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In this Saturday, Nov. 28, 2015 photo, Syrian refugee children run at a temporary refugee camp in Irbil, northern Iraq. Some 240,000 refugees who fled the fighting in Syria now live in Iraq. Their children are neither citizens of Syria, their families’ country of origin, or of Iraq, the country where they now live. (AP Photo/Seivan M. Salim)

Syrische Kinder in einem Flüchtlingscamp in Nordirak.
Bild: Seivan M.Salim/AP/KEYSTONE

Investitionen in Milliardenhöhe: Gibt's nächstes Jahr den «New Deal» für Flüchtlinge?



UNO-Flüchtlingshochkommissar António Guterres hat einen «New Deal» für die syrischen Nachbarstaaten gefordert, in denen die meisten Bürgerkriegsflüchtlinge aufgenommen worden sind. US-Präsident Barack Obama plant derweil für 2016 einen Flüchtlingsgipfel.

Bei dem für September geplanten Treffen soll es insbesondere um Hilfe für Syrien-Flüchtlinge gehen, aber auch für Menschen, die wegen Konflikten und Diskriminierung aus Ländern in Asien, Afrika und Südamerika fliehen müssen.

Das gab die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Samantha Power, am Montag in New York bekannt, wie die Zeitung «Washington Post» berichtet. Im Vorfeld wollten die USA Zusagen von ihren Partnern für ein grösseres finanzielles Engagement einholen.

epa05074651 US President Barack Obama signs the 2,000 page omnibus budget bill in the Oval Office of the White House in Washington, DC, USA, 18 December 2015. The 1.1 trillion US dollar (1 trillion Euro) spending bill cleared the House and Senate earlier in the day.  EPA/JIM LO SCALZO

Barack Obama plant ein Flüchtlingsgipfel für nächsten September.
Bild: JIM LO SCALZO/EPA/KEYSTONE

Der UNO-Flüchtlingskommissar António Guterres forderte am Montagabend vor dem UNO-Sicherheitsrat in New York einen «New Deal» für Syrien und die Nachbarländer, um dem Flüchtlingsproblem Herr zu werden. Er bezog sich auf das massive Investitionsprogramm, mit denen die USA in den 30er Jahren der Wirtschaftskrise in ihrem Land begegnet waren.

«Ohne Bildung für die Kinder, Zugang zum Arbeitsmarkt und Schutz gegen die Armut haben immer mehr Syrer keine Wahl, als sich auf den Weg nach Europa zu machen», sagte Guterres. Er verwies auf eine Studie der UNO und der Weltbank, wonach neun von zehn Syrern in Jordanien und im Libanon unter der Armutsschwelle leben und die Hälfte der Kinder nicht in die Schule geht.

«Massive Investitionen im Libanon, in Jordanien und in der Türkei sind notwendig, um den Regierungen zu helfen und die Flüchtlinge vor dem Elend zu bewahren», sagte der Flüchtlingshochkommissar. Die Kosten würden die drei Milliarden Euro, die die EU der Türkei zugesagt hat, bei weitem übersteigen. Ebenso würden die Kosten für den Wiederaufbau in Syrien immer höher werden. (sda/afp/dpa)

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