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White House spokesman Sean Spicer holds up documents comparing the makeup of the National Security Council (NSC) in the Trump and Obama administrations during his press briefing at the White House in Washington, DC, U.S. January 30, 2017. REUTERS/Kevin Lamarque

Trumps Pressesprecher Sean Spicer ist unzufrieden mit der Presseberichterstattung. Bild: KEVIN LAMARQUE/REUTERS

So würden unsere Trump-Artikel aussehen, wenn wir auf Sean Spicer hören würden

Immer so negativ: Sean Spicer, der Pressesprecher von Donald Trump, streitet sich gerne mit den Medien. Sie hätten zum Beispiel die Menge am Inauguration-Day absichtlich heruntergespielt, um Trump bloss zu stellen. Also hat «Washington Post»-Redakteurin Alexandra Petri einen 10-Punkte-Plan aufgestellt, wie man Trump-gerechten Journalismus betreibt. Zeit unsere eigenen Artikel zu überarbeiten.



Trump und sein Pressesprecher Sean Spicer greifen immer wieder die liberale Presse an und werfen ihnen vor, eine Kampagne gegen sie zu fahren. An vorderster Front: Die «Washington Post». Ihre Lieblingsschlagwörter in der Social-Media-Schlacht sind «Fake News», «Dishonest» und «Biased».

Trumps Chefstratege Stephen Bannon bezeichnet die Medienlandschaft sogar als die treibende «Oppositionspartei», die lieber mal «den Mund halten und eine Weile einfach nur zuhören» soll. Immer wieder macht sich die neue US-Administration so ihrem Ärger darüber Luft, dass die Medien negativ über sie berichte. 

Trump greift die «New York Times» und die «Washington Post» an:

Nun hat die Journalistin Alexandra Petri den 10-Punkte-Plan erstellt, wie man Trump und seinen Pressesprecher in Zukunft mit der Medienberichterstattung zufriedenstellen könnte. Wir haben ihn auf Deutsch übersetzt:

Die 10 Punkte:

1. Donald Trump hat immer recht.

2. Negative Adjektive wie «gefährlich» oder «kümmerlich» vermeiden, dafür mehr Wörter wie «männlich», «riesig» und «unglaublich» benutzen.

3. Donald Trump kann sich auch widersprechen, denn sein Geist ist riesig.

4. Wenn Trump etwas sagt, meint er es stets gut. Es ist also falsch, ihn einfach zu zitieren, man muss es so schreiben, dass es stimmt und grossartig ist.

5. Wenn Trump etwas liebt, wird er stets zurück geliebt. Trump liebt Frauen und Frauen lieben Trump. Punkt.

6. Trumps Haar ist nicht nur echt, es ist auch anbetungswürdig.

7. Trump hat grosse Hände. Grossartige Hände. Fantastische Hände.

8. Fakten sprechen oft gegen Trump, darum sollte man sie tunlichst vermeiden.

9. Trumps Wort genügt, Faktencheck ist also reine Zeitverschwendung.

10. Kritik erwünscht, solange es sich dabei um uneingeschränktes Lob handelt.

quelle: «washington post»

Damit die Artikel von watson in Zukunft den Ansprüchen von Trump, Spicer und Bannon entsprechen, haben wir die Aufmachung von acht alten Artikel überarbeitet. Bitteschön, Mister President:

Trump wird verklagt:

Trump im Wahlkampf:

Das Original:

Brisante Informationen:

Der erste Militäreinsatz:

Trumps Aktionismus:

Trump und Folter:

Das Original:

Trumps Berater:

Das Original:

Trumps Aussenpolitik:

Das Original:

«Gleicher Scheiss, anderes Jahrhundert» – Die besten Schilder der Frauenproteste:

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