DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Vier Menschen in Mexiko von aufgebrachter Menge lebendig verbrannt



Aufgebrachte Menschen in Mexiko haben vier Menschen lebendig verbrannt, denen sie fälschlicherweise Kindesentführungen für den illegalen Handel mit Organen unterstellten. In einem Dorf im zentralen Bundesstaat Hidalgo wurden am Donnerstag (Ortszeit) ein Mann und eine Frau gelyncht, wie die örtlichen Behörden mitteilten.

Ein Mob habe die beiden erst verprügelt und dann gefesselt und bei lebendigem Leibe angezündet. Bis die Polizei eintraf, sei der Mann schon tot gewesen, hiess es weiter. Die Frau sei später im Spital ihren Verletzungen erlegen.

Bild

Beim rot eingezeichneten Staat handelt es sich um Hidalgo. bild: screenshop google maps

Die Polizei wies die gegen die beiden Lynchopfer erhobenen Vorwürfe zurück. Bislang lägen keinerlei Anzeigen vor, die auf Kindesentführung und Organhandel hindeuteten, hiess es.

Am Vortag hatte in San Vicente Boquerón im ostmexikanischen Bundesstaat Puebla eine Menschenmenge zwei Männer wegen der gleichen Vorwürfe gejagt und lebendig verbrannt. Nach Angaben der Behörden handelte es sich um zwei Bauern, einen 53-Jährigen und dessen 21-jährigen Neffen, die ins Nachbardorf gekommen waren, um Baumaterial zu kaufen.

Lynchjustiz ist insbesondere in Dörfern im Zentrum und Süden Mexikos weit verbreitet. Allein in Puebla gab es seit Jahresbeginn mehr als hundert Lynchversuche. (sda/afp)

«Michelada», der Sommerdrink aus Mexiko im watson-Test

Video: watson/Oliver Baroni, Emily Engkent

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Warum Biden in seinen ersten 6 Monaten Amtszeit am Parlament vorbeipolitisiert

Seit Amtsantritt am 20. Januar hat Präsident Joe Biden 52 präsidiale Dekrete in Kraft gesetzt — eine rekordverdächtige Anzahl. Was steckt hinter dieser Strategie eines Politikers, der doch im Wahlkampf häufig behauptet hatte, er wolle mit dem Gegner zusammenarbeiten?

Joe Biden lernt schnell. Als der amerikanische Präsident vor einigen Tagen das 52. präsidiale Dekret seit seinem Amtsantritt in Kraft setzte, wickelte er den offiziellen Teil der Zeremonie wie ein Roboter ab. An einem Tischchen im State Dining Room des Weissen Hauses sitzend, unterzeichnete Biden die wirtschaftspolitische Proklamation mit insgesamt sieben Stiften — die er dann den anwesenden Kabinettsmitgliedern als Erinnerungsstück weiterreichte.

Dann platzierte er noch ein Witzchen über seine …

Artikel lesen
Link zum Artikel