International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
This undated image provided by the Archibald family shows Christine Archibald. A Canadian woman who was among the several people killed in the London attacks on Saturday, June 3, 2017, has been identified by her family as Christine Archibald. The Archibald family said in a statement released by the Canadian government on Sunday that she worked in a homeless shelter until she moved to Europe to be with her fiance. (Courtesy of the Archibald family via AP)

Sie starb auf der London Bridge: Die Familie des Opfers veröffentlichte ein Bild von Christine Archibald. Bild: AP

Kanadierin starb in den Armen ihres Verlobten: Erstes Terror-Opfer von London bekannt



Die Opfer des Londoner Terrors bekommen ein Gesicht: Die 30-jährige Christine Archibald war am Samstagabend zusammen mit ihrem Verlobten auf der London Bridge unterwegs, als sie vom Lieferwagen erfasst wurde. «Er hat sie in den Armen gehalten, als sie starb», sagte die Schwester des Verlobten zur kanadischen CBS News. Ihr Bruder sei am Boden zerstört. Sie waren unglaublich verliebt. «Meinem Bruder wurde die Liebe seines Lebens genommen».  Archibald lebte mit ihrem Freund im holländischen Den Haag und war offenbar in London in den Ferien. 

Christine habe ein «grosses Herz» gehabt, schreibt ihre Familie in einem Statement. Sie habe in einem Obdachlosenheim in Kanada gearbeitet, bevor sie wegen ihres Verlobten nach Europa gezogen sei. Die beiden hätten geplant, bald wieder nach Kanada zurückzukehren. 

 «Sie hätte überhaupt kein Verständnis für die grausame Tat gehabt.» Man solle nun Christine die Ehre erweisen, indem man Obdachlosenheime unterstütze. «Und sagt dabei , dass Christine euch schickt», so die Familie weiter.  

Die weiteren Opfer

Das ist bislang bekannt

-7 Personen starben, von den 48 Verletzten befinden sich 21 in kritischem Zustand
-Unter den Todesopfern befindet sich ein Franzose, insgesamt wurden sieben Franzosen verletzt
-Vier Australier wurden bei der Terrorattacke getötet oder verletzt
-Zwei Deutsche wurden verletzt, einer davon schwebt in Lebensgefahr

Der kanadische Ministerpräsident Justin Trudeau sagte er sei «untröstlich», dass eine Kanadierin unter den Opfern sei. (amü)

Terrorangriff in London

Das könnte dich auch interessieren:

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Salatic muss bei GC gehen

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

5
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Qui-Gon 05.06.2017 11:39
    Highlight Highlight Das Letzte, das ich wollen würde als Angehöriger, ist so eine Story.
  • Jemima761 05.06.2017 10:38
    Highlight Highlight Wie wäre es, wenn wir - explizit die Medien - gar nicht mehr über die Täter berichteten? Ihnen dadurch ihren auch gewollten Ruhm nähmen? Ihre Gesichter verpixelten, ihre Namen nicht nennten und stattdessen eine Dokumentation über die Opfer brächten?

    Wenn wir Geld für sie sammelten, Ihnen hülfen, wo es nur geht?

    Ich will nicht wissen, wie die Täter heissen oder aussahen. Aber mich würde das Leben der Opfer interessieren. Ich wüsste auch gern, ob ich irgendetwas tun kann, um ihnen oder ihren Angehörigen zu helfen.

    Darum find ich den Artikel über Christine Archibald gut. Danke, Watson!
  • louis_toot 05.06.2017 09:49
    Highlight Highlight Es gab doch noch Zeiten, in denen ihr euch von solcher Berichterstattung distanziert habt (glaube ich zumindest). Es ist für das Einordnen der Ereignisse nicht relevant, was ihr hier berichtet - es hilft lediglich der Verbreitung der Botschaft der Attentäter.
    • 1and0 05.06.2017 11:00
      Highlight Highlight Auch Watson musste rentabel werden! Darum auch der schleichende Wandel von "news unfucked" zu Trend-Magazin irgendwo zwischen Spiegel und schweizer Illustrierte..
  • asdfghjkl1 05.06.2017 09:31
    Highlight Highlight Lieber Adrian Müller (amü)

    Du machst ja all diese Liveticker und diese in fünfzehn Sekunden redigierten SDA-Artikel. Bitte hört einfach damit auf. Jede Aufmerksamkeit für Terroristen wird mehr Terroranschläge geben.

    Medien können sich selbst kollektiv disziplinieren: Niemand berichtet über Selbstmorde, ausdrücklich wegen der hohen Nachahmer-Quote.

    Die meisten eurer Leser wünschen sich das auch für terroristische Angriffe. Als Medium hat man auch soziale Verantwortung.

Gestrandet auf einer einsamen Insel im Pazifik – so wurden diese 3 Männer gerettet

Es erinnert an die Geschichte von Robinson Crusoe: Drei Männer kommen mit ihrem Boot im Pazifik vom Kurs ab und stranden auf einer einsamen Insel. Dann werden sie kreativ – und können gerettet werden.

Drei Männer sind auf der einsamen mikronesischen Insel Pikelot Island mitten im Pazifik südlich von Guam gestrandet. Um auf ihre missliche Lage aufmerksam zu machen, schrieben sie in riesigen Lettern «SOS» an den Strand und konnten so nach drei Tagen gefunden und von der Insel gerettet werden. 

Eigentlich waren sie mit ihrem sieben Meter langen Boot auf dem Weg vom Puluwat-Atoll zum 42 Kilometer entfernten Pulap-Atoll. Doch auf der Fahrt ging ihnen der Sprit aus und das Boot trieb 200 Kilometer …

Artikel lesen
Link zum Artikel