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Neue Version: Maria H. hat mit dem 40 Jahre älteren Mann in Sizilien zusammengewohnt

11.09.18, 11:32 11.09.18, 11:43


Die damals 13-jährige Maria H. aus Freiburg (D) war im Mai 2013 mit einem 40 Jahre älteren Mann untergetaucht. Vorletzte Woche hat sie sich überraschend bei ihrem Vater gemeldet. Freunde des Vaters holten sie aus Mailand nach Hause zurück.

In einer ersten Version erzählte Maria H. dass sie mit dem Mann nach Polen gereist sei, wo sie ihn kurze Zeit später verlassen habe. Danach habe sie sich allein mit dem Fahrrad nach Italien abgesetzt.

Jetzt hat sie der Polizei in Freiburg eine andere Version geliefert. Demnach habe sie Polen im Sommer 2013 gemeinsam mit dem Mann verlassen und sie seien mit dem Fahrrad über die osteuropäischen Länder nach Italien gefahren. Vor zwei Jahren hätten sie in Sizilien gemeinsam eine Wohnung bezogen. Sie hätten als Tagelöhner gearbeitet, um den gemeinsamen Lebensunterhalt zu finanzieren.

Mann in Sizilien festgenommen

Über die Art und Ausgestaltung der Beziehung zueinander liegen den Ermittlern nunmehr Angaben von Maria H. vor. Vor dem Hintergrund der aktuellen Ermittlungen werden hierzu gegenwärtig keine Inhalte veröffentlicht, wie es in einer Mitteilung der Polizei Freiburg vom Dienstag heisst.

Der 40 Jahre ältere Mann war vergangene Woche in Sizilien festgenommen worden. Der heute 57-Jährige war wegen Kindesentzugs mit internationalem Haftbefehl gesucht worden.

Verpixeltes Bild Frau Maria H. aus Freiburg

Maria H. 

Im Internet kennengelernt

Die beiden hatten sich 2012 über das Internet kennengelernt und mehrfach in Freiburg getroffen. Die Polizei ging von einer Liebesbeziehung aus. Demnach ging das Mädchen freiwillig mit dem Mann mit. Ihm wird Kindesentziehung in einem besonders schweren Fall vorgeworfen. Ausserdem besteht der Verdacht des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern.

Nach Marias Verschwinden war der Fall auch Thema in der Fernsehsendung «Aktenzeichen XY ... ungelöst», in der Marias Mutter sich mit einem Videoaufruf zu Wort meldete – allerdings ohne Erfolg.

Die Polizei ging zahlreichen Spuren nach. Im Sommer 2013 führten Hinweise nach Polen, wo beide beim Übernachten in einem Auto und beim Einkaufen gesehen worden sein sollen. 

(whr)

Aktuelle Polizeibilder

Diese Kellnerin hätte er besser nicht begrapscht

Video: watson/Lya Saxer

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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