International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Nicht einmal eine Pritsche gab es für Hamburger Polizisten. «Wie Obdachlose mussten sie herumliegen»: Die Wutrede des Polizeigewerkschafters geht viral. 

Warum mussten Polizisten «wie Hunde» schlafen? 3 drängende Fragen nach den G20-Randalen



Was ist mit diesen Polizisten passiert? 

Erschöpft, verletzt und traumatisiert: Viele der 20'000 Polizisten gingen bei den Krawallen in Hamburg weit über ihre Grenzen hinaus. Auf Facebook geht ein Foto viral, das das Elend der Beamten eindrücklich dokumentiert. Wie tote Fliegen liegen sie nach dem Einsatz auf dem blanken Boden. 

«Es ist skandalös, dass man diesen Polizisten, nach einem schweren Einsatz, der für sie lebensbedrohend war, nicht einmal einen vernünftigen Platz zum Regenerieren zur Verfügung stellte. Wie Obdachlose liegen sie in irgendeinem Vorraum herum», schreibt ein Polizei-Gewerkschafter. Die Behörden hatten es offensichtlich versäumt, genügend Unterkünfte für die Polizisten bereitzustellen. 

Auf Facebook ist der Beitrag über 200'000 Mal geteilt worden. «Kopfschütteln, dies treibt mir Tränen in die Augen. Aber dies habt ihr nicht verdient, wie Hunde in der Hütte euch ausruhen zu müssen», schreibt eine Userin. 

Tritt Hamburgs Bürgermeister nun zurück?

Nach den brutalen Ausschreitungen in Hamburg steht Bürgermeister Olaf Scholz heftig in der Kritik. Hat er die Gefahr unterschätzt? Am Sonntagabend trat Scholz bei der ARD-Talkshow Anne Will auf. Und blieb laut «Spiegel» dabei, es habe niemals an «Kapazitäten und Fähigkeiten» gefehlt. Man sei auf alles vorbereitet gewesen, aber mit solchen Gewaltexzessen habe man nicht rechnen können. Ein Rücktritt, wie von der Hamburger CDU gefordert, steht für ihn nicht zur Diskussion. Ob er darüber nachdenke, fragte ihn Will. «Nein, das tue ich nicht.»

Die Sendung war insgesamt alles andere als ein Erfolg. Nicht zuletzt, weil das Programm wegen einer technischen Panne über 10 Minuten unterbrochen war. 

Wie reagiert Deutschland auf die Krawalle? 

Nach den Krawallen beim G20-Gipfel in Hamburg ist in Deutschland die Forderung nach der Einführung einer europäischen Extremistendatei laut geworden. Hinter der Idee stehen Innenpolitiker sowohl von Union wie auch SPD. Damit hätten die Behörden einen besseren Überblick über Gewalttäter, sagte die Vizevorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Eva Högl. Der Unions-Innenexperte Stephan Mayer (CSU) sagte demselben Blatt: «Ich halte eine europäische Extremistendatei für Linksradikale für sehr sinnvoll und unterstützenswert.» Der Unions-Politiker sprach sich zugleich für eine Schliessung von Autonomen-Zentren in Hamburg und in Berlin aus. Diese rechtsfreien Räume dürften nicht mehr von den Behörden geduldet werden.Auch FDP-Chef Christian Lindner betonte, in den dort besetzten Gebäuden würden Gewaltexzesse vorbereitet. Die Politik der falschen Toleranz müsse beendet werden, forderte er in einem Gastbeitrag für die «Bild»-Zeitung. «Der Linksextremismus wurde zu lange verharmlost», kritisierte Lindner. Den Gewalttätern in Hamburg warf er «linken Terror gegen uns alle» vor.

(amü/sda)

Hamburg im G20-Ausnahmezustand

Das könnte dich auch interessieren:

Mehr Spass! Hier kommen die 24 lustigsten Fails, die das Internet gerade zu bieten hat

Link zum Artikel

Kommen Sie, kommen Sie! PICDUMP!

Link zum Artikel

«So sehen Depressionen aus» – Facebookpost einer jungen Frau geht viral

Link zum Artikel

Kann Basel YB wieder gefährlich werden? Alle Transfers der Super League im Überblick

Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

121
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
121Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • malu 64 11.07.2017 18:07
    Highlight Highlight Wenigstens haben sie ein Dach über dem Kopf!
    Für die paar Minuten Schlaf reicht das vollkommen! Bis die Ihre Spielhöschen abgelegt haben ist die Ruhezeit um!
  • Spooky 11.07.2017 10:33
    Highlight Highlight Wenn einer so blöd ist, die Superreichen mit seinem Leben zu verteidigen, dann soll er für die Superreichen auf dem Boden schlafen. Das ist nicht zu viel verlangt.
  • Spooky 11.07.2017 10:29
    Highlight Highlight Ein Maurer fällt vom Gerüst.
    Ein Polizist muss auf dem Boden schlafen.

    Berufsrisiko.
  • Bucky 11.07.2017 10:01
    Highlight Highlight «Wie Obdachlose mussten sie herumliegen» - gut so! Damit konnten «Herrschaften» mal ein paar Stunden lang am eigenen Leib erfahren, wie sich das Leben ohne Bett und Bleibe so anfühlt. Freilich sind ein paar Stunden ja nix im Vergleich zu Tagen, Wochen, Monaten und Jahren! Aber immerhin ein paar Stunden haben sie sich eingefühlt: ein erstes, kleines Schrittchen, und schon gibt's Klamauk. Ach was sind das doch für Prinzessinnen auf Erbsen!!!
  • malu 64 10.07.2017 20:38
    Highlight Highlight Nach manchen Fussballspielen geht es ähnlich zu! Eindeutig die falsche Location für dieses Event!
  • Staatsgebeutelter 10.07.2017 17:46
    Highlight Highlight Wer im Sold repressiver Systeme Leute bekämpft die diesem System nicht positiv gegenüber stehen darf ruhig auch einmal am eigenen Leib erfahren wie es sich als Obdachloser anfühlt schlafen zu müssen.
    • SemperFi 10.07.2017 22:19
      Highlight Highlight Dieses Sprüchli haben Sie aber brav aufgesagt. Da bekommen Sie sofort eine Runde Mitleid von mir.
  • Formwandler 10.07.2017 17:28
    Highlight Highlight Ich unterstütze weder rechten noch linke Extremismus.

    Vielleicht würde ja die Lösung des Problems näherrücken, wenn wir uns anstatt die linken härter zu bestrafe (was meiner Meinung nach das Ganze noch verschlimmern würde), einmal Fragen würden ob es nicht an der Zeit ist für eine "Revolution" unseres Systems. Ich habe seit längerer Zeit das Gefühl, dass wir uns in der Zeit zurückdrehen.
  • malu 64 10.07.2017 14:37
    Highlight Highlight Leider waren die 5 Sterne Hotels von Trump und Konsorten besetzt!
  • Max Cherry 10.07.2017 13:21
    Highlight Highlight Die Armen. Augen auf bei der Berufswahl.
    • Lichtblau 10.07.2017 22:18
      Highlight Highlight Ja, mir scheinen die Polizisten tatsächlich auf der "Arme-Schweine-Seite" zu sein. Diese völlig übertriebene Panzerung bei dieser Sommerhitze, diese Unbeweglichkeit, dieses beknackte Roboteraussehen. Und dann der völlig freiflottende, bewegliche Gegner. Polizisten sind auch "Arbeitnehmer", die es von der SPD zu schützen gilt.
    • Judge Dredd 11.07.2017 09:49
      Highlight Highlight Max Cherty, genau dieses egoistische Denken macht die Welt zu einem schlechteren Ort.
  • Addidi 10.07.2017 12:58
    Highlight Highlight wenn ich die von der Polizei veröffentlichten Videos auf YouTube von diesen Gewalttätigen anschaue, denke ich nur eins : Eigentlich sind die Linksradikalen noch viel die grösseren Ratten als die Rechten. Radikalismus ist immer schlecht - egal links oder rechts. Aber haben die eingentlich noch alle Tassen im Schrank? Die standen auf Dächern und bewerfen die Polizisten unten auf der Strasse mit Ziegelsteinen! Ein Wunder, dass niemand umgekommen ist an diesem Wochenende.
    • Greet 10.07.2017 13:36
      Highlight Highlight "Eigentlich sind die Linksradikalen noch viel die grösseren Ratten als die Rechten."
      Also Sie finden, Linksradikale sind verabscheuenswerter als Rechtsradikale? Weil die Rechtsradikalen schliesslich... aha.
    • dmark 10.07.2017 18:17
      Highlight Highlight Mal völlig ohne Wertung... Rechtsradikale beissen i.d.R. nicht die Hand, welche sie füttert.
      Soll heissen, dass Linksradikale zwar das System (den Staat in seiner Form) ablehnen, aber dennoch gerne dessen soziale Hängematte zu schätzen wissen.
  • Eskimo 10.07.2017 12:15
    Highlight Highlight Frau Merkel hat die ganze Welt nach Deutschland eingeladen. Für die Elite hat sie Luxushotels und für die Migranten hat sie Unterkünfte bereitgestellt. Diejenigen die sich den Allerwertesten aufgerissen und den Kopf hingehalten haben, hat sie aber vergessen. Aufräumen sollen auch die Chrampfer. So läufts nun mal in der EU.
  • ostpol76 10.07.2017 12:08
    Highlight Highlight Merkel will ganz Afrika retten, schafft es aber nicht einmal für die eigenen Polizisten zu sorgen.
    • Amadeus 10.07.2017 12:42
      Highlight Highlight @ostpol76
      Frau Merkel hat damit nichts zu tun. Die Unterbringung der Polizisten wurde von der Hamburger Polizeiführung in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Innenministerium organisiert.
  • Sicher..,nicht immer. 10.07.2017 12:03
    Highlight Highlight ...jetzt sind es schon 53 Blitze. Also, sind offenbar doch gewaltbereite und zerstörungswillige hier im Net. Na bravo, dann haben, sofern nicht alle gewissen Gruppen angehören...., zukünftige hoffentlich gute Steuerzahler, welche den Irr-Sinn in Sachen Schäden helfen bezahlen.

    Spielverderber schrieb am:
    10.07.2017 07:55
    ...die 18 Blitzer scheinen Gewalt zu mögen, oder praktizieren sie.
    • malu 64 10.07.2017 14:38
      Highlight Highlight Natürlich lieben wir es ein bisschen zu spielen!
    • Eskimo 11.07.2017 09:14
      Highlight Highlight @Spielverderber
      Was erwartest du auf einem Linkspopulistischen Portal?
  • EvilBetty 10.07.2017 11:53
    Highlight Highlight Momoll, voll deeskalierend und so:

    Play Icon
    • der_senf_istda 10.07.2017 15:09
      Highlight Highlight Der "Fussgänger" behindert die Polizei in voller Absicht, was erwartest du als Reaktion? Sollen die Polizisten zuerst einen Mediator holen damit man das besprechen kann ?
      Die Polizei hat schon einen genug schweren Job, solche Leute arbeiten den Chaoten und Gewalttätern zu, indem sie die Polizei bei ihrer Arbeit behindern. Deshalb wird dieser "Fussgänger" auch wie ein Chaot behandelt.
    • Alex_Steiner 11.07.2017 09:17
      Highlight Highlight Ihr habt sicher auch alle das Video gesehen mit dem Mann der sich vor die Panzer stellt. Dachtet ihr dort auch das der Soldaten den Querulanten zusammenachlagen sollte? Wers nicht kennt - Tank Man googeln.
    • EvilBetty 11.07.2017 11:59
      Highlight Highlight Libertas: Auch du bist dann wohl einer der nicht begreift dass man sowohl Chaoten als auch Polizei kritisieren kann. Dies war keine angemessene Reaktion, der Polizist hätte ihn auch einfach zur Seite schieben können.

      Senf: ich erwarte eine angemessene Reaktion von jemandem der das Gewaltmonopol ausübt. Ein Faustschlag ins Gesicht (wenigstens trifft er nicht) ist ganz sicher nicht angemessen.

      Klar, der Polizist war frustriert und wahrscheinlich schon x Stunden im Einsatz, trotzdem sollte Verhältnismässigkeit gewahrt werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • karl_e 10.07.2017 11:39
    Highlight Highlight Wir in der Schweiz hatten doch schon einmal Extremistendateien für Linksradikale. Nun gut, das war noch moderne Datenbank mit ein paar Gigabites, sondern das waren ein paar Tonnen Fichen mit überaus relevanten Infos ("Trink abends gerne ein Bier"). Unter zahllosen anderen waren auch die berüchtigten Linksextemisten Frisch und Dürrenmatt registriert. Den kleineren Fischen konnte man mit solchen Denunziationen wunderbar die Karriere ruinieren.
  • Raembe 10.07.2017 10:53
    Highlight Highlight Absolute Vollpfosten diese Krawallmacher!

    Aber ich frage mich ob es nicht besser gewesen wäre diesen Anlass auf dem Land zu veranstalten. Vlt. weniger Leute, weniger zum kaputt machen und offene Flächen sind einfacher zu beschützen vor solchen Aktionen.
    • Crissie 10.07.2017 12:29
      Highlight Highlight Genau! Eventuell sogar auf einer der Nord- oder Ostseeinseln...
    • Nicola Siegrist 10.07.2017 13:45
      Highlight Highlight Letztes Jahr wurde es auf dem Land durchgeführt, aber es tut dem Herz der Herrschenden weh, sich dort verstecken zu müssen. Die Platzierung in der linken Stadt Hamburg war eine Provokation, die dann über 20'000 Polizisten mit sich bringen musste.
    • Raembe 10.07.2017 16:01
      Highlight Highlight Das sind weder linke noch rechte, das sind Vollidioten die nichts besseres zu tun haben und bei denen jede Bildung versagt hat.
  • Turi 10.07.2017 10:37
    Highlight Highlight Gewisse deutsche Politiker möchten wohl gerne den Ausnahmezustand verhängen, wie Frankreich das seit Jahren praktiziert. An die Islamisten traut man sich ja nicht, da sind die eigenen Bürger ideale Gegner, um Datenbanken zu füllen...

    Genau diese Linken-Hatz hat in der Schweiz der Nachkriegszeit übrigens zu der Fichenaffaire geführt, wo linke Bürger zu Hunderttausenden aufgrund ihrer politischen Gesinnung fichiert wurden.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Fichenskandal
  • pun 10.07.2017 10:28
    Highlight Highlight Eine Fiche für angebliche linke "Terroristen" - wie wärs noch mit Berufsverboten? Das hat vor einigen Jahrzehnten, als die linken Terroristen noch aus dem Untergrund heraus Anschläge mitunter gegen Leib und Leben gemacht haben sooo gut funktioniert!
    Fast gleichzeitig wurde der NSU Geheimdienstbericht in Hessen mit möglichen Verbandelungen von VS Angestellten in den Nazi-Terror für 120(!) Jahre als Geheimsache erklärt... Aber dank watson wissen wir ja auch, dass linke viel gefährlicher seien als rechte.
  • Wilhelm Dingo 10.07.2017 09:53
    Highlight Highlight Was sagen die betroffenen Polizisten dazu?
    • mrmouse 10.07.2017 12:07
      Highlight Highlight Ein Freund von mir musste dort arbeiten. 55 Stunden im Einsatz, dazwischen 5 Stunden Pause... und nicht am Stück...
    • Crissie 10.07.2017 12:30
      Highlight Highlight Ich weiss nicht, ob die als Beamte offen ihre Meinung ( die Wahrheit ) sagen dürfen...
    • Wilhelm Dingo 10.07.2017 12:57
      Highlight Highlight @mrmouse: wie konnte dieses Wochenende nach Deinem Freund passieren?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sapere Aude 10.07.2017 09:29
    Highlight Highlight Ich habe nie verstanden, weshalb solche Militante von einem Teil der Linke bis heute geduldet wird. Diese Extremisten sind in nicht harmlos, nur weil sich ihre Gewalt angeblich alleine gegen Gegenstände richtet und ist nicht rechtfertigbar . Ausserdem schaden genau solche Aktionen der eigentlichen Botschaft. Niemand spricht mehr über das Versagen der G 20 die entscheidenden globalen Herausforderungen anzugehen. Gewalt als Protestmittel widerspricht nicht nur linken Prinzipien, sie ist kontraproduktiv und hilft am Ende nur jenen, die es eigentlich zu bekämpfen gilt.
    • Lamino 420 10.07.2017 11:26
      Highlight Highlight Es hilft dem ganzen G20-Zirkus.
    • EvilBetty 10.07.2017 11:26
      Highlight Highlight Was heisst geduldet? Was sollen «die anderen» Linken tun? Selbstjustiz? Ist wohl eher ne rechte Einstellung.
    • Sapere Aude 10.07.2017 11:46
      Highlight Highlight EvilBetty, habe es mehrmals Demos erlebt, das wenige Vermummte ohne grosse Hinderung durch andere Teilnehmende zur Eskalation beigetragen. Normale Zivilcourage würde reichen. Ausserdem kannst du nicht Leugnen, dass unter Linken, die Autonomen durchaus Sympathien geniessen und ihre Gewaltanwendung oft mit dem Argument, diese würde sich gegen Gegenstände richten, relativiert wird. Das Argument der rechten Einstellung höre ich oft bei unangenehmer Kritik aus den eigenen Reihen, hier würde ich schon etwas substantielleres erwarten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • danmaster333 10.07.2017 08:50
    Highlight Highlight Eine Exteemistendatei nur für Linksradikale? Gibt es das in Deutschland für Nazis und Hooligans auch oder sind die weniger schlimm als die Linken(?!).
  • 7immi 10.07.2017 08:25
    Highlight Highlight vor solchen veranstaltungen wird jeweils das sicherheitsdispositiv bestimmt, was keine einfache aufgabe ist. hat man zu wenig eingeplant ists gefährlich, wenn man zu viel will auch (sie fehlen dann andererorts).
    der skandal sehe ich nicht auf seiten der polizei/politik. ich finde es erbärmlich, dass diese linksextremen vollpfosten, die in einem sicheren land leben und sämtliche grundbedürfnisse erfüllt haben unnötig den staat belasten, schwächen und unser aller sicherheit gefährden. seid demokraten, geht abstimmen und tretet allenfalls einer partei bei.diese kravalle sind niveaulos und feige.
    • Turi 10.07.2017 10:40
      Highlight Highlight 7imme, in Deutschland kannst du nicht abstimmen. Die kennen keine Volksabstimmungen.
      Und wenn du der 'falschen' Partei beitrittst (AfD), wirst du auch geächtet von den staatlichen Medien.
      Nee, so einfach ist es nicht, sich als Bürger in Deutschland Gehör zu verschaffen. Mutti und der Politifilz bestimmen.
    • 7immi 10.07.2017 11:21
      Highlight Highlight @Turi
      ja, sie haben keine volksinitiative,sie können aber ihre politiker wählen und so wenigstens ein bisschen einfluss nehmen.ausserdem gäbe es die bürgerinitiative in der EU(zumindest theoretisch).man kann also durchaus etwas verändern es braucht einfach zeit und ausdauer und man kann halt keinen frust abbauen wie bei einem solchen krawall.letzteres bringt nämlich definitiv gar nichts. es wird wohl kein gipfelteilnehmer denken:"oh,da demonstrieren leute, der kapitalismus ist also falsch, ich werde sofort zurücktreten und mit sämtlichen kriegen aufhören."vielleicht liege ich aber auch falsch.
    • Tsunami90 10.07.2017 13:44
      Highlight Highlight Aussage meiner deutschen Kollegen: "Wählen? Wozu denn. Gewinnt ja eh wieder die grosse Koalition, selbst wenn die gesamte Linke über ein absolutes Mehr verfügt."
  • stabiler 10.07.2017 08:18
    Highlight Highlight Ich frage mich einfach, wieso man so lange auf dem linken Auge blind sein konnte. Gegen rechte Idioten mit Hang zur Gewalt wird seit Jahren zurecht vorgegangen, öffentlich treten die zum Glück kaum noch je in Erscheinung - und wenn, dann höchst "angepasst".

    Die Debatte um Linksextremismus wird indes häufig bis tief in die sozialdemokratische Mitte entschuldigt mit Floskeln wie: Linksextremismus richtet sich gegen Sachen, Rechtsextremismus hingegen gegen Menschen (ergo verwerflicher).

    In dem Sinne müssen die 476 verletzten Polizisten wohl zur Kategorie "Sachen" gezählt werden.
    • Enttabuisierte Zone 10.07.2017 10:09
      Highlight Highlight Linksextremismus ist zuerst oppositionell und richtet sich gegen den Staat und ihre Repräsentanten oder gegen das "System" (was das auch immer sein mag) und ihre Repräsentanten, in der Regel gegen "Mächtige". Bis sie selbst zu den Mächtigen werden (siehe Russland und andere kommunistische Länder).

      Rechtsextremismus operiert aus der Mehrheit heraus und richtet sich in der Regel gegen Minderheiten. (Was wäre ein Rechtsextremismus in einem kommunistischen Staat?)

      Am Ende treffen sich Links- und Rechtsextreme, da sich Links und Rechts nicht auf einer Geraden, sondern auf einem Kreis befinden.
    • Pisti 10.07.2017 17:25
      Highlight Highlight Idefix seit wann sind Hooligans Rechtsextrem? Das war eine bunt gemischt Truppe von links-rechts! Hört sich natürlich besser an wenn man nur von Rechtsradikalen spricht.
  • Der Rückbauer 10.07.2017 08:09
    Highlight Highlight Deutsche Polizeichefs: Zu viele TV-Wohlfühltatorte geschaut? Gibt ja genug davon.
  • maxi 10.07.2017 08:01
    Highlight Highlight die wichtigste frage. kann man die rechnung für die sachschäden und den polizeieinsatz auf die randaliere abwälzen? dann könnten sie untereinander ihre solodarität zeigen.
    • Wehrli 10.07.2017 08:38
      Highlight Highlight Ach, im G20 Budget, geht das under "Kleinkram"
    • EvilBetty 10.07.2017 08:50
      Highlight Highlight Man könnte auch darüber nachdenken, einen Teil davon auf die Veranstalter des G20-Gipfels abzuwälzen. Dass es eine schlechte Idee ist, so ein Treffen in einem Stadtzentrum abzuhalten, sollte seit Genua eigentlich klar sein...
    • maxi 10.07.2017 09:44
      Highlight Highlight @ wehrli ja und? für die hirnlosen terroristen ist es wohl kein peanut!

      @ evilbetty kann ja nicht dein ernst sein? die schuld liegt ganz klar bei den linksextremen chaoten. es wäre kein problem den gipfel in einer stadt abzuhalten, wenn jeder einen friedlichen protest will. da ja gewisse leute schon mit dem vorsatz hingehen theater zu machen, ist es falsche jemand anderes als eben jene personen verantwortlich zu machen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • draco volans 10.07.2017 07:26
    Highlight Highlight Macht das doch besser in davos!
    • Asmodeus 10.07.2017 07:45
      Highlight Highlight Isles of man.
      Da haben sie eh alle Ihr Geld
    • welefant 10.07.2017 08:04
      Highlight Highlight Also in davos ist seit jahren unter kontrolle....
    • neutrino 10.07.2017 12:44
      Highlight Highlight Darum geht's nicht. Es geht drum, dass es Medien gibt wie WW, Breitbart oder Woz, welche extreme Meinungen abdrucken, die (zum Glück) auch nur eine Minderheit bedienen.

      Minderheiten als generell "gut" zu bezeichnen, ist verwegen - eine PNOS, die Identiären, KKClan etc. sind auch Minderheiten - und hoffentlich bleibt das auch so.
    Weitere Antworten anzeigen
  • oliversum 10.07.2017 07:18
    Highlight Highlight Kommen Erdogan, Trump und die anderen Extremisten auf dem G20 auch auf die Liste?
    • Bits_and_More 10.07.2017 07:43
      Highlight Highlight Auch wenn wir von Trumps und Erdogans Eskapaden fast täglich von neuem überraschten, sind sie nun mal demokratisch gewählte Präsidenten von Demokratien.
      Diese zu Isolieren würde weder die Welt, noch die jeweiligen Länder weiter bringen sonder die extremen Positionen nur weiter ausbauen.
    • HansDampf_CH 10.07.2017 07:47
      Highlight Highlight Was gerne Vergessen wird, die grössten Terroristen waren in der G20 Verhandlungsrunde.

      Sie morden und zerstören täglich.
      Vielleicht sollten wir alle einmal aufstehen und sagen es ist genug...
    • Hasjisjn 10.07.2017 09:02
      Highlight Highlight Erdogan. Demokratisch gewählt. Ich weine.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gsnosn. 10.07.2017 07:10
    Highlight Highlight "Man sei auf alles vorbereitet gewesen, aber mit solchen Gewaltexzessen habe man nicht rechnen können"" Was nun, vorbereitet oder doch nicht?
    • atomschlaf 10.07.2017 08:01
      Highlight Highlight Lachhaft. Genau solche Gewaltexzesse waren ja seit Monaten angekündigt.
    • RacKu 10.07.2017 08:52
      Highlight Highlight Es wurde mit 8000 gewaltbereiten gerechnet. Wer konnt ahnen dass die auch kommen?
    • EvilBetty 10.07.2017 08:54
      Highlight Highlight Das ging mir auch durch den Kopf... da war man halt eben nicht auf ALLES vorbereitet...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 10.07.2017 07:06
    Highlight Highlight So. Bevor wir jetzt Grundrechte wie Versammlungsfreiheit für alle einschränken, will ich erst mal wissen, wer die Idioten waren, wie viele und welche Fehler sonst noch so gemacht wurden. Ich bin mir fast sicher, dass es eine elegantere Lösung gibt, als alle für ein paar Dumpfnüsse bezahlen zu lassen.
    • Sicher..,nicht immer. 10.07.2017 08:01
      Highlight Highlight Wenn man sich hier nur ansatzweise für Anstand, Ruhe in Quartieren oder einer friedlichen Demo einsetzt, kriegt man Blitzt. Fazit: Junge Leute von heute wurden verzogen statt er-zogen und verhätschelt. Einer alleiniger, dieser Typen im Job oder zu Hause, müssen Bubis sein, arme kranke Seelen. Punkt.
    • atomschlaf 10.07.2017 08:03
      Highlight Highlight Bevor man die Versammlungsfreiheit einschränkt, müsste man erst mal die Polizei adäquat ausrüsten, damit sie wirkungsvoll gegen Gewalttäter in Gruppen vorgehen kann. Die Deutschen setzen ja noch nicht mal Gummigeschosse ein.
      Und dann vielleicht mal schauen, was die Amis mittlerweile so an non-lethal weapons zu bieten haben.
    • Wehrli 10.07.2017 08:41
      Highlight Highlight Wieso non-leathal? Für dich ist das doch eh ein Pack? Schlachte doch alle Demonstranten ab. Oder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • felixJongleur 10.07.2017 07:01
    Highlight Highlight Als ich die planerischen/logistischen Möglichkeiten der D Polizei in Frage stellte wies mich ein User darauf hin, dass ich die D Polizei schlecht kennen würde. Naja, so daneben lag ich nicht. Ich wundere mich trotzdem, dass die Polizeiverantwortlichen den Strassenkampf so komplett unterschätzt haben. Manpower 10k+ und die Randalierer ziehen durch ungeschützte Strassen, geht eigentlich gar nicht.
    • Einstürzende_Altbauten * 10.07.2017 07:46
      Highlight Highlight Soweit ich mich noch erinnern kann, wurde an der Pressekonferenz auf folgendes hingewiesen:
      - Priorität hatte der Schutz der G20 TeilnehmerInnen
      - Viele Einsatzkräfte waren auch durch den Schutz der Elbph. gebunden (Samstag Abend glaube ich)
      - Es wurde nicht damit gerechnet, dass die Einsatzkräfte mit Feuerwaffen angegriffen werden
      - Bei Guerilla Taktik (kleine Gruppen in vielen verschiedenen Stadtteilen) kann man nicht planen

      Ich habe k.a. von den log. Möglichkeiten der D-Polizei, aber unter diesen Bedingungen ....

    • HansDampf_CH 10.07.2017 07:49
      Highlight Highlight Vielleicht wollte man das ja auch, um weitere Grundrechte einschränken zu können. Es gibt viele Fans flag provokateure bei den randalieren...
    • Sicher..,nicht immer. 10.07.2017 08:09
      Highlight Highlight ....wie dem auch sei. Da waren wohlstandsverloste Bubis ohne Sinn für Rücksicht auf hart erschaffenes, aus der Arbeiter und Angestellten Gesellschaft unterwegs. Mit Freude und Lust wurde zerstört. Bei Wasser und Brot in Putins Land Steine klopfen, wäre Balsam für die Kinderchen.
  • Grundi72 10.07.2017 06:36
    Highlight Highlight Auch die Reitschule muss geschlossen werden.
    • paradelica 10.07.2017 07:50
      Highlight Highlight Die Reitschule bleibt, obs dir passt oder nicht!
    • Roterriese #DefendEurope 10.07.2017 07:54
      Highlight Highlight Polizei- und Versicherungskosten hat der ganze Kanton zu tragen, also gehts auch den ganzen Kanton was an und dann gehts euch Wohlstandsbubis*innen und Wochenendaktivist*innen an den Kragen 😂. Der Kanton ist ja zum Glück nicht links.
    • atomschlaf 10.07.2017 08:05
      Highlight Highlight @idefix2000: Keineswegs. Wenn die Reitschule sogar schliesst, um in Hamburg Randale zu machen, dann geht die Reitschule eben auch uns Nicht-Stadtberner was an.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wehrli 10.07.2017 06:21
    Highlight Highlight Auch hier, das offizielle, goldene Mimimimi.

    Die Linksautonomen haben diese Jahr leider schon das Platin Mimimimi - Jammer-Jammer abgeräumt.

    Nun, lieber Staat: Macht den Gipfel doch nächstes mal im Pfefferland, dann haben die Vollidioten ohne Hirn auch keinen Ort zum randalieren, und eure Beschlüsse, sind dann staatlich abgesegnet für den Pfeffer.
    • Ohniznachtisbett 10.07.2017 10:32
      Highlight Highlight Nun, damals als der G8-Gipfel in Heiligendamm, also einem echt abgeschiedenen Ort statt fand, wurden die Demos einfach in der nächst grösseren Stadt gemacht. Ich frage mich auch ganz ernsthaft, was das bringen soll gegen die G20 zu demonstrieren. Dass es sowas gibt, ist doch primär nichts schlimmes. Es bedeuted, dass diese Länder immerhin miteinander reden. Über die den Output kann und soll man natürlich diskutieren... Aber hauptsache gegen die Globalisierung sein und dann Fotos vom selbstgebastelten Protestschild mit dem Apple iPhone auf Facebook posten...
  • derEchteElch 10.07.2017 06:06
    Highlight Highlight Im Militär haben wir oft so geruht. Für eine Stunde Pause oder so geht man nicht ins Hotel zurück, eigentlich..

    Fakt ist, selbst der GLP Politiker kennt die Umstände hinter dem Foto nicht! Vielleicht schlafen sie garnicht?

    Ja die Umstände waren extrem und die Polizisten haben grosse Arbeit geleistet, das steht ausser Frage und ich habe den grössten Respekt vor den Leuten, das braucht nerven aus Stahl!

    Linker Terror wurde leider zu lange vernachlässigt! Jetzt muss durchgegriffen werden und es braucht Haftstrafen für die Festgenommenen. Sowas ist keine Demo mehr und darf nicht Schule machen!
    • Jarl Ivan 10.07.2017 07:29
      Highlight Highlight Der Unterschied zwischen RS und und dem Einsatz der Polizei in Hamburg war, einfach alles. Oder wurdest Du in der Rs oder Wk's bei Übungen mit Flaschen und Pflastersteinen beschossen. Ich denke Du hattest keinen Monent in deiner Dienstzeit in der Du um dein Leben Angst hattest. Selbst wenn Du mit der Swisscoy in einem Einsatz im Ausland hattest. Vergleiche nicht Äpfel und Birnen denn nach teilweise 36Stunden Einsatz wie in Hamburg wäre eine Pritsche, eine Dusche und etwas warmes zu Essen das mindeste.
    • x4253 10.07.2017 07:38
      Highlight Highlight Krawalltouris sind ein Problem dass nicht erst seit gestern existiert, und dass auch hinlänglich bekannt ist. In Hamburg gab es Wochen vorher bereits Anzeichen, dass sich da etwas zusammenbraut. Die Verantwortlichen haben einfach gepennt. Darunter haben dann alle gelitten. Die friedlichen Demonstranten, Anwohner, Ladenbesitzer, Polizisten, Touristen etc.
      Krawalltrottel kriegt man in den Griff. Oder schon vergessen wie das in ZH früher am 1. Mai ausgesehen hat?

      ps. warum man ein solches Treffen in Hamburg abhalten muss ist mir schleierhaft. Irgendwo in der Pampa, Zaun rundherum, und gut ist.
    • suchwow 10.07.2017 07:54
      Highlight Highlight Ach komm, Jarl. Es hat den Anschein, als würde die Dienstpflicht nur aus Rumsitzen und Nichtstun bestehen - damit zieht einer mehr das Ganze in den Dreck. Mag sein, dass es z.B. Büroordonnanzen nicht ganz so schwer haben wie andere Einheiten, die körperlich und psychisch penetriert werden.

      Pflichte dem echten Elch zu: nach einem längeren Einsatz ist es dir komplett egal, ob du dich auf dem Boden ausruhen kannst oder nicht - hauptsache du hast die Möglichkeit dazu! Diejenigen, die nicht mal betroffen sind, regen sich künstlich auf.

Hotel lässt AfD-Klausur platzen – die Reaktionen in den Google-Rezensionen sind zum 😂

Eigentlich hätte die AfD an diesem Wochenende eine Klausurtagung im polnischen Stettin abhalten wollen. Doch stattdessen muss die Partei nun mit ihren Räumlichkeiten in Berlin Vorlieb nehmen. Der Grund: Das vorgesehene Hotel hat zwei Stunden vor Beginn der Veranstaltung – am Freitagabend hätte es losgehen sollen – sämtliche 160 Zimmer, die für die Abgeordneten und Mitarbeiter gebucht waren, sowie die Tagungsräume storniert. Und liess das geplante Wochenende in Polen damit platzen.

Die Absage sei …

Artikel lesen
Link zum Artikel