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epa06090666 The leader of the Social Democratic Party (SPD) and candidate for the German Chancellor post, Martin Schulz addresses the audience during his speech on a better Europe, in Berlin, Germany, 16 July 2017. Schulz spoke about his views on Europe and Germany ahead of the upcoming general elections in September.  EPA/FELIPE TRUEBA

«Jetzt sind die anderen EU-Mitgliedsstaaten dran» SPD-Chef Martin Schulz. :Bild: EPA/EPA

Deutscher SPD-Chef Martin Schulz warnt vor neuer Flüchtlingskrise



Der deutsche SPD-Vorsitzende und Kanzlerkandidat Martin Schulz hat vor einer Wiederholung der Flüchtlingskrise von 2015 gewarnt. Mit Blick auf die steigende Zahl von Flüchtlingen, die nun übers Mittelmeer nach Europa kämen, nannte er die Situation «hochbrisant».

«Wenn wir jetzt nicht handeln, droht sich die Situation zu wiederholen», sagte Schulz in der «Bild am Sonntag». Er will am Donnerstag mit Italiens Ministerpräsident Paolo Gentiloni über das Problem sprechen, das er auch zum Thema im Bundestagswahlkampf machen will: «Wer auf Zeit spielt und versucht, das Thema bis zur Bundestagswahl zu ignorieren, verhält sich zynisch.»

Schulz forderte, gegen finanzielle Unterstützung seitens der EU-Kommission sollten andere EU-Staaten Italien Flüchtlinge abnehmen. «Jetzt sind die anderen EU-Mitgliedsstaaten dran.»

Auch aus Sicht des CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer ist das Flüchtlingsproblem noch lange nicht gelöst. «Im Moment ist die Lage beruhigt. Aber wir wissen alle: Die Migrationswelle wird weitergehen», sagte er der «Welt am Sonntag».

epa06079219 Bavarian Stategovernor Horst Seehofer (C) addresses the media prior to the Christian Social Union (CSU) party meeting the Banz Monastery near Bad Staffelstein, Germany, 10 July 2017. The CSU parliamentary group holds its party meeting at the Banz Monastery from 10 to 11 July.  EPA/LENNART PREISS

CSU-Vorsitzender Horst Seehofer. Bild: EPA/EPA

Der bayerische Ministerpräsident gab Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihrer Grenzöffnung für Flüchtlinge 2015 die Verantwortung dafür, dass eine absolute Mehrheit der Union bei der Bundestagswahl derzeit nicht absehbar sei.

Der 4. September 2015 sei «ein Schlüsseldatum, wenn es um die absolute Mehrheit für die Union geht», sagte er. (sda/apa/dpa)

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