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12 Zitate, die eigentlich alles über Brasiliens neuen Präsidenten Bolsonaro sagen

29.10.2018, 14:0530.10.2018, 07:15

Der ultrarechte brasilianische Wahlsieger Jair Bolsonaro hat immer wieder mit Ausfällen gegen Minderheiten, extremistischen Parolen und Sympathiebekundungen für die Militärdiktatur provoziert. Einige der umstrittensten Zitate des Ex-Militärs, der am Sonntag zum Präsidenten gewählt wurde:

Im Oktober 2018 über Anhänger der Linken

Bild: AP/AP
«Wenn diese Leute hier bleiben wollen, müssen sie sich unserem Recht unterwerfen. Oder sie verlassen das Land oder gehen ins Gefängnis. Diese roten Typen werden aus unserem Vaterland verbannt.»

Im Oktober 2018 über den inhaftierten Ex-Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva

Bild: AP/AP
«Lula, du wirst in deiner Zelle verrotten.»

Im Oktober 2018 in einer Ansprache vor Anhängern

Bild: AP/AP
«Es wird eine in Brasilien niemals gesehene Säuberung geben.»

1999 in einem TV-Interview

Bild: AP/Pool Reuters
«Ich bin für Folter. Und das Volk ist auch dafür.»

2016 in einem Fernsehinterview

Bild: AP/AP
«Ich würde Männern und Frauen nicht das gleiche Gehalt zahlen. Aber es gibt auch viele kompetente Frauen.»

2003 in der Abgeordnetenkammer zu der Parlamentarierin Maria do Rosário

Bild: AP/AP
«Ich würde dich nie vergewaltigen, weil du es nicht wert bist.»

2011 im Interview einer Zeitschrift

Bild: AP/AP
«Ich könnte einen homosexuellen Sohn nicht lieben. Ich werde da nicht scheinheilig sein. Ich würde es vorziehen, dass mein Sohn bei einem Unfall ums Leben kommt, als dass er hier mit einem Typen mit Schnurrbart auftaucht.»

2011 in einem TV-Interview auf die Frage, wie er reagieren würde, wenn sich einer seiner Söhne in eine schwarze Frau verlieben würde

Bild: AP/AP
«Da besteht kein Risiko, denn meine Söhne wurden gut erzogen.»

2002 in einem Interview

Bild: AP/AP
«Wenn ich sehe, wie sich zwei Männer auf der Strasse küssen, werde ich sie schlagen.»

1999 in einem Interview

Bild: AP/AP
«Wir hätten 30'000 Korrupte erschiessen sollen, angefangen mit (dem damaligen) Präsident Fernando Henrique Cardoso.»

2017 nach dem Besuch in einem Quilombo – einer traditionellen Schwarzen-Siedlung

Bild: EPA/REUTERS POOL
«Sie tun nichts. Ich glaube, sie taugen noch nicht einmal zur Fortpflanzung.»

2017 auf einer Konferenz

Bild: EPA/EFE
«Gott über alles. Ich will keinen laizistischen Staat. Der Staat ist christlich und die Minderheit, die dagegen ist, soll gehen. Die Minderheiten sollten sich der Mehrheit unterordnen.»

(aeg/sda/dpa)

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129 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Don Quijote
29.10.2018 14:45registriert April 2015
Ich war bis vorgestern selbst in Brasilien für einige Wochen. Die Wahl war allgegenwärtig und kam im Gespräch mit den Locals oft auf.

Das grundsätzliche Problem hier ist die Auswahl. Wenn man wählen muss...
...zwischen einer Marionette des ehemaligen, korrupten, im Knast sitzenden Lula (welche der Partei angehört, die das Land in eine der grössten Rezessionen geritten hat)
...oder einem populistischen Rassisten, welcher sich als Machertyp präsentiert
Welche Wahl würde man dann treffen? Pest oder Cholera?

Brasilien hats nicht jetzt vergeigt, sondern bereits im 1. Wahlgang & in der Zeit davor.
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Ruefe
29.10.2018 14:28registriert August 2015
"Brasilien erwache"...
-.-
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jafa8
29.10.2018 14:49registriert Oktober 2018
Die Wahl von Trump bereitete mir grosse Sorgen... aber das hier macht mir echt Angst.

Diese Black MIrror folge ist scheisse, bitte hört damit auf!
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