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Razzien in Deutschland – «Reichsbürger» horteten Waffen und Sprengstoff

27.01.2017, 10:2127.01.2017, 12:36
Diese Waffen von «Reichsbürgern» wurden bereits im November 2016 bei einer Razzia in Wuppertal beschlagnahmt.
Diese Waffen von «Reichsbürgern» wurden bereits im November 2016 bei einer Razzia in Wuppertal beschlagnahmt.Bild: EPA/DPA

Bei den Razzien gegen Rechtsextremisten und sogenannte Reichsbürger in Deutschland hat die Polizei diese Woche ein umfangreiches Arsenal an Waffen und Sprengstoff sichergestellt. Unter anderem seien scharfe Schusswaffen, Schiesskugelschreiber und erhebliche Mengen Munition entdeckt worden, verlautete am Freitag aus Polizeikreisen.

Ausserdem habe man rund zwei Kilogramm Schwarzpulver, einen aus Grillanzündern gefertigten Brandsatz sowie vorbereitete Brandflaschen gefunden. In einem Objekt in Baden-Württemberg wurde nach diesen Angaben auch instabiler Initialsprengstoff gefunden, der von Experten vor Ort kontrolliert gesprengt wurde.

Die Polizei hatte bei den Durchsuchungen in sechs Bundesländern am Mittwoch zwei Männer festgenommen. Sogenannte Reichsbürger erkennen die Bundesrepublik Deutschland nicht an und behaupten, das Deutsche Reich (1871-1945) bestehe bis heute fort. Die Bewegung wird deutschlandweit vom Verfassungsschutz beobachtet.

(sda/dpa)

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12 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Lowend
27.01.2017 10:55registriert Februar 2014
Wetten, schon bald werden diese paramilitärisch organisierten und hochgerüsteten Mörder und Terroristen der ultrarechten Szene mit den Chaoten von der AntiFa verglichen werden, um die Diskussion davon abzulenken, was für brandgefährliche Privatarmeen sich die Rechten inzwischen zugelegt haben!
Auch die Schweizer PNOS verfügt übrigens über eine solche paramilitärische Organisation, aber die Berner KaPo sieht darin kein Problem, weil dass nur den kameradschaftlichen Zusammenhalt fördern soll, wie mir von einem Polizisten im persönlichen Gespräch mitgeteilt wurde.
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