International
China

China lässt Witwe von Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo ausreisen

China lässt Witwe von Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo ausreisen

10.07.2018, 07:0810.07.2018, 07:20
In this July 15, 2017, file photo provided by the Shenyang Municipal Information Office, Liu Xia, center, wife of jailed Nobel Peace Prize winner and Chinese dissident Liu Xiaobo, holds a portrait of  ...
Liu Xia mit einem Bild ihres verstorbenen Mannes, Liu Xiaboa-Bild: AP/Shenyang Municipal Information Office

China hat die seit acht Jahren unter Hausarrest stehende Witwe des chinesischen Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo ausreisen lassen. Liu Xia habe das Land an Bord einer Maschine der finnischen Fluggesellschaft Finnair verlassen, berichtete die Agentur DPA.

Die Witwe wollte nach ihrer Abreise am Dienstag nach Deutschland weiterfliegen, berichtete ihr Bruder Liu Hui, wie Freunde der Familie der Agentur in Peking bestätigten. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
G7-Länder streben Obergrenze für seltene Erden aus China an
Um das Risiko der Erpressbarkeit durch Länder wie China zu verringern, wollen die G7-Staaten Obergrenzen für die Einfuhr bestimmter Rohstoffe erreichen.
Ziel sei es, die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten ausserhalb der G7 und ihrer Partnerländer bei seltenen Erden und Permanentmagneten bis 2030 auf unter 60 Prozent zu senken, hiess es in einer gemeinsamen Erklärung beim G7-Gipfel im französischen Évian. Anschliessend solle schnellstmöglich auf die Zielmarke von 50 Prozent hingearbeitet werden.
Zur Story