International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06719990 US President Donald J. Trump departs after delivering an announcement on Iran and signing a presidential memorandum in the Diplomatic Reception Room of the White House in Washington, DC, USA, 08 May 2018. Trump announced that he will reimpose sanctions that had been waived under the Iran nuclear deal. Five nations including the United States worked out a deal with Iran in 2015 that withdrew sanctions.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Nach mir das Chaos: Donald Trump nach der Ankündigung seines Entscheids. Bild: EPA/EPA

Chaos-Präsident Trump wirft Dynamit ins nahöstliche Feuer

US-Präsident Donald Trump bricht den Atomvertrag mit Iran und macht eine unruhige Welt noch instabiler. Gefordert sind die Europäer. Sie müssen sich endlich von Uncle Sam emanzipieren.



Im Amerika des Donald J. Trump gibt es eine Konstante: Immer wenn man glaubt, ein Tiefpunkt sei erreicht, kommt es garantiert noch schlimmer. So feiert derzeit eine besonders gruselige Gestalt aus der Vergangenheit ein Comeback auf der politischen Bühne: Die Waffenlobby NRA hat Oliver «Ollie» North zu ihrem neuen Präsidenten ernannt.

Was hat das mit der Kündigung des Atomabkommens mit Iran zu tun?

Der 74-jährige Ex-Offizier des Marine Corps war die Schlüsselfigur in einem der grössten US-Politskandale: Der Iran-Contra-Affäre, auch bekannt als Irangate. Während der Präsidentschaft von Ronald Reagan lieferten die USA heimlich Waffen an den Iran. Mit dem Erlös finanzierten sie den Guerillakrieg der so genannten Contras gegen die linke Sandinisten-Regierung in Nicaragua.

FILE - In this July 7, 1987, file photo, Lt. Col. Oliver North is sworn in before the Iran Contra Committee prior to his testimony in Washington. Washington knows how to do big hearings. Dramatic congressional hearings are something of a Washington art form, a rite of democracy carefully crafted for the cameras. Suspense is building as fired FBI Director James Comey prepares to claim the microphone June 8, 2017, in an austere, modern hearing room of the Hart Senate Office Building. (AP Photo/Lana Harris, File)

Oliver North sagt vor dem Kongress zur Iran-Contra-Affäre aus. Bild: AP/AP

Der US-Kongress hatte die Unterstützung der rechtsradikalen Contra-Truppe gesetzlich verboten. 1986 flogen die illegalen Aktivitäten auf. Oberstleutnant Oliver North war militärischer Berater des Nationalen Sicherheitsrats. Bei Anhörungen belog er den Kongress unter Eid. North wurde zu drei Jahren Gefängnis verurteilt, doch das Verdikt wurde wegen Verfahrensfehlern aufgehoben.

Präsident Reagan kam ungeschoren davon. Er hatte angeblich nichts gewusst. Ein Aspekt war besonders unappetitlich: Iranische Studenten hatten nach der islamischen Revolution 1979 die US-Botschaft in Teheran gestürmt und 52 Amerikaner während 444 Tagen als Geiseln gehalten. Wenige Jahre später lieferten die USA dem Regime Waffen für seinen Krieg gegen den Irak.

«Ruthless Pragmatism»

Man kann die Affäre auch als Ausdruck amerikanischer Flexibilität interpretieren. Für Reagan und seine Entourage war der Kommunismus die grössere Bedrohung als der Islamismus. Im Kampf gegen die von Moskau unterstützten Sandinisten in ihrem «Hinterhof» heiligte der Zweck die Mittel. «Ruthless Pragmatism», nennt dies der fiktive Präsident Frank Underwood aus «House of Cards».

Nun sitzt im Weissen Haus ein Mann, für den Pragmatismus ein Fremdwort ist. Donald Trump liebt das Chaos. In seiner Welt gibt es nur Freund und Feind, Sieger und Verlierer. Für Zwischentöne hat der US-Präsident kein Musikgehör. Er umgibt sich lieber mit Schreihälsen wie Sicherheitsberater John Bolton, die ihm die Welt in simplen Worten erklären.

National security adviser John Bolton, second from the left, listen to President Donald Trump, far right, speak during a working lunch with Japanese Prime Minister Shinzo Abe at Trump' s private Mar-a-Lago club, Wednesday, April 18, 2018, in Palm Beach, Fla. Also at the meeting are from left, White House chief of staff John Kelly, White House chief economic adviser Larry Kudlow, and Vice President Mike Pence. (AP Photo/Pablo Martinez Monsivais)

Trumps Entscheid ist ein Erfolg für die Scharfmacher um John Bolton. Bild: AP/AP

Dessen Vorgänger Herbert McMaster, Ex-Aussenminister Rex Tillerson und Verteidigungsminister Jim Mattis hatten Trump lange davon abgehalten, den verhassten Iran-Vertrag zu zerreissen. Nun ist Mattis als letzte «Stimme der Vernunft» im Weissen Haus verblieben. Der Ex-General kapitulierte gemäss der «Washington Post» vor der Übermacht der Hardliner und Scharfmacher.

Trump hat keinen Plan B

Trump hat recht, das Atomabkommen ist nicht perfekt. Dennoch gibt es für seinen Entscheid vom Dienstag nur ein Wort: Vertragsbruch. Denn die Iraner haben sich nach Ansicht aller unabhängiger Beobachter an die Vereinbarung gehalten. An einen besseren Deal glauben wohl nur Trump und seine Hofschranzen. Einen überzeugenden Plan B können die USA nicht vorweisen.

Trumps Entscheid macht die bereits unruhige Welt um einiges instabiler. Und das nicht nur im Brandherd Nahost, in den der US-Präsident nicht Öl, sondern Dynamit geworfen hat.

Nordkorea

Donald Trump will sich demnächst in Singapur mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un treffen. Dieser wird sich seinen eigenen Reim auf den Iran-Entscheid machen. «Wie wollen die USA in einigen Wochen beim Gipfeltreffen mit Nordkorea glaubwürdige Zusagen machen, wenn sie gegenüber Iran soeben wortbrüchig geworden sind?», fragt sich nicht nur die NZZ.

epa06720964 (FILE) - An undated handout photo made available by the US White House on 26 April 2018 shows then-CIA director Mike Pompeo (L) meeting with North Korean leader Kim Jong Un in, Pyongyang, North Korea (reissued 09 May 2018). According to media reports on 09 May 2018, US Secretary of State Mike Pompeo is making a surprise visit to North Korea, which is intended to prepare the historic summit between North Korean leader Kim Jong-un and US President Donald J. Trump.  EPA/US WHITE HOUSE HANDOUT -- BEST QUALITY AVAILABLE -- HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Kim Jong Un mit dem heutigen US-Aussenminister Mike Pompeo. Bild: EPA/US WHITE HOUSE

Kim hat in letzter Zeit bewiesen, dass er im Gegensatz zu Trump ein rationaler und schlauer Taktierer ist. Nordkorea-Kenner sind überzeugt, dass er seine atomaren Ambitionen kaum völlig aufgeben wird. Der Bruch des Iran-Abkommens wird ihn darin bekräftigen. Trump glaubt angeblich, er habe Kim in die Knie gezwungen. Es könnte für ihn ein böses Erwachen geben.

Iran

Kurz nach Trumps Statement trat Irans Präsident Hassan Ruhani vor die Fernsehkameras und bekräftigte, sein Land werde am Abkommen festhalten. Er drohte aber auch, dass Iran die Urananreicherung innerhalb weniger Wochen wieder aufnehmen könne. Für den eher moderaten Präsidenten, der auf wirtschaftliche Reformen setzt, ist die Kündigung des Deals ein Rückschlag.

Iranische Abgeordnete verbrennen eine US-Flagge

Play Icon

Video: srf

In Washington hofft man auf einen «Regimewechsel» in Teheran, wie Trumps schwatzhafter Anwalt Rudy Giuliani am Wochenende bekräftigte. Das erinnert fatal an ähnliche Töne vor dem US-Einmarsch im Irak 2003. In Wirklichkeit dürfte Trumps Entscheidung die Hardliner um den geistlichen Führer Ali Chamenei stärken. Ihnen war das Abkommen stets ein Dorn im Auge.

Israel

Nur in zwei Ländern wurde die Kündigung des Atomabkommens bejubelt: Saudi-Arabien und Israel. Beide verfolgen die vorab von den iranischen Revolutionsgarden betriebene Expansion im Nahen Osten mit Argusaugen. Im Jemen und in Syrien sind bereits «Stellvertreterkriege» im Gang, die an ähnliche Geschehnisse im Kalten Krieg zwischen West und Ost erinnern.

Israel und Iran steuern ohnehin auf eine bewaffnete Konfrontation zu. Während die israelische Regierung am Dienstag Trumps Entscheid begrüsste, ordnete sie gleichzeitig die Öffnung der Zivilschutzanlagen wegen «irregulären Aktivitäten der iranischen Kräfte in Syrien» an. In der Nacht auf Mittwoch kamen neun proiranische Kämpfer in Syrien durch einen israelischen Raketenangriff ums Leben.

Israels Hightech-Armee wäre in einem Krieg mit Iran klar überlegen, doch eine solche Auseinandersetzung könnte die gesamte Region erfassen und Russland sowie die USA hineinziehen. Man müsste dann wohl von einem Dritten Weltkrieg sprechen. Das Atomabkommen hätte dies kaum verhindert, aber zur Entspannung trägt die Kündigung nicht bei.

Europa

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und der britische Aussenminister Boris Johnson sind in den letzten Tagen ins Weisse Haus gepilgert, um Trump von der Eskalation abzuhalten. Nun müssen die Europäer einmal mehr feststellen, dass die USA unter ihrem heutigen Präsidenten kein verlässlicher Partner mehr sind.

Vor einem Jahr äusserte Merkel in einem bayerischen Bierzelt einen denkwürdigen Satz: «Die Zeiten, in denen wir uns auf andere völlig verlassen konnten, die sind ein Stück vorbei.» Er gilt mehr denn je. Zu lange haben sich die Europäer an die Frackzipfel von Uncle Sam geklammert. Sie müssen mehr Verantwortung übernehmen, im Interesse der globalen Sicherheit und Stabilität.

File-This April 24, 2018, file photo shows President Donald Trump and French President Emmanuel Macron hold hands during a State Arrival Ceremony on the South Lawn of the White House in Washington.  Trump and Macron? Judging from the body language, mon ami! The president and Germany’s Angela Merkel? Ach, not so chummy.  (AP Photo/Andrew Harnik, File)

Emmanuel Macrons Charmeoffensive bei Trump war ein Fehlschlag. Bild: AP/AP

Die Bereitschaft scheint zumindest vorhanden, das Iran-Abkommen zu retten. Eine Möglichkeit wäre, sich bei den Wirtschaftssanktionen «antizyklisch» zu den USA zu verhalten und sie weiter zu lockern. Allerdings haben europäische Unternehmen schon heute Hemmungen, sich in der islamischen Republik zu engagieren, aus Angst vor Amerika.

Rückkehr der «Achse des Bösen»

Wie auch immer man es betrachten will: Es gibt kaum eine gute Option, um das «Erdbeben» (so CNN) zu stoppen, das der US-Präsident ausgelöst hat. «Trump ist Trump, der Chaos-Präsident, der die Welt hinter sich ins Chaos reisst», konstatiert David Frum, ein ehemaliger Redenschreiber von George W. Bush und scharfer Trump-Kritiker, der heute für «The Atlantic» schreibt.

Frum hat den Ausdruck «Achse des Bösen» kreiert, den Bush unter anderem zur Rechtfertigung des Irak-Kriegs verwendet hatte. Gemeint waren Iran, Irak und Nordkorea. Auch in diesem Punkt erleben wir ein Revival eines finsteren Abschnitts der US-Geschichte.

Netanjahu will geheimes Atomwaffenprogramm entdeckt haben

Mehr zum Konflikt zwischen Israel und Iran

Nach Angriff in Syrien: Sorge vor Israel-Iran-Krieg wächst

Link to Article

«Der Iran lügt» – 5 Fragen zu Netanjahus rätselhaftem Fernsehauftritt

Link to Article

Für Hassan Ruhani ist das Atomabkommen «in keinster Weise verhandelbar»

Link to Article

Westen zweifelt an Israels Beweisen zu Irans Atomwaffenprogramm

Link to Article

Abonniere unseren Newsletter

113
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
113Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Firefly 11.05.2018 10:45
    Highlight Highlight Öl, nicht Dynamit wirft er rein. Mit Dynamit kann man ein Feuer löschen, mit Öl facht man es an http://ö
  • Gregor Hast 10.05.2018 22:30
    Highlight Highlight Warum Chaos - Präsident????
  • Neemoo 10.05.2018 15:17
    Highlight Highlight Der Westen muss sich subito und möglichst geschlossen von Trump in aller Deutlichkeit distanzieren. Trump trump muss man ich isolieren.
    Für Trump ist Pragmatismus ein Fremdwort . In seiner simplen Welt gibt es nur Freund und Feind, Sieger und Verlierer. Für Zwischentöne hat Trump, absolut kein Musikgehör. Er umgibt sich lieber mit Schreihälsen wie Sicherheitsberater John Bolton, die ihm die Welt in simplen Worten erklären, als mit weitsichtigen, überlegten Diplomaten. Im Moment gibt es kaum ein gefährlicherer, unberechenbarerer Machthaber, als Trump .
  • Eagle21 10.05.2018 00:28
    Highlight Highlight Bin gerade in den USA. Hier kann ich ueber Twitter, Facebook usw ueber das Staatsoberhaupt öff. sagen was ich will, zum Beispiel wenn ich - was zutrifft - die Aufkündigung des Iran-Deals schlecht finde. Grosse TV Sender und Tageszeitungen berichten am Laufband kritisch ueber Trump, es gibt eine uralte demokratische Rechtssprechungs- und Rechtssetzungstradition. Iran, China, Russland, Syrien auf der anderen Seite werden rigide und autokratisch regiert, Opposition wird im Keim erstickt, es gibt 0 Machtkontrolle. Bitte darum immer die Dimensionen wahren bei Pauschalaussagen zu den USA.
    • rodolofo 10.05.2018 08:22
      Highlight Highlight Ja, da hast Du ein wenig recht.
      Aber dieses Wenige wird leider immer weniger!
      Ich sehe kaum noch Unterschiede zwischen der US-Politik und jener von Russland und China.
      Das ist brutalster Imperialisten-(Neo)Kolonialismus, wie wir ihn aus der "Bleiernen Zeit" des Kalten Krieges kennen!
      Tot geglaubte Saurier aus den 50er-Jahren sind aus Gruften heraufgestiegen und tanzen einen grausigen Totentanz.
      Alte Herren mit und ohne falsches Haar, die stinkreich sind, aber diesen Reichtum bald verlieren werden, rächen sich an denjenigen, die das Leben noch vor sich hätten, mit einem 3.Weltkrieg...
    • swisskiss 10.05.2018 09:06
      Highlight Highlight Eagle 21. Dann darfst Du gerne zur Kenntnis nehmen, dass die USA mit der Machtfülle des Präsidenten, der gegen die eigenen Geheimdienste, gegendie Darstellung des State Departement, gegen die Mehrheit des Kongress, ein Abkommen kündigen kann, absolut nichts mit demokratischer Rechtssprechung zu tun hat.

      Man sollte schon genau hinschauen, um die systemischen Schwächen eines Staatswesen zu erkennen, statt pauschale Unterschiede zu benennen.

      Das Begnadigungs- Weisungs - und Vetorecht des US Präsidenten ist eine dieser gravierenden Schwächen, die ihn über die Gewalten stellt.
    • Eagle21 10.05.2018 12:31
      Highlight Highlight @Swisskiss; das mag stimmen. Gleichzeitig ist es aber auch so, dass eine überharte Haltung gegenüber Iran in Amerika ein „normaler“ Teil konservativer, republikanischer Politik ist; viele gemässigte Republikaner, zum Beispiel Mitt Rpmney, befürworten die Aufkündigung. Sie war letzlich auch ein wichtiges Argument im Wahlkampf. Darum kann man schon argumentieren, dass sie demokratisch gerechtfertigt ist. Es ist ein bisschen so wie bei dem Steuererleichterungen und der Abschaffung vpn Obamacare; hätte jeder republ Präsident gemacht, Trump macjt es nur etwas lauter.
  • Quacksalber 09.05.2018 23:43
    Highlight Highlight Wie wärs zur Abwechslung mal mit Abbruch der Diplomatischen Beziehungen der Europäer mit den USA. Reden nützt bei diesem Idiotischen Präsident sowieso nichts.
  • TanookiStormtrooper 09.05.2018 21:50
    Highlight Highlight Da hat der Franzose tatsächlich geglaubt, Trump lasse sich mit einem simplen Bäumchen schmieren. Für den Typen, der in Naturschutzgebieten nach Öl bohren lässt, sind Bäume nur Hindernisse beim golfen. Immerhin kennt Macron jetzt die Geschmacksrichtung von Trumps Allerwertesten. So tief wie er im da hinten reingekrochen ist, war doch eigentlich nur peinlich. Trump wie einen Staatsmann zu hofieren ist ein Fehler, er ist nämlich keiner.
  • Richu 09.05.2018 20:52
    Highlight Highlight Aussage Peter Blunschi: "Immer wenn man glaubt, ein Tiefpunkt sei erreicht, kommt es garantiert noch tiefer". Der Ausstieg der USA aus diesem Abkommen ist sicher schlecht. Aber ich bin sehr überrascht, dass der watson Journalist die Wahlversprechen von Trump bereits vergessen hat; denn Trump hat mit der Kündigung des Atomvertrages mit Iran einfach eines seiner Wahlversprechen eingehalten! In diesen konkreten Fall ist Trump also kein Lügner.
    • TanookiStormtrooper 09.05.2018 21:42
      Highlight Highlight Tiefere Pillenpreise hat er auch versprochen aber der Iran hat ihm wohl keine 400.000$ überwiesen...
    • Richu 11.05.2018 13:14
      Highlight Highlight @.: Gemäss NZZ am Sonntag im Dez. 2017 fürchtet der Basler Pharmakonzern Roche eine Deckelung der Medikamentenpreise in den USA. Wenn die Lage anders werde als heute, dürfe dies für die Pharmaindustrie grosse Konsequenzen haben mit einem Arbeitsplatzabbau bei der Forschung bei Roche in Basel von mehreren tausend Stellen, sagte der Roche Verwaltungsratspräsident Ch. Franz in einem Interview!
  • The Writer Formerly Known as Peter 09.05.2018 19:57
    Highlight Highlight Dieser Mann muss einfach nur noch weg von da... Die westlichen Länder müssen nun wirklich zusammenstehen und den USA mit Trump als Präsidenten mit ernsthaften Konsequenzen und Boykott drohen! Wirtschaftliche Interessen sollten zurückstehen. Mit Trump werden die USA zu einer ernsthaften Bedrohung des Weltfrieden. Einfach immer dastehen und die Faust im Sack machen kann man nicht mehr. Einmal reicht es. Würde irgendwo in der Schweiz am Wochenende gegen die USA demonstriert werden, ich bin dabei!
    • bebby 10.05.2018 03:49
      Highlight Highlight Es liegt an Dir eine Demo zu organisieren! Ist nicht so schwierig heutzutage.
  • swisskiss 09.05.2018 19:48
    Highlight Highlight Der Politiklehrling ( Frei nach Goethe)

    ...Walle! walle
    Manche Strecke,
    daß, zum Zwecke,
    Waffen fließe
    und mit reichem, vollem Schwalle
    zu dem Kriege sich ergieße.

    Und nun komm, du alter Bibi!
    Nimm die schlechten Lumpenhüllen;
    bist schon lange Knecht gewesen:
    nun erfülle meinen Willen!
    Auf zwei Beinen stehe,
    oben sei ein Kopf,
    eile nun und gehe
    mit dem Waffentopf!
    .......

    Die ich rief, die Geister
    werd ich nun nicht los....
  • Rubby 09.05.2018 19:19
    Highlight Highlight Jetzt wird hoffentlich auch den letzten trumpfans bewusst, dass sie einen absolut unfähigen mann zum präsidenten von amerika gewählt haben. Es wird wirklich zeit donald trump zu entmachten...dieser alte mann zerstört einfach alles...er tritt sein eigenes volk mit füssen...!!....mit solchen politiker die mehr mafiabosse sind DARF nicht verhandelt werden..!!!...niemals...die stunden von DT als präsident sind gezählt..!!!
    • rodolofo 10.05.2018 08:31
      Highlight Highlight @ JayGamer
      Nur weil etwas viele Male gesagt wurde, muss es aber auch nicht zwangsläufig falsch sein!
      Trump ist eine Mensch gewordene "Abriss-Birne" und zerstört nach und nach Alles, was eine moderne, demokratisch-marktwirtschaftlich-sozial-ökologische Gesellschaft ausmacht, indem er systematisch deren Institutionen angreift, umfunktioniert und eigene Leute in die Leitungen solcher Funktionen einschleust.
      Damit handelt er aber nach dem Willen eines grossen Teils der US-Amerikanischen Bevölkerung, der aus Rassisten, Chauvinisten, Militaristen, Faschisten und Evangelikalen besteht...
  • Olmabrotwurst 09.05.2018 19:13
    Highlight Highlight Es geht nur noch ums Geld, sollen sich doch die USA mit den Saudis und Israelis zusammen tun, dann kann der Rest von uns sich um die Erde und anderen Länder kümmern wir brauchen die 3 eh nicht mehr...
  • NaSkivaL 09.05.2018 18:47
    Highlight Highlight so siehts aus
    User Image
    • Saraina 09.05.2018 22:43
      Highlight Highlight Irak 2003 fehlt.
    • Eagle21 10.05.2018 00:26
      Highlight Highlight Deutschland 1914 und Deutschland 1939 fehlt. Das war damals, als die Amis die ganze Welt jeweils von uns Europäern, die heute immer alles besser wissen, gerettet haben. Teilweise koennte man sich auch daran erinnern.
    • bebby 10.05.2018 03:55
      Highlight Highlight Und die vielen Stellvertreterkriege, z.B. durch die Hizbollah.
      Und 1945-46 gegen China? Immerhin haben die USA die offizielle Chinesische Regierung gegen die Japaner unterstützt. KMT vs Kommunisten war anschliessend und ein Bürgerkrieg (mit USA und Russland als Supporter).
      Konsequenterweise müsste man nach dieser Logik noch den Krieg gegen das Deutsche Reich anfügen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Märklin 09.05.2018 17:44
    Highlight Highlight Trump, seht Euch Mutti, Lady und Jüngling an, alle drei haben einen Tritt irgendwohin bekommen, tut weh, aber wenn man sich so einkaufen lässt, geschieht das zur richtigen Zeit.
    • Fichtenknick 09.05.2018 19:24
      Highlight Highlight Hä???
    • FrancoL 09.05.2018 20:05
      Highlight Highlight Jaaaa man brächte eben ganze Kerle wie Dich um Europa zu retten.
  • FrancoL 09.05.2018 17:37
    Highlight Highlight Störend ist dass Israel, das mit Sicherheit die Atombombentechnologie hat so krass und unverblümt den Iran der Entwickung der A-Bombe bezichtigt und das nahe Europa damit bedrängt. Bin dann aber sicher, dass wenn in Europa ein eher feindliches Klima aufkommt die Israeli wieder ins jammern geraten.
    Darum sollte Europa sich von den Amis lösen und den Israeli klare Grenzen aufzeigen ohne stehts mit Gewissensbissen aus der Vergangenheit eine Konfrontation zu scheuen. Die Folgen der stupiden Haltung Israels und der Amis kann Europa noch viel kosten, es ist Zeit sich zu wehren.
    • FrancoL 09.05.2018 21:58
      Highlight Highlight @zuagrosta; Kritik an Israel immer in die Ecke des Antisemitismus zu drängen zeigt dass Sie offensichtlich keine Argumente haben. Es dient zudem nicht den Antisemitismus gerecht zu werden sondern ist das Deckmäntelchen um Israel jegliche Freiheit zu ermöglichen, eine Freiheit die Israel anderen offensichtlich nicht gewähren mag.
      Bin ich als klarer und vehementer Kritiker der SVP ein Antischweizer? Bin ich als Kritiker der Forza Italia ein Antiitaliener, bin ich als Gegener der AfD ein Antideutscher?
      Das feindliche Klima hat Israel dessen heutiger Regierung unter Bibi zu verdanken.
    • Eagle21 10.05.2018 00:09
      Highlight Highlight @FrancoL; Deine Argumentation stimmt für Europa, aber nicht für den Nahen Osten. Dort gründet Israelkritik eben genau auf Antisemitismus; für viele Syrer, Iraner etc. dürfen Juden aus tief rassistischen Überzeugungen nirgends einen Staat haben, ganz egal wie dieser aussieht. Europa muss, auch aufgrund seiner Geschichte, hier ganz klar Farbe bekennen - und tut es nach wie vor nicht einmal innerhalb seiner eigenen Grenzen konsequent, wie jüngst Statistiken und Beispiele in Deutschland gezeigt haben.
    • rodolofo 10.05.2018 08:43
      Highlight Highlight @ Francol
      Bibi ist doch eigentlich ein Bubi.
      Darum benimmt er sich ständig wie ein Halbstarker.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sophia 09.05.2018 17:36
    Highlight Highlight Hatte denn keiner zu Reagans Zeiten ein bisschen Geschichtskunde? Ein Glaube ist immer gefährlicher als als eine ideologie: Der Islam ist irrational, der Kommunis-mus ist rational. Nur für Verbohrte mag das provozierend klingen, aber der Kommunist hat rational gehandelt, als er Kuba aufgab, ein Islamist hätte das nie getan! Mit dem Kim kann man verhandeln, mit den Mullahs ist das nicht sicher. Die kommen alle ins Paradies, wenn sie für Allah sterben, der Kim ist einfach tot, wenn eine US Bombe ihn tötet. Wer ist also rationaler von beiden? Konstantin hatte das kapiert; vor 1706 Jahren schon!
    • swisskiss 09.05.2018 18:14
      Highlight Highlight Sophia: Den Islam gibt es seit dem 7. Jahrhundert. Ueber 400 Jahre nach dem Tod Konstantins des Grossen...

      Wenn Du schon eine etwas "eigenwillige" Analyse des irrationalen Handelns islamischer Staatsführer ablieferst, sollten wenigstens die elementarsten Elemente stimmen.
    • *klippklapp* 09.05.2018 18:23
      Highlight Highlight Der Vertrag zeigt ja, das der Iran bereit war zu verhandeln. Wenn sie nur ideologisch verbelendet wären, wieso hätten sie mit Obama verhandeln sollen und den Vertrag einhalten sollen.
      Auf dieser Grundlage hätte man aufbauen und Vertrauen bilden und so die Reformer im Iran stärken können - aber das scheint ja eindeutig nicht das Ziel von den Verbündeten USA/ Saudi Arabien und Israel zu sein.
    • StereoFM 09.05.2018 20:43
      Highlight Highlight Sophia du ziehst hier eine gesamte Religion in den "Dreck" obwohl es mir scheint, dass du keine Ahnung vom Islam hast. Zudem überleg dir mal die US Einmischungen seit dem Korea Krieg, haben nur Trümmerhaufen hinterlassen und viele Amis sind auch religiöse Christen. Zudem ist jede Religion ziemlich irrational oder glaubst du wirklich, dass jemand das Meer teilen kann, von den toten aufersteht oder mit einem fliegenden Pferd in Paradis geflogen ist und wieder zurück?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grundi 09.05.2018 17:08
    Highlight Highlight Proiranische Kämpfer?
  • Saraina 09.05.2018 17:00
    Highlight Highlight "Wenige Jahre später lieferten die USA dem Regime Waffen für seinen Krieg gegen den Irak."

    Exgüsi, das war nicht der Krieg der Iraner. Tatsächlich hat das von der USA hochgerüstete Regime von Saddam Hussein den Iran angegriffen! Und zwar mut dem Segen der USA. Die USA lieferten also Waffen an den Iran, damit der sich gegen den mit US- Waffen aufgerüsteten Irak zur Wehr setzen konnte. Zwecks Kriegsverlängerung, sozusagen.
    • rauchzeichen 09.05.2018 20:12
      Highlight Highlight Irgendwie muss die Rüstungsindustrie ja am Leben gehalten werde. All die Arbeitslosen zuhause hätten ja sonst keinen Job, und keinen Krieg der sie beschäftigt. Dann würden die noch anfangen, sich Gedanken zu machen.

      War damals so, war vorher so, ist heute so und wird es noch eine Zeit lang sein. Erst wenn die Mehrheit der Menschen in den demokratischen Staaten kritisch und differenzierend denkend ist, und diese Fähigkeit auch konsequent einsetzt, könnten wir uns aus dem Teufelskreis befreien. Wann das ist? Fragt meinen ungeborenen Ururenkel. Und nein, ich hab noch keine Kinder.
    • Saraina 09.05.2018 22:38
      Highlight Highlight Darum geht es nicht. Mir fällt auf, dass zum wiederholten Mal hier berichtet wird, als ob Iran im
      1. Golfkrieg der Aggressor gewesen wäre. Das ist eine Geschichtsverfälschung, welche die jpngeren Leser nicht erkennen werden. Ich frage mich, was die,Absicht dahinter ist.
    • Sophia 10.05.2018 00:36
      Highlight Highlight Saraina, Bin Ladin war der Freund der USA gegen Russland, oder, wie sie meinten, gegen den Kommunismus, Hussein war der Freund der Amis gegen wen auch immer, der Iran war der Verbündete gegen Russland usw, usw usf. Es ist viel zu blöde, alle Freunde die zu Feinden wurden und umgekehrt aufzuzählen. Es geht auch nicht ums Oel, dafür waren die Kriege viel zu teuer und das könnte man in Venezuela günstiger haben. Es geht ganz einfach darum, Unruheherde zu erhalten, damit die USA gebraucht wird und nebenbei auch darum, dass Israel als "Stützpunkt" keinen Schaden nimmt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • saukaibli 09.05.2018 16:57
    Highlight Highlight Scheinbar haben die Amis vergessen, wie toll ihr letzter Regime Change im Iran funktioniert hat. Das Mullah-Regime ist eine direkte Folge des von den USA und Engländern herbeigeführten Regimewechsels, als sie die demokratische Regierung unter Mossadegh stürzten und den Schah wieder einsetzten. Auch die Regimewechsel in Südamerika (Chile, Argentinien usw.) oder im nahen Osten (Irak, Afghanistan) haben ja super funktioniert und der jeweiligen Bevölkerung wahnsinnig geholfen. Aber vielleicht gibt es irgendwo noch einen letzten Idioten, der daran glaubt, dass Trump dem iranischen Volk helfen will.
    • Sophia 10.05.2018 00:46
      Highlight Highlight Du siehst das völlig richtig! Der Iran wäre vielleicht nie auf die Idee gekommen, eine A-Bombe zu bauen, wenn die USA wirklich an einer Demokratie dort interessiert gewesen wäre. Dann wären die bigotten Mullahs nicht an die Macht gekommen und es hätte auch keinen Atomsperrvertrag gebraucht, den sie selbst mit aller Macht wollten und jetzt wieder kündigten. Das Hin- und Her der USA hat aber Methode und ist der Ursprung des Islamismus, der den USA weniger schadet als der übrigen Welt.
  • WeischDoch 09.05.2018 16:26
    Highlight Highlight Trump ist ein Chaot ja. Aber trotzdem bezeichne ich den Deal mit dem Iran einen Fehler. Iran ist keine Friedenstaube. Ja die Amis auch nicht. Aber die USA sind immerhin kompatibel mit unseren Werten. Der Iran ist es nicht. Dank dem Deal konnte der Iran frei handeln und so einen grossen Einfluss in der gesamten Region gewinne. Wie man es auch dreht, DIES IST NICHT GUT FÜR EUROPA! Jaja sie wollten wirtschaftlich punkten etc. Hat man bei der Türkei auch gesagt...demokratie und islam usw. Jetzt haben wir den Salat...für die ist die Demokratie nur ein Mittel...
    • swisskiss 09.05.2018 18:29
      Highlight Highlight WeischDoch: Kombatibel mit unseren Werten? Mit Gottes Segen und der Waffe in der Hand die Demokratie nach amerikanischem Muster in der Welt zu "verkünden"?

      Seit Vietnam ist das Wertesystem der USA nicht mehr mit dem Rest der "westlichen" Staaten kompatibel.
      Und seit dem unsäglichen Irakkrieg ist dieser Wertegraben nur noch grösser geworden.

      Europa hat auf eigenem Grund zwei verheerende Kriege ertragen müssen, die die Auswirkungen von Imperialismus und Nationalismus deutlich aufzeigten.

      Das "alte" Europa könnte beim Wertesystem in der Aussenpolitik nicht weiter entfernt sein.


    • WeischDoch 10.05.2018 10:46
      Highlight Highlight Und schon wieder fokussieren sich Leute auf das Falsche. Ich sage nicht, dass wir mit den USA ziehen wollen und müssen. Ich sage, dass die USA das kleinere Übel sind. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass ein starkes Iran niemandem nützt
  • Hans der Dampfer 09.05.2018 16:15
    Highlight Highlight "Im Jemen und in Syrien sind bereits «Stellvertreterkriege» im Gang.."

    Da hätte man auch den Libanon mit dazu zählen können. Tragisch was in dem Land abläuft obwohl man noch einigermassen stabile Verhältnisse hat. Tatsächlich geht aber nichts ohne die Hisbollah (und somit dem Iran) in dem Land. Tragisch.
  • Triumvir 09.05.2018 15:44
    Highlight Highlight Ich bin wahrlich kein Trump Fan, aber was nützt ein Atomabkommen mit den Iranern, wenn diese im geheimen weiter an einer A-Bombe basteln!?
    • dcfk51 09.05.2018 16:07
      Highlight Highlight Beweise oder belege doch Dein Kommentar. Aber bitte nicht mit den verlogenen Aussagen aus Israel oder USA...
    • Oh Dae-su 09.05.2018 16:12
      Highlight Highlight Wo tun sie das denn? Es konnten bis jetzt keinerlei Beweise für deine Aussage gefunden werden.
    • Ursus ZH 09.05.2018 16:27
      Highlight Highlight Tun sie gar nicht. Das wird ja eben gerade mit den Verträgen kontrolliert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • NWO Schwanzus Longus 09.05.2018 15:42
    Highlight Highlight Die USA haben wieder einmal gezeigt, das man ihnen nicht trauen kann. Sie werden Vertragsbrüchig und demontieren sich als Vertragspartner. Jedes Land wird sich hüten auf US Versprechen einzugehen. Das Internationale Recht zählt für die USA und Israel nicht.
    • TheMan 09.05.2018 16:31
      Highlight Highlight Kein Muslimisches Land, hält sich an Internationales Rechts. Sogar die Menschenrechte sind andere, als der Rest der Welt. Zeig mir aber sonst 1Land, das sich an Internationale Rechte hält? Nicht einmal die Schweiz tut es.
    • Chrigu BE 09.05.2018 17:24
      Highlight Highlight Leider wird die Real Politik Sie Lügen strafen...
    • Fabio74 09.05.2018 18:26
      Highlight Highlight The Man Israel hält sich an Kein internationales Recht. China nicht. Russland seltrn. Die USA selten
      Alles muslimische Länder? Ausgerechnet die USA das Christlichste aller Länder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • fabsli 09.05.2018 15:22
    Highlight Highlight Ohne Zweifel nicht förderlich für Frieden. Aber von einer "bereits unruhigen Welt" zu schreiben, ist etwas unzutreffend. Ja, es gibt weiterhin Kriege in Syrien, Irak, Somalia, Nigeria, Pakistan usw. Es gibt aber auch Versöhnungen wie zB. in Korea. Die Welt ist nicht nur schlecht und gefährlich wie sie oft dargestellt wird.
    • Sanduuh 09.05.2018 17:30
      Highlight Highlight Da stimme ich dir zu. Ja es gibt schreckliche Kriege und viel Elend. Trotzdem darf man nicht vergessen, dass wir in einer der friedlichsten Zeiten leben, die es in der Geschichte je gab.
    • Klaus07 09.05.2018 17:49
      Highlight Highlight Zurzeit gibt es 31 Kriege und bewaffnete Konflikte. Jährlich sterben ca. 176000 bis 220000 Menschen durch Kriege oder bewaffnete Konflikte. Auf 5 von 7 Kontinente (Ausser Australien und die Antarktis) gibt es Kriege. Nordkorea ist kein Kriegsgebiet und hat auch keinen bewaffneten Konflikt.
    • FrancoL 09.05.2018 17:54
      Highlight Highlight Schon Deine Auzählung gibt Dir untecht sonst hättest Du sie ausgeglichen gestaltet.
  • saukaibli 09.05.2018 15:11
    Highlight Highlight Trumps gesammte Nahostpolitik zielt nur auf eines: Einen Krieg zu entfachen. Da der nahe Osten weit von den USA weg ist, haben sie selber wenig zu befürchten, auch keine Flüchtlinge an ihren Grenzen. Profitieren würde aber mindestens die amerikanische Ölindustrie und der militärisch-industrielle Komplex. Trump hofft natürlich auch auf eine dadurch ausgelöste Schwächung Europas und des fernen Ostens. Zurzeit ist Psycho-Trump der wohl mit Abstand gefährlichste Mensch auf der Welt. Da hätte ich auch von einem atomar Bewaffneten Iran viel, viel weniger Angst.
  • N. Y. P. D. 09.05.2018 15:10
    Highlight Highlight Der Begriff der "Vertragsverletzung" bezeichnet den Fall, dass eine Vertragspartei anders handelt als es ihr durch den Vertrag vorgeschrieben ist.

    Nun, die Iraner haben sich nach Ansicht aller unabhängiger Beobachter an die Vereinbarung gehalten.

    Das heisst jetzt für Kim : Selbst wenn ein Vertrag zwischen der USA und Nordkorea zustande kommt, ist er leider nicht das Papier wert. Wenn es Donald im Zeh juckt, ist der Vertrag Makulatur.

    Verträge mit den Vereinigten Staaten von Amerika sind seit gestern warme Luft. Es ist kein Verlass mehr auf die USA.
    • TheMan 09.05.2018 16:33
      Highlight Highlight Als hätte sich Iran an die Rechte gehalten. Wer das glaub ist Sehr Naiv.
    • Ueli der Knecht 09.05.2018 16:37
      Highlight Highlight Abrüstung wird sowieso in der Regel Zug um Zug vereinbart. Das heisst, Kim darf das Iran-Nuklearabkommen durchaus als Blueprint nehmen, weil es ja offensichtlich dazu beiträgt, die USA von der Weltgemeinschaft zu isolieren.

      Nukleare Abrüstung der koreanischen Halbinsel bedeutet schliesslich, dass sich die Amis aus Südkorea zurückziehen müssen.

      Also mal abwarten. Mir scheint, Kim und seine chinesischen Verbündeten haben Trump am Wickel.
    • Fabio74 09.05.2018 18:29
      Highlight Highlight @the Man Der Iran hält sich ans Abkommen. Die IAEA hat nichts davon wenn sie lügt.Ausser dass sie sich unglaubwürdig macht und das kann sie sich nicht leisten.
      Diese Propagandalügen dienen der saudischen und israelischen Kriegsmaschinerie. Und mit Trump haben die einen willfährigen im Weissen Haus
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ursus ZH 09.05.2018 15:08
    Highlight Highlight Immerhin reduziert sich nun die wirkliche "Achse des Bösen" auf die USA, Israel und Saudi Arabien. Sie wird immer deutlicher sichtbar.
    • TheMan 09.05.2018 16:35
      Highlight Highlight Klar die 3 sind ganz Böse. Ein Land, das nicht mehr Weltpolizei ist, ein Land das sich nur Verteidigt und ein Land, das momentan rein der Religion welches Sie besitzen, am Modernsten sind. Gegen IS, Taliban, Boko Haram, Al Kaida usw, die für dich Purer Frieden sind. 👏👏👏
    • Fabio74 09.05.2018 18:32
      Highlight Highlight @the Man IS, Taliban,Al-Kaida und Boko Haram sind Sunniten wie die Saudis. Finanziert durch diese.
      Der Iran ist aber schiitisch. Und da fällt dein Weltbild krachend zusammen. Schiiten finanzieren nie Sunniten.
      Israel verteidigt sich nicht nur. Es mischt mit und tritt internationales Recht mit Füssen.
    • Saraina 09.05.2018 19:00
      Highlight Highlight IS, Taliban, die Qaida und Boko Haram sind sunnitische Terrorgruppen. Die Qaida entstand aus einer von US-Geheimdiensten zwecks Bekämpfung der Russen in Afghanistan gegründeten Dschihadistentruppe. Verletzte IS und der Qaida nahestehende Dschihadisten wurden nachweislich von Israel aus dem syrischen Grenzgebiet evakuiert und in israelischen Spitälern behandelt.
      Der Iran unterstützt die Hizbollah.
      Und dass du Saudi-Arabien als "modernstes" islamisches Land bezeichnest, muss ein Witz sein. Der ist gut...😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • Snowy 09.05.2018 15:02
    Highlight Highlight Können wir bitte endlich Tacheles reden:

    USA/Israel/Saudi Arabien wollen im Iran einen regime change.

    Und für einen regime change braucht es Krieg. Die Grundlage hierfür wurde gestern gelegt.

    Play Icon


    User Image
    • NWO Schwanzus Longus 09.05.2018 16:17
      Highlight Highlight Nein. Hätten die USA/NATO den Iran angreiffen wollen hätten sie es schon längst getan. Sie können sich einen weiteren brutaleren Zermürbungskrieg gegen den Iran nicht leisten aus militärischer Sicht da die Kräfte stark überdehnt werden. Iran wäre ein tausendfach schlimmeres Afghanistan. Dazu würde Russland ins Spiel kommen und den Iran unterstützen!
    • TheMan 09.05.2018 16:40
      Highlight Highlight Israel könnte schon Lange Iran einnehmen. Die wollen es nur nicht. Sie warnen uns aber davor, das Iran eine Atombombe besitzt. Alle die hier gegen Israel und USA wie ein Kindergarten schreibt. Ihr seit Naiv. Ihr würdet Iran sogar glauben, wen die sagen, die Urananreicherung und die Bombe sei für Friedliche Zwecke. Beim ersten habt ihr Ja schon geglaubt. Aber wen Links immer mehr Antisemitistisch wird nennt man das Normal.
    • Fabio74 09.05.2018 18:36
      Highlight Highlight @the man sorry aber du redest Schwachsinn. Die IAEA ist die einzige seriöse Quelle im Spiel. Und laut dieser hält sich der Iran ans Abkommen.
      Warum man solchen Kriegsgurgeln wie Netanyahu folgen kann ist mir schleierhaft? Kriegsgeil? Endlich einen islanischrn Staat in die Stei zeit bomben?
      Und nein Kritik an Israel ist KEIN Antisenitismus und Nein keiner will eine iranische Atombombe aber keiner eine israelische oder eine pakistanische.
      Der Zweck der israeli ist Krieg zu schüren. Daher diese massive Propaganda wie die US-Lüge 2003 vor der Irak-Invasion
    Weitere Antworten anzeigen

Im Endspiel gegen Mueller hat Trump neun Nieten in der Hand

Der Präsident hat Fragen des Sonderermittlers beantwortet. Das Endspiel in der Russlandaffäre hat begonnen.

Das Weisse Haus hat am Dienstag mitgeteilt, der Präsident habe nun die Fragen des Sonderermittlers Robert Mueller schriftlich beantwortet. Er habe dies ohne Hilfe seiner Anwälte getan, prahlte Trump vor Journalisten und fügte hinzu, die Fragen seien ganz leicht gewesen.

Allerdings hat Trump nur Fragen zu einer möglichen Zusammenarbeit mit den russischen Geheimdiensten während des Wahlkampfs zugelassen. Strikt geweigert hat er sich, auf eine mögliche Behinderung der Justiz einzugehen. …

Artikel lesen
Link to Article