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epa05761799 A view of a garden property in Arnstein near Wuerzburg, Germany, 30 January 2017. On early 29 January, six teenagers aged 18 to 19, including the arbour owner's two children, were found dead in the garden hut in which they held a private party. The reason for the cause of deaths are unkown yet.  EPA/DANIEL PETER

In dieser Gartenlaube wurden die sechs jungen Menschen von einem Vater tot aufgefunden. Bild: DANIEL PETER/EPA/KEYSTONE

Sechs tote Teenager in Gartenlaube: Strom-Aggregat als Ursache der Gasvergiftung 



Die Polizei in Unterfranken hat die Ursache für die tödliche Kohlenmonoxidvergiftung ermittelt, an der sechs Jugendliche in einer Gartenlaube gestorben sind: Das giftige Gas sei von einem Stromaggregat in der Hütte ausgestossen worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Das Gerät, das mit Benzin betrieben wurde, hätte in geschlossenen Räumen nicht eingesetzt werden dürfen.

Die sechs in einer Gartenlaube im unterfränkischen Arnstein tot gefundenen Teenager sind an einer Kohlenmonoxidvergiftung gestorben. Dies teilte das Polizeipräsidium in Würzburg der Nachrichtenagentur dpa mit und bestätigte damit entsprechende Informationen der «Bild»-Zeitung. «Alle sechs sind an einer Kohlenmonoxidvergiftung gestorben», sagte ein Polizeisprecher.

Am Sonntagvormittag hatte ein besorgter Vater in dem kleinen Ort im Landkreis Main-Spessart in Unterfranken in seinem Gartenhäuschen die Leichen der sechs jungen Menschen im Alter von 18 und 19 Jahren entdeckt. Unter den Opfern sind auch sein Sohn und seine Tochter.

«So etwas Schlimmes habe ich aber noch nie erlebt»

Weil der Vater nach der Feier am Samstagabend bis in die Morgenstunden keinen Kontakt zu seinen Kindern hatte, wollte er am Sonntag nachsehen, ob alles in Ordnung ist. Nach dem furchtbaren Fund alarmierte er die Rettungskräfte, die aber nur noch den Tod der sechs Teenager feststellen konnten.

Ein Feuerwehr-Kommandant, der zum Einsatzort gerufen wurde, sagte der «Mainpost», er habe in seiner langen Dienstzeit schon viele Tote gesehen. «So etwas Schlimmes habe ich aber noch nie erlebt.»

Derweil versucht das 8000-Einwohner-Städtchen, mit dem tragischen Vorfall fertig zu werden. Am Montagabend gedachten Angehörige und Freunde in einer ökumenischen Trauerstunde in der Stadtkirche der Opfer. Anschliessend gab es in der benachbarten Grundschule Raum für Gespräche mit Seelsorgern. Medien waren gebeten worden, der Veranstaltung fernzubleiben.(sda/dpa)

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