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Pensionierte Englisch-Lehrerin erhält Brief von Trump – und sendet ihn korrigiert zurück



«Habt ihr's mal mit einem Korrekturprogramm probiert?» – Yvonne Masons Antwort auf einen Brief des Präsidentenbüros ist nicht ganz frei von Häme. Die pensionierte Englischlehrerin veröffentlichte vor zehn Tagen auf Facebook einen Brief – übersät mit Korrekturen – mit den Worten: «Habe einen Brief von Mr. Trump bekommen. Werde ihn morgen zurückschicken.»

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11 Beispiele falscher Gross-/Kleinschreibung fand Mason im kurzen Brief, darunter president und state. «Falls dieser Brief in der Mittelschule geschrieben worden wäre, hätte ich ein C oder C plus gegeben, in der High School ein D», sagte Mason gegenüber der Greenville News. D steht für «ausreichend».

«Stilistisch fürchterlich» nannte Mason den Brief. Sie habe never ever einen Text mit so vielen dummen Fehlern gesehen. «Erhält man ein Schreiben von höchster Stelle, erwartet man, dass es einwandfrei ist». Trumps Leute sollten sich ein Beispiel am republikanischen Senator Lindsey Graham nehmen, dieser schreibe exquisite Briefe, sagte die Englischlehrerin.

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Hat in 17 Jahren Englischunterricht an der High School nichts Schlimmeres gesehen: Yvonne Mason.  bild: facebook/yvonnemason

Mason hatte dem Weissen Haus nach dem Schulmassaker in Florida am 14. Februar einen Brief geschrieben. Sie forderte den Präsidenten dazu auf, die Familien, die ihre Kinder verloren hatten, persönlich zu besuchen. Die Antwort, frei zusammengefasst: Man habe bereits dies und das gemacht, das reiche jetzt auch mal. (dwi)

Wir haben Trumps «Covfefe»-Wort ausprobiert

Video: watson/Emily Engkent, Can Kgil

UND NUN: Die unglaublichsten Toupets, die je in der Öffentlichkeit getragen wurden

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sapientia et Virtus 28.05.2018 21:39
    Highlight Highlight Wenn jedes erdenkliche Laster plötzlich zur Tugend wird, ist es kein Wunder, wenn Tugenden wie Respekt und Vertrauen zum Laster werden.
  • El Vals del Obrero 28.05.2018 12:39
    Highlight Highlight Die Wirkung davon ist doch nur diese:

    Jeder, der nicht so gut in der Rechtschreibung ist, sagt sich "Also eigentlich ist mir dieser Trump schon sympathisch, gerade deswegen. Das nächste mal wähle deshalb ich ihn, selbst wenn ich mit seiner Politik total einverstanden bin."
    Genau sowas verstärkt die Gräben zwischen "liberal-bildungsprivilegiert" und "abgehängt" und sorgt dafür, dass nicht mehr die eigentlichen politischen Inhalte, sondern solche Emotionen Wahlen entscheiden.

    Wenn er eine sinnvolle Politik machen würde, wäre es mir völlig egal, wie viele Schreibfehler er oder sein Büro macht.
  • Gummibär 28.05.2018 12:37
    Highlight Highlight Selbstverständlich Hat President Trump diesen Brief nicht selbst geschrieben. Für derartiges beschäftigt das Weisse Haus jede Menge von Schreiberlingen, die für ihre Arbeit bezahlt werden. Und gerade hier hat die pensionierte Lehrerin mit ihrer Antwort recht. Was über der Unterschrift des Präsidenten rausgeht, sollte wenigstens in akzeptablem Englisch verfasst und geschrieben werden. Es sollte nicht aussehen wie eine aus dem Chinesischen übersetzte Betriebsanleitung für einen Kartoffelschäler. D-minus und hat mit Trump-bashing nichts zu tun.
  • ChiliForever 28.05.2018 12:29
    Highlight Highlight Viel schlimmer dürfte der Umstand sein, daß Trump so etwas bestimmt nicht selbst schreibt, es aber augenscheinlich nicht für eine/n anständige/n Sekretär/In reicht - oder viel wahrscheinlicher: Auf so jemanden kein besonderen Wert gelegt wird.
    Unabhängig vom geringen Nachrichtenwert dieses Artikels wird aber auch das bei keinem Trump-Anhänger zu erhöhter Schamesröte führen ...
  • Anded 28.05.2018 12:12
    Highlight Highlight "Pensionierte Englischlehrerin schreibt Trump einen Brief zur Sicherheit in Schulen, kriegt einen nicht von Trump persönlich verfassten Standardbrief als Antwort und korrigiert und veröffentlicht diesen aus Frust..."
  • Adumdum 28.05.2018 12:08
    Highlight Highlight Albern, ein und derselbe Fehler 11 mal korrigiert... OMG, this is so LAME. 😴
    • Fabio74 28.05.2018 22:41
      Highlight Highlight wo ist 11x derselbe Fehler.... ?
  • Evan 28.05.2018 11:51
    Highlight Highlight Natürlich gehört da ein gehöriges Stück Selbstinszenierung dazu, zu dem was die Frau abzieht, aber eigentlich hat sie Recht. Ein Brief von offizieller Stelle müsste eigentlich nahezu fehlerfrei geschrieben werden. Und auch wenn hauptsächlich "nation" falsch geschrieben wurde, ein modernes Textprogramm markiert dies automatisch als Fehler, wenn man denn wirklich nicht im Stande ist, die korrekte Schreibweise selber zu erlernen.
  • walsi 28.05.2018 11:51
    Highlight Highlight Ich dachte bei Briefen geht es im Wesentlichen um den Inhalt des geschriebenen. Natürlich sollte man auf die Rechtschreibung achten, besonders wenn durch Schreibfehler der Inhalt verändert werden sollte. In der Regel ist es aber so, wenn die Rechtschreibung beanstandet wird ist man mit dem Inhalt des geschriebenen einverstanden, sonst müsste man sich ja nicht über die Schreibfehlern aufregen.
    • Fabio74 28.05.2018 22:42
      Highlight Highlight Also wenn ich ein offizielles Dokument vom Staat erhalte, dann erwarte ich nicht ein Brief auf dem Niveau eines 10-Jährigen, mit einem zwar sinngemässen Text aber voller Fehler, sondern ein fehlerfreies und sauberes Dokument.
      Aber manche sind mit wenig zufrieden.
  • LeChef 28.05.2018 11:31
    Highlight Highlight Und Trump beantwortet natürlich jeden der zigtausend Briefe, die das Weisse Haus täglich erhält; selbst ;)
    • Fabio74 28.05.2018 11:51
      Highlight Highlight Nein aber man sollte fähiges Personal hsben an solcher Stelle
  • Schlingel 28.05.2018 11:20
    Highlight Highlight Lächerlich! Wir wissen langsam, dass Trump ein komischer Kauz ist, jedoch finde ich es langsam so zum Kotzen, dass man sich bei jedem Ton von Trump etwas aus den Fingern saugen muss. Ich finde es lächerlich, wie sich hier diese Lehrerin wieder ins gute Licht rücken muss, weil sie ja ein so viel besserer Mensch ist, jetzt wo sie über Trump hergezogen ist. Aber weil das Trump-Bashing ja so In ist, wird sie mit Lob überschüttet. Aber gebracht hat es absolut gar nichts. Man sollte sich lieber kritisch und konstruktiv mit seiner Politik auseinandersetzen anstatt über ein Blatt Papier herziehen....
    • Fabio74 28.05.2018 11:55
      Highlight Highlight Darf den nur Trump austeilen und beleidigen? Dürfen nur Rechtsnationale, KKK und Nazis andere verhöhnen und diffamieren?
      Habt ihr irgendein Monopol darauf?
      Warum könnt ihr nur austeilen aber nie einstecken?
    • äti 28.05.2018 12:47
      Highlight Highlight .. Trump-Bashing? Nein, und nicht mal Trump-Ton, weil zu anständig verfasst. Übrigens, ein Fakt, die Fehler. Fakts stören plötzlich? Lieber Fakes und Lügen?
    • Therealmonti 28.05.2018 14:35
      Highlight Highlight Wieso soll man Trump nicht bashen? Macht er doch selber auch bei jeder Gelegenheit. Und noch viel übler, wenn er zum Beispiel einen Behinderten nachäfft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheNormalGuy 28.05.2018 11:12
    Highlight Highlight "OMG this is WRONG!"

    Auch erstklassige Schreibkunst.
    • Adumdum 28.05.2018 12:05
      Highlight Highlight Yep, and wrong capitalization...
  • Oh Dae-su 28.05.2018 11:10
    Highlight Highlight Ihre Korrekturen in allen Ehren, aber wenn die wirklich noch nie etwas schlimmeres gesehen hat in ihrer Karriere als Lehrerin, dann kann es um das Amerikanische Bildungssystem wohl doch nicht so schlecht bestellt sein.
    • äti 28.05.2018 12:42
      Highlight Highlight .. ja klar, sie unterrichtet auschliesslich Präsidenten und von denen nur die Grössten aller Zeiten.
  • Lukakus 28.05.2018 11:00
    Highlight Highlight Auch wenn Trump nicht sehr beliebt ist, finde ich, was diese Lehrerin macht, arrogant und respektlos, zumal das Weisse Haus kein einziges böses Wort über sie verliert. Der Brief scheint in ihrem Interesse zu sein und ist sehr höflich formuliert. Es gibt absolut keinen Grund, herablassend zu werden. Wenn schon sollte sie sich geehrt fühlen.
    • Fabio74 28.05.2018 11:31
      Highlight Highlight Sorry wenn das Weisse Haus unfähig ist einen Brief zu schreiben, dann soll man dies auch erwähnen.
      Und ausgerechnet Trump der anstandslos austeilt, darf man nicht kritisieren? Weshalb?
    • Spooky 28.05.2018 11:53
      Highlight Highlight @Fabio74
      In deinem Kommentar hat es 3 Fehler.
      Hier die Korrektur:
      "Sorry, wenn das Weisse Haus unfähig ist, einen Brief zu schreiben, dann soll man dies auch erwähnen.
      Und ausgerechnet Trump, der anstandslos austeilt, darf man nicht kritisieren? Weshalb?"
    • bebby 28.05.2018 13:14
      Highlight Highlight Die Agressivität mit der hier in Kommentaren über die Lehrerin hergezogen wird, obwohl es eher ein nicht ganz ernsthafter Scherz war, zeigt, dass wir in der Schweiz unterdessen ziemlich viele Fans haben dieses Präsidenten.
      Vermutlich gerade weil Herr Trump viele Schwächen hat, zeigen viele Mitleid mit ihm.
      Es bleibt trotzdem rätselhaft, wie ein Mann mit solch bescheidenen Kompetenzen Präsident werden konnte. Hat er solches Charisma? Es gab ja in der Vergangenheit schon mal einen Mann mit bescheidener Bildung, aber sehr viel Ausstrahlung. Das ist dann nicht so gut gekommen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Margherita Turdo 28.05.2018 10:49
    Highlight Highlight 😂😂😂😂😂😂😂super
  • Frances Ryder 28.05.2018 10:43
    Highlight Highlight "Sie habe never ever einen Text mit so vielen dummen Fehlern gesehen"

    In dem Text hat es genau einen Fehler, der sich mehrmals wiederholt. Ich bin kein Fan von Trump, aber das ist einfach nur erbärmlich, das so aufzubauschen.
    • Lukakus 28.05.2018 11:04
      Highlight Highlight Die Behauptung, sie habe an der High School noch nichts Schlimmeres gesehen, kann ja wohl nicht wahr sein. Absolut lächerlich.
    • Fabio74 28.05.2018 11:32
      Highlight Highlight Falsch. Es hat mehrere Fehler drin. Lies den Brief und die Korrekturen
    • Gummibär 28.05.2018 12:55
      Highlight Highlight Hat mit Präsident Trump wenig zu tun, wohl aber mit der Qualität der Arbeit seines Sekretariats.
      Unter den mexikanischen Sans-Papiers lässt sich sicher einer finden, der einen anständigen englischen Brief verfassen kann. Das wäre dann ein Grund ihm einen Job zu geben und ihn beschleunigt einzubürgern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lezzelentius 28.05.2018 10:41
    Highlight Highlight Ja wäre irgendwie noch spannend zu sehen, wo und was sie korrigiert hat...
    • Paddiesli 28.05.2018 11:04
      Highlight Highlight Das siehst du detailliert im Bild.
    • Vanessa_2107 28.05.2018 14:40
      Highlight Highlight Der Brief ist beigelegt???
    • Lunaral 28.05.2018 20:40
      Highlight Highlight Der Brief und die Korrekturen sind doch gleich auf dem ersten Foto im Artikel abgebildet?

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