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epa07202576 A vandalizes statue of the Marianne, a symbol in France, seen inside the Arc de Triomphe, as protesters wearing yellow vests (gilets jaunes) entered the Arc de Triomphe monument during clashes with riot police as part of a demonstration over high fuel prices on the Champs Elysee in Paris, France, 01 December 2018. The so-called 'gilets jaunes' (yellow vests) are a protest movement, which reportedly has no political affiliation, is protesting across the nation over high fuel prices.  EPA/ETIENNE LAURENT

Eine beschädigte Skulptur der Marianne, der Nationalfigur der französischen Republik, in der Galerie des Arc de Triomphe.  Bild: EPA/EPA

Trotz zerstörtem Denkmal und brennenden Autos – Macron verzichtet auf den Ausnahmezustand

Die französische Regierung will nach den schwersten Krawallen seit Jahrzehnten auf die Demonstranten zugehen und nicht den Ausnahmezustand verhängen. Präsident Macron wies den Innenminister an, trotzdem die Sicherheitskräfte auf weitere Proteste vorzubereiten.



Das Wichtigste in Kürze:

Das teilte der Élysée-Palast am Sonntag mit. Der Ministerpräsident solle zudem Gespräche mit den Parteichefs und Vertretern der Protestbewegung aufnehmen. In Emmanuel Macrons Umfeld hiess es, über den Ausnahmezustand sei nicht diskutiert worden. Ein Regierungssprecher hatte zuvor gesagt, es würden alle Optionen geprüft, um erneute Ausschreitungen zu verhindern.

In Paris wurden am Wochenende mehr als 400 Menschen festgenommen; laut dem Justizministerium befanden sich am Sonntagabend noch 372 in Polizeigewahrsam. 133 Menschen wurden verletzt. Beim Protest der so genannten «Gelbwesten» (Gilets Jaunes) in der französischen Hauptstadt werden ganze Strassenzüge verwüstet.

Macron eilte nach seiner Rückkehr vom G20-Gipfel in Buenos Aires am Sonntag sofort zum Arc de Triomphe in der Pariser Innenstadt. Das Denkmal war von Demonstranten beschädigt und mit Parolen beschmiert worden. Wegen der Proteste, die sich gegen die Reformpolitik des wirtschaftsliberalen Präsidenten wenden, spüren viele Einzelhändler Einbussen im Weihnachtsgeschäft, auch weil Touristen von der Gewalt abgeschreckt werden.

Regierung gegen Kurskorrektur

An friedliche Demonstranten appellierte die Regierung, sich an den Verhandlungstisch zu setzen. Änderungen an den Vorhaben Macrons wurden allerdings bereits ausgeschlossen. «Die Regierung ist offen für einen Dialog, wird ihren Kurs aber nicht ändern», sagte Sprecher Benjamin Griveaux gegenüber Radio Europe 1.

Hier ein Video von BR24 zur Lage:

Vermummte Personen hatten am Samstag erneut randaliert, zum Teil mit Metallstangen und Äxten. Autos und Gebäude wurden in Brand gesetzt, Geschäfte geplündert. Insgesamt wurden in Paris 10'000 Demonstranten gezählt. Die Proteste richten sich gegen höhere Treibstoffpreise und generell hohe Lebenshaltungskosten.

Seit Mitte November wird im ganzen Land protestiert – Strassen, Einkaufszentren und Fabriken werden blockiert. Gelbe Westen, wie sie Franzosen im Auto mit sich führen müssen, sind dabei zum Symbol des Widerstandes geworden. Macron will erreichen, dass Autofahrer schneller auf klimafreundlichere Fahrzeuge umsteigen.

Anti-Macron-Parolen

Der seit 18 Monaten amtierende Präsident zeigte sich unter starkem Sicherheitseinsatz am Triumphbogen aus dem 19. Jahrhundert. Dieser wurde mit anti-kapitalistischen Parolen und Forderungen nach einem Rücktritt Macrons beschmiert. Der 40-Jährige sprach mit Polizisten und Feuerwehrleuten. Unter den Verletzten waren immerhin 23 Sicherheitskräfte.

Hier ein Video des Pariser ARD-Studios:

Die Polizei hatte am Wochenende Blendgranaten, Tränengas und Wasserwerfer eingesetzt, unter anderem auf dem Prachtboulevard Champs-Élysées und in der Nähe des Louvre-Museums. Unter den Demonstranten in Paris waren nach Angaben der Behörden gewaltbereite Gruppen aus dem extrem linken sowie aus dem rechten Politikspektrum.

Auch in Nantes und Marseille

Aber auch in anderen Städten wie Nantes im Westen oder Marseille im Süden wurde protestiert. Ein Autofahrer kam bei einem Unfall an einer Strassenblockade der «Gelbwesten» bei Arles im Südosten des Landes ums Leben, wie die Polizei mitteilte. Es ist der dritte Tote seit Beginn der Proteste.

epa07201941 Firefighters extinguish blazes after cars were set alight during opposing riot police and protesters wearing yellow vests (gilets jaunes) and mixed radical elements , on Avenue Kleber in Paris, France, 01 December 2018. The so-called 'gilets jaunes' (yellow vests) are a protest movement, which reportedly has no political affiliation, is protesting across the nation over high fuel prices.  EPA/ETIENNE LAURENT

Bild: EPA/EPA

Hotels und Geschäfte verlieren mitten im wichtigen Weihnachtsgeschäft wegen der Gewalt Millionen. Anwohner der noblen Stadtteile in Paris äusserten sich verstört: «Der Staat verliert die Kontrolle», sagte eine Frau gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Das dürfe nicht zugelassen werden. «Vielleicht sollte die Armee einschreiten.» (sda/reu/afp/dpa/bal)

Studentin wird in Paris auf offener Strasse geschlagen

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Video: watson/Angelina Graf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ratzupaltuff 03.12.2018 09:29
    Highlight Highlight Genius-Leute. Ich verstehe einfach nicht wieso man Autos anzündet wenn man Protestiert. Diese werden durch Versicherungen gezahlt die wiederum genau von denen Arbeitern bezahlt wird, die auf der Strasse sind.

    Und KUNST sollte nie das Ziel von Zerstörung sein. So etwas machen keine Menschen. nur IDIOTEN zünden Autos an und Zerstören den Eigentum von anderen, die NICHTS damit zu tun haben!
    • Sebastian Wendelspiess 03.12.2018 17:08
      Highlight Highlight Ich glaube Versicherungen kennen Ausschlüsse bei höhere Gewalt, wozu Demonstrationen und Unruhen dazuzählen, könnte mich aber täuschen.
  • WHYNOT 02.12.2018 23:19
    Highlight Highlight Die Reaktionen sind unterirdisch, der Glauben dass der motorisierte Verkehr das Thema der Menschen schlechthin sei, ebenso, insbesondere wenn die ÖV-Freaks 3-4x in den Urlaub fliegen und der Schadstoffausstoss das 2-3fache ausmacht, was ein moderner Diesel an Imissionen freisetzt. Zumal die PW noch nie sauberer waren Da mag es nicht Erstaunen, dass das Volk aufbegehrt.
    • El Vals del Obrero 03.12.2018 16:40
      Highlight Highlight Ausserdem gibt es ja durchaus auch Leute, die gerne den bodengebundenen ÖV nutzen (das ist in Frankreich mangels mehr als symoblischem oder nicht nur für Schulwege geeignetem Angebot ausserhalb Grossstädten und TGV-Linien nicht so einfach wie bei uns) *und* nicht oder sehr selten fliegen.
  • Lew Bronstein 02.12.2018 22:26
    Highlight Highlight 6000 Randalierer, die gegen höhere Benzinpreise demonstrieren auch noch vom Front National (Le Pen) unterstützt werden, sind weder "Normalos" noch die "Arbeiterschaft" wie das einige hier schreiben. Die sind eher sowas wie eine französische Autopartei (und genauso rechts wie ihr ehemaliges Schweizer Ebenbild).
  • TanookiStormtrooper 02.12.2018 17:33
    Highlight Highlight Alles wie gehabt in Frankreich. Zuerst wird der Präsidentschaftskandidat als neuer Heilsbringer in den Himmel gelobt und ein paar Monate nach der Wahl kommt es zu Demonstrationen mit Wasserwerfern, Tränengas und brennenden Autos.
    Als ich das bei seiner Wahl geschrieben habe gab es dafür viele Blitze.
    • Juliet Bravo 02.12.2018 19:50
      Highlight Highlight Man erinnere sich an Hollande. Ab dem ersten Tag Proteste gegen die Gleichstellung Homosexueller.
  • Rim 02.12.2018 17:31
    Highlight Highlight Nun, 1. Ziel nun systema tisch erreicht: Le Pen und Melenchon fordern vorgezogene Neuwahlen. Melenchon hat keine Chance. 2. Marie Le Pen wird grillinimässige Versprechungen machen, Putins Trolle und die Oligarchen werden sie unterstützen und sie wird gewählt. 3. Frankreich rechtsextrem regiert und wirtschaftlich noch schwächer. 5. Putin glücklich, alle Ziele erreicht bzw EU extrem geschwächt. Wetten? ;-)
    • Juliet Bravo 02.12.2018 19:51
      Highlight Highlight Du meine Güte - was für ein Horrorszenario. Aber dagegen wetten mag ich dann doch nicht😬
  • Balabar 02.12.2018 17:26
    Highlight Highlight Wenn Normalos auf dir Strasse gehen und plötzlich merken, dass die Ordnungsmacht nicht nur gegen extreme Gruppen vorgeht, sondern systematisch alles mit Tränengas einnebelt und auch friedliche Leute umzingelt und wahllos draufeinprügelt, dann sollte man sich nicht wundern, wenn diese Normalos etwas frustriert sind... und sich nicht alles bieten lassen. Anders gesagt: die Gewalt lässt sich nicht mehr einfach den extremen Gruppen zuschieben. Das hätten wir (und v.a. Macron) vielleicht gerne, aber so einfach ist es diesmal nicht. Irgendwie passiert da was Neues, und man hat keinen Plan.
    • Juliet Bravo 02.12.2018 18:57
      Highlight Highlight Wenn das Besucherzentrum des Arc de Triumphe komplett auseinander genommen wird, Autos brennen, ist es wohl wenig verwunderlich, dass das Gewaltmonopol durchgreift.

      Nein. Ich sehe an diesen Gilets zwar diskutable Anliegen; das Vorgehen war aber von Anfang an aggressiv. Keine friedlichen Grosskundgebungen (es waren ja sozusagen auch nur eine Hand voll für Französische Verhältnisse) sondern direkt Strassenblockaden.
    • Balabar 02.12.2018 22:13
      Highlight Highlight @JBravo, ihre Einschätzung deckt sich nicht mit den Aussagen der Leute, die ich kenne und vor Ort waren. Dass normal Demonstrierende soweit kommen, dass sie gewalttätig werden, das passiert nicht einfach so. Es war eben nicht so, dass es nur gewaltbereite Gruppen gibt. Aber wenn man verprügelt wird, obwohl man mit den Händen über dem Kopf schlicht nach Hause will, und sich dann wehrt und es ausartet, das kann Sie doch nicht wirklich verwundern. Aber ich schätze Sie waren noch nie in einer solchen Situation.
    • Juliet Bravo 03.12.2018 11:36
      Highlight Highlight Doch stell dir vor. Ich wurde - unbeteiligt - mal in der Gessnerallee eingekesselt und wir wurden mit Tränengas eingenebelt. Darum verstehe ich den Ärger sehr gut.
  • Juliet Bravo 02.12.2018 16:09
    Highlight Highlight Nichts gegen die mE berechtigten Anliegen Würde mich aber trotzdem interessieren, wie viele Fake accounts aus dem Osten hier die Stimmung anheizen.
    • Juliet Bravo 02.12.2018 16:50
      Highlight Highlight (Also in Frankreich die Stimmung anheizen)
  • Yolo 02.12.2018 16:04
    Highlight Highlight Warum die gelben Westen? Damit die Polizei weiss auf wen geschossen und verhaftet werden darf? (Sorry für die etwas zynische Fragestellung)
  • Forest 02.12.2018 16:02
    Highlight Highlight Endlich wehrt sich jemand und bekämpft dieses System. Schade erkennen wenige, das viele Leben um zu arbeiten und nicht arbeiten um zu Leben.
  • Glücksbringer 02.12.2018 15:47
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Juliet Bravo 02.12.2018 19:27
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • tolgito 02.12.2018 21:57
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Dominik Treier 02.12.2018 23:00
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  • malu 64 02.12.2018 14:18
    Highlight Highlight Manche lassen nicht Alles mit sich machen! Vive la France!
  • Kaspar Floigen 02.12.2018 14:15
    Highlight Highlight Die Franzosen gehen auch auf die Strasse, wenn die 38 Stunden Woche eingeführt wird. Die kann man nicht ernst nehmen.
    • Sebastian Wendelspiess 02.12.2018 15:43
      Highlight Highlight Warum?
    • E7#9 02.12.2018 16:45
      Highlight Highlight Die französische Politik war schon immer wenig liberal (wirtschaftlich), eher sozialistisch angehaucht und durch machtkonzentrierte Strukturen geprägt. Entsprechend haben auch Streiks und Aufstände tradition. Und die Revolution ist ja unbestritten ein Bestandteil französischer Kultur.
    • Dominik Treier 02.12.2018 23:07
      Highlight Highlight Liberal mit Wirtschaft gleichzusetzen zeigt nur, dass man das Wort liberal nicht im Ansatz verstanden hat. Der Druck eine miese Arbeit verrichten zu müssen um mehr schlecht als recht leben zu können, während andere mehr Überfluss haben, als sie sich vorstellen können und das von Geburt an, hat nichts, aber auch gar nichts mit Liberalität zu tun. Liberalität hat mit der Freiheit des Einzelnen und deren möglichst unbeschränkter Entfaltung zu tun, solange man Anderen damit nicht schadet Und ein liberaler Staat ist einer, der Chancen für alle kreiert und nicht Unrecht durch Repression konserviert!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Edwin Schaltegger 02.12.2018 13:58
    Highlight Highlight Ich denke, dass in Frankreich sich eine echte Revolution anbahnen wird, wenn die Politik die zunehmende Plünderung der Arbeiterschaft und der Mittelschicht nicht geändert wird. Eine ähnliche Entwicklung findet leider auch in der Schweiz statt. Besonders die mittelständische Volksschicht und Renter/innen verlieren immer mehr an Kaufkraft. Sie sehen sich mit immer mehr mit höheren Lebenskosten und gleichbleibenden oder sinkenden Einkommen konfrontiert. Sie werden z.Zt. von keiner der etablierten politischen Parteien richtig unterstützt und vertreten.
    • Juliet Bravo 02.12.2018 19:07
      Highlight Highlight Weil zu viele weiterhin bürgerlich wählen. Anstatt sich zu besinnen und mal zu studieren, wer denn die Interessen der Arbeiterschaft und der Mittelschicht vertritt. Es gibt da schon Parteien, die sich für anständige Löhne, Altersvorsorge, Bildung oder sozialen Wohnungsbau einsetzen. Aber stattdessen suchen zu viele das sprichwörtliche Heil im Nationalismus und machen sozial Schwache oder Flüchtlinge für die Misere verantwortlich.
    • R. Peter 02.12.2018 20:42
      Highlight Highlight Juliet, wer vertritt denn die Mittelschicht im Parlament? Links-Grün jedenfalls nicht. Wenn dann wohl die CVP, welche mir aber VIEL zu Gesellschaftskonservativ ist.
    • Juliet Bravo 02.12.2018 21:25
      Highlight Highlight In meinem obigen Kommentar hab ich einige Schlüsselbegriffe wie Altersvorsorge, Löhne, Bildung und Wohnbaupolitik erwähnt, eine Politik in diese Richtung ist für mich für den Mittelstand und die Arbeiter und Angestellten. Auch eine Entlastung der Mittelschicht mittels Kapitalgewinnsteuer ab einer gewissen Höhe ist pro Mittelstand.
      Es wird dir nicht gefallen, aber: da ist die SP.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kommentiert 02.12.2018 13:47
    Highlight Highlight Am besten die Fossilen Brennstoffe gleich komplett verbieten. Dann kann man auch nicht mehr über steigende Spritkosten klagen.
    • weachauimmo 02.12.2018 16:15
      Highlight Highlight Genau mit solch abgehobenen Meinungsäußerungen zündeln Sie noch mehr und stacheln Sie die Verlierer des heutigen Systems erst recht zu Gewalttaten auf. Nicht weil Gewalt irgendetwas verändern, geschweige denn verbessern würde, sondern weil die Abgehängten dieser Gesellschaft glauben, ansonsten nicht mehr auf sich aufmerksam machen zu können, da sie von Leuten wie Ihnen nicht ernst genommen werden.
    • Froggr 02.12.2018 17:15
      Highlight Highlight Und dann gehts den Menschen nacher sicherlich besser, oder?? Was sollen sich dann alle ein Elektroauto kaufen? Und dieses würde dann (genauso wie der ÖV auch) mit Atom und Kohlestrom betrieben werden. Leider eine Aussage, die für die heutige Politik typisch ist. Nucht überdacht und abgehoben.
  • caspervsworld 02.12.2018 13:33
    Highlight Highlight falls die Zahlen stimmen: 5500 in Paris und 75000 verteilt auf ganz Frankreich sind nicht gerade viel
    • Raphael Conca 02.12.2018 14:34
      Highlight Highlight Dem stimme ich zu. Frankreich hat 67.12 Mio Einwohner (Wiki).
      Die Randalierer sind mit Sicherheit mit der rechten Bewebung verbunden - Stimmungsmache.
      Es ist aber schon so, dass Frankreich Reformfaul ist. Und dass die Arbeiterklasse sein den 70ger keine eigentliche Lohnerhöhung hat auch. (Wir ja auch nicht wirklich).
      Die Kaufkraft wird mit Schulden machen kompensiert... geht irgendwann nicht mehr auf.
    • Juliet Bravo 02.12.2018 16:22
      Highlight Highlight Nach meiner Kenntnis waren es frankreichweit sogar nur 36’000 und in Paris 5‘500 (Radio SRF gestern). Nicht gerade vom Volk getragen. Ich war letztes Wochenende in einer grösseren Französischen Stadt - also auf dem Höhepunkt, wo landesweit 230‘000 protestierten. In der besagten Stadt vielleicht eine Hundertschaft an der Demo.
    • Juliet Bravo 02.12.2018 19:31
      Highlight Highlight PS: 30 Autos besetzt mit 2 Leuten und 10 Töffs können eine grosse Strasse bereits lahmlegen. Da brauchte es auch insgesammt in Frankreich nicht viele.
  • Muselbert Qrate 02.12.2018 13:19
    Highlight Highlight Sozialistische Politik funktioniert nur nach dem Skandinavischen Modell. Wenn ich viele Steuern zahle und ich dafür viel zurück kriege ist’s OK. In Frankreich zahlt der Steuerzahler aber aktuell vor allem an die massiv gestiegen Sozialausgaben für Immigranten und Arbeitslose. Es ist verständlich dass die Leute vermehrt unzufrieden sind.

    Aber auch in Skandivien wird der Unmut grösser, die Kosten für Merkels Immigrations-Politik hinterlassen tiefe Spuren in der Gesellschaft. Ebenso in Holland..

    • Juliet Bravo 02.12.2018 16:27
      Highlight Highlight „Merkels Immigrations-Politik“ ist kaum der Rede wert und hat mit Frankreich nichts zu tun. Auch keine Auswirkungen auf F. Und die Franzosen zahlen sicher nicht wegen den Flüchtlingen hohe Steuern. Eher wegen ineffizientem Einsatz von Steuergeld.
      Aber klar. Es ist bequem, aus ideologischen Gründen Merkel und Flüchtlinge ins Feld zu führen.
  • Sebastian Wendelspiess 02.12.2018 13:07
    Highlight Highlight Und über 70‘000 protestieren friedlich, singen und tanzen miteinander. Viele Polizisten solidarisieren sich.
    Zur Gewalt; es gibt videos die zeigen, dass auch sogenannte Agent Provocateur unterwegs sind.
    • Sauäschnörrli 02.12.2018 14:37
      Highlight Highlight Du magst Verschwörungstheorien wirklich.
    • Sebastian Wendelspiess 02.12.2018 15:01
      Highlight Highlight Absolut, das sollte man gemerkt haben. Es gibt immer mehr zu erfahren als was uns erzählt wird. Das mit den Agent Provocateur ist aber Tatsache. Auch bei anderen Demos. Konnte ich in der Schweiz an 1. Mai Demos schon live beobachten.
    • Asho 02.12.2018 15:03
      Highlight Highlight Dann gib doch bitte die Links zu diesen Videos um deine Behauptungen zu belegen
    Weitere Antworten anzeigen
  • theluke 02.12.2018 13:04
    Highlight Highlight Nix arbeiten aber motzen. Welcome to france.
  • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 02.12.2018 12:43
    Highlight Highlight Wenn der Stadt ständig mehr Aufgaben übernehmen soll, dann ist es ja soooooo überraschend, dass Steuerbelastung steigt und Wohlstand sinkt... 🤦‍♂️🤦‍♀️
  • MrJS 02.12.2018 12:41
    Highlight Highlight Die Franzosen waren schon immer ein reformunfähiges Volk.
    • Neruda 02.12.2018 15:19
      Highlight Highlight Dafür sind sie gut im Revoluzen 😉
    • Juliet Bravo 02.12.2018 19:39
      Highlight Highlight Ein grösserer Teil als hierzulande zieht einfach die Revolution der Reform vor.
  • Butschina 02.12.2018 12:39
    Highlight Highlight Ich verstehe die friedlichen Demonstranten. Für die anderen habe ich kein Verständnis. Falls der Tourismus einbricht werden die Probleme nur noch grösser. Am Ende sitzt Frankreich auf grossen Kosten für die Renovation der kaputten Strassenzüge. Wer wird das bezahlen? Die Verursacher wohl kaum,. leider
    • Balabar 02.12.2018 17:36
      Highlight Highlight "Verursacher" waren u.a. Leute, die schlicht nach Hause wollten, sich den Ordnungskräften mit den Händen über dem Kopf näherten, um nach Hause zu können, dann eine Ladung Tränengas abkriegten und verprügelt wurden. Dass die dann die "Absperrungen niederreissen" wollten, ist irgendwie nachvollziehbar.
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 02.12.2018 12:23
    Highlight Highlight Das ist ja wie im Krieg.
  • word up 02.12.2018 12:05
    Highlight Highlight für die umwelteinsetzen aber nicht wirklich was geben wollen, wenn's drauf ankommt. suoer!
  • Anna Landmann 02.12.2018 11:49
    Highlight Highlight Oh schau an, es sind nicht die bösen Ausländer, die Frankreich in Schutt und Asche legen, sondern staatsfeindliche Wutbürger schön unterstützt von rechtsnationalistischen Untergangsbeschwörern wie Le Pen. Sind das jetzt die Werte der westlichen Zivilisation und Demokratie, die hier verteidigt werde oder was?
    • Richu 02.12.2018 14:19
      Highlight Highlight @James McNew: Bin überrascht, dass dir nicht bekannt ist, dass die franz. Wutbürger auch vom Chef der linken Bewegung, "La France Insoumise", Jean-Luc Mélenchon, unterstützt werden. Mélenchon hatte angekündigt, selbst am 1. Dezember in Paris mitzumarschieren! Ob er dann wirklich auch gestern an der Demo teilgenommen hat, ist mir nicht bekannt.
    • Anna Landmann 02.12.2018 17:20
      Highlight Highlight Ist mir sehr wohl bekannt. Wie auch Le Pen, die zur Missachtung des Versammlungsverbotes aufrief. Sie erreicht diese Leute aber garantiert besser. Es ist mehr als naiv von der Linken zu glauben, sie könne diese Bewegung auf ihre Seite ziehen. Eine Bewegung, entstanden im Internet und der Provinz (=Front-National-Land), die sich um die Empörung über hohe Benzinpreise kristallisiert hat...da gibts wenig zu holen für Mélenchon und Co.
    • Anna Landmann 02.12.2018 17:27
      Highlight Highlight Ist mir sehr wohl bekannt, Richu. Wie auch Le Pen, die zur Missachtung des Versammlungsverbotes aufrief. Sie erreicht diese Leute aber garantiert besser. Es ist mehr als naiv von der Linken zu glauben, sie könne diese Bewegung auf ihre Seite ziehen. Eine Bewegung, entstanden im Internet und der Provinz (=Front-National-Land), die sich um die Empörung über höhere Benzisteuern kristallisiert hat...da gibts wenig zu holen für Mélenchon und Co., Steuerprotest ist echt kein linker Reflex. Wie Bernand-Henri Lévy sagt: Wenn sie es nicht schon sind, werden die gelbe Westen früher oder später braun...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Caturix 02.12.2018 11:47
    Highlight Highlight Die französische Mentalität ist eine Katastrophe. Sagen ja auch Franzosen die schon Jahre in der Schweiz wohnen. Es wird nie richtig gemacht von einem Presidenten sie werden immer dagegen sein.
    • loplop717 02.12.2018 15:36
      Highlight Highlight Das Französische Volk ist der grösste Feind des Französischen Volkes...
  • Rim 02.12.2018 11:39
    Highlight Highlight Aeussert Systema- tische Frontkämpfer, die da in Frankreich den "Volkszorn" in blutige Strassenkämpfe verwandeln. Die "fünfte Kolonne" en Marche? Tja. Macron wird es wissen.
  • Beggride 02.12.2018 11:12
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Calvin Whatison 02.12.2018 10:49
    Highlight Highlight Tja Monsieur le President der Glanz ist ab. Traurige Bilder.

Taifun «Lekima» wütet in China – mindestens 32 Tote

Durch den Taifun «Lekima» sind in China mindestens 32 Menschen ums Leben gekommen. 16 weitere Menschen wurden vermisst, wie chinesische Staatsmedien am Sonntag berichteten. Die meisten Toten gab es demnach im Kreis Yongjia (Provinz Zhejiang).

Dort war es im Dorf Yantan wegen der starken Regenfälle zu einem Erdrutsch gekommen, der einen Fluss anstaute, wodurch ein künstlicher See entstand. Als dieser brach, entluden sich die Wassermassen und rissen Menschen hinfort.

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