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epa05942515 French presidential election candidate for the far-right Front National (FN) party, Marine Le Pen (L) and French presidential election candidate for the En Marche ! movement, Emmanuel Macron pose prior to the start of a live brodcast face-to-face televised debate in television studios of French public national television channel France 2, and French private channel TF1 in La Plaine-Saint-Denis, north of Paris, France, on 03 May 2017 as part of the second round election campaign. Pro-EU centrist Emmanuel Macron and far-right leader Marine Le Pen face off in a final televised debate on 03 May that will showcase their starkly different visions of France's future ahead of this weekend's presidential election run-off.  EPA/ERIC FEFERBERG / POOL MAXPPP OUT

Marine Le Pen und Emmanuel Macron: Der 39-Jährige machte im gestrigen TV-Duell die bessere Figur. Bild: EPA/AFP POOL

Klarer Sieg im TV-Duell – so demontierte Emmanuel Macron Marine Le Pen 

Am Sonntag wird in Frankreich gewählt. Gestern duellierten sich die beiden Kandidaten im TV. Marine Le Pen zeichnete ein düsteres Bild von Frankreich, Emmanuel Macron blickte mit Optimismus in die Zukunft. 



Die Taktik war von Anfang an klar. Marine Le Pen hatte auch nicht im Entferntesten vor, etwas Konstruktives an der Diskussion beizutragen, sondern nur ihren Gegner zu zerstören. Macron sei schuld an allem, wollte die Kandidatin des ultrakonservativen Front National dem Fernsehzuschauer klar machen.

Sie eröffnete die TV-Debatte mit: «Herr Macron ist der Kandidat der wilden Globalisierung, der Uberisierung, der Prekarität, der sozialen Brutalität, des Krieges aller gegen alle, der wirtschaftlichen Plünderung.»

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Totaler Angriff: Marine Le Pen macht Emmanuel Macron Verantwortlich für alles, was schlecht läuft.  Video: streamable

«Liebling der Eliten»

Le Pens Plan: Macron in dieselbe Ecke wie den äusserst unpopulären Präsidenten François Hollande stellen, dessen Partei in den Vorwahlen gerade grandios scheiterte. Denn der 39-jährige Präsidentschaftskandidat arbeitete bis im August 2016 für die aktuelle Regierung als Wirtschaftsminister, ehe er seine eigene Partei «En Marche !» gründete und in den Wahlkampf zog.

«So oder so wird Frankreich künftig von einer Frau regiert – entweder von mir oder von Frau Merkel.»

Marine Le Pen

Macron sei der Liebling des «Systems und der Eliten», schimpfte Le Pen. Sie flirtete gar mit einer Verschwörungstheorie und behauptete, der Präsident würde Macron «fernsteuern». 

Le Pen bezichtigte Macron des «europäischen Extremismus». Er unterwerfe sich Deutschland und Angela Merkel. Sie scherzte: «So oder so wird Frankreich künftig von einer Frau regiert – entweder von mir oder von Frau Merkel.»

Die 48-Jährige wurde nicht müde zu betonen, Macrons Philosophie sei es, alles zu verkaufen. Nicht zuletzt ans Ausland. Es gehe ihm nur um den Profit. «Alles steht zum Verkauf: Die Leute, die Geschäfte!» Und der Euro sei sowieso nur «die Währung der Bankiers», sagte die Rechtspopulistin die eine Rückkehr zum Franc möchte.

Und weil momentan keine politische Angstmacherei ohne das Thema Terrorismus komplett ist, griff Le Pen ihren Kontrahenten auch auf diesem Gebiet an. Sie unterstellte ihm «Gefälligkeit mit dem islamistischen Fundamentalismus».

Und wie reagierte Macron auf die pausenlosen Attacken? 

Meistens mit diesem Gesicht hier, ...

... einem durchaus entnervtem «Madame Le Pen» und einem komplett anderen Narrativ. Während Le Pen alles schlecht redete, setzte Macron auf die Karte Optimismus. Le Pen verbreite den «Geist der Niederlage», er trage den «Geist der Eroberung», verkündete Macron selbstbewusst. 

Macron will ein starkes Europa

Frankreich sei schon immer erfolgreich gewesen, meinte der Ex-Banker, weil es in der Welt immer präsent gewesen sei. Die französische Sprache werde auf jedem Kontinent gesprochen, Frankreich sei heute die fünftstärkste Wirtschaftskraft weltweit.

«Sie haben kein Projekt für unser Land.»

Emmanuel Macron

Sie aber wolle die Grenzen wieder schliessen, Europa verlassen, weil für sie alles zu schwierig sei, so Macron. Sie bewirtschafte nur Probleme, präsentiere keine Lösungen. «Sie haben kein Projekt für unser Land», sagte der 39-Jährige. «Das Land verdient etwas Besseres.»

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Emmanuel Macron steht für ein offenes Frankreich ein. Video: streamable

Macron warb für ein starkes Europa und warnte vor einer Abkehr des Euros. Dies wäre «tödlich» für die Kaufkraft Frankreichs, meinte der sozialliberale Reformpolitiker. 

Bei der Terrorbekämpfung setzt Macron auf eine verstärkte Zusammenarbeit mit den europäischen Partnern. Es gehe darum, die Gefahren und Terroristen gemeinsam frühzeitig zu erkennen. Die Grenzen zu schliessen, sei keine Lösung.

Die Forderungen Le Pens seien «Augenwischerei», meinte Macron, sie spiele den Terroristen sogar in die Hände, in dem sie die Situation weiter anheize und einen «Bürgerkrieg» androhe. 

In die Ecke gedrängt

Immer wieder drängte Macron seine Kontrahentin mit Detailfragen in die Ecke. Le Pen wusste sich jeweils nicht mehr anders zu wehren als mit einem hämischen Lächeln und zusammenhangslosen Schlagwörtern. Sie warf dann auch schon mal ein unpassendes «Hollande Junior» in die Runde.

Die beiden Kandidaten unterbrachen sich ständig – und die zuweilen etwas überfordert wirkenden Moderatoren dürften froh gewesen sein, als die Sendezeit vorüber war.

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Macron argumentiert, Le Pen provoziert und die Moderatoren verzweifeln fast.  Video: streamable

Macron klarer Sieger

Die Fernsehzuschauer liessen sich von der schlechten Stimmung Le Pens nicht anstecken und sprachen sich nach der Sendung mit grosser Mehrheit für Macron aus. 63 Prozent der Zuschauer fanden, dass der Kandidat von «En Marche !» besser abgeschnitten hatte als seine Kontrahentin vom «Front National». Dies geht aus einer Umfrage des «Institut Elable» hervor, das nach der Debatte 1314 Zuschauer befragt hatte. 

Laut den letzten Umfragen vor der TV-Debatte lag Macron mit rund 60 Prozent der Stimmen vorne. Er machte nach der ersten Wahlrunde den Fehler, dass er sich etwas gar überschwänglich feiern liess. Ihm wurde Überheblichkeit vorgeworfen. Dies dürfte ihm zurecht einiges an Sympathien gekostet haben.

Der Auftritt gestern machte jedoch klar, dass es für all jene, die an eine Zukunft Frankreichs glauben, eigentlich nur eine Wahl gibt. Die Alternative ist ein Schritt in die Vergangenheit ohne jegliche Vision.

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146Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Juliet Bravo 04.05.2017 22:20
    Highlight Highlight Erstaunt immer noch, dass hier mittlerweile mehrheitlich für die Rechtsextreme partei ergriffen wird.
  • Lowend 04.05.2017 16:26
    Highlight Highlight Recht extrem, wie unsere "bürgerlichen" Schweizer Mitbürger einer Rechtspopulistin huldigen, deren Vater ein bekenneder Rechtsextremist und Holokaustleugner ist.
    Bei einigen Kommentaren vermute ich zwar, dass die unter dem Einfluss eines billigen Bordeaux entstanden sind, was aber die blinde Bewunderung für diese blonde, aggressive Frau erklärt, denn deren rassistische Politik kann man sich einfach nur schön saufen, weil dahinter der pure Hass regiert. Ein Ritual übrigens, dass ja auch die SVP ZH jährlich im Albisgüetli zelebriert
    • Raphael Stein 04.05.2017 20:00
      Highlight Highlight Die SVP'ler trinken aber hoffentlich Wein aus dem Wallis. Oder?

    • Lowend 04.05.2017 21:54
      Highlight Highlight Die Parteielite sicher, aber der gemeine Parteisoldat wohl eher Bier, ... viel Bier bei der Rednerliste!
  • Raphfa 04.05.2017 13:49
    Highlight Highlight Ich finde die Analyse nicht treffend. Natürlich waren die Angriffe Le Pens auf den Mann gespielt, doch wie soll man ihn sonst angreifen. Was ist denn die Botschaft Macrons, der wie ein Klon aus einem billigen Hollywood-Erzeugnis wirkte?

    Ich bin das Program! Alles Positiv, schaut nach vorne!

    Er wirkt alles andere als authentisch. Wenn er denoch gewählt wird, wird Frankreich weiter absinken. Macron wird in die Fussstapfen seiner Vorgänger treten. Also Umverteilung von der Allgemeinheit zu den Superreichen.





  • sowhatopinion 04.05.2017 13:43
    Highlight Highlight Frankreich u. Italien sind bez. Reform- stau und Unfähigkeit siamesische Zwillinge. Auch F ist etatistisch, hochver-schuldet u. resistent gegen alle Versuche die Wirtschaft durch Reformen wieder wettbewerbsfähig zu machen. Macron wird wie Renzi damals in Italien nicht einmal Reförmchen durchbringen. Europa wird durch den Brexit gerade 20% der Wirtschaftsleistung u. Steuersubstrat verlieren. Deutschland muss noch mehr schultern. Ach, der Draghi wirds schon wieder richten... Le Pen ist extrem und eigentlich nicht wählbar, würde aber die EU wachrütteln bevor es zu spät ist.
  • Karl33 04.05.2017 10:47
    Highlight Highlight Ein Neoliberalismus oder eine Globalisierung, die die Mehrheit der Menschen zu Verlierern macht, wird keine Zukunft haben. Man hat zwanzig Jahre lang geleugnet, dass die Realeinkommen der Europäer das erste mal wieder sinken seit dem 2. Weltkrieg. Heute kann man diese Statistiken nicht mehr wegleugnen.

    Dass ausgerechnet die Linke heute einen neoliberalen Kurs unterstützt (in den USA mit Clinton, in Frankreich mit Macron), ist irgendwie wie die Faust ins Gesicht der Globalisierungsverlierer (also der Mehrheit der Menschen). Fast fühlt man, die Linke ist mitschuldig am Rechtsrutsch.
    • alessandro 04.05.2017 12:50
      Highlight Highlight Das Links das du Hillary andichtest, hat mit meinem nichts zu tun. Fasse diese Strömungen nicht allzu feat zusammen. Diverse Dinge sind nicht auf der L-R Verteilung und machen die Ausgangslage etwas weniger "logisch".
    • Aki Zeta 5 04.05.2017 14:11
      Highlight Highlight Für mich ist es eine einfach Abwägung: Rechtsnationalisten sind schlimmer als Kapitalisten.
      Da in den USA und FR keine Sozialdemokraten zur Wahl standen, entscheide ich mich für den Neoliberalen.
    • corsin.manser 04.05.2017 14:12
      Highlight Highlight Ich glaube, dass viele "Linke" Mélenchon und Sanders die Daumen drückten. Vor allem Ersterer kann nun wirklich nicht in die neoliberale Ecke gestellt werden.

      In der zweiten Runde sprachen die "Linken" sich dann halt jeweils für den Kandidaten aus, der nicht ganz weit aussen am rechten Rand politisierte.

      Dass die "Linken" (diese Generalisierung finde ich sowieso unpassend) Macron oder Clinton gehypt hätten, nehme ich nicht so war.
    Weitere Antworten anzeigen
  • John Smith (2) 04.05.2017 10:39
    Highlight Highlight Vor der TV-Debatte waren 60% für Macron, nach der TV-Debatte fanden 63%, er habe besser argumentiert. Berücksichtigen wir die grosse Unsicherheit solcher Umfragen, so heisst das schlicht: Jeder hörte aus der TV-Debatte einfach das raus, was er hören wollte und was seine bereits bestehende Meinung bestätigte.
  • NWO Schwanzus Longus 04.05.2017 10:10
    Highlight Highlight "Der Auftritt gestern machte jedoch klar, dass es für all jene, die an eine Zukunft Frankreichs glauben, eigentlich nur eine Wahl gibt."

    Ist ne zwar ne Wahl zwischen Pest und Cholera, aber Macron wird die Zukunft Frankreichs definitiv nicht positiv bestimmten. Macron ist ein Labberi der von Revolution redet aber wer den Menschenverstand einsetzt wird merken das er alles so haben will wie jetzt und nichts ändern will.
    • Herbert Anneler 04.05.2017 10:44
      Highlight Highlight Na ja, wenn du auf alternative Fakten aus bist, ist Le Pen die richtige Wahl. Aber jetzt verrate ich dir zu alternativen Fakten ein Geheimnis. Alternative Fakten lassen sich mit gedachten Lampen vergleiche. Der Clou: Gedachte Lampen brennen jedoch nicht, sie brennen nie! Le Pen hausiert mit Zuckerwatte: ein verführerisches, süsses Nichts - gezuckerte Luft. Bon appetit!
    • NWO Schwanzus Longus 04.05.2017 12:44
      Highlight Highlight Le Pen wird in 5 Jahren Topfavoritin sein den wer Macron wählt der bereitet den Boden für Le Pen vor.
    • Amadeus 04.05.2017 13:23
      Highlight Highlight @DJ_Terror

      "Le Pen wird in 5 Jahren Topfavoritin sein den wer Macron wählt der bereitet den Boden für Le Pen vor."

      Meiner Meinung nach ist das einfach eine Annahme basieren auf ihren persönlichen politischen Präferenzen. Oder haben sie Anhaltspunkte für ihre Aussage?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Andreas19 04.05.2017 10:03
    Highlight Highlight Hat eigentlich Trump damals eine eizige Fernsehdebatte gewonnen? Glaube nicht. Und schaut mal wer jetzt Präsident ist...
    • Karl33 04.05.2017 10:49
      Highlight Highlight Die Zeitungsberichte sind uns noch bildhaft vor Augen, wie Trumpwähler andauernd als Deppen dargestellt werden, mit einer linken Arroganz, die seinesgleichen sucht.

      Die neoliberale Elite ist heute nicht nur bürgerlich, sondern auch links, lese: Daniel Binswanger, die rechte Linke.
      https://www.dasmagazin.ch/2016/12/16/die-rechte-linke/
    • Amadeus 04.05.2017 12:26
      Highlight Highlight Meiner Meinung nach macht es wenig Sinn, auf die Trumpwahl zu verweisen. Das ist wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Anderes Wahlsystem, anderes Parteiensystem, anderes geopolitisches Umfeld.

      Aber klar, Macron bereits als sicheren Gewinner auszurufen, ist auch fragwürdig.
  • Fischra 04.05.2017 09:50
    Highlight Highlight Ich habe teile des Tv Duells gesehen und war freudig Überrascht mit welcher leichtigkeit Macron die Angriffe und Unterstellungen gekontert hat. Ich denke er ist eine gute Wahl. Le Pen sucht einfach Wähler und taugt höchstens als Plaudertante für Nationalkonservative. Mehr wirklich nicht
  • Dieter Widmer 04.05.2017 09:44
    Highlight Highlight Macron ist der bessere, souveräne und verlässlichere Kandidat. Mit Le Pen käme Trump nach Frankreich, von dem wir schon jetzt genug haben. Aber: Je mehr die Medien Macron hochleben lassen, desto höher steigen Le Pens Chancen. Und: Mit Macron ändert sich in der EU nichts. Brüssel lernt nicht, sich zu bewegen und zu reformieren. Mit Le Pen käme aber viel Bewegung in Europa. Wen braucht Frankreich, wen braucht die EU?
  • Lezzelentius 04.05.2017 09:13
    Highlight Highlight Ihr seid euch der Intensität des Begriffes "demontieren" bewusst, ja? Ganz zu schweigen unter welchen Umständen die Worte "demontieren" und "auseinander nehmen" in 'Diskussionen' sonst fallen.

    Könnt ihr also bitte etwas rationaler sein, als nach jeder TV-Diskussion "x demontiert y" zu titeln?
    • soulKidz 04.05.2017 10:44
      Highlight Highlight Demontieren ist Wort das neue Modewort bei Watson. Ist mir auch aufgefallen. :-) " die Spurs demontieren Arsenal.." und ich so : krass, jetz haben sie ne Packung bekommen.und dann..... 2:0 .......🤔
  • ElendesPack 04.05.2017 09:01
    Highlight Highlight Das mit der fünftstärksten Wirtschaftsmacht der Welt ist auch so eine tolle Nachricht von Herrn Macron. Dieses Argument wird weltweit von allen Leuten seines Schlages in dieser oder abgewandelter Form feilgeboten. Dass diese Wirtschaftsmacht aber von multinationalen Unternehmen und Finanzdienstleistern generiert wird, die kaum für Arbeitsplätze sorgen, ist dabei ja egal.
    Oder findet hier jemand, dass die französischen Banlieus oder die Jugendarbeitslosigkeit jetzt irgendwie besser aussehen, nachdem wir wissen, dass die innerhalb der fünftstärksten Wirtschaftsmacht stattfinden?
    • Aki Zeta 5 04.05.2017 14:25
      Highlight Highlight Multinationale Unternehmen aus Frankreich generieren "kaum Arbeitsplätze" ?
      Hat AxA also nicht 170'000 Mitarbeiter?
      Total nicht 100'000 Mitarbeiter?
      Sanofi nicht 120'000 Mitarbeiter?
      Société Général nicht 150'000 Mitarbeiter?
      L'Oréal nicht 80'000 Mitarbeiter?
      Christian Dior nicht 130'000 Mitarbeiter?
    • ElendesPack 05.05.2017 08:11
      Highlight Highlight Symoris: Ich kann Deine Frage im Bezug auf "Arbeitsplätze in Frankreich" mit gutem Gewissen mit NEIN beantworten.
      Die Sogenal hat 60% ihrer Arbeitsplätze ausserhalb Frankreichs.
      Für Total dürfte ähnliches gelten, vor allem, da zu den Mitarbeitern wohl auch noch die Tankstellenmitarbeiter gehören dürften, welche wiederum bestimmt demnächst europaweit stinkreich werden dürften.
      Auch für die Axa nennst Du die Gesamtzahl der Arbeitnehmer. Dürften eher nicht alle in Frankreich sein.
      Sanofi hat gemäss http://en.sanofi.com/company/sanofi-at-a-glance/sanofi-at-a-glance.aspx 100'000 MA in 100 Ländern.
    • ElendesPack 05.05.2017 08:13
      Highlight Highlight L'Oreal und Dior dürften da kaum anders dastehen.
      Oder glaubst Du im Ernst, dass z.B. der grosse Teil der niederschwelligen Produktionsjobs bei diesen Unternehmen in den eher hochpreisigen Lohnländern liegen? Z.B. in Frankreich?
      Dann gratuliere ich Dir zu Deinem Optimismus.
      Abgesehen davon: Mit unbrereinigten Zahlen um sich zu werfen, mag für Dich beeindruckend scheinen, offenbart aber letztlich nur einen gewissen Argumentationsnotstand.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ElendesPack 04.05.2017 08:58
    Highlight Highlight Ich habe jetzt Le Pens Charakterisierung von Macron mehrere Male durchgelesen und finde den Fehler darin immer noch nicht. Sie beschreibt ihn ziemlich präzise als das, was er ist.
    Erstaunlich und ein wenig beelendend ist, wie Linke einen regelrechten Freudentanz aufführen, wenn ein bis in die Wolle gefärbter neoliberaler Kapitalist wie Macron unverfängliche, floskelhafte Sprechblasen absondert. Hauptsache nicht die böse Nazibraut heisst das Motto. Dass es in den letzten Jahrzehnten aber nicht die bösen Nazis sondern die lieben Macrons waren, die dafür sorgten, dass es bergab geht, ist egal.
    • rauchzeichen 04.05.2017 10:31
      Highlight Highlight Es geht bergab? Ist die Welt nicht eher im Wandel. Und brachte nicht jeder grössere Wandel in der Geschichte der Menschheit besserung? Feuer, Schrift, Rad, Aufklährung, Industrialisierung um mal ein paar zu nennen. Und genau da wird sich Globalisierung und Digitalisierung einreihen. Und wie bei allen vorhergegangenen Ereignissen werden die konservativen Bewahrer kämpfen bis zum Umfallen, (Bsp. dass die guten Worte nicht in böse Buchstaben verwandelt werden). Dass sie am Schluss umfallen oder nachgeben hat der Welt den Fortschritt gesichert. Nicht das bewahren des Status quo.
    • rauchzeichen 04.05.2017 10:41
      Highlight Highlight Nachtrag: Sonst würden wir noch heute in Höhlen wohnen und Jagen und sammeln. Wenn sie das wollen, schliessen sie sich der Taliban an, die machen fast nichts anderes.

      PS: das war populistisch, nur dass sie es das nächste mal erkennen. Übertrieben, unwar, aber mit dem Ziel, sie in eine ganz bestimmte Richtung zu steuern. In diesem Fall Afghanistan.

      PPS: dass sie uns anti-le-pennler unterstellen nur aus Verhinderung von ihr pro Macron zu sein, stimmt! Dass sie für Le Pen sind aufgrund ihrer abneigung gegen Macron… Merken sie was?
    • Madmessie 04.05.2017 10:47
      Highlight Highlight Damit hast du den Nagel voll auf den Kopf getroffen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • inquisitio 04.05.2017 08:52
    Highlight Highlight Er will in fünf Jahren 60 Milliarden Euro einsparen, er will für zehn Milliarden privatisieren, er will die Unternehmenssteuer von 33 auf 25 Prozent senken, 120.000 Stellen im Öffentlichen Dienst streichen und die Vermögenssteuer auf Aktienbesitz abschaffen.

    Die Banken haben sehr positiv auf das erste Wahlergebnis reagiert.

    http://www.faz.net/aktuell/finanzen/aktien/finanzmaerkte-sind-nach-sieg-von-emmanuel-macron-erleichert-14985078.html

    Macron hat so ein tolles Programm. Nicht.
    • DerTaran 04.05.2017 10:28
      Highlight Highlight Mir wird immer klarer, warum es Nationalsozialismus heisst.
      In Frankreich haben die Sozialisten das Land an die Wand gefahren und statt alternative Lösungen zu fordern, packt man einfach noch das Nationale obendrauf.
      Gleiche Lösung nur mit Franc, ohne EU und mit geschloßenen Grenzen.
      Um mit ihren Konzepten erfolgreich zu sein, müsste le Pen Unternehmen verstaatlichen und sehr viel Geld verschleudern.
      Zu Finanzieren ist das nur Militärisch, indem man entweder das Volk zwingt die eigene Armut zu akzeptieren (Stalin) oder das Ausland plündert (Hitler).
    • atomschlaf 04.05.2017 10:42
      Highlight Highlight Ist alles egal. Hauptsache "gegen rechts".
    • rauchzeichen 04.05.2017 10:43
      Highlight Highlight Nein er hat vielleicht kein tolles Programm. Aber er hat eins, was ihn zu einer Rarität unter französischen Präsidentschaftskandidaten macht.
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  • Chääschueche 04.05.2017 08:46
    Highlight Highlight Das Problem der Liberalen: Sie versuchen Armut immer als nicht vorhanden abzustämpeln.

    In vielen EU Ländern gibt es Slumähnliche Ghettos.
    Sowas kennt man sonst eigentlich nur von entwicklungs- und drittweltländern.
    • Raphael Stein 04.05.2017 09:18
      Highlight Highlight @Chääschueche,
      ich war kürzlich im Süden von Italien. Man würde meinen man fahre durch Teile von Nordafrika. Die Ghettos sind leider real. Abgesehen vom Müll finden sich dort Lebensverhältnisse die ich in Europa so noch nie in Realität gesehen habe.

      Zu den Wahlen in F habe ich nichts zu sagen. Das müssen die Franzosen jetzt selber ausknobeln.
    • FrancoL 04.05.2017 09:20
      Highlight Highlight Bei welcher Gelegenheit hat Macron die Armut (immer) als nicht vorhanden "abgestämpelt"?
    • Raphael Stein 04.05.2017 09:54
      Highlight Highlight @FrancoL,
      Macron sieht schon "von Haus" aus die Problematik der unteren Schichten nicht. Diese Menschen sind für ihn gar nicht vorhanden. Er muss sie also gar nicht erst abstempeln.
      Sein Programm aber sieht vor, den Staat weiter zu schwächen, die Privatisierung voranzutreiben und so mehr Geld weg vom Land in private Hände zu verlagern. Als wäre Armut gar nicht vorhanden, oder wird ganz einfach in Kauf genommen.
      Natürlich zum Wohle des Volkes.

      Ich persönlich wüsste allerdings nicht wen ich nun wählen würde.
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  • Scaros_2 04.05.2017 08:33
    Highlight Highlight Wie kann Watson hier einen Sieger sehen? Das waren 2 Kinder die sich 2h und länger ständig ins Wort gefallen sind, sich ständig beleidigt haben und überhaupt keinen Respekt dem andern zollten.

    Also für mich völlig unverständlich wie an hier einen Sieger ausmachen konnte.
    • Menel 04.05.2017 08:55
      Highlight Highlight Ich denke, es kommt auf die Perspektive an. Wenn man alleine das Duell beurteilt, dann kommt man auf 50/50. Aber Watson bezieht sich glaub auf die Umfragewerte nach dem Duell.
    • Bulwark 04.05.2017 09:22
      Highlight Highlight Absolut Ihrer Meinung. Dann noch einen "klaren" Sieg zu sehen und von Demontierung zu sprechen ist doch ziemlich übertrieben.
  • Menel 04.05.2017 08:27
    Highlight Highlight Wollen wir hoffen, dass die Franzosen etwas schlauer sind als die Amis und verstehen, dass nicht unbedingt die Person recht hat, die alles simplifiziert und mit einfachen Lösungen komplexe Probleme und Strukturen angehen will.
    • Luca Brasi 04.05.2017 09:29
      Highlight Highlight Die Amis haben mehrheitlich nicht Trump gewählt. Sein Sieg beruht auf dem andersgearteten Wahlsystem der USA.
    • Bijouxly 04.05.2017 09:38
      Highlight Highlight Also Mme Le Pen ist immerhin politisch einiges kompetenter als Trump. Was man Clinton in den Himmel loben kann, msine Güte... Dir Amis waren nicht dumm, sie wollten einfach Clinton nicht. Ohne diese Stimmen aus dem Sanders-Lager wäre Trump nie gewählt worden. Also betrachtet doch die Welt mal mit eigenen Augen und lest mehr als eine Zeitung...
    • FrancoL 04.05.2017 09:50
      Highlight Highlight Die vielen Blitz zeigen dass wir offensichtlich im Zeitalter der Simplifizierungen angekommen sind. Das ist leider eine heute immer mehr gestützte Sicht. Eine Sicht die allerdings die heutige Realität der Vernetzungen übersieht und dies teilweise bewusst, was ich dann als bewusste Irreführung taxiere. Offensichtlich lassen wir uns aber auch gerne irre führen, was dann eben auch bedenklich ist.
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  • Sillum 04.05.2017 08:09
    Highlight Highlight Und wieder lief bei Watson ganz offensichtlich ein TV-Sender mit einem völlig anderen Duell der zwei Präsidentenanwärter. Le Pen war mindestens ebenso schlagfertig wie der junge unerfahrene Newcomer. Keine Spur von einem Sieg. Wenigsten bei dem Sender den ich gesehen hatte. Die Wahrheit liegt halt im Auge des Linkspopulisten.
    • FrancoL 04.05.2017 09:53
      Highlight Highlight Naja weil die Rechtspopulisten keine Augen haben?
      Es ist doch schon bezeichnend dass Du bei den Tugenden Von MLP die "Schlagfertigkeit" anführst.
      Mir ist es eigentlich Wurst wie schlagfertig eine Person ist, mich interessieren eher Lösungen ob schlagfertig vorgebracht oder nicht.
    • Fabio74 04.05.2017 14:57
      Highlight Highlight Schlagfertig mit Attacken auf Macron aber ohne Argumente.
      Bei manchen reicht das für feuchte Träume
    • FrancoL 04.05.2017 15:50
      Highlight Highlight @Fabi74; SCHLAGferigkeit scheint den Blitzen nach zu urteilen im Aufwind zu sein.
  • flyingdutch18 04.05.2017 08:08
    Highlight Highlight Schade, dass er sie nie mit "Madame la Paine" angesprochen hat. So hat sie auf mich gewirkt. Souverän waren beide nicht, vor allem weil sie sich ständig ins Wort gefallen sind.
  • inquisitio 04.05.2017 08:07
    Highlight Highlight Mit 31 Jahren erhielt er eine Position als Investmentbanker bei der Pariser Investmentbank Rothschild & Cie. Zwei Jahre später schon wurde er Partner bei Rothschilds selbst. Im Jahr 2012 begleitete Macron eine der größten Übernahmen, den Kauf der Säuglingsnahrungssparte des US-Pharmakonzerns Pfizer durch Nestlé für 11,9 Milliarden US-Dollar.

    Bei diesem Lebenslauf sollte man sich eigentlich die Frage stellen, wie kann ein Investment-Banker, der in diesem Ausmaße Geschäfte für die Hochfinanz und Großkonzerne abwickelt, ernsthaft als Kandidat für die kleinen Leute verkauft werden?
    • dä dingsbums 04.05.2017 08:38
      Highlight Highlight Wie sähe denn ein ernsthafter Kandidat für die kleinen Leute aus?
    • Fabio74 04.05.2017 08:40
      Highlight Highlight Und was soll diese Kampagne? Warum das erwähnen von Rothschild?
      Blocher glaubt ihrja auch obwohl Milliardär. Trump ebenso. Berlusconi auch
    • who cares? 04.05.2017 08:41
      Highlight Highlight Trump, Kind der Elite schlechthin, hat es ja auch geschafft. Im etwas kleineren Rahmen funktioniert es auch bei Blocher.
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  • rodolofo 04.05.2017 08:06
    Highlight Highlight Nach Jahrzehnten der Macht-Teilung zwischen Republikanern und Sozialisten erleben wir gerade eine neue Art der Polarisierung:
    Zwischen denjenigen, die lokal denken und global handeln (Front National mit Marine Le Pen) und denjenigen, die global denken und lokal handeln (En Marche mit Emanuel Macron).
    Ich bin aber dafür, dass wir lokal denken, wenn wir lokal handeln und global denken, wenn wir global handeln.
    Die Lösung sehe ich also in der Situationsgerechten Anwendungen verschiedener Konzepte, ohne Ideologische Scheuklappen!
    Und da habe ich bei Macron sehr viel mehr Hoffnungen als bei Le Pen.
    • dorfne 04.05.2017 09:13
      Highlight Highlight Versteh die vielen Blitze nicht! Möchte hinzufügen: lokal denken und handeln geht wahrscheinlich oft nur gegen globalen Widerstand, sei es aus Wirtschaft, EU, anderen imternationalen Verträgen, d.h. Gebundenheiten und oft auch nur gegen den Widerstand der betroffenen Bevölkerung. Daran ist Holland ja auch gescheitert. Hat sich als Sozialist verkauft im Wahlkampf und wollte dann "kapitalistische" Arbeitsplatzreformen durchbringen. Meine Befürchtung: Frankreich liebt den Stillstand mehr als alle Macrons und Le Pens.
  • Triumvir 04.05.2017 08:05
    Highlight Highlight Die Rechtsaussengurgel hat absolut keine taugliche Visionen und Konzepte für Frankreich. Nur ein kleines Beispiel: So will sie doch tatsächlich 60 Jahre als Rentenalter für alle einführen. Wie sie das finanzieren will, hat sie natürlich nicht gesagt... Billiger Populismus in Reinkultur🙄
    • MaskedGaijin 04.05.2017 08:46
      Highlight Highlight Das Rentenalter in Frankreich ist schon jetzt bei 60 Jahren. Die jetzige Regierung will es auf 62 Jahre anheben.
    • Bijouxly 04.05.2017 09:43
      Highlight Highlight @Triumvir haha du würdest dich noch wundern, was die Franzosen alles für sozialstaatliche Massnahmen haben, deren Finanzierung sich niemand so recht erklären kann^^ das hat nichts mit Populismus zu tun. Wie Gaijin sagt, das ist bereits so. Die Franzosen sind ein ziemlich arbeitsscheues Volk. Ich habe zwei Jahre in Frankreich gearbeitet und musste irgendwann nur noch lachen, welche abgehobenen Privilegien sie vom Staat als selbstverständlich erachten.
    • Rabbi Jussuf 04.05.2017 11:12
      Highlight Highlight Bijouxly
      Recht hast du. macht einer auch nur einen Pips gegen die unhaltbaren Zustände im Sozialwesen, wird er gleich abgesägt.
      Ich wundere mich schon seit der Einführung des Euro, wie die alles bezahlen wollen. Eigentlich sind dort mehr als italienische Verhältnisse - aber keiner sagt was.
      Übrigens: mit der sozialistischen Einstellung behindern sie ihre Arbeitsplatzsicherung selber. Folge: grassierende Schwarzarbeit, wo man hinschaut.
      Nur- mit Le Pen würde sich daran auch nichts ändern, im Gegenteil.
  • Dong 04.05.2017 07:46
    Highlight Highlight Man hat's nicht leicht als Linker: Mit "Uberisierung, der Prekarität, der sozialen Brutalität" spricht einem endlich jemand aus dem
    Herzen, nur sind's leider die falschen :-(
    • reaper54 04.05.2017 08:45
      Highlight Highlight alles ist rund. Ganz rechts und ganz links ist nurnoch ein sehr kleiner Unterschied. Weltoffen sein ist ehr etwas der Europäischen Linken, wenn man Südamerikanische Linke anschaut die auch sehr Nationalistisch sind verwischen die Unterschiede noch mehr. Es heisst ja NationalSOZIALISMUS.
    • koks 04.05.2017 08:49
      Highlight Highlight Aber du verstehst hoffentlich so, weshalb viele Menschen aus der Bevölkerung von links nach rechts wandern. Die Linke unterstützt heute mit Macron die neoliberale Uberisierung. Das kleinere Übel, sagen sie. Besser könnte sich linke Politik gar nicht selbst marginalisieren.
    • Dong 04.05.2017 10:27
      Highlight Highlight @koks: Ja, ich versteh das so gut, dass es weh tut...
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  • Grundi72 04.05.2017 07:44
    Highlight Highlight Le Pen war stark. Watson kann da schreiben was es will :-)
  • moedesty 04.05.2017 07:17
    Highlight Highlight ihr lernt es wohl nie? der titel gibt den eindruck dass ihr pro macron seid. habt ihr aber nichts aus all den anderen wahlen gelernt? denkt ihr im ernst mit ihm wird alles besser? oder denkt ihr wieder ihr "wählt" das kleinere übel?

    schaut mal auf netflix die doku "inside job" an. wenn ihr denkt es gibt noch ein links und rechts dann könnt ihr noch lange warten bis sich auf dieser welt etwas ändert.
    • dorfne 04.05.2017 09:32
      Highlight Highlight Ja. Die Etikettierungen "rechts" und "links"sind inhaltsleer geworden. Weil es das Primat der Politik nicht mehr gibt. Es ist die globalisierte Wirtschaft, die den Kurs bestimmt. Dem musste sich ja auch Holland beugen und das Volk hat es ihm übel genommen. Ich seh im Moment nur einen Weg dem zu entgehen: die Arbeitslosen ziehen aufs Land und leben dort als Selbstversorger mit einer eigenen Währung! Aber jetzt will das natürlich noch kaum jemand.
  • züri123 04.05.2017 07:13
    Highlight Highlight «So oder so wird Frankreich künftig von einer Frau regiert – entweder von mir oder von Frau Merkel.»
    Der hat richtig gesessen😂
    • INVKR 04.05.2017 07:45
      Highlight Highlight Nicht wenn es von einer Frau kommt, die von russischen Banken finanziert wird...
  • SVARTGARD 04.05.2017 06:58
    Highlight Highlight Weg ist die rechte Eule.
  • jjjj 04.05.2017 06:33
    Highlight Highlight Und blick.ch schriebt von einem unentschieden... 🤔
    • Ursus ZH 04.05.2017 06:55
      Highlight Highlight Der BLICK ist ja nicht relevant und auch nicht kompetent. Nichts Neues!
    • caschthi 04.05.2017 07:05
      Highlight Highlight Man lies auch den Blick nicht.
    • Doeme 04.05.2017 07:11
      Highlight Highlight Aber französische Medien berichten auch von leichten bis erheblichen Vorteilen für Macron.
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  • walsi 04.05.2017 05:52
    Highlight Highlight Nach den TV-Duellen vor den Wahlen in den USA hiess es auch immer Clinton sei klare Siegerin. Am Schluss hat Trump gewonnen.
    • Alnothur 04.05.2017 06:23
      Highlight Highlight Bei Watson heisst es auch bei den "Arena"-Sendungen immer "X ist/war der klare Sieger" wenn X der Favorit der Watson-Redaktion ist.
    • Gähn on the rocks änd röll 04.05.2017 07:11
      Highlight Highlight die franzosen sind ein anderes völkchen als die usa.
      ich vertraue darauf.
    • Pana 04.05.2017 07:17
      Highlight Highlight Clinton holte deutlich mehr Stimmen als Trump. Just saying..
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  • Selbst-Verantwortin 04.05.2017 05:26
    Highlight Highlight Interessant, dass Le PEN in die rechte Ecke gestellt wird, obwohl sie durchwegs linke Anliegen vertritt (siehe Artikel).
    Nicht dass sie das sympathischer macht...
    • Sheez Gagoo 04.05.2017 05:51
      Highlight Highlight Deswegen heisst es ja NationalSOZIALISMUS.
    • Tilman Fliegel 04.05.2017 06:09
      Highlight Highlight Wer nur im Rechts-Links Schema denkt, denkt eindimensional. Die Welt ist aber um einiges komplexer. Man darf Politik nicht auf eine Stammesfehde reduzieren.
    • Fabio74 04.05.2017 06:38
      Highlight Highlight Le Pen ist Faschistin. Punkt. Hört doch endlich auf die zu verteidigen.
      Hass, Intoleranz, Ausgrenzung, Ausspielen von Minderheiten, Homophobie sind keine linken Anliegen!!!
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