International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

May: «Wir verlassen die EU, aber nicht Europa»



Die britische Premierministerin Theresa May hat einen Ausstieg aus dem Brexit abgelehnt. Sie wies damit ein entsprechendes Angebot von EU-Spitzenpolitikern zurück.

«Es kommt kein zweites Referendum über den EU-Austritt», sagte sie in einem Interview der «Bild»-Zeitung vom Samstag. Das Parlament habe der britischen Öffentlichkeit die Wahl gegeben und diese habe ihre Entscheidung getroffen. «Ich finde es wichtig, dass Politiker dann auch liefern», sagte May und fügte auf Deutsch hinzu: «Wir verlassen die EU, aber nicht Europa

Ihr Land sei «auch künftig der europäischen Verteidigung und Sicherheit verpflichtet - ohne Wenn und Aber», sagte May. Diese Botschaft werde sie im Februar bei der Münchner Sicherheitskonferenz bekräftigen. Ihre Teilnahme an der Konferenz war bislang nicht bekannt.

Am Dienstag hatten EU-Ratspräsident Donald Tusk, EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und Kommissions-Vizepräsident Frans Timmermans Grossbritannien angeboten, in der Union zu bleiben, das Herz der EU sei weit offen. Auch im Vereinigten Königreich war über ein zweites Referendum diskutiert worden. Grossbritannien will die Staatengemeinschaft am 29. März 2019 verlassen.

May sagte der «Bild»-Zeitung, Grossbritannien wolle weiter eine gute Partnerschaft mit der EU haben. Es sei keineswegs so, «dass das Vereinigte Königreich alle Brücken abbricht». Ihr sei sehr wichtig, dass «hier ansässige Deutsche und Briten, die aktuell in Deutschland leben, wissen, dass ihr Status gesichert ist und dass sie bleiben können».

Darüber hinaus sei es im Interesse beider Länder, zugunsten des Wohlstands und der Arbeitsplätze, wirtschaftlich eng verbunden zu bleiben - mit ehrgeizigen Zielen. «Wir wollen ein umfassendes Freihandelsabkommen sowie eine Sicherheitspartnerschaft verhandeln», sagte May. Sie glaube, dass Grossbritannien mit der EU ein Endergebnis erzielen könne, das gut für alle sei. «Es geht nicht ums Rosinen picken.» (sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

Fotograf schiesst DAS Foto der Notre-Dame und muss sich nun gegen Fake-Vorwürfe wehren

Link zum Artikel

Das grösste Verdienst von Tesla sind nicht die eigenen Autos

Link zum Artikel

Schluss mit Lügen! So lässt sich die ganze Welt allein mit grüner Energie versorgen

Link zum Artikel

Vergiss Tinder! Hier erfährst du, welches Potenzial deine Fassade hat 😉

Link zum Artikel

17 katastrophale Tinder-Chats, die definitiv niemanden antörnen

Link zum Artikel

Vermisst und wieder aufgetaucht – 9 Fälle von Kindern, die verschwunden waren

Link zum Artikel

Mit diesen 21 Fakten kannst du beim kommenden «Game of Thrones»-Marathon angeben

Link zum Artikel

«SRF Deville» verkündet Pfadi-Putsch in Liechtenstein – diese finden's gar nicht lustig

Link zum Artikel

Brauchen wir einen Green New Deal, um eine Rezession zu vermeiden?

Link zum Artikel

Wie rechte Ideologen den Brand von Notre-Dame für ihre Zwecke instrumentalisieren

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • dmark 20.01.2018 13:23
    Highlight Highlight «Wir verlassen die EU, aber nicht Europa.»
    So ist es. Man muss da schon den Unterschied beachten. Die EU ist nicht Europa.
  • Hugo Wottaupott 20.01.2018 11:10
    Highlight Highlight So ist das... die einen treten aus und die andern werden genötigt Vorbutterzustandsabkommen (Rahmenabkommen) zu unterzeichnen.
  • Evan 20.01.2018 08:43
    Highlight Highlight Endlich sagt das Mal jemand, das schienen nicht mehr viele Leute zu wissen, dass die EU nicht Europa ist 🙈

Brexit: Wer alles das sinkende Schiff Britannia verlässt (Spoiler: nicht nur Ratten)

Die Werbung hat nicht nur seine Produkte, sondern auch ihn selbst weltbekannt gemacht: der nette Herr Dyson. Neuerfinder des Staubsaugers, des Handtrockners und des Ventilators, Erschaffer des Wortes «Saugkraftverlust» . Seine Entwicklungen machten ihn zu einem der reichsten Briten und brachten ihm einen Adelstitel ein. James Dyson darf sich seit 2007 Sir James Dyson nennen.

Sir James Dyson ist ein glühender Verfechter des Brexit – wenn nötig auch ohne Deal. «Die werden schon zu uns …

Artikel lesen
Link zum Artikel