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A woman uses a smartphone outside a Huawei store in Beijing Monday, May 20, 2019. Google is assuring users of Huawei smartphones the American company's services still will work on them following U.S. government restrictions on doing business with the Chinese tech giant. (AP Photo/Ng Han Guan)

Huawei ist kein gewöhnliches Unternehmen, sondern Teil von Chinas Machtstreben. Bild: AP/AP

Analyse

Warum Donald Trump recht hat und man Huawei nicht trauen kann

Der Telekom-Konzern Huawei spielt eine zentrale Rolle bei Chinas Führungsanspruch im Technologie-Sektor. Deshalb ist er im Visier der USA. Doch auch der Rest der Welt sollte im Umgang mit Huawei vorsichtig sein.



Im Zentrum von Peking ist vor 30 Jahren nichts passiert. So lautet die Lesart der chinesischen Führung. Auf dem Tiananmen, dem Platz des Himmlischen Friedens vor der «Verbotenen Stadt», herrschte Anfang Juni 1989 demnach genau das, was der Name besagt. Wer sich diese Propagandabrille nicht aufsetzt, weiss, dass es weder friedlich noch himmlisch zu und her ging.

Damals hatten Studenten den Platz während Wochen besetzt und für Demokratie demonstriert. In der Nacht zum 4. Juni 1989 schlug die Staatsmacht zurück. Die «Volksbefreiungsarmee» richtete auf dem Tiananmen ein Massaker an. Wie viele Menschen starben, weiss man nicht. Das Bild des einzelnen Mannes, der sich den Panzern in den Weg stellte, ist eine Ikone des 20. Jahrhunderts.

ARCHIV -- ZUM 30. JAHRESTAG DES TIANANMEN MASSAKER IN PEKING AM DIENSTAG, 4. JUNI 2019, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -- .A Chinese man stands infront of tanks heading down Cangan Boulevard, past the Beijing Hotel, near Tiananmen Square, China, 5th June 1989. The tanks stopped their advance momentarily as he cried and pleaded for an end to the killing in China's capital. The man was pulled away by bystanders and the tanks continued. (KEYSTONE/AP/JEFF WIDENER).

Das berühmte Bild des «Tank Man» vom Tiananmen ist in China kaum bekannt. Bild: KEYSTONE

In China wird seine Verbreitung und die Erinnerung an das Massaker von der staatlichen Zensur rigoros unterdrückt. Im Vorfeld des 30. Jahrestags wurde Wikipedia in sämtlichen Sprachen blockiert. Der dank Künstlicher Intelligenz immer ausgefeiltere Überwachungsstaat erleichtert es, die Demokratiebewegung auf dem Tiananmen faktisch aus dem nationalen Gedächtnis zu tilgen.

Chinas neues Selbstbewusstsein

Chinas Aufstieg wurde durch Tiananmen nur kurz gebremst. Deng Xiaoping, der «starke Mann» an der Spitze des Staates, setzte sich gegen seine Kritiker in der Kommunistischen Partei durch, die wirtschaftlichen Reformen wurden weitergeführt. Der Rest ist bekannt. Die totalitäre Volksrepublik ist drauf und dran, die weltweite Führungsrolle in Wirtschaft und Technologie zu übernehmen.

US-Präsident Donald Trump ist diese Herausforderung ein Dorn im Auge. Er hat einen Handelsstreit entfesselt und Einfuhrzölle auf chinesische Waren verhängt. Vordergründig hat er das hohe Handelsbilanzdefizit im Visier, doch Trump geht es um mehr. In seinem Weltbild sind die USA die klare Nummer eins. Er kann es nicht ertragen, dass China vorbeizieht.

Man kann unzählige negative Dinge über Trump sagen. Und seine Abwehrhaltung gegen den chinesischen Machtanspruch ist primär von egoistischen Motiven getrieben. Aber in der Tendenz liegt er richtig. Denn die (aussen-)politische Zurückhaltung unter Deng Xiaoping und seinen Nachfolgern ist Vergangenheit. Heute tritt China zunehmend selbstbewusst und aggressiv auf.

FILE - In this Nov. 9, 2017, file photo, U.S. President Donald Trump, right, chats with Chinese President Xi Jinping during a welcome ceremony at the Great Hall of the People in Beijing. Tensions between the world’s two biggest economies intensified over the last week. The Trump administration more than doubled tariffs on $200 billion in Chinese imports and spelled out plans to target the $300 billion worth that aren’t already facing 25% taxes. The Chinese have punched back by upping tariffs on $60 billion in U.S. imports. (AP Photo/Andy Wong, File)

Xi Jinping und Donald Trump wetteifern um die globale Führungsrolle. Bild: AP/AP

Die Schlüsselfigur dabei ist Staatschef Xi Jinping. Hinter seinem freundlichen Lächeln steckt ein kühl kalkulierender Machtpolitiker. Er hat den von Deng etablierten Mechanismus ausgehebelt, der eine zu grosse Machtkonzentration verhindern sollte, interne Rivalen kaltgestellt und sich faktisch zum Herrscher auf Lebenszeit gekrönt. Xi ist der neue Kaiser von China.

Zurück ins Zentrum der Welt

Das ist mehr als eine Floskel. Unter Xi soll China wieder zum «Reich der Mitte» werden, zum Zentrum der Welt. Man will jene Führungsrolle auch im Technologiebereich zurückerobern, die man während sehr langer Zeit besass. Im 19. Jahrhundert musste das innerlich geschwächte Kaiserreich diese an den Westen abtreten. Diese Demütigung will China nun ausmerzen.

Die «Belt and Road»-Initiative, auch bekannt als «neue Seidenstrasse», ist ein wichtiges Element in der Strategie, mit der China seinen globalen Einfluss bis nach Europa ausdehnen will. Auch in den Kerntechnologien wolle man «eine unbesiegbare Position» erreichen, erklärte Xi Jinping letzte Woche, als er unter anderem eine Firma für Seltene Erden besuchte.

Huawei als Speerspitze

Diese gar nicht so seltenen Rohstoffe sind für die Herstellung elektronischer Geräte unverzichtbar. «Seltene Erden sind wichtige strategische Ressourcen», sagte Xi mit einem Fingerzeig an die Amerikaner, denn China verfügt über die weltweit grössten Vorkommen. Am Dienstag meldete eine Zeitung, China prüfe «ernsthaft» eine Beschränkung der Ausfuhr in die USA.

Eskalation im Handelsstreit

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Video: srf

Von offizieller Seite wurde der Bericht heruntergespielt, doch Peking ist definitiv nicht bereit, im Handelsstreit mit Washington nachzugeben. Und hier kommt Huawei ins Spiel. Der Telekom-Konzern sei «die globale Speerspitze für Chinas technologische Aufholjagd und Expansion», sagte der China-Kenner Sebastian Heilmann von der Universität Trier im Interview mit der NZZ.

Charmeoffensive in der Schweiz

Donald Trump hat Huawei auf eine schwarze Liste gesetzt. Damit darf Google sein Android-Betriebssystem nicht mehr für Huawei-Handys zur Verfügung stellen. Der US-Präsident wirft dem Konzern zudem vor, mit der von ihm gelieferten 5G-Technologie Spionage für die chinesische Regierung zu betreiben. Er warnt andere Länder davor, mit Huawei zu kooperieren.

Australien, Neuseeland und Japan haben Huawei vom Aufbau des 5G-Netzes ausgesperrt. In der Schweiz arbeitet Sunrise in diesem Bereich mit den Chinesen zusammen. Sie haben eine Charmeoffensive lanciert und bieten laut den Tamedia-Zeitungen ein No-Spy-Abkommen an. Ausserdem wollen sie rund 1000 Arbeitsplätze in der Forschung schaffen.

Huawei muss parieren

«Wir würden eher Huawei schliessen, als irgendetwas zu unternehmen, das den Interessen unserer Kunden schadet», behauptet Firmengründer Ren Zhengfei. Doch in totalitären Systemen kann sich kein Unternehmen den Ansprüchen des Staates entziehen. «Wenn die Staatssicherheit oder das Militär vor der Tür steht, wird Huawei diese öffnen müssen», sagt China-Experte Heilmann.

Die politischen Spannungen zwischen China und Kanada nach der Verhaftung der Huawei-Finanzchefin Meng Wanzhou (im Bild) könnten durch ein chinesisches Todesurteil gegen einen kanadischen Staatsbürger  neu angefacht werden. (Archivbild)

Die Verhaftung von Meng Wanzhou führte zu einem massiven Backlash gegen Kanada. Bild: EPA

Wie eng der chinesische Staat und Huawei verbandelt sind, zeigt das Beispiel Kanada. Im letzten Dezember wurde Huawei-Finanzchefin Meng Wanzhou, eine Tochter des Firmengründers, auf Betreiben der USA bei einer Zwischenlandung in Vancouver verhaftet. Ihr werden Verstösse gegen die Iran-Sanktionen vorgeworfen. Meng ist auf Kaution frei, darf Kanada aber nicht verlassen.

Volle Härte gegen Kanada

Die chinesische Regierung reagierte hart und rücksichtslos. Sie liess zwei kanadische Staatsbürger unter fadenscheinigen Umständen festnehmen. Sie sitzen in Isolationshaft, dürfen keine Anwälte empfangen und nur einmal pro Monat mit Vertretern der kanadischen Botschaft sprechen. Zwei weitere Kanadier wurden wegen angeblichen Drogenhandels zum Tode verurteilt.

Das Beispiel zeigt, wie eng Huawei mit der chinesischen Führung verbandelt ist. «Jede Abweichung von der offiziellen politischen Linie muss vermieden werden», sagte Sebastian Heilmann der NZZ. Vor allem aber zeigt der Fall Kanada, wie wenig China von rechtsstaatlichen Abläufen hält und wie eiskalt die Führung gewillt ist, ihre Muskeln spielen zu lassen.

Eine Warnung für alle

Kanada sollte allen Ländern eine Warnung dafür sein, worauf man sich im Umgang mit China einlässt. Das gilt nicht zuletzt für die Schweiz und ihre peinliche Anbiederung an die Machthaber in Peking. Lohnt es sich wirklich, für ein paar wirtschaftliche Vorteile mit einem Regime zu paktieren, das seinen Machtanspruch ohne Rücksicht auf Demokratie und Rechtsstaat durchsetzt?

Spionage und technologische Hintertüren sind keine Exklusivität der Chinesen, wie man seit Edward Snowden weiss. Dennoch sollte man 30 Jahre nach Tiananmen gut überlegen, worauf man sich einlässt. Denn China ist nach wie vor scharf auf westliches Knowhow und versucht, dieses auch mit illegalen Mitteln zu «erwerben», wie ein am Wochenende bekanntgewordener Fall einer Zuger Hightech-Firma zeigt.

Donald Trump hat deshalb recht, man kann China und Huawei nicht trauen. Ob er seine harte Linie durchziehen wird, ist jedoch zu bezweifeln. Wenn die amerikanischen Konsumenten die teureren chinesischen Importe im Portemonnaie zu spüren bekommen und Google der vollständige Ausschluss aus dem Riesenmarkt droht, weil Huawei ein eigenes Betriebssystem entwickelt, dürfte er rasch in einen billigen Deal einwilligen.

Der Rest der Welt aber sollte im Umgang mit China eine gesunde Portion Skepsis behalten.

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194Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Blablabla... 31.05.2019 15:35
    Highlight Highlight Leute ich verstehe, dass ihr Trump nicht cool findet. Dann geht bitte für ein paar Jahre nach China und lebt unter Chinesen... danach findet ihr Amerika plötzlich wieder sympathisch.
    Ob Huawei spioniert oder nicht, ist absolut wurscht. Ich finde es eher denkwürdig wie man für ein Land sympathisiert das null intresse an Menschenleben zeigt (wenn ihr in China lebt, merkt ihr das schnell). Und glaubt mir, der Xi ist ein echt böser Mensch und wir küssen ihm den Arsch.
    Klar es gibt noch eine menge andere schlechte Machthaber mit denen wir handeln, aber hier gehts grad nur um China
  • The_Doctor 31.05.2019 14:49
    Highlight Highlight Toller Artikel. Seit Snowden bin ich extrem vorsichtig geworden, wie und wo ich meine Daten hinterlasse. Ich meide häufig amerikanische Dienste. Trotzdem haben die Amis noch so etwas wie ein Rechtsstaat. Auch wenn sie wirklich viel Dreck am Stecken haben. China ist im Vergleich dazu eine Katastrophe. Dort gibt’s keine demokratischen Ansätze und keinerlei Rechtsstaat, dafür Unterdrückung an jeder Ecke. Ich kann als demokratieverwöhnter Schweizer nur den Kopf schütteln, wie einige hier für China Partei ergreifen. Ich finde Trump zum Kotzen. Aber hier hat er absolut recht.
  • Freebee 31.05.2019 10:32
    Highlight Highlight Blunschi, fuer die alte Leier der gelben Gefahr ist es wohl etwas spaet. Es gibt nur noch veir Unternehmen weltweit, die ein 5G Netz installieren koennen: Huawei, ZTE, Nokia und Ericsson. Huawei ist den Anderen zwei Jahre voraus. Wieso soll man also nicht auf das winning horse setzen? Das ist kein anbiedern, das ist Pragatismus. Was Trump hier tut ist billige Machtpolitik und hat in der heutigen Welt nichts mehr zu suchen. Und was Du verbreitest ist billige Xenophobie...
  • Yogi Bär 31.05.2019 08:11
    Highlight Highlight Nun man kann wählen, ob man sich von den Amis oder Chinesen ausspionieren lassen will. Willst du dies nicht, verschenke dein Handy, Tablet oder Computer und werde glücklich.
  • Astrogator 31.05.2019 07:21
    Highlight Highlight "Lohnt es sich wirklich, für ein paar wirtschaftliche Vorteile mit einem Regime zu paktieren, das seinen Machtanspruch ohne Rücksicht auf Demokratie und Rechtsstaat durchsetzt?"
    Gute Frage, also keine Geschäfte mehr mit China, USA und Russland? Kein Öl mehr von arabischen Ländern?
  • Score 31.05.2019 01:28
    Highlight Highlight Ich finde es sehr speziell wie viele immer China, Russland und die USA auf die selbe Ebene stellen. Klar, Einfluss haben wollen alle. Und ich will die Machenschaften der USA in keinster Weise Verteidigen. Aber wenn ich wählen muss zwischen den Dreien dann stehe ich lieber im Einfluss der USA als der anderen beiden Länder. Auch wenn es nichts mit dem zu tun hat was wir als (Demokratieverwöhnten) Schweizer unter Demokratie verstehen, ist es im Vergleich zu den anderen beiden Staaten um Welten besser.
  • Tobias W. 30.05.2019 23:31
    Highlight Highlight Ich staune immer über jeden einzelnen Pro-Chinesischen Kommentar.

    Die Frage ist nicht, wer uns mehr überwacht! Es geht um die Gefahr, die von so einer diktatorisch beherrschten Grossmacht ausgeht!

    Unter dem Einfluss dieses Regimes, und in dieser totalitären Überwachung (KEIN! Rechtsstaat) wollt ihr bestimmt nicht leben, Leute, glaubt mir das! Also überlegt euch bitte, was ihr da von euch gebt, bevor es zu spät ist!

    Und wenn auch ich hoffe, dass Trump bald weg ist, dann hoffe ich dennoch, dass auch der/die nächste Präsident*in mit China genauso hart ist.
  • swisskiss 30.05.2019 20:27
    Highlight Highlight Da entwickelt sich ein Land vom "useful idiot" der Billigproduktion westlicher Konsumgüter innert 20 Jahren zum bedrohlichen Wirtschaftsgiganten und der Westen weiss nicht wie reagieren.


    Drohen und Druck aufbauen bis China damit droht, die Seltenen Erden nicht mehr zu exportieren und der Westen knickt ein.
    Wie wichtig die Verfügbarkeit von Rohstoffen für die Industrienationen ist, zeigt die Abhängigkeit bei Oel und Gas aus Ländern wie Saudi Arabien oder Russland.

    Wie ein Junkie den Dealer verfluchen und trotzdem zu kaufen ist keine Politik, sondern das Eingeständnis des eigenen Versagens.
  • Rolf Mueller 30.05.2019 19:13
    Highlight Highlight «Wenn die Staatssicherheit oder das Militär vor der Tür steht, wird Huawei diese öffnen müssen»
    In den USA muss weder Staatssicherheit noch Militär vor der Türe stehen da sind bei Microsoft, Google etc die Tore für NSA und Konsorten sowieso schon weit offen.
    • Toerpe Zwerg 30.05.2019 20:45
      Highlight Highlight Und Ihre Quelle hierzu ist?
    • redeye70 31.05.2019 06:51
      Highlight Highlight Snowden?
    • You will not be able to use your remote control. 31.05.2019 11:51
      Highlight Highlight https://de.wikipedia.org/wiki/CLOUD_Act
    Weitere Antworten anzeigen
  • imposselbee 30.05.2019 18:59
    Highlight Highlight Ich möchte ja gar nicht wissen, wie viele Chinesen für unseren Wohlstand über die Jahrzehnte gestorben, verstümmelt oder vergiftet wurden. Wir haben ‚das Monster‘ im Keller erschaffen. China kümmert sich zumindest gut um Afrika. Eventuell sollten wir uns etwas mehr mit der chinesischen Kultur befassen und zwei/drei Brocken Mandarin lernen, zumindest für die Kinder könnte das nützlich werden.
    • Toerpe Zwerg 30.05.2019 20:44
      Highlight Highlight "China kümmert sich zumindest gut um Afrika"

      Und wie genau kümmert sich China um Afrika?
    • Trompete 30.05.2019 20:50
      Highlight Highlight China kümmert sich gut um Afrika? Ich betrachte das Handeln von China eher als Neokolonialismus, auch wenn es gewaltärmer verläuft als sich damals Europa den Kontinent einverleibt hat.
    • Hierundjetzt 30.05.2019 22:49
      Highlight Highlight China baut Strassen und Eisenbahnen am Bedarf der Bevölkerung vorbei, weil Frachtzüge und Geleise Prio 1 haben.

      China vergibt sauteure Investitionskredite. ABER liefert den Zement, die Ziegelsteine (!!) m, Bauarbeiter etc. gleich selber.

      Lokale Bevölkerung hat nichts davon.

      Europa springt dann in die Lücke weil sich der Afrikanische Staat wegen China überschuldet hat.

      DAS ist die Realität
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hierundjetzt 30.05.2019 18:19
    Highlight Highlight Jetzt kommen Sie wieder, meine werten Mitkommentatoren, apr apr die USA auch imfall!

    Die USA sind
    - der 2 wichtigste Handelspartner
    - eine Demokratie
    - ein Rechtsstaat

    Wir kennen deren Kultur und die Sprache

    Sie helfen uns mit
    - Antiterrorbekämpfung (IS Zelle Thurgau)
    - Direktinvestitionen in Miliardenhöhe
    - Unterstützen uns bei der UNO, WTO usw.

    China?
    Empfängt Maurer.
    Kauft Gate Gourmet
    Fertig
    • Nony 01.06.2019 11:25
      Highlight Highlight Stimmt. Und der wichtigste Handelspartner ist...? Ach so. Das ist ja kein Partner sondern nur ein totalitäres Regime unter Nazidiktatur, dass es höchstens auszunehmen gilt, mit dem man aber sonst nichts zu tun haben will. Dann doch lieber China, nicht wahr?
  • Rolf stühlinger (1) 30.05.2019 18:01
    Highlight Highlight Herr blunschi. Wer wurde den vor jahren beim abhören und spionieren erwischt?
    Ja genau die usa. Microsoft gibt der cia sogar einen schlüssel um in jeden computer reinzukommen.
    Also hören sie einfach auf mit ihrem trump versteher getue.
    • Toerpe Zwerg 30.05.2019 20:46
      Highlight Highlight "Microsoft gibt der cia sogar einen schlüssel um in jeden computer reinzukommen."

      Hierzu dann die Quelle bitte. Danke.
    • Pafeld 30.05.2019 21:00
      Highlight Highlight Wenn Sie ernsthaft glauben, dass wir unter chinesischer Führung an Ende mehr Rechte übrig hätten als unter amerikanischer, dann gute Nacht ab so viel Naivität. Uns dürfte in etwa der selbe Status zugeteilt werden, wie den ehemaligen sowjetischen Satellitenstaaten. Und wo genau der kalte Krieg ausgetragen wurde, geht wohl auch gleich vergessen.
    • Score 31.05.2019 01:34
      Highlight Highlight Und sie ständen lieber unter dem Einfluss der Chinesen? Wissen sie wie das aussieht? Oh nein, wenn, dann doch lieber ein Westliches Land. Klar, am liebsten gar keines. Aber die Realität sieht anders aus... Und da die EU als Alternative langsam selbst Zerfällt (mit Unterstützung der Russen) bleibt aktuell USA, Russland oder China. Für unseren Lebenststandard ist da die USA klar das kleinste Übel
    Weitere Antworten anzeigen
  • Don Sinner 30.05.2019 17:59
    Highlight Highlight Donald Trump macht, wenn nicht unbedingt die Drecksarbeit, so doch wichtige Anstrengungen, Chinas ökonomische, geopolitische und Cyberallmachtsbemühungen einzudämmen. Dies USA handeln. Wie schon oft in der Geschichte. Für uns. Für die freie Welt. Europa schaut zu, lässt sich aufkaufen. Und man will das nicht sehen im blinden, irrationalen Amerikahass. Wie kurzsichtig und fatal.
    • redeye70 31.05.2019 06:59
      Highlight Highlight Ich wäre ja in dieser Hinsicht auf der Seite Trumps aber wirklich nur hier. Stattdessen schlägt der allen Verbündeten mitten ins Gesicht und ist daran historisch gewachsene Allianzen zu zerstören. Aktuellstes Beispiel ist Mexiko! Lachender Dritter ist dabei China.
    • Toerpe Zwerg 31.05.2019 10:59
      Highlight Highlight Trumpel.
  • Typu 30.05.2019 17:33
    Highlight Highlight Ich staune über die fehlende kritik an china. China ist eine weltmacht, aber sie darf nicht dominieren. Da sind wir mit den usa tausendmal besser bedient.
    • Revan 31.05.2019 08:23
      Highlight Highlight China dominiert ja auch gar nicht, sondern ist in den letzten Jahren nur zu einem weiteren grossen Akteur aufgestiegen. Wenn ich wählen müsste, würde ich natürlich weiterhin die USA als technologischen Leader wählen, idealer wäre es aber auf jeden Fall wenn es hier kein Monopol gäbe und mehrere Staaten oben mitspielen könnten. Aber solange wir hier uns in Europa weiterhin dem blinden Nationalismus hingeben, werden wir da nie dabei sein.
  • mrmikech 30.05.2019 17:25
    Highlight Highlight Ach, alles halb so schlimm. Die chinesische bevölkerung ist ganz ok mit die partei und überwachung, solange es die immer besser geht. Wenn nicht mehr, wird es revolution geben. Die schaffen das und haben unsere hilfe nicht nötig. Grosse unterschied zwischen China und USA ist die internationale agression. Dann lieber die Chinesen. Besser die welt ändern durch handel als krieg.
    • Pafeld 30.05.2019 21:03
      Highlight Highlight Bist du ein chinesischer Bot?
  • phonx 30.05.2019 16:00
    Highlight Highlight Vielen Dank für dieses Statement Watson. Wer schon in China war sollte bemerkt haben, dass dieses Land kein Freies ist. Zensur (Sperrung von Google, Whatsapp, Facebook etc), Überwachung und die sogenannte zentralisierte Demokratie weisen darauf hin. Eigentlich hätte man China gar nie am freien Markt zulassen sollen, denn China hält sich nicht an die Regeln des freien Marktes.
  • marmuel 30.05.2019 15:57
    Highlight Highlight Interessant wie hier fast Einigkeit besteht dass es eine europäische Einheit braucht. Bei jeder Diskussion über einen Schweizer EU-Beitritt gibt's dann wieder EU bashing. Dabei ist klar dass es nur mit Personen- und Güterfreizügigkeit jemals ein United States of Europe geben wird.
    • Saasi 30.05.2019 19:34
      Highlight Highlight Wer heute noch in die EU die sie heute ist will, hat definitiv einen Schaden und sieht die Realität nicht. Die Machtposition der EU widerspiegelt in etwa eines moderner diktaturen Staat, wo man schon in die braune Ecke gestellt wird, wenn man nicht gleicher Meinung ist wie all die realitätsfremden Träumer. Es wird zensiert und nur noch das erlaubt, das diesen realitätsfremden Träumer in den Kopf passt. Ja nur das Schöne. Wehe es geht nur minim daran vorbei, dann wird schon ignoriert und ein dummer Latz gemacht. Sehr traurige Entwicklung!
    • PeteZahad 30.05.2019 19:35
      Highlight Highlight Europa ist nicht gleich EU. Die Schweiz liegt nun Mal geographisch in Europa. Europäisches Gemeinschaftsprojekt muss nicht zwingend EU Mitgliedschaft bedeuten.
    • redeye70 31.05.2019 07:08
      Highlight Highlight Die EU wäre für mich nur dann akzeptabel wenn es eine reine Wirtschaftsunion wäre. Die politische Union ist ein Spaltpilz, die geprägt ist von der deutschen Erbschuld des Nationalsozialismus und den Folgen. In Europa sind die Kulturen zu verschieden und deshalb entsteht dieser massive Widerstand. Deutschland soll aufhören ihre Weltanschauung per Gesetz durchsetzen zu wollen.
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  • Raphael Conca 30.05.2019 14:34
    Highlight Highlight Die macht Chinas genau so wie Amerikas wurde und wird durch Europa selbst verschuldet.
    Die Unfähigkeit die nationalen Bedürfnisse zu Gunsten gemeinsamer Politik und Entwicklung zu lassen haben zu den Weltkriegen geführt, worauf USA die Macht übernommen hat. Ein paar Jahrzehnte später sind dieselben Unfähigkeiten, gepaart mit Gier paar Weniger Ursache, dass nun China an die Macht gespült wird.
    Aber he, jedes Hoch hat ein Ende - und dies passiert immer rascher.
  • Zeit_Genosse 30.05.2019 14:33
    Highlight Highlight Aus diesen Gründen sollte sich Europa einen. Ok, die EU ist noch nicht das Gelbe vom Ei, doch das beste was Europa im Moment hat und noch entwicklungsfähig. Die grossen Schlüsseltechnologien mit allen Ressourcen dahinter können sich nur grosse oder multilaterale Staatenleisten. Die Schweiz sollte weiter unabhängig zu Europa stehen und demokratische Systeme den totalitären Staaten vorziehen. Neutralität heisst nicht mit allen rummachen, sondern auch seine Werte verteidigen (nicht verkaufen). Gegenüber China sind das Menschenrechte und Demokratie mit Meinungsfreiheit. #nohuawei
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 30.05.2019 14:26
    Highlight Highlight 🤦‍♂️🤦‍♂️🤦‍♂️
  • Triple A 30.05.2019 14:17
    Highlight Highlight Europa hat geopolitisch nun die Wahl: Mehr Selbstbewusstsein oder Untergang. Dazu gehört ein geeintes auftreten und das gilt auch für die Schweiz. Dabei darf man nie vergessen, dass die USA und wir eine lange gemeinsame Geschichte (frz. Revolution) und dieselbe Grundwerte (Menschenrechte) haben. In China hat der einzelne keine Rechte. Es ist eine Diktatur. Es kann also nur heissen: Gemeinsam mit den USA und mit gesundem Selbstbewusstsein gegen China. Wie sich die Schweiz zurzeit bei China einschmeichelt ist einfach nur peinlich!
  • swisskiss 30.05.2019 14:13
    Highlight Highlight Die Fakten chinesischer wirtschaftlicher Hegemoniepolitik sind bekannt. Sei es die neue "silk road" die agressive Erweiterung des Geschäftsfeld mit der Uebernahme ausländischer Firmen oder die staatlich gesteuerte Konkurrenzierung ausländischer Anbieter, mit nach WTO Regeln illegaler Subventionierung eigener chinesischer Betriebe.

    Nur ist die Frage, welche Antworten "der Westen" auf diese Herausforderungen hat.

    Handelskrieg nach Donalds Vorstellungen? Freihandesabkommen nach Schweizer Modell? Schutz der Firmen durch Verhinderung chinesischer Investitionen nach EU Vorgabe?

  • Markus Casmark 30.05.2019 13:53
    Highlight Highlight Trump wird einlenken, wenns eng wird….er mag zwar ein unsympathischer Schreihals sein, ist aber Pragmatiker, dem vor allem eine robuste Wirtschaft und seine Wiederwahl wichtig sind….China hingegen hat die grössere Leidensfähigkeit und stimmt die Bevökerung schon mal auf den nächsten Langen Marsch ein….dazu sagt eine totalitäre Politik der Wirtschaft, was zu tun ist.

    Entscheidendes Problem ist jedoch weiterhin, dass China ein repressiver Überwachungsstaat ist, der notorisch gegen die internationale Wirtschaftsordnung, Rechtsstaat und Menschenrechte verstösst.
  • Toerpe Zwerg 30.05.2019 13:48
    Highlight Highlight China ist ein Totalitärer Staat ohne Gewalten-Trennung, in welchem Kritiker der Regierung verhaftet und umerzogen werden. China setzt seinen Staatskapitalismus konsequent für politische und militärische Ziele ein. Jedes grôssere Unternehmen ist dem Willen der autoritären Regierung unterworfen.

    Aber die versammelten Antiamerikaner wollen partout keinen Unterschied zwischen den USA und deren Unternehmen und Spionage feststellen können.

    Ideologie macht entweder blind oder blöd.
    • Blaubar 30.05.2019 15:49
      Highlight Highlight Was möchtest Du mit Deinem Beitrag sagen? Das es richtig ist, einen Handelskrieg zu führen?
    • Typu 30.05.2019 17:35
      Highlight Highlight Ja. Er ist leider nötig. Seit vielen jahren schon.
    • swisskiss 30.05.2019 18:19
      Highlight Highlight Toerpe Zwerg: Mich erstaunt schon ein wenig, dass Du den Zustand des politischen Systems der USA mit China vergleichst und darauf Deine Argumentation aufbaust, statt das aussenpolitische Handeln und Wirken zu beachten.

      Sowenig China für die Flüchtlingsströme aus Afghanistan, Irak, Libyen oder Syrien verantwortlich sind, sowenig ist China die führende Macht bei Ueberwachung und Spionage in anderen Länder.

      Man sollte schon soweit abstrahieren können, dass man dies erkennt, statt nur den Grad der Demokratie als Bewertungsgrundlage zu nehmen und daraus auch noch Kritik abzuleiten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Joe Smith 30.05.2019 13:47
    Highlight Highlight «Im 19. Jahrhundert musste das innerlich geschwächte Kaiserreich [die Führungsrolle] an den Westen abtreten.» Das ist denn doch etwas sehr verharmlosend formuliert.
  • Joe Smith 30.05.2019 13:44
    Highlight Highlight Was ist er Unterschied zwischen einem Hollywoodfilm und dem wirklichen Leben? Im typischen Hollywoodfilm gibt es klar definiert einen Guten und einen Bösen. Das wirkliche Leben ist komplizierter: Erstens können da auch schon mal alle Böse sein, und zweitens gibt es zwischen Gut und Böse noch viele Graustufen.
    • Triple A 30.05.2019 14:24
      Highlight Highlight ..Aber nicht so viele Graustufen, wie uns viele glauben machen möchten, damit wir nicht mehr Gut und Böse unterscheiden können.
  • Ihre Dudeigkeit 30.05.2019 13:41
    Highlight Highlight Danke Hr. Blunschi, mal jemand der das China Thema kritisch hinterfragt. Und die Schweiz sollte sich in diesem Spiel neutral verhaltenen. Es gibt bei der Telekommunikation 'neutrale' europäisches Alternativen ohne sich zwischen Pest und Cholera entscheiden zu müssen.
    • Zerschmetterling 30.05.2019 14:17
      Highlight Highlight Europäische Smartphone Alternativen die nicht mit Betriebssystemen von Apple, Google, Windows usw. laufen? Welches denn? Das Nokia 3210?
    • Ihre Dudeigkeit 30.05.2019 14:57
      Highlight Highlight Habt ihr oder sie echt das Gefühl, dass es um die paar Milliönchen von smart phones geht welche Huawei verkauft. Die Musik spielt in der Telekom Infrastruktur... Und da hat man sehrwohl Alternativen mit Nokia, Ericsson, Adva... Die Mobile phones sind ein Nebenkriegsschauplatz...
  • Bynaus @final-frontier.ch 30.05.2019 13:32
    Highlight Highlight Ich sags ja gerne nochmals: ich habe Huawei nie getraut, und mir wäre es deshalb nie in den Sinn gekommen, von ihnen ein Smartphone zu kaufen. Ich wünsche allen Chinesen Wohlstand, Friede, Freiheit - alles langfristig nicht erreichbar unter der gegenwärtigen Diktatur.
  • YvesM 30.05.2019 13:25
    Highlight Highlight Der einzige Schluss für Europa kann ja wohl nur sein, endlich diese strategischen Komponenten selbst zu bauen. Im Kriegsfall werden wir so zu leicht angreifbar. Aus dem Grund baut Israel alles selbst.
    • Patrik Hodel 30.05.2019 14:40
      Highlight Highlight Ja ok.
      Aber Israels's Paranoia kann nun wirklich kein Masstab sein.
    • redeye70 31.05.2019 07:21
      Highlight Highlight Israel macht dies aus geschichtlicher Erfahrung. Der Kampfpanzer Merkava wurde nur darum entwickelt, weil sämtliche europäischen Hersteller das Land auf einmal boykottierten. Ich bin kein Fan der israelischen Politik aber aus menschlicher Sicht kann ich das nachvollziehen. Das Land ist sehr klein und im Rücken des israelischen Soldaten steht das Meer.
  • LLewelyn 30.05.2019 13:24
    Highlight Highlight Bezüglich Trump: Auch eine stehengebliebene Uhr geht zweimal am Tag richtig. Und die Doppelmoral der USA bleibt bestehen.

    Die Skepsis gegenüber China ist seit dem stillen Staatstreich von Xi wohl begründet. Xi hat die innerparteilichen Checks & Balances so ausgehebelt, dass er jetzt fast in absolutistischer Manier regieren kann. Das wurde im Westen fast gar nicht thematisiert - wohl auch weil wir die Nuancen dieses Regimes zu wenig verstehen.
    • redeye70 31.05.2019 07:23
      Highlight Highlight Es ist die Profitgier unserer Unternehmen, die diese Blindheit verursacht. Die Politik ist da einmal mehr nur der Handlager und Steigbügelhalter. Das wird sich fürchterlich rächen.
  • Watsianer 30.05.2019 13:15
    Highlight Highlight Zu dem USA Bashing: Was bei uns in Europa leider immer mehr in Vergessenheit geraten ist: Die USA sind ein historisch gewachsener Verbündeter. Natürlich ist deren Weste nicht rein - keine Grossmacht hat jedoch eine weisse Weste.

    Die totalitären Züge von Chinas Regierung sind nicht von der Hand zu weisen. Im Einklang mit den USA wird der Westen eine starke Position halten können. Verlieren wir die USA als Partner so verliert Europa. An Bedeutung, Macht und Schutz.

    Dieses Vakuum funktioniert nur, solange das Kräfteverhältnis ausgewogen ist - und wir gehören in diesem Spiel zu den USA.
    • bebby 30.05.2019 14:09
      Highlight Highlight Die USA wollen und brauchen keine Partner mehr und wird sich den Schutz teuer bezahlen lassen. Entweder wir rüsten deutlich auf oder sie werden eine Rechnung schicken.
    • DemonCore 30.05.2019 14:31
      Highlight Highlight Die Schweizer Verfassung und unser Staatssystem ist massgeblich von der amerikanischen Verfassung beeinflusst. Diese wiederum wurde massgeblich durch die Forderungen der Frz. Revolution geprägt, vermengt mit den juristischen Traditionen des brit. Königreichs. Ein Drittel der amerikanischen Einwanderung war deutsch, später kamen Iren, Italiener und Osteuropäer hinzu. Die Idee, zwischen Europa und den USA gäbe es grosse politische oder kulturelle Differenzen, die separate Wege erfordern ist schlicht lächerlich.

      Es ist nicht zu vergessen, dass Amerika uns 2x die Kohlen aus dem Feuer geholt hat.
    • bebby 31.05.2019 21:32
      Highlight Highlight Die heutige Regierung wird aber ganz sicher für niemanden mehr die Kohlen aus dem Feuer holen. Das ist vorbei.
      Selbst beim letzten Mal vor 70 Jahren haben die USA erst eingegriffen, als die Japaner sie in den Krieg hineingezogen haben.
      Sollte Taiwan angegriffen werden, von wem auch immer, wäre ich mir nicht sicher, ob die USA wirklich das Abenteuer riskieren würden. Ditto mit Polen oder den lettischen Staaten.
      Mit einem Reagan, Kennedy oder George Bush hätte ich keine Zweifel gehabt aber jetzt schon.
  • Propeller 30.05.2019 13:00
    Highlight Highlight Sofern man selbst nicht nach China reist, sind mir meine Daten bei Huawei lieber. Bei den Amerikanern weiss man, dass sie Spionieren und konnte sie auch dessen Überführen. Das Whistleblower dann verfolgt werden und Manning nun erneut fadenscheinig festgenommen wurde, zeigt doch auch, wie in den USA mit den eigenen "Auständischen" umgegangen wird.
    • @schurt3r 30.05.2019 15:32
      Highlight Highlight China ist durch und durch ein Unrechtsstaat. Punkt. Staatliche Massenüberwachung gibts auch in den USA, aber nicht den gleichen Staatspolizei-Terror. Und China bezüglich Meinungs(äusserungs)freiheit mit Amerika auch nur zu vergleichen, ist ein Hohn 🙈
    • Blaubar 30.05.2019 15:56
      Highlight Highlight Schurter: Weisst Du, es gibt verschiedene Menschen, verschiedene Staaten und verschiedene Ansichten. Wir leben hier in unserem Kulturkreis mit unseren Werten. In anderen Ländern sind es andere. Leute, die glauben, ihre Meinung wäre die einzig richtige sind mir suspekt. Das Wort Unrechtsstaat ist deshalb ein schwieriger Begriff, weil er sich auch unsere Werte bezieht. Was glaubst Du, was der IS zu unserer Lebensform meint?
    • Sharkdiver 30.05.2019 16:26
      Highlight Highlight Vorallem dass in den USA frei Meinungsäusserung einen höheren stellenwert hat als in Europa. In den USA kannst du dich mit ALLEN nazisymbole tragen, was wegen der meinungsfreiheit im gegensatz zu Europa nicht strafbar ist. Es gibt aber soviele die einfach hohlen Quatsch glauben und nichts auf der Welt kann sie des besseren belehren
    Weitere Antworten anzeigen
  • neutrino 30.05.2019 12:55
    Highlight Highlight Klar, China hat ein Gefahrenpotential, ein massives sogar, aber der Artikel ist für mich jenseits von Gut und Böse: gemäss dem Titel handelt Trump richtig - d.h. es ist ok, wenn man jemand (Finanzchefin Huawei) aus rein politischen Gründen mal einsperrt? Das hat ist das genaue Gegenteil eines Rechtstaates. Ich glaube kaum, dass hier auf Watson jemand Trump Recht geben würde, wenn er zB. einen CNN-Journalisten mal einfach einsperren lässt.

    Will nicht heissen, dass China ein Rechtstaat nach westlichem Vorbild ist. Ganz im Gegenteil. Aber Unrecht ist nicht mit gleichen Unrecht zu bekämpfen.
    • CB55 30.05.2019 14:26
      Highlight Highlight Meng wurde in Kanada festgenommen und nach "sorgfältiger Prüfung" der Beweislage 2,5 Monate später an die USA ausgeliefert. Vorgeworfen werden ihr Betrug, sowie Verstösse gegen die Iran-Sanktionen. Sicher ist da auch Politik im Spiel, aber rein politische Gründe sind dies nicht und die Gewaltentrennung funktioniert ja in den USA grundsätzlich (unrechtmässige Trump-Dekrete etwa wurden schon mehrfach von Gerichten zurückgepfiffen).
    • neutrino 30.05.2019 15:14
      Highlight Highlight Sache ist: es wird fast von niemandem mehr bestritten, dass (auch) eine politische Komponente dabei ist. Auch von dir nicht. Für mich ist das kein Rechtstaat, wenn für so schwerwiegende Massnahmen wie Freiheitsentzug und Auslieferung nicht nur juristische, sondern auch zum Teil politische Aspekte reinspielen. Vorliegend sind diese Aspekte mM zu dem im Vordergrund, was die Sache noch schlimmer macht.
    • Helicobacter 30.05.2019 16:10
      Highlight Highlight Meng ist aktuell immer noch in Vancouver, Kanada nicht im Gefängnis sondern per Kaution unter Hausarrest und wurde (noch) nicht an die USA überstellt. Sie hat ihre Rechte genutzt und gegen ihre Auslieferung Einspruch erhoben, was gerade vor dem Supreme Court in British Columbia behandelt wird. Ihr werden alle rechtsstaatlichen Rechte gewährt, was man von den beiden in China inhaftierten Kanadiern nicht sagen kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • /dev/null 30.05.2019 12:40
    Highlight Highlight Naja da wird schon im sehr grossen Stil kopiert und spioniert. Jeder der mal ein Huawei Netzwerkswitch konfiguriert hat weiss was es geschlagen hat.

    Angeblich war das CLI bis vor ein paar Jahren sogar identisch mit Cisco..

    Weiss nicht ob man das gut oder schlecht finden soll.. mein Chef war auf jedenfall begeistert von Huawei (nach anfänglicher Skepsis) - der unschlagbare Preis sowie zwei exklusiv verfügbare Engineers sprachen einfach für sich...
    • Ihre Dudeigkeit 30.05.2019 13:35
      Highlight Highlight Dein Chef ist nur einer von vielen... Da alle Telcos massiv unter Preisdruck sind haben die Chinesen mit ihren günstigen bis vor ein paar Jahren schamlis kopierten Produkten offene Türen eingerannt. Ganz empfindlich traf es Nortel. Die gingen mit Aufstieg von Huawei unter. Angeblich wurde während den 2000er Jahren im grossen Stil industriespionage via Huawei betrieben. So schamlos das nicht man das CLI angepasst wurde.
    • /dev/null 30.05.2019 14:23
      Highlight Highlight Sorry: mein ex-chef.. der jetzige chef muss nicht aufs budget schauen (staat) - da möchte man sich wiederum nicht die Finger dran verbrennen nicht-Cisco-Hardware einzusetzen.. ein Winterthurer Systemintegrator freuts 😅
  • BlackBooks 30.05.2019 12:25
    Highlight Highlight Wie hier nur ganz am Schluss noch Snowden am Rande erwähnt wird, finde ich schon bedenklich.
    Während man bei den USA zu 100% weiss, dass sie die ganze Welt ausspionieren, reicht bei den Chinesen schon nur der Verdacht (der wiederum von den USA ins Spiel gebracht wurde), damit sie die Bösen sind.
    Und als Erklärung werden die Vorfälle am Tiananmen gennant, weil die USA schliesslich nur Nicht-US-Bürger erschiesst, zerbombt und foltert. Seit Jahrzehnten. Ständig.
    Das ist doch die immer gleich lächerliche Doppelmoral.
    • Wenzel der Faule 30.05.2019 12:50
      Highlight Highlight Danke!
    • @schurt3r 30.05.2019 15:38
      Highlight Highlight China verletzt systematisch Menschenrechte, lässt Regime-Kritiker verfolgen und in Lagern verschwinden. Und was ist/war mit Tibet? 🙈 Wie man das alles einfach ausblenden kann, ist mir unverständlich. Bei aller Antipathie für den amerikanischen Big Brother.
    • farbarch1 30.05.2019 16:26
      Highlight Highlight @schurt3r BalckBook bringt ein wichtiges Argument ins Spiel: das Verhältnis des Staates zu nicht eigenen Bürgern: hier soll es erlaubt sein mit Kriegsrecht zu operieren? Wo also genau ist der US Staat im Ganzen besser als China, das sich nach wie vor im inneren revolutionären Kiregsmodus befindet?
    Weitere Antworten anzeigen
  • DrDeath 30.05.2019 12:20
    Highlight Highlight Trump hat NICHT recht – und Xi auch nicht. Trump geht es nicht um Demokratie und Freiheit – wenn ein Amerikaner "Freiheit" sagt, meint er eh immer "Lebensstandard" – oder Sicherheit, es geht ihm um seinen verdrehten "America first"-Plan. Auf der anderen Seite sind Xi's Power Politics völlig aus dem letzten Jahrhundert. China braucht die Welt nicht zu erobern. Das nächste Jahrhundert ist eh Chinesisch. Auch die Zensur könnte er längst lockern, denn die KP hat ihren Bürgern das Wirtschaftswunder des Jahrhunderts beschert
    • @schurt3r 30.05.2019 15:40
      Highlight Highlight Wenn ich zwischen dem orwellschen Überwachungsstaat á la China und dem bisherigen Big Brother wählen muss, ist die Entscheidung sonnenklar ...
    • Firefly 30.05.2019 18:04
      Highlight Highlight @schurt3r natürlich ist sie das. Aber wer sagt denn, dass wir hier in Europa zwischen diesen wählen müssten? Man kann ja ganz einfach gegenüber Überwachung und Beeinflussung allgemein skeptisch sein.

      Ich behaupte bei diesem Streit geht es nur am Rande um ehre Prinzipien wie Freiheit und Unabhängigkeit. In erster Linie geht es um Macht und Anspruch in der Welt.

      Freiheit und Menschenrechte werde meist von Bürgern erkämpft und nicht von Hegemonialmächten.
    • Toerpe Zwerg 30.05.2019 18:39
      Highlight Highlight Es geht in diesem Streit um unfaire Handelspraktiken, manipulierte Währung, systematische Subventionierung strategischer Wirtschaftszweige, um politisch gelenkte Unternehmen und es geht um Diebstahl von geistigem Eigentum und um Spionage.

      Es war höchste Zeit, dass jemand China Grenzen setzt. Europa sollte dankbar sein
    Weitere Antworten anzeigen
  • TanookiStormtrooper 30.05.2019 12:18
    Highlight Highlight Ach Blunschi, wo soll ich anfangen? Vielleicht wird Huawei von den Chinesen genutzt um uns auszuspionieren. Die Amis Spionieren uns aber schon seit Jahren mit PRISM aus. Wir können also wählen, von wem wir uns bespitzeln lassen. Die Amis finden es nur nicht so toll, wenn sie plötzlich nicht mehr mithören können. Die einzig wirklich vernünftige Lösung wäre, wenn Europa was eigenes auf die Beine stellen würde, und wir so weder von den Amis noch den Chinesen abhängig werden. Für viele alte Männer und Frauen an der Spitze Europas ist Technologie aber noch "Neuland".
    • wasps 30.05.2019 12:28
      Highlight Highlight Wo anfangen? Vielleicht bei den Menschenrechten? In China werden jährlich zwischen 5000 und 6000 Menschen hingerichtet. Viele davon öffentlich. Dagegen sind die Bösen Yankees ein Nasenwasser.
    • Butschina 30.05.2019 12:30
      Highlight Highlight Da stimme ich zu. Ich traue beiden nicht
    • MaxHeiri 30.05.2019 12:33
      Highlight Highlight Mir ist lieber ein Staat der uns ausspioniert, hinter dem eine Demokratie steht und Menschenrechte grundsätzlich achtet.
      China ist in diesen Bereichen leider noch ein totalitärer Staat
    Weitere Antworten anzeigen
  • Therealmonti 30.05.2019 12:17
    Highlight Highlight Blunschi hat vermutlich recht, wenn er schreibt, man könne Huawei und China nicht trauen. Aber er vergisst zu schreiben, dass man man den USA und deren Tech-Riesen ebenso wenig trauen kann. Der Ökonometriker sieht das richtig. Wir haben die Wahl zwischen Pest und Cholera. Und insbesondere seit Trump weiss ich nicht, was das kleinere Übel ist.
    • dieBied 30.05.2019 16:11
      Highlight Highlight Ernsthaft? Du kannst dich nicht zwischen einer Diktatur, die die Menschenrechte täglich mit Füssen tritt, und einer Demokratie enscheiden?! Klar sind die USA, und allen voran der "Präsident" an der Spitze, nicht über alle Zweifel erhaben! Die USA und China aber auf dieselbe Stufe zu stellen lässt mir alle Haare zu Berge stehen...
  • Faceoff 30.05.2019 12:17
    Highlight Highlight Grundsätzlich einverstanden. In diesem Schattenkrieg der Spione wäre es für die USA und den Westen jedoch taktisch klüger, mit Google im Huawei-Ecosystem drin zu bleiben.

    Mit dem aktuellen Vorgehen zwingt man die Chinesen ihr eigenes Ding zu machen. Und das werden sie vermutlich schon sehr bald besser und günstiger machen, als das meiste aus dem Westen.


  • reactor 30.05.2019 12:12
    Highlight Highlight Es gibt leider keinen "guten" Imperialismus den ich wählen kann. Die Amis waren einfach immer schlau genug ihre hunderttausende von Opfern ausserhalb ihres Territoriums zu machen um ihre Machtansprüche durchzusetzen. Wie in einem andern Kommentar steht, die Wahl zwischen Pest und Cholera.
  • winglet55 30.05.2019 12:10
    Highlight Highlight Der Titel führt in die Irre, weil auch Trump hat nicht recht, weil er das Monopol um andere Staaten auszuspionieren für die USA als alleinigen Player beansprucht. Europa hat leider den Zug um Jahre verpasst, bei diesen Technologien als Führend zu gelten. Wie Ökonometriker, passend schreibt, Pest oder Cholera, leider zu wahr.
  • papperlapapp 30.05.2019 12:07
    Highlight Highlight Dieser Artikel greift zu kurz. Selbstverständlich haben die Chinesen mit Huawei einen möglichen Spion in die Welt gesetzt. Haben die Amis mit ihrem ganzen Techzirkus aber auch. Stichwort Patriot Act. Das schlimme daran ist simpel erklärt. USA und China haben gleichwertige Techfirmen die in den Heimmärkten überlebensfähig sind. Europa hat den Brexit, Putin und den Nahen Osten als Beschäftigungsprogramm.. 😒.. Hier zeigt sich schon auf in welcher Liga wir Spielen. Der Abstieg ist Programm.
  • uhuhu 30.05.2019 12:06
    Highlight Highlight Ein weiterer Grund weshalb sich Europa eigenständig entwickeln sollte und mitten drin die Schweiz als vollwertiges Mitglied. Nur zuschauen mit minimalen Handlungsoptionen empfinde ich als peinlich.
    • The Destiny // Team Telegram 30.05.2019 12:37
      Highlight Highlight Ups da habe ich dir ein Herz gegeben :(
  • Gawayn 30.05.2019 12:05
    Highlight Highlight Ich finde Trump hat NICHT Recht!
    In den USA sind die Mobilfunk oder andere Telekommunikativen Firmen, zur Zusammenarbeit mit den Geheimdiensten wie die NSA gezwungen.

    Es wurde x fach bewiesen, das amerikanische Geheindienste, Länder wie zum Beispiel Deutschland ausspioniert haben. China nie!

    China würde keinen Zugriff aufs Netzwerk, von Europa verlangen.
    Die Anbieter haben in Europa, die volle Kontrolle über ihr Netzwerk.

    Alle Daten, die von den Servern, empfangen, verarbeitet oder versendet werden, sind in den Logs einsehbar.

    Aber nur die Amis verlangen Zugriff drauf

    • Gawayn 30.05.2019 12:49
      Highlight Highlight Zum Zweiten
      China ist zugegeben, kein Partner dem man vertrauen kann.

      Aber was wird Huawei wohl machen, sollte sie weder von Android, noch Google Lizenzen erhalten?
      Sie werden ein eigenes Betriebs und Dienstleistungssystem anbieten.

      Da sie damit, keine Lizenzgebühren mehr zahlen bräuchten, könnten sie super Handys, zu niedrigen Preisen anbieten. Das wird garantiert Ami wie Europäische Kunden anlocken.

      Für Amis deutlich schwerer zu kontrollieren.
      Für die Chinesen, wird der Datenzugriff damit sogar noch einfacher...
    • Toerpe Zwerg 30.05.2019 13:01
      Highlight Highlight "In den USA sind die Mobilfunk oder andere Telekommunikativen Firmen, zur Zusammenarbeit mit den Geheimdiensten wie die NSA gezwungen."

      In Europa auch und in China braucht es dazu noch nicht mal ein Gesetz.
    • Gawayn 30.05.2019 15:26
      Highlight Highlight Eben Toerpe.
      Aber ein chinesischer Ausrüster in Europa, der hätte es deutlich schwerer, einen europäischen Anbieter zur Herausgabe von Daten zu zwingen.

      Ich sage mit keinem Wort, das ich die Chinesen gut finden würde.
      Ich ziehe nur einen Gegner vor, von dem ich abschätzen kann, was er tun würde, einem Irrsinnigem Narzisten, der nach Lust und Laune Regeln erstellt und oder überm Haufen wirft...
  • Revan 30.05.2019 11:56
    Highlight Highlight Naja, das ist ja alles schön und gut, aber warum jetzt plötzlich und ausgerechnet Huawei? Dass China keine weisse Weste hat was Menschenrechte und Freiheit in ihrem eigenen Land angeht wissen wir seit Jahrzehnten. Trotzdem hat nie jemand gefordert das ganze "Made in China"-Plastikzeugs das unsere Haushalte bis oben füllt zu Verbieten. Aber wenn's um High-Tech geht ist es plötzlich böse. Würde es Trump und den USA auch nur zu 1% um die Menschenrechte gehen, könnte ich die Aktion vielleicht sogar noch unterstützen. Aber es geht zu 100% um die eigene Markt-Dominanz
    • *sharky* 30.05.2019 19:06
      Highlight Highlight Bravo, einer der wenigen klaren, vernünftigen und nicht ideologiesierenden Statements hier.
      Ansonsten so viel Whataboutismus, dass man den Atlantik füllen, oder die Seidenstrasse damit pflastern könnte.

      Und das hat, wie Du schreibst, definitiv NICHTS mit Huawei zu tun, oder nur ganz am Rande.

      Das man hier prominent die NZZ zitiert, macht einen reisserischen, in meinen Augen billigen Artikel, nicht besser. Wie die NZZ bezüglich Übersee tickt, dürfte ja klar sein.

      Dem letzten Satz, kann ich wiederum voll zustimmen, nur weiss man das schon sehr sehr lange!
  • Don Alejandro 30.05.2019 11:51
    Highlight Highlight Absolut korrekt. Nur haben wir defakto keine Wahl, entweder spionieren uns die Amis oder die Chinesen aus. Wäre mal Zeit für die Europäer hier endlich in die Presche zu springen.
    • Partikel 30.05.2019 13:18
      Highlight Highlight Die Schwächen die sich bei uns auftun, wenn einer der Beiden den Stecker im Technologie-Sektor zieht, hat die USA mit Huawei gezeigt. Als Beispiel Threema als Alternative zu WhatsApp. Ein gemeinsames Besprechen, ob die eigene WhatsApp Gruppe nicht zur Schweizer App könnte. Dann kommen Sprüche "das kostet Fr 3.00", oder gar kein Reagieren auf die Anfrage. Wir reagieren sehr träge bei Sachen die wir schon lange so machen und sind Preislich bei der Produktion von Techartikeln auch nicht billig, ausser wir produzieren z. B in China, Taiwan etc.
  • Firefly 30.05.2019 11:47
    Highlight Highlight Kann man den Google und Facebook trauen? Es ist wieder mal wie mit allem bei den Amis, wir dürfen, ihr nicht.
    • Revan 30.05.2019 11:59
      Highlight Highlight Cisco nicht vergessen, welches ebenfalls ein Konkurrent von Huawei ist. Bei diesen werden auch regelmässig Backdoors aufgedeckt, die dann aber alles nur "versehen" sind. Die USA betreibt wohl mit Cisco schon heute das, was sie Huawei ankreiden....
    • Toerpe Zwerg 30.05.2019 12:56
      Highlight Highlight Nicht viel begriffen. Google und FB sind nicht dem Staat unterworfen.
    • Revan 30.05.2019 13:17
      Highlight Highlight @Zwerg warum hat dann Google die zusammenarbeit mit Huawei beendet?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 30.05.2019 11:43
    Highlight Highlight Europa kann nur zwischen Pest und Cholera wählen. Man kann keinem anderen Staat trauen. Staaten haben keine Freunde. Sie haben Interessen.
    Wenn man Komponenten verschiedener Spione hat, bekämpfen die sich zumindest Gegenseitig. Noch besser wäre es aber, wenn Europa endlich effektive Spionagebekämpfung mit empfindlichen Bussen und echten Strafen betreiben würde.
    • gupa 30.05.2019 11:50
      Highlight Highlight Auch wichtig wäre ein geeintes Europa aber davon sind wir immer noch meilenweit weg.
    • neutrino 30.05.2019 11:52
      Highlight Highlight Viel intelligenter wäre, wenn Europa im technischen Bereich wenigstens versuchen würde, mit China oder den US mitzuhalten. Reines Defensivverhalten bringt gar nichts.
    • Relativist 30.05.2019 12:06
      Highlight Highlight Ach, Pest und Cholera. Genau.
      Man mag von U.S. amerikanischen militärisch-industriellen Komplex halten was man will. Trotzdem herrschen in den USA in Bezug auf Menschenrechte, freie Meinungsäusserung und Demokratie noch ganz andere Verhältnisse als in China.
      Logisch, Europa sollte sich emanzipieren. Aber das ist auch keine Garantie gegen undemokratische Kräfte. Die Rechtspopulisten in Deutschland, Ungarn, Poland, Österreich, Frankreich, England, Holland, Italien und Griechenland lassen grüssen.
      Im Moment sind wir mit den USA als 'Partner' sicher besser dran als mit China.
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  • Avenarius 30.05.2019 11:42
    Highlight Highlight Die Gefangennahme der Huawei-Finanzchefin von den Kanadiern auf Geheiß von Trump ist für mich noch fadenscheiniger als die 2 eingebuchteten Kanadier in China. Man steckt nicht einfach eine Finanzchefin ohne Beweise monatelang ins Gefängnis. Die 2 Opferlämmer (Kanadier) werden wieder frei, sobald die Finanzchefin wieder frei ist. Gut gemacht China !
  • Jungleböy 30.05.2019 11:40
    Highlight Highlight Ich halte china für eine echte besrohung und hoffe, daaa sie niemals die welt regieren werden. China wird naiv behandelt, die wissen ganz genau was sie tun.
    • raphidet 30.05.2019 13:32
      Highlight Highlight Grundsätzlich gebe ich Ihnen recht. Jedoch ist auch China nicht allmächtig: Das riesige Problem der Umweltverschmutzung ist ungelöst (Teil-Fahrverbote bereits Tatsache); das Wirtschaftswachstum hat sich letztlich etwas abgekühlt, mit Nordkorea hat man einen geopolitischen Klotz am Bein; die Blasen der Bau- und Immobilienbranchen könnten jederzeit platzen; aus irgendeinem Grund müssen Demokratiebewegungen mit enormen Mitteln unterdrückt werden und nicht zuletzt setzt der Handelsstreit der Exportwirtschaft durchaus zu.
    • _kokolorix 30.05.2019 20:22
      Highlight Highlight Schaut man sich an was die zornigen, weissen Männer der USA in den letzten 250 Jahren alles angerichtet haben, muss man die Angst vor China relativieren. Es gibt in China nichts, was es in den USA nicht auch gibt
    • Jungleböy 30.05.2019 21:02
      Highlight Highlight Also ich will jetzt amerika nicht in schutz nehmen, aber von allen grossmächten sind mir die usa dann doch am liebsten.
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