollte allen klar geworden sein.
      Europa könnte versuchen, stärker mit China und mit Afrikanischen Ländern zusammenzuarbeiten, um der Faschistischen USA so lange zu trotzen, bis die Tea Party - Republikaner wieder unter die Schadensschwelle zurück schrumpfen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 19.09.2017 16:59
    Highlight Highlight Donald, Du bist wahrlich unschlagbar. Du schlägst Brücken. Zeigst Möglichkeiten auf, wie wir die Brandherde dieser Welt löschen können.
    Keinesfalls darf man Dich als das dämlichste A.....h bezeichnen, das jemals in der Politik tätig war !
  • Grundi72 19.09.2017 16:57
    Highlight Highlight Gute Rede! Es ist an der Zeit, dass nun endlich jemand handelt und nicht nur elitär rumpalavert! Obama brachte den Krieg und den Freipass für viele lustige, sozialistische Regimes und Diktaturen dem Rest der Welt auf der Nase rumzutanzen. Obama fand das nicht so schlimm, jemand muss das nun aber stoppen!
    • Raphael Stein 19.09.2017 17:27
      Highlight Highlight Grundi? Hallo?

      Tief durch atmen und langsam mit denken anfangen.
    • phreko 19.09.2017 17:27
      Highlight Highlight Wie stoppst du einen der Atombomben hat? Seoul opfern?
    • aglio e olio 19.09.2017 17:27
      Highlight Highlight Welches wären die vielen sozialistischen Regime?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lutz Pfannenstiel 19.09.2017 16:34
    Highlight Highlight Spricht Trump diese lange Rede tatsächlich auswendig? Oder hat er einen Souffleur (Knopf im Ohr), Teleprompter, oder sowas?
    • c_meier 19.09.2017 17:26
      Highlight Highlight Siehst du diese Glasscheibe auf dem Bild ganz oben?
      Dort wird der Text jeweils eingeblendet als Teleprompter, ist aber soweit ich weiss nur vom Redner aus zu sehen.
    • Vanessa_2107 19.09.2017 23:46
      Highlight Highlight Die Rede hat man ihm geschrieben (auch wenn Bannon nicht mehr im WH ist , seien das dessen Worte und Gedanken gewesen). Trump hat sie abgelesen, sein Vokabular ist ja sehr begrenzt, reicht knapp für seine Tweets. Gott weiss, wie sie es geschafft haben, dass er nicht plötzlich wieder aus dem Stehgreiff gesprochen hat. Auf jeden Fall schien seine Delegation wie auf Nadeln zu sitzen. Jedesmal wenn die Kamera sie erfasste,sah man ihnen die Anspannung an.
    • Sophia 20.09.2017 17:05
      Highlight Highlight Auswendig lernen kann der Trump ganz sicher nichts mehr. Falls er ganz selten mal weniger Dummes sagt, lies er es ab, wenn frei spricht, redet er Mist, weil er das weniger Dumme, das abgelesen hat, bereits wieder vergessen hat. Ich habe gehört, dass man ihm jeden Morgen klar machen muss, dass er Präsident der USA ist.
      Wäre ja alles so was wie eine schlechte Kommödie, der Kerl hält aber die Atomwaffen in seiner Hand. Aber tröstlich ist ja, dass er auch das vergessen könnte, zumindest, wohin er den Koffer gestern Abend gestellt hat.

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