International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa05397644 Mongolian people arrive to cast their votes for the parliamentary elections at a polling station in Tuv Aimag Erdene Soum Central, Mongolia, 29 June 2016. A total of 498 candidates, 429 candidates from 12 parties and 3 coalitions as well as 69 independent candidates, are competing for 76 seats in the Parliament during the elections to be held on 29 June.  EPA/DAVAANYAM DELGERJARGAL

Mongolin bei der Stimmabgabe am 29. Juni 2016.  Bild: DAVAANYAM DELGERJARGAL/EPA/KEYSTONE

Mitten in der Krise: Mongolische Oppositionspartei gewinnt Parlamentswahl



Mit überraschend deutlicher Mehrheit hat die oppositionelle Volkspartei (MPP) die Parlamentswahl in der Mongolei gewonnen. Die regierende Demokratische Partei (DP) gestand ihre Niederlage ein.

Wie die mongolische Nachrichtenagentur Montsame in der Nacht zum Donnerstag berichtete, gewann die Volkspartei nach vorläufigen Ergebnissen sogar mehr als 60 von 76 Sitzen im Parlament.

Umfragen hatten eigentlich ein knappes Rennen vorhergesagt, doch scheint die jüngste Wahlreform zu einem völligen Mehrheitswahlrecht die Volkspartei begünstigt zu haben. MPP-Parteichef Miyegombo Enkhbold dankte den Wählern, dass sie seiner Partei das Vertrauen ausgesprochen haben: «Uns ist bewusst, welch grosse Verantwortung hinter diesem Vertrauen steckt.»

epa05397649 Mongolian men ride their horses outside a polling station, as people cast their votes for the parliamentary elections in Chuluut area of Tuv Aimag Erdene Soum, Mongolia, 29 June 2016. A total of 498 candidates, 429 candidates from 12 parties and 3 coalitions as well as 69 independent candidates, are competing for 76 seats in the Parliament during the elections to be held on 29 June.  EPA/DAVAANYAM DELGERJARGAL

Mongolei, gestern Mittwoch: Mit dem Pferd ins Abstimmungslokal. Bild: DAVAANYAM DELGERJARGAL/EPA/KEYSTONE

Er versprach, mit aller Kraft für die Wiederherstellung von wirtschaftlichem Wachstum, das soziale Wohlergehen der knapp drei Millionen Mongolen und das internationale Ansehen des Landes arbeiten zu wollen, wie Montsame berichtete.

Die Wahl wurde überschattet von der schlechten wirtschaftlichen Lage in der Mongolei, die unter dem Verfall der Rohstoffpreise und der schwächeren Nachfrage durch ihren grössten Handelspartner China leidet. Mit ihrem Sieg kehrt die Volkspartei nach vier Jahren in der Opposition wieder in die Regierungsverantwortung zurück. (cma/sda/dpa)

Die Mongolei hat gewählt

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Tesla-Fahrer schläft – bei 140 km/h

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Ex-Minister El Salvadors wegen Massaker zu 133 Jahren Haft verurteilt

Mehr als 30 Jahre nach einem Massaker in El Salvador an sechs Jesuiten und zwei Frauen ist ein früherer Oberst und Vize-Verteidigungsminister des mittelamerikanischen Landes zu mehr als 133 Jahren Haft verurteilt worden.

Die Richter des Staatsgerichtshofes in Madrid verhängten das hohe Strafmass gegen Inocente Montano für die Ermordung fünf spanischer Jesuiten. Das Gericht sah den 77-Jährigen auch schuldig am Tod eines salvadorianischen Jesuiten sowie der beiden Frauen. Dafür konnte der …

Artikel lesen
Link zum Artikel