International
England

Brexit-Beratungen des Kabinetts von Protesten begleitet

epa07164931 A pro EU demonstrator protests outside Downing Street in London, Britain, 14 November 2018. British Prime Minister Theresa May is holding an emergency Brexit cabinet meeting to try to sell ...
Es demonstrierten Gegner und Befürworter des britischen EU-Austritts. BilGegner und Befürworter des britischen EU-Austrittsd: EPA/EPA

Brexit-Beratungen des Kabinetts von Protesten begleitet

14.11.2018, 18:2915.11.2018, 07:17

Gegner und Befürworter des britischen EU-Austritts haben sich während der Kabinettsberatungen über den Brexit-Vertragsentwurf am Mittwoch nahe dem Regierungssitz in London zu Protesten versammelt. Etwa hundert Demonstranten forderten Premierministerin Theresa May auf, den vereinbarten Kompromiss mit Brüssel zu verwerfen und einen harten Brexit zu vollziehen.

Die Brexit-Befürworter hielten Schilder mit Parolen wie «Rettet den Brexit» hoch und warnten die Regierungschefin davor, die Wähler zu «betrügen».

Auf der anderen Strassenseite machten EU-freundliche Demonstranten ihrem Ärger über den geplanten Austritt ihres Landes aus der EU Luft. Sie verlangten ein zweites Brexit-Referendum.

May hatte ihre Minister in die Downing Street bestellt, um mit ihnen über den Vertragsentwurf für den Brexit zu beraten. Die Sitzung begann am frühen Nachmittag und dauerte am Abend noch an. London hatte am Dienstagabend eine Grundsatzeinigung mit Brüssel verkündet. (kün/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Israelische Siedler kappen Wasserquellen im Westjordanland ab
Dutzende Anlagen zur Wasserversorgung haben israelische Siedler laut UN in diesem Jahr schon im Westjordanland beschädigt, zerstört oder für sich in Besitz genommen. Leidtragende sind die palästinensischen Ortschaften.
Die Quelle, die Fasajil im Westjordanland speiste, lieferte in diesem Sommer plötzlich kein Wasser mehr in das palästinensische Dorf. Das wertvolle Nass war umgeleitet worden, illegal, in ein nahegelegenes antikes Becken. Das wiederum liegt auf einem Gebiet ausserhalb der Reichweite der Menschen von Fasajil: Es steht unter israelischer Militärkontrolle.
Zur Story