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In Belgien wirbt Sugardaddy-Plattform Studentinnen an

In Belgien warb die Plattform «RichMeetBeautiful» für ihre Dienste und zielte dabei vor allem auf junge Studentinnen. 
In Belgien warb die Plattform «RichMeetBeautiful» für ihre Dienste und zielte dabei vor allem auf junge Studentinnen. bild: shutterstock

«Sugardaddy»-Plattform wollte Studentinnen anwerben – Politiker sind empört

28.09.2017, 09:5528.09.2017, 10:05

«Hey Studentinnen, peppt doch euren Lebensstil ein bisschen auf und trefft euch mit einem Sugar Daddy» – mit diesem Lastwagenplakat warb die Plattform «RichMeetBeautiful.be» vor einer belgischen Universität.

Das anzügliche Angebot zielt vor allem auf junge Studentinnen zwischen 18 und 26 ab, die sich mit wohlhabenden älteren Männern treffen sollen und so, laut «RichMeetBeautiful», eine schöne Stange Geld verdienen können. 

Pünktlich zu Semesterbeginn parkten die Lastwagen direkt vor der renommierten Freien Universität in Brüssel. Das Plakat blieb nicht unbeachtet und löste bei Studentenverbänden und Politikern grosse Empörung aus. 

Am Dienstagabend beschlagnahmte die Polizei das Poster, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Derzeit wird geprüft, ob die Kampagne einen Straftatbestand erfülle, nämlich den Verdacht der Anstiftung zur Prostitution. (ohe)

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11 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Don Sinner
28.09.2017 10:23registriert Januar 2015
Heuchelei Level 3000. Weil ist soo Realität. Diese Empörungskultur verrät sich selbst.
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Hackphresse
28.09.2017 14:20registriert Juli 2014
Gibts das eigentlich auch Umgekehrt?

Eine Sugarmama die mir die KK Prämien und sonst noch lustiges Zeugs bezahlt wie GA oder Benzin wäre schon noch cool. 🤷‍♂️
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