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epa07285822 Austrian Chancellor Sebastian Kurz delivers his speech at the European Parliament in Strasbourg, France, 15 January 2019,  at the debate on the Review of the Austrian Council Presidency.  EPA/PATRICK SEEGER

Nie ohne sein Handy: Sebastian Kurz. Bild: EPA/EPA

Österreichs Kanzler schaut (wieder) auf sein Handy – dann kommt dieser unbezahlbare Rüffel



Österreichs Kanzler Kurz pflegt eine innige Beziehung zu seinem Handy. Bereits zum zweiten Mal innert Wochen wird er erwischt, wie er im Parlament auf den Bildschirm starrt, anstatt dem Referenten zuzuhören. 

Wir erinnern uns an die Episode von Mitte Dezember, als Kurz mit der Frage «ist das Kendy Krasch Candy Crush, Herr Bundeskanzler?» blossgestellt wurde.

Bereits Mitte Dezember wurde Kurz am Handy erwischt. 

Obschon Kurz die Frage sichtlich unangenehm war und das Video in der Folge viral ging, scheint er seine Handy-Gewohnheiten über Neujahr nicht angepasst zu haben. 

Gestern Mittwoch ist es wiederum SPÖ-Parlamentarier Jörg Leichtfried, der am Rednerpult steht, als der 32-Jährige auf seinem Handy rumdrückt. Obschon der Kanzler das Gerät unter dem Tisch versteckt, fällt es dem Redner auf. 

Er solle das Handy ruhig auf den Tisch legen, bemerkt Leichtfried staubtrocken. Dann eilt eine Assistentin herbei und starrt ebenfalls auf den Bildschirm des Kanzlers. Leichtfried fragt: «Jetzt braucht man beim Candy-Crush-Spielen schon Assistenten? Schon interessant.»

Der Lärmpegel im Ratsaal wird in der Folge immer lauter. Leichtfried, der nicht locker lässt, wendet sich an den Nationalratspräsidenten, Wolfgang Sobotka, der hinter ihm sitzt. «Ich rede mit dem Bundeskanzler und er spielt mit dem Handy», so der SPÖ-Mann. «Tun Sie was, ausser Nicken!», fordert er den Präsidenten auf.

Nun musste Leichtfried wieder intervenieren.

Als auch der Präsident eingeschaltet wird, legt Kurz sein Handy endlich weg. Leichtfried zufrieden: «Herr Bundeskanzler, danke, dass Sie jetzt Zeit haben, ich wollte nämlich zu Ihnen was sagen.» (cma)

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