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epa08264213 Director Institute of Virology of the Charite Berlin Christian Drosten (L) speaks next to German Health Minister Jens Spahn during a press conference on the handling of the coronavirus in Berlin, Germany, 02 March 2020. A first coronavirus infected person appeared in Berlin, the capital of Germany.  EPA/CLEMENS BILAN

Christian Drosten, angestellt in der Charite - Universitätsmedizin Berlin, erklärt den Deutschen das Virus. Bild: EPA

Christian Drosten ist Merkels Virus-Aufklärer – warum sein Wort Gewicht hat

Er ist Deutschlands Daniel Koch – und noch mehr. Sein Wort hat Gewicht. Von Deutschlands Medien wird er gefeiert.

Christoph Reichmuth, Berlin / ch media



Die Strassen Berlins sind in diesen Tagen wie leergefegt. Es wirkt etwas trist im sonst so belebten, emsigen Bezirk Berlin-Mitte. Wenn man Glück hat, sieht man Christian Drosten vorbeiradeln. Ein Prominenter.

Wenn er zu seiner täglichen Tour aufbricht, die ihn über die kaum befahrenen Strassen Berlins führt, von der Charité bis zum Gesundheitsministerium und von dort weiter in die Bundespressekonferenz oder in das Aufnahmestudio des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

Vor vier Wochen war der 48-Jährige in Fachkreisen längst weltberühmt, doch die Deutschen selbst kannten den Virologen mit den dunklen Locken und dem jungenhaften Gesicht kaum.

Inzwischen ist Christian Drosten, Institutsdirektor der Berliner Charité, im ganzen Land bekannt. Drosten ist so etwas wie das deutsche Pendant zum Schweizer Arzt vom Bundesamt für Gesundheit, Daniel Koch. Der Vater eines zweieinhalbjährigen Sohnes ist der Corona-Erklärer der Nation, er ist der Mahner in der grössten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg.

Daniel Koch, Leiter Abteilung uebertragbare Krankheiten im Bundesamt fuer Gesundheit BAG, kommentiert die aktuelle Situation rund um die Pandemie des Coronavirus COVID-19, am Donnerstag, 2. April 2020 in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

In der Schweiz übernimmt Daniel Koch die Aufgaben von Christian Drosten. Bild: KEYSTONE

Der Sohn eines Bauern aus der niedersächsischen Provinz studierte Chemietechnik, Biologie, promovierte in Medizin. Nun ist Drosten quasi aus dem Nichts zum vermutlich einflussreichsten Wissenschaftler Deutschlands aufgestiegen. Der Virologe und Experte für Corona-Viren berät Gesundheitsminister Jens Spahn und Bundeskanzlerin Angela Merkel.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Seit Ende Februar erläutert er in einem Podcast mit dem Norddeutschen Rundfunk von Montag bis Freitag eine halbe Stunde lang die neuesten Entwicklungen in der Krise. Erklärt, wie sich das Virus verbreitet, mahnt die Menschen, zuhause zu bleiben, sagt, warum Covid-19 gefährlich ist, ohne Panik zu verbreiten. Er tut dies in einfachen Worten und reich an Anekdoten.

Als in Deutschland die Kneipen noch offen hatten, verriet Drosten seine Passion für Bier. Aber nur für Flaschenbier. «Trinkt kein gezapftes Bier», sagte er und verwies auf die Wahrscheinlichkeit der Viren-Übertragung über unzureichend gespülte Gläser in Restaurants. Die Wochenzeitung «Die Zeit» setzte über ein Drosten-Portrait unlängst den freilich zugespitzten Titel: «Ist das unser neuer Kanzler?»

«Der behauptet keine Scheisse»

Dass Drostens Wort so viel Gewicht hat, liegt auch daran, dass der Mann sich in der Welt der Corona-Viren auskennt wie wenige andere rund um den Globus. Er gehörte vor 17 Jahren zu den Mitentdeckern des Sars-Corona-Virus, eine Art Vorläufer der heutigen Corona-Pandemie.

«Ich sehe meinen Job nicht darin, die Wahrheit zu verkürzen.»

Christian Drosten

Drosten und sein Forscher-Team entwickelten damals nach wenigen Tagen einen diagnostischen Test. Auch beim im Dezember erstmals aufgetretenen Corona-Virus entwickelte die von Drosten geleitete Forschergruppe einen Test, den sie schon im Januar weltweit zur Verfügung stellten.

Drosten ist sich nicht zu schade, auch mal einen Fehler zuzugeben. Oder zu sagen: Sorry Leute, auf diese Frage hat die Wissenschaft noch keine Antwort. «Ich sehe meinen Job nicht darin, die Wahrheit zu verkürzen, sondern darin, die Aspekte der Wahrheit zu erklären, aber auch Unsicherheiten zuzulassen und zu sagen: Das weiss man so nicht», sagte der Virologe in einem Interview mit der «Zeit». Es ist vermutlich genau diese entwaffnende Offenheit, die ihm auch in der breiten Bevölkerung eine hohe Glaubwürdigkeit verpasst.

«Politik trifft die Entscheidungen»

Doch die mediale Aufmerksamkeit ist dem Virologen oftmals unangenehm – und die Analysen in den Medien über seine eigene Person geht ihm bisweilen zu weit. In seinem jüngsten Podcast drohte Drosten mit dem Rückzug aus der Öffentlichkeit.

Er widerspricht vehement Meinungen, wonach das Land längst von Wissenschaftlern geführt werde. Die Wissenschaft generiere Daten und versuche zu erklären. «Politik trifft die Entscheidungen, nicht die Wissenschaft.»

Leider würde die Rolle von Wissenschaftlern wie er in den Medien überzeichnet, das sei problematisch. «Es gibt Zeitungen, die malen inzwischen nicht nur in den Wörtern, sondern in Bildern Karikaturen von Virologen. Ich sehe mich selber als Comicfigur gezeichnet – und mir wird schlecht dabei», echauffierte sich der Virologe.

Drosten verzichtet seit Tagen darauf, Interviews zu geben. Auch, weil er in der Vergangenheit seiner Meinung nach oft falsch oder verkürzt zitiert worden war. Hinzu kommen offenbar vermehrt Drohungen aus der Bevölkerung. In einer E-Mail wurde Drosten für den Suizid des hessischen Finanzministers Thomas Schäfer verantwortlich gemacht. Schäfer nahm sich am Wochenende mutmasslich wegen der Herausforderungen durch die Corona-Krise das Leben.

Doch der Leiter der Berliner Charité glaubt ohnehin, dass sich das «Wohlfühlniveau» in Deutschland in den nächsten Wochen ändern werde, wie er sagt. Inzwischen sind in Deutschland viele ältere Menschen an Corona erkrankt. «Wir werden zwangsläufig jetzt in Deutschland ein Ansteigen der berichteten Fallsterblichkeit sehen», so der 48-Jährige. Schon jetzt sei die Fallsterblichkeit von 0.2 bis 0.4 auf etwa 0.8 Prozent gestiegen.

Der Virologe schwört die Gesellschaft auf eine längere Phase des Verzichts ein, der Alltag werde noch längere Zeit mit Einschränkungen zu bewältigen sein. «Wir müssen vielleicht davon ausgehen, dass wir gesellschaftlich ein Jahr im Ausnahmezustand verbringen müssen», sagte Drosten der «Zeit». (aargauerzeitung.ch)

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40Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Steven Zuber 06.04.2020 16:25
    Highlight Highlight Dieser Virologe ist wirklich die Nummer 1. Leider hört die Politik nur immer erst sehr spät auf Ihn. Er sieht die ganze Krise als Wissenschafter und möchte sich ganz klar aus allen Entscheidungsprozessen der Politik heraus halten. Trotzdem versucht er zu helfen wo er kann. Das Problem ist die Diskrepanz der Wirtschaft und der Wissenschaft. Die Krise ist noch lange nicht durchgestanden und verlangt von uns allen Entbehrungen.
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/Coronavirus-Virologe-Drosten-im-NDR-Info-Podcast,podcastcoronavirus100.html
    und
    https://www.wittib-law.ch/rechtsanwalt-arbeitsrecht/
    Play Icon
  • Diavolino666 06.04.2020 13:46
    Highlight Highlight Ist es eigentlich gewollt, dass nicht unterschieden wird, ob jemand AN oder MIT Covid19 gestorben ist? Und dass der Mann an den Tests, welche eine nicht unerhebliche Fehlerquote aufweisen, selber gut mitverdient und als Experte Nr. 1 gehandelt wird, hinterlässt mehr als einen schalen Beigeschmack.
    • genauleser 06.04.2020 17:36
      Highlight Highlight Lesen bildet: "...Drosten wasted no time in creating primers that would allow other labs to test for its [Sars-Corona-Virus 2003] presence. The next day, he described them on the institute's website and offered to provide them for free." (Nature volume 423, page114(2003))
      "Für das erstmals im Dezember 2019 aufgetretene Coronavirus SARS-CoV-2 entwickelte die von Drosten geleitete Forschungsgruppe einen Test, den sie Mitte Januar 2020 weltweit zur Verfügung stellte. [...] " (Wikipedia)
    • genauleser 06.04.2020 17:38
      Highlight Highlight "Drosten setzt sich für die transparente Verbreitung von wissenschaftlichen Daten ein und publiziert darum in Fachzeitschriften wie Eurosurveillance, wo alle Artikel online frei verfügbar sind."

      Mir hinterlässt hier grad was anderes einen schalen Beigeschmack.
  • Dubio 06.04.2020 13:12
    Highlight Highlight Da macht sich Watson aber jetzt auch ein kleinwenig schuldig am Vorwurf, dass er überhöht oder verkürzt dargestellt wird. Denn er ist bei weitem nicht der Einzige, der Merkel berät, obwohl das der Titel suggeriert. Da gibt es ja noch das Robert-Koch-Institut und viele mehr.
  • Rabbi Jussuf 06.04.2020 12:51
    Highlight Highlight Autsch!
    Es ist gefährlich nur auf einen Mann zu hören, der erst noch an der Krise verdient - dank dem Patent für die Tests.

    Dann dieser Ausspruch:
    "«Wir werden zwangsläufig jetzt in Deutschland ein Ansteigen der berichteten Fallsterblichkeit sehen», so der 48-Jährige. Schon jetzt sei die Fallsterblichkeit von 0.2 bis 0.4 auf etwa 0.8 Prozent gestiegen."
    Wer sowas verlautbart, sollte eigentlich sofort abgesägt werden!
    Diese Zahlen haben absolut keine Relevanz, wegen fehlender Bezugsgrössen! Darüber hinaus wird ja nicht einmal unterschieden, ob ein Toter an, oder mit COVID starb
    • Garp 06.04.2020 15:19
      Highlight Highlight Es ist ein Unding, wenn man nur zuvor gesunde Tote zählen will, die rein an Covid 19 sterben.

      Wenn jemand Herzkrank ist und durch Covid19 zu wenig Sauerstoff bekommt und dann an Herzversagen stirbt. Dann ist die Ursache Covid 19 welches das Herzversagen in dem Moment auslöste.
    • Rabbi Jussuf 06.04.2020 17:10
      Highlight Highlight Garp
      Ihr scheint die Sache echt nicht zu begreifen! Ist doch nicht so schwierig?
      Dein Beispiel: Im Moment weiss man eben das nicht, weil es keine Obduktionen gibt.
      Ein Toter zählt zu den COVID-Toten, wenn er infiziert war. Ob er bereits Symptome ausgebildet hat, weiss man nicht. Das ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern auf dem des RKI. Und die kommunizieren das auch. Alleine deshalb schon machen die Zahlen des Herrn Dorsten keinen Sinn.
      Über die Mortalität von COVID weiss man schlicht nichts. Vermutet wird. dass sie etwa bei einer schwereren Grippe liegen könnte. http://Ü
    • Rabbi Jussuf 06.04.2020 17:19
      Highlight Highlight Nochmal dein Beispiel: Wer entscheidet, dass COVID die Todesursache war? (Wenn eine Autopsie gemacht würde?) Der Fall ist alles andere als klar.
      Kommt dazu, dass man nicht einmal die Symptome richtig kennt! So sind die meisten Fälle. Daher verstehe ich halbwegs, dass das RKI im Moment keine Autopsien will. Die Gefahr, das dabei nochmals falsche Zahlen heraus kämen ist gross, aber dann in der Verantwortung des RKI.

      Klingelt es jetzt endlich, warum Dorstens Zahlen nicht brauchbar sind?
      Es gäbe noch jede Menge andere Szenarien, die die Zahlen ad absurdum führen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antichrist 06.04.2020 11:15
    Highlight Highlight Die beiden kann man nun wirklich nicht vergleichen. Daniel Koch und sein BAG sind Beamte, die diese Krise wesentlich mitverschuldet haben und nun die Gelegenheit erhalten, alles schönzureden. Christian Dorsten ist ein Fachexperte aus der Praxis.
  • Aruma 06.04.2020 11:08
    Highlight Highlight Man soll ihn nicht zum Guru machen.
    Er erklärt schon gut, auch, dass die Virologie nur ein Fachgebiet neben anderen (Epidemiologie, Immunologie u.s.w.) ist und dass er eben nur für seinen Fachbereich spricht.
    Genauso wenig wie "der Markt" alles regeln kann, kann uns ein Fachmann die schweren Entscheidungen abnehmen. Alle sind gefordert.
  • Varanasi 06.04.2020 10:54
    Highlight Highlight Wir können froh sein, hört man in der Schweiz und in Deutschland auch auf erfahrene Wissenschaftler.

    Wir sehen ja in anderen Ländern, wie es auch gehen kann, speziell in den USA, wo Trump jetzt den Leuten empfiehlt Malariamedikamente zu nehmen.

    Dr. Drosten ist ja übrigens nicht der Einzige der die Regierung berät. Dazu ist auch noch das Robert-Koch-Institut da. Herrn Wieler sehe ich eher als Pendant zu Herr Koch.

    Auch Alexander Kekule bringt sich sehr ein.
  • malu 64 06.04.2020 10:51
    Highlight Highlight Was für Idioten müssen das sein, welche Experten bedrohen und ins lächerliche ziehen. An seiner Stelle würde ich mich als Berater zurückziehen.
  • Panic4Clicks 06.04.2020 10:45
    Highlight Highlight Wurde der Mann gewählt?
    • Varanasi 06.04.2020 13:42
      Highlight Highlight Nein, warum?
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 06.04.2020 14:00
      Highlight Highlight Bist du gewählt oder darfst du auf Grund deiner Inkompetenz hier kommentieren?
      Sowohl Drosten als auch Koch äussern sich auf Grund ihrer Kompetenz und nicht weil sie gewählt wurden .
  • providens 06.04.2020 10:36
    Highlight Highlight Die medizinische Seite des Virus kann ich nicht beurteilen. Interessant sind jedoch Virologen, welche auch ausgewiesene Fachpersonen sind, jedoch eine ganz andere Meinung dazu haben. Einige von Ihnen werdne in den Mainstream Medien lächerlich gemacht, beschimpft und in der Glaubwürdigkeit untergraben.
    Es gilt abzuschätzen, wie es aussieht, eine längere Zeit unter Beschränkungen zu leben. Schon durch die heutigen Massnahmen wird die Schweiz in eine schwere Rezession gehen mit viel Leid und grosser Arbeitslosigkeit. Jede Verlängerung der Massnahmen wird die angerichtete Katastrophe vergrössern.
    • darkgrey 06.04.2020 15:03
      Highlight Highlight Und was ist die Alternative? Zustände wie in Bergamo?
      Wenn dann 100'000 krank sind fallen dann die meisten "Arbeiter" und "Käufer" weg. So soll dann die Wirtschaft funktionieren?
    • Silent_Revolution 06.04.2020 18:14
      Highlight Highlight Irgendwie hört man immer dasselbe. Aber Italien, was wenn Italien.

      Als ob euch das per Medien und Kommentarbots über Monate ins Hirn getrichtert wurde.

      Italiens Gesundheitssystem wird dieses Jahr überdramatisiert in den weltweiten Medien präsentiert, obwohl die Zustände seit Jahrzehnten bestehen. Die Todeszahlen sind selbst da immer noch 10`000 hinter der letzten Influenzawelle.

      Auch in den USA sind die Zustände logisch und nirgendwo ausserhalb der Norm im Vergleich mit anderen Grippewellen, wo 0 Massnahmen besprochen wurden und Meldungen über gleiche Zahlen niemanden interessierten.
    • Coffeetime ☕ 07.04.2020 01:15
      Highlight Highlight @Silent_Revolution seit wann bewirkt eine Grippewelle, dass man sich in NY überlegt, die Toten in öffentlichen Pärke provisorisch zu begraben? Oder dass Lastwagenanhänger vor dem Spital stehen, weil mann nicht mehr weiss, wohin mit den Leichen? Com'on du kannst es besser...
    Weitere Antworten anzeigen
  • MartinZH 06.04.2020 10:26
    Highlight Highlight Da kann man in der Schweiz eigentlich nur froh sein, dass es hier seit neuestem einen Experten-Rat gibt, in dem verschiedene Wissenschaftler zu Wort kommen.
    • MarGo 06.04.2020 13:13
      Highlight Highlight Das ist auch in DE so. Herr Drosten ist einfach Spezialist auf epidemische Coronaviren - ist einfach sein absolutes Fachgebiet, daher wird seine Meinung auch geschätzt und gefragt. Aber es ist keine One-Man-Show, wenn Sie das meinen...
    • bebby 06.04.2020 15:10
      Highlight Highlight Astrogator: im BAG arbeiten ausschliesslich Experten und Herr Koch bleibt uns zum Glück noch erhalten. All diese Experten leisten momentan sehr viel, währenddessen wir Zeit für Kommentare haben...
  • BeatBox 06.04.2020 10:18
    Highlight Highlight Vielleicht sollte man sich bei einem so komplexen Problem nicht nur auf eine Person abstützen!
    • JetztRegistriert 06.04.2020 10:57
      Highlight Highlight Woher weisst du, dass man (Deutschland?oder wer?) sich auf eine Person verlässt?
    • joe 06.04.2020 11:06
      Highlight Highlight Der ist nicht alleine. Der tauscht sich mit vielen Wissenschaftler über die Granze hinaus aus. Er ist dann das Sprachrohr. Was er sagt ist alles aktuell Wissenschaftlich belegt, kann aber bereits am nächsten Tag überholt sein. Das gibt er aber immer wieder zu!
    • Ueli dr knächt 06.04.2020 11:37
      Highlight Highlight 1. Sagt er das in seinem Podcast auch.
      2. Dürfte es schwierig sein eine zweite so fachkundige, und trotzdem klar sprechende Person zu finden in DE oder gar bei uns.
      3. Wir könnten ja noch die Kirchen befragen, von denen hört man schon lange nichts.
    Weitere Antworten anzeigen
  • PlayaGua 06.04.2020 10:15
    Highlight Highlight Der Vergleich mit Koch hinkt massiv.
  • Pazzo:) 06.04.2020 10:14
    Highlight Highlight Schaut mal diese Doku von ARTE mit dem Drosten:
    Play Icon

    • Varanasi 06.04.2020 13:56
      Highlight Highlight Da geht es um die Schweinegrippe von 2009 und die hat nichts mit Corona zu tun.

      Interessant dass diese Seite hauptsächlich von Impfgegner und sonstigen verbreitet wird.
  • KYBI60 06.04.2020 10:12
    Highlight Highlight Drosten ist der Typ, der schon bei der Schweinegrippe falsch lag und für unnötige Panik sorgte. Schaut euch auf YouTube die arte Dok "Profiteure der Angst" an. Sehenswert und sehr aufschlussreich.

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