DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Haftbefehl gegen Argentiniens Ex-Präsidentin Cristina Kirchner



Argentina's former president who is running for senator, Cristina Fernandez de Kirchner, gestures to supporters during a campaign rally at Racing Club stadium in Buenos Aires, Argentina, Monday, Oct. 16, 2017. Fernandez, who returned to Argentina's political stage by launching a new party in late June, will compete for a senate seat in the midterm elections on Sunday, Oct. 22. (AP Photo/Agustin Marcarian)

Cristina Kirchner. Bild: AP/AP

Die argentinische Justiz hat Haftbefehl gegen Ex-Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner erlassen. Sie wird wegen mutmasslicher Verschleierung im Fall eines Attentats gegen das jüdische Gemeindehaus Amia im Jahr 1994 angeklagt, bei dem 85 Menschen starben.

Richter Claudio Bonadío ordnete am Donnerstag einen Prozess gegen die ehemalige Staatschefin (2007-2015) an. Der Richter forderte die Aufhebung der parlamentarischen Immunität, die Fernández de Kirchner als Senatsmitglied vor einer Verhaftung schützt.

Nach den Ermittlungen der argentinischen Justiz waren mehrere ehemalige iranische Regierungsmitglieder Drahtzieher des Attentats von 1994. Gegen sie wurde ein internationaler Haftbefehl erlassen.

Die Regierung Cristina Kirchners unterzeichnete 2013 ein Memorandum mit der iranischen Regierung, um die Ermittlungen in Händen einer internationalen Wahrheitskommission zu lassen. Der damalige Staatsanwalt Alberto Nisman erhob 2015 wegen dieses Memorandums eine Verschleierungsanklage gegen Kirchner.

Wenige Tage später wurde er in seiner Wohnung mit einem Kopfschuss tot aufgefunden. Die Justiz untersucht, ob es sich dabei um Selbstmord oder Mord handelte.

Bundesrichter Bonadío erliess am Donnerstag auch Haftbefehl gegen den ehemaligen Aussenminister Héctor Timerman. Die Anklage gegen Kirchner war zunächst von einem anderen Richter abgewiesen worden. (sda/dpa)

Weisst du, wer Ernesto «Che» Guevara war?

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Kreml reagiert mit Ausweisungen auf Sanktionen

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Trotz «Qualitätshandbuch»: Pferdefleisch kommt weiterhin von gequälten Tieren

Im Februar veröffentlichte der «Kassensturz» Aufnahmen aus Schlachthöfen in Südamerika aus dem Jahr 2017. Sie zeigen Pferde, die längst notgetötet werden sollten. Ein Jahr später reisten Tierschützer erneut nach Uruguay und Argentinien – um mit ganz ähnlichen Aufnahmen wieder zurückzukommen. Die Pferdefleisch-Importeure mahnen zur Geduld.

Schlachthof Clay, Uruguay, Schlachthof Sarel, Uruguay, Schlachthof Lamar, Argentinien: Hier werden Pferde geschlachtet, die auf Schweizer Tellern landen, hier war der Tierschutzbund Zürich (TSB) bereits vor mehr als einem Jahr, um geheime Aufnahmen zu machen und hier war der TSB dieses Jahr wieder, um auf ein ähnliches Bild zu stossen wie damals: Tiere mit Fleischwunden am geschwollenen Bein, geschwächte Tiere am Boden, kein Mensch weit und breit. Das berichtet der Tages-Anzeiger am Montag.

Offensichtlich …

Artikel lesen
Link zum Artikel