International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Zahl der illegalen Einwanderer in die EU sinkt um über die Hälfte



Die Zahl der illegalen Einwanderer in die Europäische Union hat sich nach Angaben der EU-Grenzschutzbehörde Frontex im vergangenen Jahr mehr als halbiert. 204'219 Menschen überquerten im Jahr 2017 illegal die EU-Aussengrenzen.

Das entspricht einem Rückgang von 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie , heisst einem am Dienstag in Warschau vorgestellten Frontex-Bericht zu entnehmen ist. Im Jahr 2016 waren rund 511'000 Menschen illegal in die EU eingereist. Im Jahr 2015 hatte deren Zahl bei 1.8 Millionen gelegen.

Die Zahl der illegalen Grenzübertritte sei 2017 aber immer noch höher gewesen als in den Jahren vor 2014 und dem Beginn der Flüchtlingskrise, heisst es in dem Bericht. Der «Druck» auf die Aussengrenzen der EU bleibe «hoch».

Fast zwei Drittel aus Afrika

Ein Rückgang der illegalen Zuwanderung im Jahr 2017 wurde vor allem auf der östlichen Mittelmeerroute verzeichnet – und damit auch über den Balkan. Zudem habe der Migrationsdruck auf der zentralen Mittelmeerroute seit Juli deutlich nachgelassen.

Frontex führt dies auf die veränderte innenpolitisch Lage in Libyen zurück. Allerdings seien in der zweiten Jahreshälfte wieder mehr Flüchtlingsboote von Tunesien und Algerien aus in Richtung Europa aufgebrochen.

Ein deutlicher Anstieg der illegalen Zuwanderung wurde hingegen über das westliche Mittelmeer beobachtet, heisst es in dem Bericht. Hier hätten sich die Zahlen im Vergleich zum Jahr 2016 mehr als verdoppelt. Laut Frontex waren innere Probleme in Marokko, einem der Haupttransit-Länder Richtung Spanien, der Grund dafür.

Nicht zuletzt sei gegen Ende des vergangenen Jahres die Zahl der Migranten aus Afrika schnell angewachsen. Fast zwei Drittel der illegalen Zuwanderer in die EU kamen daher laut Frontex von diesem Kontinent – vor allem aus Marokko, Algerien und Tunesien. (sda/afp)

Gar nicht so schlecht! Flüchtlinge lernen das Alphornspielen

abspielen

Video: srf/SDA SRF

World Press Photo 2018

Das könnte dich auch interessieren:

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

103
Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

22
Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

57
Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

33
Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

8
Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

6
Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

31
Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

0
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

103
Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

22
Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

57
Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

33
Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

8
Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

6
Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

31
Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

0
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Tikvaw 21.02.2018 06:10
    Highlight Highlight Danke an die, sich an Menschenrechte haltenden, Staaten wie die Türkei, Libyen oder Ägypten. Schliesslich helft ihr dabei, das weitere Aufblühen des Nationalsozialismus' in Europa zu verhindern.
    Ich hoffe in der näheren Zukunft werden eure "Auffanglager" mit Hilfe von EU-Geldern wenigstens sauberes Wasser anbieten können...
  • Pjehle 20.02.2018 23:12
    Highlight Highlight Und das soll man glauben?
    Wenn man so überall hinschaut,dann sieht man wie es wirklich ist....

Nordkorea teilt heftig gegen die USA und einige EU-Staaten aus

Die nordkoreanische Uno-Vertretung hat Gesprächen mit den USA über eine Denuklearisierung eine Absage erteilt. Zugleich holte sie zu einem verbalen Rundumschlag gegen mehrere EU-Staaten aus.

In einer Stellungnahme der Nordkoreaner, die am Samstag in New York veröffentlicht wurde, heisst es, «längliche Gespräche» mit den USA seien derzeit nicht nötig und eine Denuklearisierung sei vom Tisch. Der von den USA geforderte nachhaltige und substanzielle Dialog sei nur ein Trick, um Zeit zu …

Artikel lesen
Link zum Artikel