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U-Boot-Bauer Madsen misshandelte laut Anklage Journalistin vor Mord

U-Boot-Bauer Madsen misshandelte laut Anklage Journalistin vor Mord

23.01.2018, 15:5123.01.2018, 15:55
epa06140357 (FILE) Swedish journalist Kim Wall poses for a picture in Sweden on 28 December 2015 (issued 12 August 2017). Swedish journalist Kim Wall was onboard a private submarine 'UC3 Nautilus ...
Kim Wall.Bild: EPA/TT NEWS AGENCY

Der tatverdächtige dänische Erfinder Peter Madsen hat die Journalistin Kim Wall nach Ansicht der Staatsanwaltschaft vor dem Mord misshandelt und gefoltert. Das geht aus der Anklageschrift hervor, die am Dienstag komplett veröffentlicht wurde. In der vergangenen Woche hatte die Staatsanwaltschaft mitgeteilt, der Mord sei geplant und vorbereitet gewesen.

Laut Anklageschrift nahm Madsen deshalb unterschiedliches Werkzeug mit an Bord des U-Bootes, darunter eine Säge, Messer und spitze Schraubenzieher. Er habe die 30 Jahre alte Journalistin an Kopf, Armen und Beinen gefesselt, sie geschlagen, auf sie eingestochen und sie dann getötet, schreiben die Ermittler.

Der Erfinder selbst bestreitet einen Mord und gibt an, Walls Tod an Bord des U-Bootes sei ein Unfall gewesen. Die Staatsanwaltschaft verlangt lebenslange Haft oder Sicherungsverwahrung für Madsen, den sie als gefährlich einstuft. Der Prozess beginnt am 8. März in Kopenhagen. (sda/dpa)

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