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Kanzlerin Angela Merkel, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender und Vorgänger Joachim Gauck mit seiner Partnerin Daniela Schadt während der Vereidigung am Mittwoch im Bundestag in Berlin.
Kanzlerin Angela Merkel, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender und Vorgänger Joachim Gauck mit seiner Partnerin Daniela Schadt während der Vereidigung am Mittwoch im Bundestag in Berlin.Bild: HANNIBAL HANSCHKE/REUTERS

Deutschland hat einen neuen Bundespräsidenten: Frank-Walter Steinmeier vereidigt

22.03.2017, 13:1122.03.2017, 13:48

Der neue Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Mittwoch im Plenarsaal des Bundestages seinen Amtseid abgelegt. An der Vereidigung nahm unter anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) teil.

Steinmeier war am 12. Februar in der Bundesversammlung von einer parteiübergreifenden Mehrheit zum Nachfolger von Joachim Gauck gewählt worden. Der frühere Aussenminister hatte sein neues Amt bereits am Sonntag angetreten.

«Es ist ein Glücksfall, dass mit Ihnen ein Präsident in das Amt kommt, der Deutschland auch aus dem Blickwinkel anderer Nationen kennengelernt hat.»
Malu Dreyer

Nach seiner Vereidigung hält Steinmeier seine erste Rede als Bundespräsident. Zuvor wünschte Gauck seinem Nachfolger für das neue Amt «Mut, aber auch Geduld, Freude und Schaffenskraft». «Zutrauen zu den Menschen wird zum Segen für das Land», gab er Steinmeier mit auf den Weg. Gauck wurde von den Mitgliedern des Bundestags und des Bundesrats mit stehendem Beifall verabschiedet.

Gauck gewürdigt

Zuvor hatte Bundesratspräsidentin Malu Dreyer die Verdienste Gaucks für den Zusammenhalt in Deutschland gewürdigt: «Sie haben mit Ihrer Leidenschaft für Freiheit und Demokratie unseren Verstand und unsere Herzen erobert.»

An Steinmeier gerichtet sagte sie: «Es ist ein Glücksfall, dass mit Ihnen ein Präsident in das Amt kommt, der Deutschland auch aus dem Blickwinkel anderer Nationen kennengelernt hat.» Steinmeier war vom Amt des Aussenministers ins Bundespräsidialamt gewechselt. Eine der zentralen Aufgaben der nächsten Jahre sei es, «für die offene Demokratie einzutreten», sagte die Bundesratspräsidentin. (whr/sda/afp)

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