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Jetzt können auch Kubaner mobile surfen – in 3G



Kuba hat erstmals für alle Einwohner den Zugang zum 3G-Internet für Mobiltelefone dauerhaft geöffnet. Seit Donnerstag können die Bewohner der sozialistischen Karibikinsel Internet-Pakete erwerben, um mit ihren Telefonen mobil zu surfen.

People surf the internet on their smartphones on the sidewalk in Havana, Cuba, Thursday, Dec. 6, 2018. For the first time, Cubans are able to sign up for 3G internet service for their mobile phones, with packages ranging from 600 megabytes for about $7 to four gigabytes for about $30 month. (AP Photo/Desmond Boylan)

Surfen in Havana.  Bild: AP/AP

Dies teilte der staatliche Mobilfunkanbieter ETECSA am Donnerstag mit. Bis Samstag würden schrittweise alle Handys freigeschaltet. Die Kubaner müssten für das Angebot zwischen 7 und 30 kubanischen Pesos, also umgerechnet etwa zwischen zehn und 30 Franken, bezahlen.

Der Telefonanbieter verbreitete ein Foto des kubanischen Ministers für Kommunikation, Jorge Luis Perdomo, das ihn beim Surfen im Internet mit einem Handy zeigt. Nach Angaben des Telefonanbieters gibt es auf Kuba rund 5.3 Millionen Handys – das entspricht gut der Hälfte der 11.4 Einwohner der Insel. Das Internet wurde auf Kuba in den 90er-Jahren über Satellit eingeführt.

Wegen der Sanktionen der USA konnte sich der sozialistische Staat nicht an die Untersee-Kabel anschliessen, die in der Region verlegt sind. Seit 2012 kann die Insel dank einer Abmachung mit Venezuela auf ein Fiberglasverbindung zugreifen. Was in zahlreichen Ländern also ein schon veralteter Standard ist, stellt für Kuba gewisses Neuland dar.

Viele der Einwohner der Insel werden sich mobiles Internet allerdings nicht leisten können. Das monatliche Durchschnittseinkommen liegt nach Expertenschätzungen bei rund 31 Dollar. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Lörrlee 07.12.2018 13:41
    Highlight Highlight Hinweis an den Autor. Bei Herbeiziehen von Geldpreisen, sollte eine gewisse Konsistenz beibehalten werden.

    Wir wissen, dass die Abos zwischen 7 und 30 Franken kosten, kriegen aber mit, dass das Monatseinkommen bei 31 Dollar liegt. Natürlich ist die Umrechnung der einen Währung in die andere einfach; umso mehr ein Grund, dies gleich mit in den Artikel mit einfliessen zu lassen, statt mit mehreren Währungen zu jonglieren.
  • Kafi>Tee 07.12.2018 06:13
    Highlight Highlight Sofern mir noch ist, unterscheidet man in Kuba zwischen zwei Währungen: CUC (die "Touristenwährung", Wechselkurs ca. 1:1) und CUP (Währung für Einheimische, Wechselkurs ca. 1:25). Demnach entsprächen diese 7-30 Pesos eher etwa CHF 0.30-1.20... Ist aber dennoch viel für jemanden mit dem Durchschnittseinkommen.
    • LeoAlvaro 07.12.2018 09:44
      Highlight Highlight Genau es gibt den CUC (peso convertible) für die Einheimischen & den CUP (peso cubano) für die Touristen & reicheren Kubaner.
      im Artikel wird vom kubanischen Peso geschriben, daher denke ich, es ist der CUP gemeint & demnach wären es 10-30.-
    • Ballermann6 07.12.2018 09:54
      Highlight Highlight @LeoAlvaro: falsch, der CUC ist für die Touristen.

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