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Drei Verletzte bei Messerattacke in Manchester



UGC issued by PA shows Police restraining a man after he stabbed three people at Victoria Station in Manchester, England, late Monday Dec. 31, 2018. Two commuters - a man and woman in their 50s - were taken to hospital with knife injuries and a British Transport Police (BTP) officer was stabbed in the shoulder. Police said a man was arrested on suspicion of attempted murder and remains in custody. (Sam Clack/PA via AP)

Die Polizei überwältigt den Täter. Bild: AP/PA

Nach einer Messerattacke in Manchester mit drei Verletzten ist das Motiv des Angreifers unklar. Die Polizei nahm am Montagabend einen Mann wegen des Verdachts auf versuchten Mord fest.

Er soll zuvor drei Menschen mit einem Messer an einem Tram-Bahnsteig verletzt haben. Der Vorfall ereignete sich am Montagabend, während zahlreiche Feierlustige in Manchester dem neuen Jahr entgegen fieberten. Die Polizei erhielt nach eigenen Angaben einen Notruf kurz vor 21.00 Uhr (Ortszeit, 22.00 Uhr MEZ).

Britische Medien berichteten unter Berufung auf Augenzeugen, er habe dabei «Allah» gerufen. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür zunächst nicht. Die Anti-Terror-Einheit übernahm die Ermittlungen.

Eine Frau und ein Mann, beide zwischen 50 und 60 Jahre alt, wurden mit Stichverletzungen im Unterleib und teilweise auch im Gesicht ins Spital eingeliefert. Ein Polizeibeamter wurde wegen einer Stichwunde an der Schulter behandelt, kurz darauf aber wieder aus dem Spital entlassen, wie es in einer Mitteilung der Polizei hiess. Die Verletzungen seien nicht lebensgefährlich.

Angreifer überwältigt

Der Vorfall ereignete sich im Bahnhof Manchester Victoria im Zentrum der Stadt. Einem Augenzeugen zufolge stach der Angreifer mit einem grossen Küchenmesser auf seine Opfer ein, wurde aber rasch von herbeieilenden Polizisten mithilfe von Pfefferspray und einem Elektroschocker überwältigt.

Der Verdächtige wurde nach Angaben der Sicherheitskräfte festgenommen. Die Polizei sprach von einem «kritischen Vorfall». Nach Angaben des Vize-Polizeipräsidenten von Manchester, Rob Potts, hat die britische Anti-Terror-Polizei den Fall an sich gezogen.

Police at Victoria Station in Manchester, England, late Monday Dec. 31, 2018 after a man had stabbed three people. Two commuters - a man and woman in their 50s - were taken to hospital with knife injuries and a British Transport Police (BTP) officer was stabbed in the shoulder. Police said a man was arrested on suspicion of attempted murder and remains in custody. (Pat Hurst/PA via AP)

Bild: AP/PA

Zugleich betonte Potts, dass der Vorfall beendet sei. Der Bahnhof wurde nach dem Vorfall zunächst gesperrt. Es gebe aber keine Hinweise, dass eine grössere Gefahr bestehe.

In einem kurzen Video, das der Fernsehsender BBC zeigte, war zu sehen, wie mehrere Beamte einen Mann am Boden fixieren. Der Augenzeuge Sam Clack, ein Mitarbeiter des britischen Radiosenders BBC, schilderte seine Eindrücke des Vorfalls. Zunächst habe er einen «Furcht einflössenden Schrei» gehört.

Dann habe er gesehen, dass der mutmassliche Täter auf ihn zulief. «Ich schaute nach unten und sah, dass er ein Küchenmesser mit einem schwarzen Griff und einer gut 30 Zentimeter langen Klinge hatte.»

Silvesterfeier fand trotzdem statt

Bei dem Angriff äusserte sich der Mann laut Clack auch zu seinen Motiven. «So lange ihr weiterhin andere Länder bombardiert, wird diese Art von Mist weiter passieren», sagte der Verdächtige demnach. Er habe vor und während der Tat «Allah» gerufen.

Der Bahnhof war auch am Morgen nach der Tat gesperrt. Die Polizei betonte aber, es gebe keine Hinweise auf eine weitere Gefährdung. Die zentrale Silvesterfeier im Zentrum von Manchester fand trotz der Bluttat statt. Allerdings wurden die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt.

Im Mai 2017 war Manchester Ziel eines Bombenanschlags. Der Selbstmordattentäter Salman Abedi, ein Brite mit libyschen Wurzeln, sprengte sich nach einem Popkonzert der US-Sängerin Ariana Grande in die Luft. Er riss 22 Menschen mit in den Tod, darunter sieben Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Das jüngste Opfer war acht Jahre alt. (aeg/sda/afp/dpa)

Retter haben genug vom «Gaffertourismus»

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Video: srf

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