International
EU

Kanzler Kurz schaut auf sein Handy – dann kommt dieser unbezahlbare Rüffel

epa07285822 Austrian Chancellor Sebastian Kurz delivers his speech at the European Parliament in Strasbourg, France, 15 January 2019, at the debate on the Review of the Austrian Council Presidency. EP ...
Nie ohne sein Handy: Sebastian Kurz.Bild: EPA/EPA

Österreichs Kanzler schaut (wieder) auf sein Handy – dann kommt dieser unbezahlbare Rüffel

31.01.2019, 11:0731.01.2019, 15:54

Österreichs Kanzler Kurz pflegt eine innige Beziehung zu seinem Handy. Bereits zum zweiten Mal innert Wochen wird er erwischt, wie er im Parlament auf den Bildschirm starrt, anstatt dem Referenten zuzuhören. 

Wir erinnern uns an die Episode von Mitte Dezember, als Kurz mit der Frage «ist das Kendy Krasch Candy Crush, Herr Bundeskanzler?» blossgestellt wurde.

Obschon Kurz die Frage sichtlich unangenehm war und das Video in der Folge viral ging, scheint er seine Handy-Gewohnheiten über Neujahr nicht angepasst zu haben. 

Gestern Mittwoch ist es wiederum SPÖ-Parlamentarier Jörg Leichtfried, der am Rednerpult steht, als der 32-Jährige auf seinem Handy rumdrückt. Obschon der Kanzler das Gerät unter dem Tisch versteckt, fällt es dem Redner auf. 

Er solle das Handy ruhig auf den Tisch legen, bemerkt Leichtfried staubtrocken. Dann eilt eine Assistentin herbei und starrt ebenfalls auf den Bildschirm des Kanzlers. Leichtfried fragt: «Jetzt braucht man beim Candy-Crush-Spielen schon Assistenten? Schon interessant.»

Der Lärmpegel im Ratsaal wird in der Folge immer lauter. Leichtfried, der nicht locker lässt, wendet sich an den Nationalratspräsidenten, Wolfgang Sobotka, der hinter ihm sitzt. «Ich rede mit dem Bundeskanzler und er spielt mit dem Handy», so der SPÖ-Mann. «Tun Sie was, ausser Nicken!», fordert er den Präsidenten auf.

Als auch der Präsident eingeschaltet wird, legt Kurz sein Handy endlich weg. Leichtfried zufrieden: «Herr Bundeskanzler, danke, dass Sie jetzt Zeit haben, ich wollte nämlich zu Ihnen was sagen.» (cma)

21 Comics, die zeigen, wie das Smartphone unser Leben verändert hat

1 / 23
21 Comics, die zeigen, wie das Smartphone unser Leben verändert hat
Die Evolution der Menschen.
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Retter haben genug vom «Gaffertourismus»

Video: srf
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
36 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
iss mal ein snickers...
31.01.2019 11:35registriert September 2014
Lasst den armen Buben doch in Ruhe tindern...😂
00
Melden
Zum Kommentar
avatar
clint
31.01.2019 12:02registriert September 2014
Ich LIIIIEBE die Österreicher für ihre Sprache. Die können sagen was sie wollen, es tönt (für mich) immer so, als würden sie die Sache nicht ganz ernst meinen, so mit einem Grinsen auf den Stockzähnen: Ich spreche zum Kanzler, und der spült mit seinem Handy...
00
Melden
Zum Kommentar
avatar
_stefan
31.01.2019 12:03registriert September 2015
Ruf ihn doch an, wenn du mit ihm sprechen willst ;-D
00
Melden
Zum Kommentar
36
BlackRock-Boss Fink liebäugelt mit WEF-Abschied aus Davos – das hält Trump davon
Der amerikanische Co-Präsident des WEF, Larry Fink, erwägt Alternativen zu Davos. Jetzt zeigen interne Informationen, was sein «Freund» Donald Trump dazu meint.
Sind die Tage des Weltwirtschaftsforums in Davos gezählt? Larry Fink, Co-Präsident des WEF und Chef des Vermögensverwalters BlackRock, hat eine Debatte über mögliche andere Standorte vom Zaun gerissen.
Zur Story