International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

WM-Affäre 2006: FIFA eröffnet Verfahren gegen Beckenbauer wegen Bestechung



Die FIFA-Ethikkommission hat ein Verfahren wegen der Vergabe der WM-Endrunde 2006 an Deutschland eröffnet. Die Untersuchungen richten sich unter anderem gegen den früheren DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach und den damaligen OK-Chef Franz Beckenbauer.

FILE - February 17, 2016: Franz Beckenbauer has been warned and fined by the Independent Ethics Committee for failing to cooperate during their investigation into the 2018 and 2022 FIFA World Cup bids. MUNICH, GERMANY - JULY 20:  Franz Beckenbauer, president of the Organizing Committee for the soccer World Cup 2006, during the press conference of the FIFA World Cup Germany 2006 Organizing Committee on July 20, 2005 in Munich, Germany.  (Photo by Jan Pitman/Bongarts/Getty Images)

Ihm droht Ungemach von der FIFA: Franz Beckenbauer.
Bild: Bongarts

Neben Niersbach und Beckenbauer wird auch gegen den damaligen DFB-Chef Theo Zwanziger, die früheren Generalsekretäre Helmut Sandrock und Horst R. Schmidt sowie den ehemaligen Direktor Stefan Hans ermittelt. Alle sechs waren Mitglieder des Organisationskomitees für die WM. Sie werden jeweils verdächtigt, den FIFA-Ethikcode verletzt zu haben.

6.7 Millionen für eine Gala, die nie stattfand

Die FIFA-Ethikhüter erklärten, dass sie vor Einleitung des Verfahrens den Untersuchungsbericht der vom DFB beauftragten Kanzlei Freshfields geprüft hätten.

Im Zentrum der Affäre stehen zwei Zahlungen von 6.7 Millionen Euro. Mit Hilfe von Robert Louis-Dreyfus überwiesen Beckenbauer und sein Manager Robert Schwan diese Summe 2002 zunächst über ein Konto in der Schweiz an eine Firma des damaligen FIFA-Funktionärs Mohamed bin Hammam in Katar. 2005 zahlte das WM-OK die 6.7 Millionen an den früheren Adidas-Chef Louis-Dreyfus zurück - allerdings bewusst falsch deklariert als Beitrag zu einer WM-Gala, die am Ende nie stattfand. (whr/sda/dpa)

Tschau Sepp – Blatters Karriere in Bildern

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Neue Migranten-«Karawane» will in die USA 

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Arnold Schwarzenegger über Trump: «Der schlechteste Präsident aller Zeiten»

Arnold Schwarzenegger (73) hat die Amerikaner nach dem Sturm auf das Kapitol in einer Botschaft auf Twitter dazu aufgerufen, die Spaltung des Landes zu überwinden. In einer Rede «an meine amerikanischen Mitbürger und Freunde auf der ganzen Welt» sagte der frühere Action-Schauspieler und Ex-Gouverneur des US-Staates Kalifornien am Sonntag: «Wir müssen uns gemeinsam von dem Drama heilen, das gerade passiert ist. Wir müssen als Amerikaner heilen.»

Präsident Donald Trump habe einen Putsch versucht, …

Artikel lesen
Link zum Artikel